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Huhu,
habe mal eine Frage, auf die ich eigentlich meist stoße, wenn ich hier im Forum bin...
mich interessiert es, ob es euch ähnlich ergeht.
Ich weiß gar nicht so recht unter welcher Angststörung ich leide! Zum einen ist es die Panikattacke (verspüre plötzlich extreme Angstgefühle mit den all euch bekannten Symptomen), dann die Panikattacke mit Agoraphobie (Panikgefühle an bestimmten Orten und in bestimmten Situationen, aus denen ich nicht so schnell flüchten kann oder bei denen ich schon panikartige Erfahrungen gemacht habe - Zug, Flieger, Warten in einer Schlange an der Kasse, ...) und dann die Angst vor Krankheiten (Rumschleppen mit einem Symptom wie Herzstolpern, Schwindel, Beklemmungen, ... über einen längeren Zeitraum, bis hin zur Angst an einer schwerwiegenden Krankheit zu leiden, wobei das Symptom meist erst dann verschwindet, wenn ich es habe abklären lassen). Ist das normal, dass die verschiedenen Angststörungen so ineinander greifen? Ist das bei euch auch so?
Vielen Dank für eure Antworten!

Liebe angstfreie Grüße
Katti

30.01.2011 22:30 • 31.01.2011 #1


3 Antworten ↓


Da greift eigentlich nichts ineinander, es kommt Dir nur so vor. Am wahrscheinlichsten wäre eine Generalisierte Angststörung, weil da die Auslöser nicht für einen selbst erkennbar sind. Es gibt auch aufgesetzte Angst/Panikstörungen, die völlig diffus sind und wo die Angst/Panik auch immer und überall auftreten kann. Da muss man nur rausfinden, worauf aufgesetzt und es werden sicher innere Konflikte/Probleme sein, die einem auch oft nicht klar sind.

Ich weiß nach 2 Jahren, Tagesklinik und später 8 Monate Therapie, Besuche bei 5 verschiedenen Psychiatern etc. bis heute nicht, warum es so ist wie es ist.

30.01.2011 22:42 • #2



Welche Angststörung liegt eigentlich vor?

x 3


Na, da sind wir ja schon zu zweit...Ich habe schon seit 15 Jahren mit dieser Angststörungen zu tun und bin seit fast zwei Jahren in Therapie. Führe eigentlich ein glückliches Leben ohne mir erkennbare Konflikte oder Probleme (bis auf die kleinen, alltäglichen
Liebe Grüße und Danke für deine Antwort!

Sonne

30.01.2011 22:51 • #3


Also bei mir ist es so, dass ich panische Angst vor Krankheiten habe. Aber auch panische Angst vor Untersuchungen und Diagnosen.

Bei mir äußert sich die Angst nicht mit Herzrasen, Schwindel u.s. sondern in einer völligen Hoffnungslosigkeit. Das Gefühl völlig durchzudrehen. Totale Verzweifelung. Schlecht zu beschreiben.
In so einem Moment möchte ich einfach nur sterben.

Komischer weise hab ich nicht so viel Angst vor Krankheiten, bei denen man sofort tot umfällt. Nein es sind die, wo man gesagt bekommt, dass es bald zu Ende geht.

Vorgeschichte: Vater gestorben mit 43 ( da war ich 10 J. ) am 4. Herzinfarkt. Mutter gestorben an Krebs mit 66 J ( da war ich 35 J ) nach 5 jährigem hoffnungslosem und menschenunwürdigem Kampf.

Ich glaub, da brauche ich kein Psychiater der mir sagt, woher die Angst kommt.

LG Lotte

31.01.2011 12:10 • #4




Prof. Dr. Heuser-Collier