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Einhorn84
Wieder mal ich. Vorweg, ich habe keine Angst und Panik, mir geht es mehr um Ursachenforschung.

Der liebste Ehemann hat mir vor ein paar Wochen schon gesagt, dass ich nachts immer ziemlich schnarche und ihn um den Schlaf bringe.

Ich, Allergiker, habe das sonst nicht mal im schlimmsten Schub gemacht. Oder, zumindest nicht sehr laut.

Ich habe vorgeschlagen, Nasenspray zu versuchen. Das hilft aber vielleicht 50/50. Und ist ja auf Dauer auch nicht wirklich gut.

Also was jetzt? Direkt zum HNO? Mein Hausarzt ist leider aufgrund von corona sehr überfordert und nimmt sich wenig Zeit für eine Untersuchung.

31.01.2021 19:41 • 31.01.2021 #1


10 Antworten ↓


Hast du an Gewicht zugenommen?

31.01.2021 19:46 • #2



Ursache plötzliches Schnarchen

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Lillibeth
Ich würde zum HNO gehen oder zum Lungenarzt. Mein Mann hatte das auch plötzlich. Hat dann für eine Nacht ein Gerät bekommen. Ist aber nichts schlimmes, krine Atemaussetzer dabei. Ich habe mir dann irgendwann ein eigenes Schlafzimmer eingerichtet da das echt schlimm ist und nervt .

31.01.2021 19:57 • #3


Einhorn84
Zitat von Fauda:
Hast du an Gewicht zugenommen?

Ein wenig als Nebenwirkung vom Mirtazapin. Denkst du dass reicht schon aus?

31.01.2021 19:59 • #4


Einhorn84
Ich sollte dazu erwähnen, dass meine Nase schon oft verstopft ist.

31.01.2021 20:01 • #5


Icefalki
1. Gewichtzunahme
2. Abends Alk. getrunken, auch 1 Gläschen lässt die Muskulatur erschlaffen.
3. verstopfte Nase

Kannst dir einen Tennisball ans Schlafshirt nähen. Könnte verhindern, dass du auf dem Rücken schläfst.

Oder getrennte Schlafzimmer hihi.

Die normalen Nasentropfen sind Quatsch, wenn du durch die Nase atmen kannst. Machen abhängig.

Sind die Nasenmuscheln geschwollen, die liegen in der Nase, versucht man vor einer operativen Verkleinerung derselben, erstmals mit cortisonhaltigem Nasenspray die Dingers abzuschwellen. Mometason heissen die und sind günstig. Dauert ca. 10 Tage, bis die Wirkung anschlägt. Keine Suchtgefahr.

31.01.2021 20:01 • x 1 #6


4_0_4
Zitat von Einhorn84:
Also was jetzt? Direkt zum HNO?

Definiitiv ja

Schnarchen kann unterschiedliche Ursachen haben. Schwellungen im Hals/Nase durch z.b. Erkältung, anatomische Gegebenheiten, Medikamente wo eine Atemdepression in den Nebenwirkungen steht, sedierende Medikamente, abends scharfe Sachen Essen, Alk., Nikotien, Schlafposition, Raumtemperatur/Luftfeuchtigkeit, ein Mund der Nachts seit kurzem offen bleibt, Nasenscheidewandverkrümmung/Polypen usw..

Alles bei dem sich die oberen Atemwege temporär so verändern das der Luftstrom eine Vibration auslöst.

Bei extrem lautem Schnarchen und langen Phasen, sollte man halbwegs zeitnah reagieren. Damit meine ich binnen 1-3 Monaten, nicht erst nach Jahren.
Trigger

Durch extrem starkes Schnarchen können über einen langen Zeitraum Microlähmungen an der Muksulatur der Atemwege entstehen, welche dann weniger gut sind diese im Schlaf offen zu halten.



- Kurzfristig kann helfen Schlafhygiene einzuhalten
Trigger

- Google Suchbegriff Apnoe Schlafhygiene.

- Überprüfung der Schlaflage. Tritt das schnarchen nur auf, wenn man auf dem Rücken liegt. Da kann es helfen, mit dem Oberkörper etwas erhöht zu schlafen oder einen Umschnallball, auf dem Rücken.
- Wenn der Partner damit klarkommt - Ohrenstöpsel aus eine Art Schaumstoff oder Wachs-/Watteball.

Mit dem Schnarchen kann eine Sauerstoffunterversorgung eintreten. Folgen können ein gestörter Schlafrythmus sein. Der Körper fährt dann u.U. nicht herunter. Die Erholung ist dann geringer.

31.01.2021 20:20 • #7


4_0_4
Zitat von Einhorn84:
Ich sollte dazu erwähnen, dass meine Nase schon oft verstopft ist.

In dem Moment macht der Köper den Mund automatisch auf, was das Schnarchen auslösen kann.
Kontrolle der Nase ist sinnvoll.

31.01.2021 20:22 • #8


4_0_4
Zitat von Icefalki:
erstmals mit cortisonhaltigem Nasenspray die Dingers abzuschwellen. Mometason heissen die und sind günstig.

Das kannte ich bisher noch nicht - Danke

31.01.2021 20:24 • x 1 #9


Zitat von Einhorn84:
Ein wenig als Nebenwirkung vom Mirtazapin. Denkst du dass reicht schon aus?

Das k a n n ein Grund sein, ich habe vor drei Jahren noch vernehmlich geschnarcht, nachdem ich 11 kg abgenommen habe, nicht mehr.

31.01.2021 20:45 • #10


Einhorn84
Vielen Dank für eure Ratschläge!

Ich werde sehen dass ich zeitnah einen HNO aufsuchen kann, und auch das andere Nasenspray ausprobieren. Alk. trinke ich so selten, trotzdem danke für den Hinweis.

Ich habe sowieso vor, wieder etwas anzunehmen. Keine Ahnung wie leicht das mit dem Medikament wird?

31.01.2021 21:50 • #11



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