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Hallo Tom69
Ich bin auch schon seit Juli wegen Depression mit Angst und Zwangsgedanken krank geschrieben.
Im Oktober/November war ich für 7 Wochen in einer Tagesklinik.
Ich hatte auch körperliche Beschwerden, die,da ärztlich abgeklärt,wohl von der Psyche kommen.
In der Tagesklinik wurde,wie schon von einem anderen User beschrieben, mit dem Arbeitgeber eine Wiedereingliederung vereinbart.
Ich habe auch grosse Angst,ob ich das schaffe.habe immer noch körperliche Beschwerden(Magendrücken,Erschöpfung ,Druck hinter den Augen und Tinnitus, weswegen ich nächste Woche einen Termin beim HNO habe.
Meine Psychiaterin meinte, ich solle mich der Angst stellen.
Deswegen werde ich es morgen versuchen.
Da ich schon 61bin,habe ich nicht mehr viele Möglichkeiten.
Den Teilzeitjob mache ich erst seit 15.April letzten Jahres.
Ein Jahr war ich keinen Tag krank und war froh,den Job zu haben.
Aufstockung brauchte ich natürlich, aber damit kam ich klar.
Dieses Jahr nach Ostern ging es mir von einem Tag auf den anderen wieder schlecht, ich vermute, auch wegen Corona.
Du darfst die Hoffnung nicht aufgeben.
Ich habe viele schwere Zeiten mit der Krankheit durchgemacht.
Erwerbsminderungsrente wurde 2017 abgelehnt.
2018 musste ich wieder zum Arbeitsamt.
Die Sachbearbeiterin sagte.der Arbeitsamtsarzt,den ich gar nicht gesprochen hatte,meinte, ich müsste mich weiter krankschreiben lassen.
Als ich mich geweigert habe,hat sie mich für 9Monate zum Integrationsfachdienst
geschickt,wo es mir sehr gut gefallen hat.
Meine persönlichen ,familiären Probleme möchte ich jetzt hier nicht auch noch ausbreiten.
Ich rate dir zu einer Wiedereingliederung.
Wenn du magst,kannst du mich gerne
persönlich anschreiben.
Herzliche Grüße von Reinhild