Zitat von ArGooN: Ja zum einen die Sorgen, dass das alles nicht nur psychisch ist und die daraus resultierenden neuen Sorgen. Arbeiten wird schwierig in diesem Zustand und ich weiß nicht wie lange meine Lebensgefährtin das mitmacht.
Also existenzielle Ängste bzw. Angst vor Versagen (nicht mehr können) und zusätzlich Verlustängste weil die Partnerschaft davon auch belastet ist.
Dazu noch Unsicherheit,weil man nicht genau,weiss,was es ist.
Das sind so typische Ängste bei Depressionen/Angststörungen.
Ja,es kann tatsächlich sein ,dass Du (eine Weile) nicht mehr so funktionierst,weil es Dir schlecht geht.
Das fühlt sich bedrohlich an aber es gibt Lösungen dafür.
Sprich mit Deiner Lebensgefährtin offen über Deine Sorgen.
Nicht nur über die Krankheitsängste sondern auch (und vor allem) darüber,dass Du Sorge hast,sie zu belasten oder gar zu verlieren und auch über die Existenzsorgen (Was,wenn man die Arbeit nicht mehr schafft).
Also offene Kommunikation und dann schauen,dass Du Dich mal körperlich untersuchen lässt.
Oft sind es tatsächlich nur Ängste (die Daueranspannung kann alle möglichen Schmerzen im Körper erzeugen) aber auch die Ängste sollten bearbeitet werden.
Versuche,einen Termin bei einem Psychiater zu bekommen und auch eine Verhaltenstherapie anzustreben.
Kann dauern,bis man einen Termin bekommt aber das Wichtigste ist,dass man beginnt,sich Hilfe zu suchen.