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Hallo,bin neu hier und habe PA und Angststörung seit ca. 20 Jahren. Die Ärzteodyssee bis hin zum Kardiologen habe ich auch schon hinter mir.
Diagnose a l l e s im grünen Bereich. Mittlerweile gehe ich einmal die
Woche zur Therapie. Die PA`s sind mittlerweile so schlimm, daß ich nur
noch selten(wenn ich unbedingt muss)vordie Tür gehe.Alles,was mir einmal Spaß gemacht hat dränge ich komplett in den Hintergrund. Einkaufen gehe ich nur,wenn ich unbedingt muss. Soziale Kontakte habe ich kaum noch.Habe mich richtig zuhause eingeigelt und möchte garnicht mehr von der Couch runter. Mein Selbstvertrauen ist auch im Keller.Allein der Gedanke in ein Geschäft zu müssen um etwas zu kaufen macht mich panisch. Ich versuche es immer wieder und wenn ich den Eingang hinter mir habe,kommt so langsam die Panik hoch und ich bekomme keine Luft mehr,mein Herz schlägt wie wild und ich meine sofort Ohnmächtig zu werden.Dann muss ich ganz schnell raus in mein Auto und versuche mit Bachblüten meinen rasenden Puls wieder auf normal zu bekommen. Manchmal kommt die Angst aus heiterem Himmel,egal ob die Sonne scheint oder ich vorher gut drauf war. Ich komme mir vor wie ein Eremit auf einer einsamen Insel. Auch nach einem Wohnungswechsel in ein anderes Bundesland ist es nicht besser geworden(bin jetzt an der Küste). Letzte Woche kam mir die Idee mit der Selbsthilfegruppe, mit gleichgesinnten ist vieles leichter zu ertragen. Mal sehen,wann ich das in Angriff nehme.Im Augenblick fehlt mir jede Kraft dazu.Habt ihr Tipps für mich? [/b]

20.01.2010 03:28 • 29.01.2010 #1


5 Antworten ↓


Hallo
Herzlich willkommen hier im Forum. Ich habe meine Panikattacken seit 10 Monaten und kann auch nicht mehr einkaufen gehen. Ich will es aber wieder probieren, überall wird gesagt man muß sich den Situationen stellen, aber es ist schwer.
Hast du eine erklärung dafür, warum es bei dir nicht besser wird trotz Therapie? Nimmst du ein Medi ein?


Gruß Tatjana

20.01.2010 10:18 • #2



Totale Panik ohne Befund

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Hallo da bin ich wieder. Habe vor eniger Zeit von meinem Hausarzt Opipramol bekommen und sollte bei PA und abends je 1 Tbl. nehmen. Nach abendlicher Einnahme war ich am nächsten Morgen noch völlig hinüber und mir war übel.Der Tag danach war also gelaufen. Der Arzt meinte, meine Schwindelattacken kommen von dem momentanen Stress. Habe beim Hausumbau so meine Probleme mit den Handwerkern gehabt. Es war eben über Monate Stress pur. Habe auch versucht mit B.,Wein und härteren Sachen mich zu betäuben. Der nächste Tag war dementsprechend besch.... Jetzt bin ich davon ab, mir wird schon von 1 Glas Wein schlecht. Ist auch gut so,die Leber braucht Erholung. Härtere Tabletten möchte ich aber auch nicht nehmen, ich möchte die Kontrolle über meinen Körper nicht verlieren. Wenn ihr Tipps für mich habt,wie mein Leben wieder positiv für mich werden kann, meldet euch bitte.

22.01.2010 14:46 • #3


Ja, habe 1 Tochter((28), 1 Enkelkind (10). Mit meiner Tochter habe ich sehr vie mitgemacht.Als Kind unmöglich,als Teenager durchgeknallt,als Mutter überlastet. Mein Enkelkind wurde von ihr abgeschoben und ist bei mir aufgewachsen.Als Schulkind hat sie die Kleine wieder zu sich geholt.Aber Mutterliebe fehl am Platz. Wir haben keinen Kontakt mehr. Der Schmerz war anfangs sehr gross,deshalb brauchte ich einen Ortswechsel. Ich habe sehr viel Zeit um mir über vieles klar zu werden. Die Einsamkeit tut mir aber auch gut. Manchmal kann ich Menschen um mich herum einfach nicht ertragen. Geht`s dir genauso?
Zitat von 111kleinbuchstabe:
Hast Du Familie/Kinder?

22.01.2010 14:57 • #4


Hallo!
Wo fang ich an wo hör ich auf? Zunächst finde ich es schön, daß Du den Weg hier her ins Forum gefunden hast, hier bist Du nicht ganz allein. Zumindest unter Gleichgesinnten die Dich verstehen! Also das ist doch schon mal ein erster Schritt!
Ich kenne Deine Problematik. bei mir fing das Drama vor einem halben Jahr mit Burn Out an u darauffolgenden Panikattacken. Ich wollte gar nicht mehr aus dem Haus. Ständig diese Angst mir könnte etwas passieren!
Ich kann gar nicht aufzählen, was ich schon alles gemacht habe: Zunächst ich habe mit meiner Famile und Freunden gesprochen u ihnen offen erzählt was los ist. Habe dank Verhaltenstherapie gelernt jeden Tag einen Schritt mehr nach draussen zu gehen und mir selbst konstant gut zuzureden. Wie stolz ich war, das erste Mal wieder bei Rewe (5Min zu Fuß) gewesen zu sein!
Habe mich desweiteren entschlossen in eine Reha zu gehen, das war glaub ich die beste Entscheidung die ich getroffen habe. Habe gelernt zu entspannen und richtig zu atmen. Hört sich lustig an, aber das ist das A und O bei einer PA.
Also Reha war echt eine super Erfahrung, Medikamenten gegenüber bin ich sehr sehr skeptisch, da si das Problem nicht lösen können. Vielleicht machen sie es einfacher aber das wars. Muß jeder für sich entscheiden.
Anbei ein paar Bücher u CDs die mir geholfen haben:
"Ängste verstehen und überwinden"
"Richtig atmen"
"Flow" -Die Atemtherapie
Duftöle die wohl beruhigend wirken wie Lavendel, Melisse und Orange
Rescuetropfen (Bachblüten)
Hoffe ich konnte ein wenig helfen, melde Dich wenn Du mehr Infos brauchst.
Lg
Gelber Engel

29.01.2010 12:28 • #5


Hallo chilimom,

habe mich auch hier angemeldet wegen PA und einer Herzneurose.
Mir geht es momentan genauso das ich Menschen um mich herum nur schwer ertragen kann, mit ihnen reden zu müssen, einen auf nett machen und hübsch lächeln. Das hat alles sowas heuchlerisches wenn man sich nicht gut fühlt. Bekomme dann öfter Herzstolpern und unwohlsein und bin hypernervös.

Bin auch sehr weinerlich und breche momentan leicht in Tränen aus. Geht es dir auch so?

29.01.2010 21:08 • #6




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