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Mich würde mal interessieren, in welchen Abständen ihr welche Untersuchungen durchführen lasst, damit ihr euch auf der sicheren Seite fühlt.

21.12.2017 12:38 • 23.12.2017 #1


34 Antworten ↓


Uropanoel
Zitat von Voltaire:
Mich würde mal interessieren, in welchen Abständen ihr welche Untersuchungen durchführen lasst, damit ihr euch auf der sicheren Seite fühlt.


So viele Untersuchungen kanst du gar nicht machen, um auf der sicheren Seite zu sein. Glaub mir mal.

21.12.2017 12:48 • x 3 #2



Wie oft welche Untersuchungen?

x 3


Ich war früher so alle 2 Wochen beim Arzt.

21.12.2017 12:50 • #3


Zitat von Uropanoel:
So viele Untersuchungen kanst du gar nicht machen, um auf der sicheren Seite zu sein. Glaub mir mal.


Sie schrieb ja auch auf der sicheren Seite fühlt. Ich gehe davon aus, dass damit gemeint war, was man an Untersuchungen macht, um sich - im Rahmen unserer Möglichkeiten - sicher zu fühlen.

Ich mache einmal im Jahr eine Hautkrebsvorsorge, eine gynäkologische Früherkennungsuntersuchung (mit Brust-und Vaginalultraschall), eine augenärztliche Kontrolle und ein Blutbild ( unabhängig von der nur noch jährlichen Krebsnachsorge). Wenn ich das Alter erreicht habe, werde ich schweren Herzens auch mal eine Mammographie und eine Darmspiegelung machen. Allerdings bin ich froh, dass das noch einige wenige Jahre Zeit hat.

Tief im Inneren gibt mir das eine relative Sicherheit - jedes Symptom außerhalb der Untersuchungen wird aber auch kritisch beäugt und meistens in eine nicht zutreffende Richtung fehlgedeutet.

21.12.2017 13:23 • #4


Uropanoel
Zitat von tanilein:
Sie schrieb ja auch auf der sicheren Seite fühlt. Ich gehe davon aus, dass damit gemeint war, was man an Untersuchungen macht, um sich - im Rahmen unserer Möglichkeiten - sicher zu fühlen.


Ich war ständig beim Arzt und habe sämtliche Untersuchungen machen lassen und dann bekommt man was ganz anderes.

Man ist nie auf der sicheren Seite. Dafür gibt es viel zu viel Krebs erkrankungen, die man bekommen kann.

21.12.2017 13:33 • x 2 #5


Da hast du völlig recht. Man ist nie auf der sicheren Seite.

Aber der Kern der Frage war auch, so habe ich das verstanden, nicht, wie man es schafft, auf der sicheren Seite zu sein ( denn genau das ist man nie ), sondern was man tut, um sich ein Gefühl von Sicherheit zu verschaffen.

Und da reicht bei manchen eben eine Untersuchung nur bei Beschwerden aus, andere fühlen sich nur sicher, wenn sie wöchentlich beim Arzt hocken.

21.12.2017 13:37 • #6


Zitat von tanilein:
Da hast du völlig recht. Man ist nie auf der sicheren Seite.

Aber der Kern der Frage war auch, so habe ich das verstanden, nicht, wie man es schafft, auf der sicheren Seite zu sein ( denn genau das ist man nie ), sondern was man tut, um sich ein Gefühl von Sicherheit zu verschaffen.

Und da reicht bei manchen eben eine Untersuchung nur bei Beschwerden aus, andere fühlen sich nur sicher, wenn sie wöchentlich beim Arzt hocken.


Genauso hab ich es auch gemeint. Wenn es eine Methode gäbe, zu 100% auf der sicheren Seite zu sein, gäbe es ja keinen Grund, Angst zu haben. Aber das Gefühl, alles im Rahmen des Möglichen getan zu haben, ist eben besser als nichts.

21.12.2017 14:07 • x 1 #7


Ich gehe einmal im Jahr zum Frauenarzt zur Krebsvorsorge,
alle zwei Jahre zum Haut-Check,
alle zwei Jahre zum allgemeinen Gesundheits-Check, (Ultraschall der Bauchorgane, EKG, Blutdruck, Urin- und Blutuntersuchung)
alle zwei Jahre zum (besonders verhassten und gefürchteten) Mammographie Screening,
alle zwei Jahre zum Augenarzt
und einmal im Jahr zum Zahnarzt.

Die Darmspiegelung, auf die man ab einem Alter von 55 Anspruch hat, habe ich vor einem knappen Jahr mit viel Angst und Panik hinter mich gebracht.

Eigentlich fühle ich mich relativ sicher, weil ich vorsorgetechnisch gesehen alles mitnehme.

Nur leider gibt es zwischen den Untersuchungen immer mal wieder Vorfälle, die mich völlig aus der Bahn werfen.

Manchmal hilft dann nur ein beruhigender Arztbesuch, aber manchmal gelingt es mir auch, das Problem einfach auszusitzen.

21.12.2017 14:18 • #8


Na klar, ganz vergessen, zum Zahnarzt gehe ich auch 1 -2 mal jährlich. Aber das ist der einzige Arzt, zu dem ich wirklich gerne gehe.

Übrigens, Voltaire, entschuldige, dass ich dich in meinem ersten Beitrag mit sie zitiert habe, ich hatte übersehen, dass du männlich bist

21.12.2017 16:07 • #9


Einmal im Jahr Frauenarzt, alle drei Monate Augenarzt, einmal im Jahr sportmedizinische Untersuchung.

21.12.2017 16:12 • #10


resalu
Oh ich würde wohl wöchentlich, nein eher täglich gehen, um sicherer zu sein. Und dann? hab ich zwar nichts, werd aber vielleicht vom auto angefahren. Super! Hat mir dann auch nichts gebracht. So schwer wie es ist, man muss sich manchmal zum Leben zwingen. Und Leben heisst manchmal schon einfach aufzustehen und zu atmen.
Vor einem jahr sah das wirklich noch ganz anders aus. Und heute, nach einer nächtlichen Attacke, bin ich morgens immer wieder erstaunt, das ich doch noch lebe.

21.12.2017 16:19 • x 2 #11


petrus57
Gehe kaum zum Arzt. Habe da eher Angst vor den Ergebnissen. Gehe alle 2 Jahre nur zum Hautkrebsscreening.

21.12.2017 17:01 • #12


resalu
@petrus57
Mit was kämpfst du denn täglich so?

21.12.2017 17:28 • #13


Zitat von Uropanoel:
Man ist nie auf der sicheren Seite.


So ist es.

21.12.2017 17:33 • x 1 #14


petrus57
Zitat von resalu:
@petrus57
Mit was kämpfst du denn täglich so?



Habe es mehr mit Zwangsgedanken zu tun. Letztes Jahr hatte ich es noch mit einer Herzneurose zu tun.

21.12.2017 17:40 • #15


resalu
Und mit der Herzneurose warst du nicht dauernd beim Doc? wie hast du das angestellt? Das du es in Griff gekriegt hast?

21.12.2017 17:50 • #16


Minkalinchen
Ich lasse, seit meiner Einnahme der Blutdrucktabletten, alle 2 Jahre den 'check-up' bei meiner Hausärztin (Internistin) durchführen.
Dazu gehören: EKG, Bauch-Ultraschall, das große Blutbild, Urinkontrolle, Blutdruckkontrolle.
Seit meinen Wechseljahren war ich sehr (zu) oft bei meiner Gynäkologin, habe auch regelmäßig Krebsvorsorge machen lassen.
Ich hatte einige Zeit die Nase voll von der Arztrennerei, ließ es länger dort aus.
Obwohl ich nächsten März 60 Jahre werde, habe ich noch keine Mammographie, keine Darmspiegelung wahr genommen .

Der Spruch: 'Man ist nie auf der sicheren Seite'...ist sowas von wahr.

21.12.2017 17:51 • x 1 #17

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petrus57
Zitat von resalu:
Und mit der Herzneurose warst du nicht dauernd beim Doc? wie hast du das angestellt? Das du es in Griff gekriegt hast?



War nur öfters in der Notaufnahme weil der Blutdruck zu hoch war.

Das mit der Herzneurose kommt und geht bei mir.
Seit dem ich kaum noch den Blutdruck messe ist die Herzangst wieder verschwunden.

21.12.2017 19:25 • #18


Zitat von Minkalinchen:
Obwohl ich nächsten März 60 Jahre werde, habe ich noch keine Mammographie, keine Darmspiegelung wahr genommen



Muss natürlich jeder Mensch selbst entscheiden, klar.

Ich finde jedenfalls Darmspiegelung eine gute Sache. Die Risiken sind recht gering, man kann sich in den Schlaf legen lassen und merkt, wenn es normal läuft, gar nichts davon.
Bei der Mammographie finde ich es schwieriger, abzuwägen.
Manche raten zu einem zusätzlichen Ultraschall, jedenfalls bei bestimmten Brusttypen. Aber das macht nur dann Sinn, wenn die Auswertung von sehr erfahrenen Ärzten (mit dem Ultraschall der Brust) vorgenommen wird, meistens also in den entsprechenden, darauf spezialisierten Zentren, die es eben nicht überall gibt.

21.12.2017 20:39 • #19


Zitat von tanilein:
Na klar, ganz vergessen, zum Zahnarzt gehe ich auch 1 -2 mal jährlich. Aber das ist der einzige Arzt, zu dem ich wirklich gerne gehe.

Übrigens, Voltaire, entschuldige, dass ich dich in meinem ersten Beitrag mit sie zitiert habe, ich hatte übersehen, dass du männlich bist


Kein Problem. Männer sind in dem Forum hier ja sowieso in der Unterzahl

21.12.2017 21:31 • #20



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