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koenig
Ich habe Phasen, in denen ich derzeit megaunruhig schlafe.

Über Tag geht es mir soweit gut, außer dass ich derzeit oft Gefühle wie Wut etc. habe. Ich fühle mich im Job seit ca. 9 Monaten immer wieder überlastet.

Nachts bin ich dann oft unruhig. Ich bin derzeit extrem geräuschfixiert, höre Dinge, wo ich nicht weiß, ob sie wirklich da sind und höre dann hin. Dann bekomme ich Angst und werde nervös. Oft ist es immer wieder dieses zwitschern oder zirpen, wobei das mehr in meinem linken Tinnitusohr zu hören ist. Es sind aber auch mal andere Sachen. Dann lasse ich die ganze Nacht die Alexa laufen, um mich abzulenken. Mich nervt das aber. Davon werde ich auch oft wach.

Im Moment weiß ich nicht wie ich mich da beruhigt bekomme. Denke ja auch, ich werde langsam doof. Kannst das vom Stress sein?

02.10.2022 07:31 • 03.10.2022 #1


7 Antworten ↓


E
Guten Morgen.

Ja, das ist stressbedingt. Du schreibst du fühlst Wut und Überforderung. Was tust du, damit das besser wird?

Schlafhygiene ist das A und O. Frische Luft im Schlafzimmer. Kein TV oder Handy vorm einschlafen. Evtl. Schlaf- und Nerventee trinken. Spaziergang vorm zu Bett gehen. Autogenes Training. Meditation.

02.10.2022 07:43 • x 1 #2


A


Angespannt und schlechter Schlaf

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Lina60
Lieber @koenig @Grace_99 hat schon Wesentliches und Hilfreiches geschrieben. Meinerseits möchte ich auch noch betonen, dass Dein unruhiges Schlafen stressbedingt ist ( 9 Monate Überforderung bei der Arbeit ist definitiv für die Psyche zu viel ! Deshalb denke ich, dass Du vielleicht einen Job-Wechsel anstreben solltest. Die Ursache für Deine Unruhe ist eindeutig.

02.10.2022 10:23 • x 2 #3


Hotin
Hallo Sandra,
einen schönen Sonntag wünsche ich Dir. Das Wetter bei uns ist ziemlich nass, kalt, also unangenehm.

Wenn Du aktuell schlecht schlafen kannst, bedeutet das, es ist etwas schwierig für Dich, abends in die
Entspannung zu kommen. Leider kann es immer mal passieren, dass wir in solche Stresssituationen
geraten. Ist es wirklich nur Dein Job, der Dich überlastet? Und was machst Du, um Dich zu hause oder
in Deiner Freizeit zu entspannen.
Oft entsteht so etwas auch dann, wenn man das Gefühl hat - Ich muss nur immer funktionieren.

Viele Grüße

Bernhard

02.10.2022 11:19 • x 3 #4


Schlaflose
Zitat von Grace_99:
Schlafhygiene ist das A und O. Frische Luft im Schlafzimmer. Kein TV oder Handy vorm einschlafen.

Das stimmt nur bedingt. Ich kann seit ein paar Jahren nur einschlafen und weiterschlafen, wenn der Fernseher läuft. Sobald es still und dunkel ist, bekomme ich einen Schreck und werde hellwach.

02.10.2022 13:04 • x 1 #5


koenig
Zitat von Hotin:
Wenn Du aktuell schlecht schlafen kannst, bedeutet das, es ist etwas schwierig für Dich, abends in die
Entspannung zu kommen.

Ich kann sehr gut einschlafen, wache aber öfter auf oder schlafe unruhig. Dann ertrage ich die Stille im Halbschlaf nicht, da ich Angst vor Geräuschen habe.

Es ist der Job. Ich bin von der Arbeitsmenge belastet. Akkord kann ich nicht gut. Es widerstrebt mir. Es ist auch eine Abteilung, in der es um körperliche und psychische Diagnosen geht. Andererseits ist es kein Job, der mich intellektuell fordert.
Ich mag aber das Arbeitsumfeld und die Menschen dort. Nur bin ich eben auch nicht mehr so belastbar. Damit muss ich auch klar kommen.


Zitat von Hotin:
Oft entsteht so etwas auch dann, wenn man das Gefühl hat - Ich muss nur immer funktionieren

Genau. Alles schaffen und können. Die eigenen Ansprüche weiter bedienen, auch wenn es nicht geht. Das kollidiert natürlich.

Obendrauf kommt das Weltgeschehen und die eigenen kleineren Übel, z. B. Das Lebensalter, welches ich als neuen Lebensabschnitt empfinde, mit dem ich auch umgehen lernen muss.

Danke für deine Grüße! Schön dich zu lesen.

02.10.2022 22:18 • x 1 #6


koenig
Zitat von Schlaflose:
Sobald es still und dunkel ist, bekomme ich einen Schreck und werde hellwach.

Warum ist das so bei dir?

02.10.2022 22:18 • #7


Schlaflose
Zitat von koenig:
Warum ist das so bei dir?

Das ist so, seit meine Mutter gestorben ist und ich allein lebe. Wir haben in einem Zimmer geschlafen und ich habe sie immer gehört, entweder atmen oder schnarchen. Und sie konnte auch schlecht schlafen und sie las dann immer und ihre Leselampe war an und ich hörte sie blättern. Es war also nie ganz dunkel und still. Als sie starb, habe ich es mir angewöhnt, den Fernseher laufen zu lassen.

03.10.2022 07:46 • x 2 #8





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