Pfeil rechts

Hallo ihr Lieben,

Ich habe mich jetzt durch dieses Themengebiet hier durchgewühlt....Merkt ihr eigentlich, das hinter allen Krankheitsängsten die ihr habt, nur die Angst vor dem Tod steckt?

Würde mich über einen schönen Austausch freuen Vielleicht bekommen wir es ja in den Griff!

LG

07.08.2012 20:59 • 16.08.2012 #1


15 Antworten ↓


Im grunde ist es nicht die Angst vor dem Tod sondern wenn vor dem sterben. Das ist ein untschied. Ich habe keine Angst vor dem Tod, aber das sterben kann schwer und schmerzhaft sein, wenn man endlich Tod ist, dann hat man es überstanden.

07.08.2012 21:11 • #2



An wirklich ALLE

x 3


Da stimme ich Prinzessin zu. Vor dem Tod habe ich keine Angst (auch nicht unbewusst).
Manchmal hab ich sogar Sehnsucht danach, weil das Leben oft extrem anstrengend und unschön ist.
Meine größte Angst ist der Kontrollverlust und die Machtlosigkeit, die eine schwere Erkrankung mit sich bringt. Dann kommen vielleicht unerträgliche Schmerzen hinzu. Davor hab ich Angst - nicht vorm Tod sein oder was danach kommt.

07.08.2012 21:33 • #3


hallo an alle,

oft denke ich wie lena,endlich wäre alles vorbei und endlich ruhe aber manchmal kann ich mir nur schwer vorstellen nicht mehr zu sein.

alles was mir lieb und teuer ist nicht mehr zu sehen,nicht mehr für meine familie sorgen zu können usw.

dann ist da auch noch die angst qualvoll sterben zu müssen habe beide eltern in den tod begleitet und es ist noch sehr frisch( mutter 1jahr vater 4 monate) es ist so endgültig!
glaubt ihr wir sehen uns mal wieder??


mir fällt gerade ein ausspruch von karl lagerfeld ein....es sind soviele menschen vor uns gestorben man sollte sich nicht so wichtig nehmen...das war die antwort auf die frage ob er angst vor dem tod hätte.


l.g. urmel

07.08.2012 23:54 • #4


Nee, - Angst vor dem Tot trifft es nicht!

Bei einer Panikattacke, haben die Meisten den Eindruck, gleich zu sterben! Sie erleben Adrenalienschübe und Herzrasen, Magendarmprobleme, Luftnot, die es ihnen furchtbar schlecht ergehen lassen. Das Gefühl kann auf Dauer bei dem einen oder anderen (wenn sich so eine heftige Panikattacke über Tage hinzieht) sogar so zermürbend und erschöpfend sein, dass er sich wünscht, er wäre Tot, damit es endlich aufhört. - Nach so einer Panikattacke bleibt ein traumatisches Erlebniss zurück, das man nicht wieder erleben möchte. - Und das Vertrauen zum eigenen Körper ist geschwunden. Große Fragezeichen bleiben zurück: "WARUM HABE ICH DAS!" "WARUM PASSIERT DAS MIR?"

Das hat nichts mit Angst vor dem Tot zu tun, sondern mit der großen Frage: "Was ist los mit mir? Warum tut mein Körper so etwas?"

08.08.2012 09:58 • #5


Zitat von Prinzessin22580:
Im grunde ist es nicht die Angst vor dem Tod sondern wenn vor dem sterben. Das ist ein untschied. Ich habe keine Angst vor dem Tod, aber das sterben kann schwer und schmerzhaft sein, wenn man endlich Tod ist, dann hat man es überstanden.



Genau so ist es! So siehts bei mir auch aus! Es ist nicht der Tod an sich, sondern viel mehr DAS, was davor passiert! (herzinfarkt, schlaganfall, starke Schmerzen, nicht mehr allein auf Klo gehn können, der absolute Pflegefall zu werden, endlos lange Krankenhaus Aufenthalte, Krebs, Chemo UND UND UND....)

08.08.2012 11:50 • #6


Zitat von Lara81:
Hallo ihr Lieben,

Ich habe mich jetzt durch dieses Themengebiet hier durchgewühlt....Merkt ihr eigentlich, das hinter allen Krankheitsängsten die ihr habt, nur die Angst vor dem Tod steckt?

Würde mich über einen schönen Austausch freuen Vielleicht bekommen wir es ja in den Griff!

LG


Also bei mir trifft das voll ins Schwarze

08.08.2012 17:10 • #7


Schön das es bei Dir auch zutrifft

Ich verstehe die anderen Gedanken von Euch auch. Aber ich vermute tatsächlich das die Angst schon hinter dem Sterben bzw. dem Tod steckt, die Kontrolle nicht mehr zu haben, das Leben zu verlieren...
Denn schaut mal wovor ihr Angst habt, Krebs, Herzinfarkt, Aneurysma, Schlaganfall, das sind alles Dinge die einen plötzlich aus dem Leben reissen und man ist weg, zack bum. Das sterben, wenn es an diesen Dingen wäre, bekommt ihr doch gar nicht mit. Das Hirn ist so clever und versetzt einen recht schnell in Bewußtlosigkeit.

Ich denke bei einigen (sicher jeder ist individuell und hat eine andere Geschichte) ist es tatsächlich die Angst nicht mehr da zu sein plötzlich.

Mein Hintergedanke ist eben, sich eher damit zu befassen und nicht hoffen das eine Krankheit die man sich einbildet dann zum Glück doch nicht hat..... denn dann kommtv sowieso die nächste wieder
Also das ist meine Erfahrung. Bei mir war der Herzinfarkt gleich wie der Hirntumor, das Aneurysma das gleiche wie die platzende Speiseröhre oder ähnliches....

LG

08.08.2012 17:30 • #8


und wie gehst du mit deiner Angst heute um? Ich hatte genau diese Erkenntnis witzigerweise (was das Timing betrifft) gestern Abend
Hast du Tipps für mich, diese Gedankengänge zu eliminieren?

Liebe Grüße

08.08.2012 17:32 • #9


Hallo

Ich persönlich mache mir seit über einem Jahr da überhaubt keinen Kopf mehr drüber , wann wo oder wir sterbe ich.
Seit dem gehts mir wesentlich besser was auch Angst und Panik angeht.

Den eins steht doch fest , wir können es nicht ändern und es wird auch kommen das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

ausserdem braucht heute kein Mensch mehr schmerzen zu haben den die pallativmedizin ist so weit .
Dann auch immer was ich lese Angst vor Krebs vor allem Chemotherapie.
Ich habe echt mal die frage was stellt Ihr euch darunter vor.
Würde ich gerne mal wissen wie Ihr euch chemo vorstellt was da passiert mit einem welche nebenwirkungen was stellt ihr euch darunter vor.


Ich finde sich mit dem sterben zu beschäftigen raubt doch die Lebensqualität , fast jeden tag daran denken wie wann wo diese Zeit ist schon verschwendet.
Lebt jeden tag so als würde es der letzte sein .

Ich finde wohl wichtig früh genug alles geregelt zu haben wie ich beerdigt werden möchte , auch das es bezahlt ist , testament früh machen , Patientenverfügung. sollte man das alles geregelt haben einfach nicht mehr übers sterben nachdenken verschwendetet energie

08.08.2012 17:41 • #10


@rockshaver1975 da geb ich dir vollkommen recht es ist wirklich unnötig sich darüber Gedanken zu machen, die Zeit kann man bei weitem besser nutzen.

Vor allem finde ich es echt interessantdas die Leute sich alle Gedanken machen durch eine schwere Krankheit zu sterben, aber keiner denkt darüber nach vom Bus überfahren zu werden. Schon komisch das ganze

08.08.2012 17:50 • #11


Zitat von Phobius:
und wie gehst du mit deiner Angst heute um? Ich hatte genau diese Erkenntnis witzigerweise (was das Timing betrifft) gestern Abend
Hast du Tipps für mich, diese Gedankengänge zu eliminieren?

Liebe Grüße



Also ich gehe den Esoterischen Weg. Ist nicht jedermanns Sache..
Aber ich habe dadurch ein neues Lebensgefühl bekommen. Wer den auch gehen möchte, kann sich ja via PN melden.

08.08.2012 17:54 • #12


hallo

naja esotherik aber es ist bewiesen der Glaube versetzt Berge.

Ich finde es Humbuck und geldmacherrei und dafür lara haste noch zuviel Ängste .

Es ist auch bewiesen daas es einfach Humbuck ist , meine kohle ist mir zu wichtig für so einen mist.

Aber Dragonheart hat auch recht das vergass ich eben noch zu schreiben.

Wer weiss den von uns ob wir morgen noch da sind , vor 2 jahren bin ich treppe runtergefallen , hatte nur bänderriss und steissbeinbruch . man kann aber so unglücklich fallen das man sofort genick gebrochen hat und weg ist . oder ein autofahrer überrollt einen weil er rot überfahren hat . oder steigst in flugzeug stürzt ab.

meine divise wenn dudran bist biste dran beinflussen kannste es eh nicht also vergeudetet zeit sich darüber gedanken zu machen.


rockie(anja)



Ps habt ihr scheu über krebs und chemo zu sprechen , wie ihr es euch vorstellt wahr ja meine frage

08.08.2012 19:18 • #13


Du hast vergessen das man auch einfach von der Bordsteinkante stolpern könnte und sich das Genick brechen kann

Wieso Geld? Ich lasse mir nicht die Karten legen oder son Quatsch. Ich habe mehr Bücher gelesen, Bücher zur Selbsthilfe usw. die haben mir sehr geholfen.

Warum über Chemo?
Ich würde keine Chemo machen lassen, da ich der Meinung bin das es einem danach erst schlechter geht als vorher.

08.08.2012 21:19 • #14


Lara

das glaube ich dir ehrlich gesagt nicht wenn dir der arzt sagt sie haben sage ich mal lymphdrüsen krebs und sie brauchen 6 zyklen chemo und heilungschancen liegen bei 90 prozent dann machste keine.
Nee ist klar.

es stimmt acuh nicht das es nach einer chemo es schlechter geht ist einfach nicht wahr, es ist ebenso ein trugschluss das man sich nur übergibt und platt und nur rumliegt nichts machen kann und schmerzen hat. stimmt einfach nicht.

als ich meine 7 monate lange chemo hatte wahr ich nicht ein tag krank geschrieben habe nur einmal gebrochen und auch nur weil ich mich überfressen hatte. ich hatte alle 3 wochen 3 tage mittwochs donnerstag und freitags therapie mit vielen anderen . de r 1 tag wahr 6 stunden und nur an dem tag hatte man etwas weiche knie und man wahr erschöpft müde halt. die andern 2 tage warn jeweils nur 1,5 stunden dann bin ich arbeiten gegangen und das als verkäuferin und am wochenende bin ich abfeiern gegangen sogar habe ich mich mal volllaufen lassen obwohl ich am nächsten tag chemo hatte bin mit kater dahin.

so das wirklich unangnehme ist das es zu sensibilitäs störungen in den fingerkuppen kommt so als ob die etwas einschlafen und nach dem dritten zyklus hat man so 3-4 tage so knochen weh als ob grippe kommt und halt der haarausfall hatte aber glück wahr sommer. was auch angenehm wahr man brauchte sich nicht zu rasieren und anch chemo sah man aus als ob schön aus der sonnekam oder von sonnenbank.


Ich sage acuh ganz ehrlich die heilung meines kaiserschnittes hat länger gedauert als genesung chemo.

09.08.2012 17:03 • #15


Ich sehe es auch so wie Prinzessin 22580. Bin sogar neugierig darauf wie es dann wird.

16.08.2012 19:06 • #16



x 4




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Prof. Dr. Heuser-Collier