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W

weberknecht
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Hallo zusammen,

Ich dachte mir ich frag mal nach wer von Euch auch Angst vor Lungenkrebs hat. Das ist nämlich mein momentanes Problem und ich würde gern wissen wie Ihr damit umgeht.

Grüße Weberknecht

08.03.2020 #1


158 Antworten ↓
HeikoEN

HeikoEN
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Ok, aber wenn Du der Ärztin nicht glaubst, macht wahrscheinlich auch ein anderer Arzt wenig Sinn, egal wo auf der Welt.

Frage Dich, was braucht es denn, damit Du glaubst?

Wäre ein Röntgenbild die Lösung? Bist Du dann beruhigt? Und wenn ja, für wie lange? Natürlich sollte man mit Strahlenbelastung nicht locker umgehen, aber moderne Durchleuchtungsgeräte haben bei weitem nicht mehr die Strahlenbelastung, wie Geräte noch vor 20 Jahren...und je nachdem wohin Du fliegst, kann ich nur sagen, sorgt der Flug auch für eine Strahlenbelastung, die nicht wenig ist.

Offensichtlich gibt es auch ein Problem mit dem Vertrauen in den eigenen Körper, aber das wirst Du schon wissen...und Du weisst auch, dass es die schnelle Lösung insb. für den anstehenden Urlaub nicht gibt. Um von so manifestierten Gedanken herunterzukommen, ist es ein Weg, der Zeit und wahrscheinlich auch fremde Hilfe benötigt.

Spontan für den Urlaub fällt mir da nur die Strategie ein, sich konsequent, wenn diese Angstgedanken wieder aufkommen, sich auf andere Dinge zu konzentrieren. Bei Angst ist man nach "innen gerichtet" mit seiner Aufmerksamkeit, was sehr schnell in der klassischen Angstspirale endet...Gedanken->Symptome->Bewertung->Angst.

Unterbricht man diese Kette ganz bewusst und aktiv, z.B. mit der Konzentration auf äußere Dinge wie Ort, Wetter, Geräusche bzw. konsequentem Umdenken bei der Bewertung, kann man es unterbrechen. Sowas lernt man im Rahmen einer klassischen kognitiven Verhaltenstherapie. Natürlich braucht das Zeit und Kraft, aber versuchen kann man es auch alleine.

Eine weitere Alternative ist Achtsamkeits-Training. Sowas wie hier beschrieben inkl. Arbeitsblättern zum ausdrucken und mitnehmen: http://www.ratgeber-panik.de/manahmen-g ... aining.php

08.10.2017 08:53 • x 1 #69


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Wer hat auch Angst vor Lungenkrebs

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daheim
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Zitat:
Kann es sein, dass man nach dem Benzoentzug so gut wie keine Energie mehr hat?
Ein Sportler war ich allerdings nie.

Hm.....also, ich war die erste Zeit nach dem Entzug (also dem endgültigen Einnahmestop, Entzug begfinnt ja schon, wenn man reduziert) völlig fertig, wegen Nahrungs- und Schlafmangel. Danach fühlte ich mich wie ausgewechselt - energiegeladen, fröhlich, unternehmungslustig, heftig verzweifelt, ein Auf und Ab, einfach toll, eben so, wie ich mich von früher kannte. das ging 13 Wochen so, und in dieser Zeit habe ich auch keine Medikamente außer Carbamazepin genommen. Dann kam der große Einbruch, bevor ich dann nach 3 Wochen Horrortrip für weitere 3 Monate im KH landete. Seit ich jetzt die ganzen Medikamente nehme, bin ich wieder großteils bedrückt, langweilig und tranig, was aber nach außen hin keiner merkt.

Sportler....hm....also ich war immer Reiterin und Skifahrerin, das hatte ich alles wegen meinem Sohn aufgeben dürfen ....und dann hab ich vor 3 Jahren mit Voltigieren/Trickreiten angefangen, und das mach ich jetzt 4 mal die Woche. Das hilft mir total, vor allem gegen die Depressionen! Also körperliche Schwäche, das kenn ich jetzt nicht....stell ich mir sehr belastend vor. Andererseits fand ich die psychischen Symptome immer zehnmal schlimmer, wie ist das bei Dir?



Zitat:
Du schreibst, es wird bei dir kontinuierlich besser. Hast du wirklich richtig beschwerdefreie Tage? Und wie äußern sich depressive Phasen?


Ja, mittlerweile hab ich auch beschwerdefreie Phasen. Die Depressionen kommen und gehen wie sie wollen, immer nach neuen Horrortrips bin ich wieder für ca. 1 Woche "platt", tief depressiv, suizidal, antriebslos, verzweifelt, voller Todesangst und Sinnlosigkeit. Da ist auch ganz viel Beklemmung dabei und Alpträume.

Zitat:
Und hattest du vor dem Entzug außer Angstzuständen keine psych. Probleme?


Doch...starke Stimmungsschwankungen und Depressionen, Aggressionen und Verzweiflung. Das war allerdings alles berechtigt, gemessen an meiner Lebenssituation damals, und einiges davon verschwand, als es mir von den Umständen her besser ging.

Zitat:
Wie alt ist denn dein Sohn? Ich nehme an, du bist ein richtiges Küken gegen mich - ich bin 49.


Mein Sohn wird jetzt 10 Jahre. Ich bin 34. Naja, soooo altz bist Du jetzt auch nicht !

Zitat:
Du hast gesagt, du hast mal Medizin studiert - warum hast du denn aufgehört? Arbeitest du momentan?
Ich fange am Donnerstag wieder an - für mich eine Riesenherausforderung, obwohl ich gern zur Arbeit gehe.


Ja; ich hab aufgehört, weil die Zustände an der Fakultät; das Mobbing, die Rücksichtslosigkeit und der Hass zwischen Professoren, Dozenten, Dekanat und Stundenten sich auf dem Rücken der Patienten abgespielt hat und richtig absurde Dinge passierten - mehrere Dozenten und Studenten haben sich damals umgebracht. Ich rutschte in eine Riesenparanoia ab und hab dann im 2. Staatsexamen gemerkt, daß ich aufhören muss, um nicht auszuticken. Danach hab ich dann eine Ausbildung zum Programmierer gemacht.
Leider bin ich seit 2008 erwerbsunfähig, was mir seitdem aber den Raum lässt, wieder gesund zu werden und zu mir zu kommen. Der Sturz von einem hippen IT-Job ins Nichts war allerdings gigantisch.....

Respekt, daß Du morgen wieder anfängst zu arbeiten! Aber denke daran, daß es Dir gesundheitlich auch helfen könnte!! Was machst Du denn, bzw. was hast Du in der letzten Zeit gemacht? Und in welchem Beruf arbeitest Du?


Viele liebe Grüße,


daheim

06.01.2010 13:19 • #26


Zum Beitrag im Thema ↓


L
Ja, ich hab diese Angst zur Zeit, weil ich Mundgeruch habe. Hab gegoogelt und dort steht, wenn Mundgeruch kann auch von Lungenkrebs kommen und jetzt hab ich Angst, dass ich Lungenkrebs habe

#2


wunna
Um Gottes Willen nicht googeln.
Ganz schlecht bei Krankheitsängsten.

Habe die Angst, wenn ich morgens aufwache und ich noch nicht so tief einatmen kann oder es schmerzt beim tiefen Einatmen. Dann denke ich sofort daran.

Mundgeruch, da würde ich eher an den Magen denken. Und mich vor allem untersuchen lassen.

#3


R
Hallo

also das habe ich noch nie gehört mundgeruch lungenkrebs und lasst dieses verfluchte googln.

weberknecht du hattest eine erkältung mit husten , husten kann bis zu 4´6 wochen dauern bis er besser wird , bedenke auch heizungsluft trocknet die schleimhäute aus.

ich kenne mcih ausserdem bei krebs aus hatte lymphdrüsen und kenne ganz viele die lungenkrebs hatten keiner roch aus dem mund.

macht euch nicht verrückt

x 1 #4


W
Hallo rockshaver,

Danke für die Antwort. Das mit dem Mundgeruch habe ich auch noch nie gehört.

Mein Verstand weiß ja, dass dies ein Erkältungsbedingter Husten ist. Heute war ich auch viel in Bewegung. Beim ersten Gehen musste ich dauernd husten, nachdem auch noch Brustschmerzen dazu kamen, wusste ich eigentlich, dass es psychsich ist (soviel passende Symptome direkt nacheinander sind doch recht unwahrscheinlich). Bei der Bewegung musste ich auch fast nicht husten. Aber trotzdem - viele werden es kennen - die Angst ist trotzdem da...

Grüße Weberknecht

#5


D
*hüstel*.....Ich war bis vor 1,5 Jahren starke Raucherin. Hab seitdem keine Zig. mehr angefasst. Bei mir baut sich die Angst vor Lungenkrebs auch immer wieder auf, je länger das letzte Röntgen her ist. Ich lass mich immer einmal im Jahr deswegen röntgen. Das hilft so weit ganz gut, die Angst in Schach zu halten. Vielleicht ist das ja auch ein Tip für Euch!

LG,


daheim

#6


W
Hallo daheim,

Das geht so leicht mit dem jährlichen Röntgen? Wie alt bist Du denn und wie lange hast Du geraucht. Ich dachte das Röntgen wird nur bei Leuten mit einer 30 und mehrjährigen Raucherkarriere gemacht?

Grüße Weberknecht

#7


C
Hallo (:

Ich habe auch seit einiger Zeit Angst vor lungenkrebs..und zwar wegen folgender Symptomatik -

Ist etwas schwer zu beschrieben und klingt auch bissl seltsam..jedenfalls muss ich ständig so Krampfig Gähnen, wenn ich gegähnt hab kann ich wieder vernünftig atmen, nur klappt das erlösende Gähnen nicht immer, und wenn das nicht geht dann bin ich solange am rum wurschteln bis es sich wieder normal anfüllt im Brustbereich.. Is seltsam, nor?! (:

Das war auch schon zwischenzeitlich weg, momentan ists aber wieder extrem.. manchmal atme ich dann auch so komisch das mir schwindelig wird und de Hände und´s Gesicht krippeln.

Ich ha es mir eigentlich abgewöhnt wegen so nem zeugs zum arzt zu gehen weil bei mir eh fast alles psychisch ist, aber das?! Kann das auch von der Psyche kommen das ich von frühs bis abends ne vernünftig atmen kann?!

#8


D
Ich bin 34 und habe 15 Jahre stark geraucht, mit 2 Jahren Unterbrechung. War der einzige Raucher in meiner Familie. Das Röntgen macht der Arzt und zahlt die Kasse, sobald man Beschwerden hat. Das ist bei mir ja auch ab und an so (bei Sport in kalter Lufe, z.B.). Es genügt aber auch, wenn man dem Arzt sagt, daß man nach einer langen Raucherkarriere mal die Lunge gecheckt haben will.

daheim

#9


S
Hallo Cerveza 28,

Du sprichst mir aus der Seele!
Ich kenne dieses "gähnende Atmen" nur zu gut, war vor wenigen Wochen nachts im Krankenhaus weil ich nicht mehr gähnen und somit auch nicht durchatmen konnte...
Das Kribbeln kommt übrigens vom Hyperventilieren, habe ich bei der Gelegenheit gelernt.
Ich wurde im Krankenhaus als auch vor wenigen Tagen von einem Lungenfacharzt auf den Kopf gestellt und nichts wurde gefunden... ich merke aber halt auch, dass es auftritt je mehr ich mich darauf versteife. Heute morgen wurde ich gegen 5 Uhr wach und hatte es schlagartig, hab mich dann mit Lesen abgelenkt und es ging wieder bergauf. Hab ein "Notfallset" verschrieben bekommen, das sind Cortisontabletten, die soll ich kauen wenn es auftritt um den Krankenhausbesuch zu umgehen. Gestern abend im Kino musste ich das auch nutzen. Nur ist die Ursache damit nicht behoben, nicht eben zufriedenstellend.
Also in meinen Augen ist das ne Kopfsache...aber es macht mich schier verrückt!

LG
Sumpfwurm

#10


R
Hallo, also ich will jetzt keine neuen Ängste schüren, aber bin da etwas skeptisch was das jährliche Röntgen angeht. Haltet ihr das wirklich für notwendig? Mit der Röntgenstrahlung belastet man auch seinen Körper.

MfG
Raj

#11


W
Hallo Raj,

Das würde ich mich jetzt auch nicht trauen. V.a. nicht in dem jungen Alter. Wenn man beim Rki schaut (ich weiß das sollte man nicht), dann sind es unter 40-50 eigentlich nur Einzelfälle. Darauf hoffe ich jetzt einfach mal. Momentan gehts mit der Angst, mal schauen wie lang.

Grüße Weberknecht

#12


V
Zitat von daheim:
*hüstel*.....Ich war bis vor 1,5 Jahren starke Raucherin. Hab seitdem keine Zig. mehr angefasst. Bei mir baut sich die Angst vor Lungenkrebs auch immer wieder auf, je länger das letzte Röntgen her ist. Ich lass mich immer einmal im Jahr deswegen röntgen. Das hilft so weit ganz gut, die Angst in Schach zu halten. Vielleicht ist das ja auch ein Tip für Euch!

LG,


daheim


Hallo daheim,
trotz meiner Hypochondrie habe ich es noch nicht geschafft, mit dem Rauchen auzuhören.
Es ist im Gegenteil so, wenn's mir besonders mies geht, rauche ich umso mehr.

Wie hast du es denn geschafft, den Zig. Adieu zu sagen?

LG, venezia

x 1 #13


R
Hallo venezia, das mag sich jetzt sehr hart anhören, aber wenn Du immer noch rauchst, dann scheint Deine Hypochondrie nicht groß genug zu sein. Wenn man wirklich Hypochonder ist, dann lässt man wirklich von allem die Finger, was auch nur im entferntesten gesundheitsschädlich ist.

MfG
Raj

#14


V
Zitat von Raj:
Hallo venezia, das mag sich jetzt sehr hart anhören, aber wenn Du immer noch rauchst, dann scheint Deine Hypochondrie nicht groß genug zu sein. Wenn man wirklich Hypochonder ist, dann lässt man wirklich von allem die Finger, was auch nur im entferntesten gesundheitsschädlich ist.

MfG
Raj


Hallo Ra,
ich habe vor kurzem einen 7monatigen stationären Benzoentzug absolviert und leide immer noch an den Folgen bzw. starken Angstzuständen.

Und daher habe ich Angst, dass sich durch einen weiteren Entzug mein Zustand noch mehr verschlechtert.

Ich hatte gehofft, bis zum Frühjahr dafür stabil genug zu sein...

#15


R
Rehi venezia, das klingt hart. Was ist eigentlich genau ein Benzoentzug?

#16


V
Zitat von Raj:
Rehi venezia, das klingt hart. Was ist eigentlich genau ein Benzoentzug?


Benzodiazepine sind u.a. Valium. Ich habe die Medis 7 Jahre lang genommen, leider lässt die Wirkung nach und man braucht immer mehr davon.
Der Entzug ist heftig und man hat noch lange Zeit später Schübe.
Zudem muß ich jetzt die Angst, weswegen ich sie genommen, anderweitig bewältigen.
Den "Schlüssel" dazu habe ich leider noch nicht gefunden.

#17

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R
Danke für die Info. Wie hängt das jetzt mit dem Rauchen zusammen?

#18


V
Zitat von Raj:
Danke für die Info. Wie hängt das jetzt mit dem Rauchen zusammen?


Wenn man jahrelang geraucht hat und dann plötzlich aufhört, ist das gewissermaßen wieder ein Entzug, wenn auch nicht vergleichbar mit Benzos.

Und davor habe ich jetzt ein bisschen Angst, zumal ich momentan an starken Angstzuständen leide.

Was hast du für psychische Probleme?

#19


R
Zitat von venezia:
Zitat von Raj:
Danke für die Info. Wie hängt das jetzt mit dem Rauchen zusammen?


Wenn man jahrelang geraucht hat und dann plötzlich aufhört, ist das gewissermaßen wieder ein Entzug, wenn auch nicht vergleichbar mit Benzos.


Okay, aber dann scheinen es eher die "normalen" Entzugserscheinungen des Rauchens zu sein.

Zitat von venezia:
Und davor habe ich jetzt ein bisschen Angst, zumal ich momentan an starken Angstzuständen leide.


Hmm. Bitte nicht falsch verstehen. Ich will Dir nicht Deine Ängste abstreitig machen. Nur scheinen diese Ängste wohl nicht von einer Hypochondrie zu kommen, oder? Es hört sich so an, als wenn die Ängste vor den Entzugserscheinungen größer sind als die vor den Spätfolgen des Rauchens.

Zitat von venezia:
Was hast du für psychische Probleme?


Och, bei mir ist es wohl nur 'ne stinknormale Hypochondrie, verbunden mit der Angst nicht mehr lange zu leben usw. Das übliche halt.

#20


A


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