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Hallo zusammen,

gibt es hier jemanden, der ebenfalls einen oder mehrere dauerhaft geschwollene Lymphknoten hat?

Ich habe seit ca. 1 1/2 Jahren einen am Übergang zwischen Hals und Schulter.

Laut Ärztin ist er kleiner geworden (aktuell 0.9 cm) und er bräuchte nicht mehr kontrolliert werden.

Ich werde jedoch die Angst nicht los

Gestern Abend habe ich durch Zufall entdeckt, dass ich an der gleichen Stelle auf der anderen Seite auch einen tasten kann.Zwar kleiner, aber ich spüre ihn.
Jetzt mache ich mir wieder riesen Sorgen, warum sie an dieser Stelle geschwollen sind und würde am liebsten nochmal zum Arzt.

Hat jemand ein ähnliches Problem?

Liebe Grüße

11.10.2016 11:01 • 12.09.2020 x 1 #1


53 Antworten ↓


Diese blöde Angst Ablenken fällt gerade so schwer

11.10.2016 12:27 • #2



Wer hat auch einen dauerhaft geschwollenen Lymphknoten?

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Robinson
Habe ich schon als Kind. Am Hals und in den Leisten. War wohl in Zusammhang mit einer Toxoplasmose.
Bin jetzt 51 und lebe noch.
Also, keine Angst!

LG Robinson

11.10.2016 14:05 • x 2 #3


Danke für deine Antwort Robinson!

Wo sind denn deine Lymphknoten am Hals geschwollen und wie groß sind sie?

Meiner ist halt erst seit 1 1/2 Jahren geschwollen und sitzt an dem Übergang zwischen Hals und Schulter.
Das beunruhigt mich halt zusätzlich, da er an der Stelle ja nicht durch einen Infekt aktiviert wird

11.10.2016 15:14 • #4


Robinson
Ich habe die Dinger auch lange Beobachtet. Auch so die Knubbel im Mund wenn du mit den Zähnen mal die Innenlippen beist. Ohrknorpel und Muttermale. Und mein halbes Leben in Ängsten gelebt. Und was ist passiert ? Nix. Mir fällt hier im Forum erst wieder ein, was ich so an Ângsten hatte.
So eine Energieverschwendung !
Die Bombe die dich trifft, hörst du nicht !
Will sagen, machst dir nen Kopp und die Gefahr kommt von wo anders her.
Wirst vom Bus überfahren, was weiss ich. Klar kannste den Bus nu in deine Ängste übernehmen, dann Alzheimer...dann...
Nee. Loslassen !
Meine Psy hat mir einen Satz so hingehauen, der bestimmt 20 Therapiestunden ersetzt:
DANN IST ES SO ! PUNKT.
.
.
.
Wenn ich morgen schwer Krank werde, kann ich es nicht verhindern. Das gehört auch zum Leben. Dann kann man Angst haben, vorher ist es Zeitverschwendung.
Nach dem was ich scheinbar alles schon hatte hätte ich schon tausendmal tot sein müssen. Komisch, ich lebe noch.

lieben Gruss...

11.10.2016 16:49 • x 1 #5


Ich weiß, dass du mit deiner Einstellung prinzipiell richtig liegst und man definitiv nicht alles abtasten und hinterfragen sollte.

Wo jedoch hört Prävention auf und fängt Hyperchondrie an?

Ich finde den Spagat gerade sehr schwierig - gerade, weil in meinem nahen Umfeld erst kürzlich jemand an einem Lymphom erkrankt ist.

11.10.2016 18:59 • x 2 #6


Robinson
Gut.
Du denkst du hast das auch.
Deine Ärztin glaubt das nicht.
Was nu ?
Lass es von nem andern Arzt abchecken. Bis dahin gilt die Vermutung dass da nix ist. Kannst du damit leben?

Gruss Robinson...

11.10.2016 19:48 • #7


Ich weiß es nicht.

Die Problematik ist, dass ich alles hinterfrage.
Zunächst war ich so erleichtert, als sie sagte er sei kleiner geworden.
Dann ist mir aber aufgefallen, dass ich die ganze Zeit im Kopf hatte, dass er bei der letzten Messung 0,6 cm groß war, was bedeuten würde er wäre größer geworden. Außerdem hat sie den Sonokopf an eine andere Stelle gehalten und nicht direkt auf den Lymphknoten, so dass ich Sorge habe sie hat vielleicht einen falschen vermessen.

Liebe Grüße

12.10.2016 07:09 • #8


dummibaer
Hallo Hoffnungsschimmer,

ich habe auch so einen dauerhaften geschwollenen und schmerzenden Lymphknoten, bei mir am Knick des Kiefers. Meiner wurde auch regelmäßig kontrolliert und nachdem er kleiner als 1cm war (ich meine es waren 0.9cm bei der letzten Messung), meinte mein Arzt auch, der müsste nicht weiter beobachtet werden. Die Angst werde ich dir vermutlich nicht ganz nehmen können, aber deine Ärztin hätte den größeren Lymphknoten wohl schon gesehen.

12.10.2016 20:01 • #9


Die Frage die ich mir irgendwann gestellt habe war, ob ich das nicht vielleicht schon viel länger habe und nicht erst seit dem 16.4.14, genau der Tag an dem ich mir das erste mal an den Hals griff um meine Lymphknoten zu untersuchen.
Ich hatte genau diese Angst auch und habe im Rahmen dessen viele tastbare Lymphknoten im Bereich von Hals, Achsel und Leiste entdeckt, die mir teilweise schlaflose Nächte beschert haben.
Auch mein HNO- und Hausarzt durften sie alle anfassen und begutachten und keiner hat meiner Panik vor Krebs nur einen funken Aufmerksamkeit geschenkt.
Aber weißt du was? Es ist nichts ungewöhnliches Lymphknoten auch im gesunden Zustand tasten zu können und es ist noch weniger ungewöhnlich wenn der ein oder andere mal größer oder kleiner ist. Dein Körper ist in einer Tour mit der Bekämpfung von Krankheitserregern und anderen Müll beschäftigt und für eben solche Sachen werden Lymphknoten benötigt, die im Rahmen dessen gerne mal anschwellen. Sie werden aber nicht schneller abschwellen in dem man ihnen herumdrückt und kontrolliert ob sie kleiner werden bzw. verschwunden sind. Ganz im Gegenteil. Das manipulieren erhält die Schwellung aufrecht und auch inaktive LK können so zum anschwellen gebracht werden.
Mach dir also keinen Kopf, so lange die Dinger länglich, weich, leicht beweglich und im Falle eines akuten entzündlichen Geschehens auch dick und schmerzhaft sind.
Mit dem Verdacht auf ein Lymphom hätte dich kein Arzt wieder einfach nach Hause geschickt!
Ich weiß das mein Text dich letztendlich nicht davon abhält dich weiter mit deinen LK zu beschäftigen und deine Angst dadurch nicht verschwindet, dazu muss es bei einem selbst einfach irgendwann Klick machen. Aber vielleicht hilft er dir trotzdem ein bisschen zu erkennen, das nicht alles gleich immer etwas schlimmes sein muss! Jeder Mensch ist anders und die Anatomie ist nicht bei jedem die gleiche und wenn bei Google steht, Lymphknoten sind im gesunden Zustand nicht zu tasten, dann ist das Quatsch und überhaupt lässt man mit der Angst vor schweren Krankheiten sowieso die Finger von Google!
Ich drück dir die Daumen, dass es auch bald bei dir Klick macht

14.10.2016 10:40 • x 3 #10


dummibaer
Genau so ist es. Ich war übrigens erst gestern beim HNO und habe es mir im Zuge dessen nicht verkneifen können, den Arzt nochmal auf meinen seit ~7 Jahren schmerzenden, zu ertastenden und gefühlt dicken Lymphknoten anzusprechen. Der Arzt hat dann im Ultraschall noch mal eben zwei weitere Lymphknoten mit gleicher Größe (0,9cm) gefunden und meinte: Alles im Rahmen. Also, @hoffnungsschimmer, mach dir keinen Kopf. Daran herumfummeln macht das Ganze schlimmer, kann ich bestätigen.

14.10.2016 21:02 • #11


Vielen Dank für eure Antworten!

Ja vermutlich ist er sogar schon länger dort und ich habe ihn nicht bemerkt.

Die Frage die sich mir halt nach wie vor stellt ist, warum er an dieser ungewöhnlichen Stelle geschwollen ist.

Kennt ihr die Sorge bein Duschen oder eincremen weitere geschwollene Knoten zu finden?

23.10.2016 12:33 • #12


Wo genau liegt der Lymphknoten den du meinst nochmal?

23.10.2016 15:53 • #13


Ich hatte auch einen dauerhaften Lymph am Hals. Meine Ärztin wollte den schon wegoperieren der sei angeblich immun...naja ich habe Katzenkrallentee getrunken und damit meine Lymphknoten durchgespült und ab da war der dann wieder weg also wieder im normalen Zustand...geb den Lymphknoten Zeit...oft hat das was mit Infekten zutun...ich hatte zuvor viele Mandelentzündungen gehabt und Erkältungen die das begünstigt haben.

Grüßle
Melanie

23.10.2016 16:12 • #14


Der Lymphknoten befindet sich am Übergang zwischen Hals und Schulter.
Daher denke ich nicht, dass er infektbedingt geschwollen ist.

Wäre er am Kiefer, könnte ich es mir ja durch Infekte erklären.

23.10.2016 16:34 • #15


Ginger1
Hallo, das ist mein Nachricht von mitte September.
Ich kann deine Angst so gut nachvollziehen, da ich gerade am Freitag einen Lymphknoten am Hals rausoperiert bekommen habe. Leide auch an ständiger Krebsangst. Und ich habe seit über 6 Jahren einen vergrößerten Lymphknoten axillar. War damit im Krankenhaus zur Punktion, weil ich auch Angst hatte und Gewissheit haben wollte. Die Ärztin dort machte auch ein Ultraschall und meinte ich könnte ihr vertrauen, dass es nichts böses ist und sie es auch nicht punktieren wolle. Da war ich beruhigt. Panik hab ich nun vor dem Ergebniss der Op.
Auch ich mache mich ständig verrückt und es beeinflusst mein Leben so sehr, dass es alles keinen Spaß mehr macht. Aber die Panik ist wohl die eigentliche Krankheit.....
Ich wünsche dir Kraft und alles Gute.
LG Jenny

23.10.2016 18:47 • x 1 #16


Ich habe auch einen vergrößerten Lmphknoten an der rechten Halsseite. Bin seit Sonntag in Panik deshalb. Der Arzt hat ihn getastet und gesagt, dass er noch nicht mal erbsengroß sei-ich denke er ist erbsengroß-und das er ungefährlich sei... hab so Angst und habe heute Abend nochmal einen Termin.
Könnte ein Ultraschall zur Beruhigung beitragen? Oder sieht man da eh nichts

27.10.2016 09:14 • #17

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Ginger1
Hallo, hast du meinen Beitrag dazu gelesen ? Genau an der selben Stelle hatte ich auch einen, alle Ärzte haben es abgetan und gesagt, da sei nichts schlimmes und das man es sehen würde. Dann wechselte ich den HNO Arzt, zu einem der 12 Jahre im Krankenhaus auf der HNO Station Oberarzt war. Er sagte mir, dass man nur hundertprozentig sagen kann, ob er bösartig ist, wenn er raus kommt. Klar hatte ich Angst, aber ich wollte Gewissheit. Die Op ist jetzt ca 6 Wochen her und zum Glück ist alles gut ausgegangen. Fühlst du dich denn sonst fit ?
LG Jenny

27.10.2016 16:53 • #18


Wie groß war dein Knoten denn?

27.10.2016 17:28 • #19


Ginger1
Auch unter 1cm und hat auch nicht geschmerzt. Aber war immer zu fühlen. Viele Ärzte, viele Meinungen. Es regt mich wirklich auf, dass man sich als Patient nicht sicher sein kann, ob das Urteil eines Arztes stimmt. Das ist alles nur noch larifari.....

27.10.2016 17:33 • #20



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