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Hallo,

hattet ihr das auch schonmal, dass ihr nach einer Hyperventilation nicht aufhören konntet zu zittern und eure Muskeln gezuckt bzw. gekrampft hatten?? Ich hatte das gestern Früh zum ersten mal und hatte so eine Panik, dass ich den Krankenwagen gerufen habe, weil ich ja gar nicht wusste was los ist.

Jetzt weis ich es (hab gar nicht selbst gemerkt, dass ich hyperventiliert habe, dachte das wäre ganz anders...) und ich würde keinen Krankenwagen mehr rufen dafür, aber ich habe nun natürlich eine riesige Panik, dass das wieder passiert. Das war wirklich extremst unangenehm und beängstigend...

Man hat mir geraten in eine Tüte zu atmen. Hilft das denn wirklich, oder bekommt man dann nicht noch mehr Panik?

Ich fürchte es kommen immer neue Dinge dazu, vor denen ich Angst habe. Traue mich kaum schlafen zu gehen weil ich Angst habe es passiert wieder. Hab mir schon eine Entspannungs-CD angehört, damit gehts mir was besser.

Eure Erfahrungen würden mich interessieren.

Was kann schlimmstenfalls in so einer SItuation passieren?

LG/ Loo

11.08.2008 01:54 • 11.08.2008 #1


2 Antworten ↓


Huhu,

ich hatte früher öfter damit zu tun und auch schon mal Krankenwagen deshalb da.

Es war sogar so schlimm, dass mir hinterher die Muskeln weh taten vom krampfen.

Es soll wirklich nichts schlimes sein - ist nur unangenehm.

Der Plastiktütentrick ist sehr hilfreich - vor allem, wenn du es früh genug benutzt.
Also sobald Du merkst, es fängt an zu kribbeln um die Mundwinkel (er wird spitzer) oder in den Fingerspitzen ein kribbeln und leichte Krämpfe (Pfötchenstellung) - sofort 3-4 x in Plastiktüte (Ärmel von Jacke geht auch wenn keine tüte zur Hand) atmen. Dann einmal normal und wieder 3-4x in Tüte atmen.
Nicht zu hektisch - du musst einfach "verbrauchte" Luft einatmen, damit sich dein Bluthaushalt wieder normalisiert.

Mir hilft das total gut und ich hatte seitdem keine schlimmen Krämpfe mehr - konnte sie immer im Keim ersticken

LG
gabi

11.08.2008 15:42 • #2


Hallo gajoko,

vielen Dank, dass simmt mich zuversichtlich! Es nimmt die Angst ein wenig wenn man weis, dass es nichts Schlimmes ist und einem im Grunde nichts passieren kann. Das wusste ich vorgestern halt nicht und so steigerte sich die Panik immer mehr.

Das Kribbeln um den Mund konnte ich allerdings jetzt so nicht beobachten, nur eben das Zittern und Muskelzucken. Na aber es wird schon ne Hyperventilation gewesen sein, denn als ich im Krankenwagen saß wurde ich zunehmend ruhiger und das Zittern verschwand.

Eine Tüte habe ich seitdem immer bei mir. Ich denke das ist auch gut für den Kopf wenn man weis, man hat etwas dabei, dass einem im "Notfall" helfen kann.

In dem moment konnte ich die Symptome aber gar nicht zuordnen und hatte echt Panik, dass ich z. B. einen Zuckerschock oder sowas habe. War schon gut, dass der Krankenwagen da war, obwohl ich die vom der Rettungsstelle und im KH echt hätte erschiessen können.. Was da gelaufen ist, ist echt nicht mehr normal..

Erst wollten die gar keinen Krankenwagen schicken und dann durfte ich mir noch Vorwürfe anhören, dass ich das nächste mal bitte ein Taxi nehmen soll ... Unfassbar!
LG/ Loo

11.08.2008 15:55 • #3




Dr. Hans Morschitzky