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Marge
Hallo ihr alle zusammen!
Heute hatte ich nach zwei Monaten Beschwerden endlich meine Magenspiegelung und vorher ein Ultraschall des Oberbauches.
Ich war nervlich sehr angespannt, da ich mir sicher war, das der Arzt etwas bedrohliches finden würde.

Und dann der Schock, er hat nichts gefunden, gar nichts!
Wie kann das sein? Er meinte, ich hätte nichts organisches, sondern etwas seelisches.
Können dauerhafte Magenschmerzen wirklich "nur" seelisch sein? Ich habe seit Wochen keinen Appetit mehr, zwinge mich zum essen.
In der Vergangenheit hatte ich immer wieder eine Gastritis, aber dieses mal war nichts zu sehen.
Ich saß völlig benommen vor dem Arzt und mir kullerten die Tränen, ich bin fix und fertig, kann das eine Depression sein? Gibt es noch andere Untersuchungen, die sinnvoll wären oder muß ich akzeptieren, das es von der Psyche kommt?

LG Marge

05.05.2014 22:14 • 09.05.2014 #1


21 Antworten ↓


mauque
Hey,
Ich muss dir sagen, Ja.
Was die Psyche alles anstellen kann ist verrückt. Google doch mal nach Psychosomatik da gibts die wildesten Sachen die Leute haben.
Sei doch froh das der Arzt nichts gefunden hat, du bist gesund !
Wenn der Stress weg ist, gehts dir auch körperlich besser.
Alles Liebe,
LG

05.05.2014 22:46 • #2



Vermutung Gastritis - Fehlanzeige

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Guten abend
Ich kann dir sonst noch empfehlen das du dir eine gute oder einen guten Ernährungsberater zur hilfe holst.
Die können bei magenproblemen auch fut helfen.mir haben die besser geholfen wie der arzt.der sagte immer es sei nix und es würde nur von der pyche komm...aber siehe da ich habe 2 lebensmittelunverträglichkeiten.jetzt achte ich drauf was ich essr und die schmerzen sind weg und ich habe weniger angst.

05.05.2014 23:09 • #3


Marge
Ich gehe diese Woche zum Arzt, ich habe rechtsseitige Magenschmerzen, die in den Rücken ausstrahlen, außerdem Arm und Beinschmerzen, manchmal ist ein Hypochonder vielleicht doch keiner?! Es kann jeden erwischen....

06.05.2014 19:02 • #4


Hallo Marge,

habe ich das richtig verstanden? Du warst am Montag zur Gastroskopie, dort wurde dir gesagt, du hast NICHTS und heute hast du wieder Magenschmerzen und gehst wieder zum Arzt ?
Was soll sich denn deiner Meinung nach in den zwei Tagen entwickelt haben ?
Ich kenne das mit den psychisch bedingten Magenschmerzen, ich habe sie auch seit ca. 2-3 Monaten.
Ich gehe aber bewusst nicht zum Arzt, da ich eher Krankheitsphobiker als Hypochonder bin.
Ich sage mir einfach, dass der Magendruck von der Psyche kommt und ich deshalb die Psyche in´s Lot bringen muss - dann zieht auch der Körper nach.

Hast du die Magenschmerzen auch, wenn du gerade etwas tust, dass dir Freude bereitet ?

07.05.2014 09:20 • #5


Marge
Hallo!
Wieso wieder? Ich habe sie die ganze Zeit! Meine Vermutung, es ist nicht die Galle, sondern die Lunge.
Hast du auch Arm und Beinschmerzen? Ich kann nicht mehr.
Wenns nur Magendruck wäre, es sticht in den Rücken und essen kann ich auch nichts mehr.

Magenschmerzen hab ich rund um die Uhr.
Wir sind hier in einem Psychic Forum, aber was ist, wenn es einmal nicht die Psyche ist?
Ach alles sch...

07.05.2014 18:30 • #6


mauque
Ich verstehe deine Angst und deine Gedankengänge sehr gut.
Aber wie warscheinlich ist es das es nun wirklich was ist ?
Vielleicht ist es ein Nerv oder Muskel ?
Es muss nicht gleich das allerschlimmste sein.
Warte noch etwas ab und gehe nur zum Arzt wenn dus wirklich nicht mehr aushälst, sonst lässt du die Angst wieder gewinnnen.
Was vermutest du was du hast ?

07.05.2014 18:36 • #7


Marge
Lungenkrebs

07.05.2014 21:16 • #8


mauque
Ohja, das ist aller hypochonders Grauen...
Lungenkrebs bemerkst du nicht, erst im Endstadium.
Du wirst doch sicher häufig ärztlich untersucht.
Den Ärzten dürfte sowas eigentlich auffallen, sonst wären das ziemlich beschissene Ärzte.

07.05.2014 21:43 • #9


Hallo Marge,

nein, Arm-und Beinschmerzen habe ich nicht. Wenigstens mal etwas
Meine Magenschmerzen beginnen vormittags und enden nachmittags, dazwischen habe ich Ruhe.
Insbesondere, wenn ich mich gut und entspannt fühle, was selten ist, habe ich Ruhe.
Deswegen kann es für mich nur psychisch sein.

Wenn du DAUERND Magenschmerzen hast, ist das natürlich furchtbar, aber es wurde ja ausgeschlossen, dass es was böses ist.

Und Lungenkrebs macht sich durch Husten und Blut im Auswurf (hatte ich letztes Jahr im Januar ) bemerkbar.

Das hast du mit Sicherheit NICHT !

Bist du in psychologischer Behandlung ? Ich glaube, das wäre sehr wichtig für dich...

LG, Tanilein

08.05.2014 08:42 • #10


Marge
Ich bin in keiner Behandlung, ich gehe in eine Selbsthilfegruppe, die sich alle zwei Wochen mal trifft, ich bin die einzigste mit Krankheitsängsten. Ich bin gestern und heute zu Hause geblieben, ich war richtig kaputt, nachts kriege ich kein Auge mehr zu. Wenn das so weiter geht, will ich in eine Klinik.

Was hast du beim Bluthusten gemacht?

Mauque: Ja, ich habe einen guten Arzt, hattest du auch schon mal Angst vor Lungenkrebs?

08.05.2014 12:51 • #11


mauque
Naja, es gibt eigentlich nichts wovor ich noch keine Angst hatte.
Habe aber eher Angst vor Dingen die plötzlich kommen, Herzinfarkt etc..
Das klingt alles in allem gar nicht gut, vorallem wenn du nicht schläfst und dein Körper keine Chance hat sich zu erholen.
Vielleicht wäre eine Klinik gar nicht so verkehrt !
Wie siehts mit Beruhigungsmedikamenten aus, oder Entspannungstechniken, irgendetwas was dich mal runterbringt ?
Lg

08.05.2014 12:56 • #12


Marge
Ich habe ein Notfallmedikament bekommen, Tavor, aber mich noch nicht getraut, es zu nehmen, liegt noch auf dem Schrank.

08.05.2014 13:01 • #13


als ich Blut gehustet habe, bin ich zum Lungenfacharzt gegangen.
Der hat mich zum CT geschickt und - bingo - zwei Tumoren in der Lunge.
Der eine war gutartig, der andere bösartig, konnte aber operativ vollständig entfernt werden.

Seit dem habe ich Angst, dass sich diese spezielle Tumorart auch noch woanders in meinem Körper manifestieren könnte.
Diese Tumoren kommen auch oft im Magen-Darm-Trakt vor, deswegen machen mir meine Magenschmerzen im Moment einige Angst.

schei. Krankheitsängste !

08.05.2014 13:24 • #14


mauque
Zitat von tanilein:
als ich Blut gehustet habe, bin ich zum Lungenfacharzt gegangen.
Der hat mich zum CT geschickt und - bingo - zwei Tumoren in der Lunge.
Der eine war gutartig, der andere bösartig, konnte aber operativ vollständig entfernt werden.

Seit dem habe ich Angst, dass sich diese spezielle Tumorart auch noch woanders in meinem Körper manifestieren könnte.
Diese Tumoren kommen auch oft im Magen-Darm-Trakt vor, deswegen machen mir meine Magenschmerzen im Moment einige Angst.

schei. Krankheitsängste !




Deine Ängste sind doch berichtigt oder nicht ?
Bei dir ist es warscheinlich doch besser wenn du dich regelmäßig durchchecken lässt, damit alles rechtzeitig in Ordnung gebracht werden kann. Wie alt bist du wenn ich fragen darf ? Das ist ja furchtbar.

08.05.2014 13:32 • #15


ich bin 42 Jahre alt.

Ich möchte nicht dazu übergehen, ausser den normalen Vorsorgeuntersuchungen natürlich, zu häufig zum Arzt zu gehen.
Zum einen deshalb, weil es die Krankheitsängste nur schürt und zum anderen, weil mich Arztbesuche immer SEHR belasten.
Schlimm war, dass damals erst ein normales Röntgenbild von meiner Lunge gemacht wurde, auf dem war absolut NICHTS zu sehen.
Erst das CT brachte dann Klarheit.

Ich sage mir: ich habe Magenschmerzen durch die Angst. Bin ich entspannt, tut mir auch der Magen nicht weh. Ein Tumor würde sich so nicht verhalten.
Ich habe auch keinen Teerstuhl, der auf Blutungen im Magen hinweisen würde und kein erkennbares Blut im Stuhl.
Ich muss darauf vertrauen, dass die Sache abgeschlossen ist.
Ich hatte im Zeitraum Januar bis Februar gleich drei Arzttermine, die mich SEHR geängstigt haben ( Leberfleck operativ entfernt, Krebsnachsorge und Augenklinik wegen hohem Augendruck)
Ich denke, meine Magenschmerzen sind noch "Andenken" an diese furchtbar angstbesetzte Zeit.

Ich möchte mich gerne mehr mit dem Leben als mit der Angst vor Krankheiten beschäftigen, aber das ist schon verdammt schwer.

Meine Therapie, die ich seit letzten März mache, einige gute Bücher und auch dieses Forum helfen mir allerdings schon die meiste Zeit.
Schlechte Tage gibt es aber immer. Z.B. war gestern so einer, heute ist es wieder etwas besser.

08.05.2014 13:42 • #16


mauque
Mhm okay, Respekt wie du damit umgehst. Ich glaube ich könnte nicht so abgeklärt damit umgehen.
Ich wünsche dir natürlich weiterhin Alles Gute und viel Kraft

08.05.2014 13:50 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

hmm, naja, ich glaube, das liest sich nur so, als sei ich abgeklärt.
Erstens ist es "schon" über ein Jahr her ( letztes Jahr ab Januar war ich ein psychisches Wrack) und zum anderen habe ich meinen "Plan" beschrieben, wie ich gerne "an die Sache" rangehen MÖCHTE.
Ich versuche, das so umzusetzen, aber noch gelingt mir das oft nicht

Lieben Dank für deine guten Wünsche !

08.05.2014 13:53 • #18


mauque
Naja ich glaube, an deiner Stelle würde ich jeden Tag zum Arzt gehen oder mir ein Langzeit-Visum in der Notaufnahme besorgen
Ich denke es ist total normal, dass einen sowas komplett aus der Bahn wirft und auch psychisch komplett fertig macht. Und jeder Schritt der für uns groß ist, ist für dich eben noch größer.
LG

08.05.2014 14:06 • #19


Marge
Tanilein, du hast allen Grund, ängstlich zu sein. Du hast schließlich eine reale Krankheit. Mir scheint auch, du gehst total super damit um, ich finde das toll. Ich könnte das nicht. Aber wahrscheinlich ist das ein Prozess, den man durchlebt und nur der kann das nachvollziehen, der etwas ähnliches durchgemacht hat.

08.05.2014 20:32 • #20



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