scapula78
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Es handelte sich um ein junges Reh, und die Frau hatte es angefahren, sie hatte keine Chance, das Reh lief ihr direkt vors Auto. Mein Freund war mit seinen Kinder direkt dahinter und hat dann angehalten, um zu helfen. Es wurde natürlich gleich Polizei und Förster verständigt. Bis dahin machte mein Freund natürlich wieder ohne nachzudenken einen Fehler, ging zu dem Reh hin und streichelte es so lange, bis es starb, es war ein Rehkitz und hatte Schmerzen, sagte er. Er ist nunmal sehr tierlieb, was ja sehr lobenswert ist, aber seine Tochter und auch die Dame, die Krankenschwester ist, warnten ihn davor, das verletzte Tier anzufassen wegen Tollwut. Er machte sich keinen Kopf, weil er meinte, seit 2008 wäre Tollwut bei uns in Deutschland, wir sind übrigens ins Bayern, ausgerottet. Ich dachte mir zunächst auch nichts, bis ich vor kurzem einen Bericht im TV sah über Tollwut und dann wurde es mir ganz anders. Der Förster hat das tote Tier natürlich mitgenommen. Ob es Tollwut hatte oder nicht, könnte man ja evtl erfragen, weiß ja nicht, ob die im Veterinäramt das testen? Also gebissen wurde mein Bekannter nicht, weiß auch nicht, ob er mit Blut etc in Berührung gekommen ist. Er ist auf jeden Fall ganz entspannt, seine Frau scheinbar auch. Ich mache mir nun schon Sorgen, weil ich ihn eben gut kenne und auch wegen der Kinder. Das Ganze ist jetzt drei Wochen her und machen kann man ja nichts, oder? Bluttest bringt nichts, bestand eine Gefahr? Inkubation kann ja ewig dauern. Wir treffen uns ja auch hin und wieder im Freundeskreis. Bestünde da auch Gefahr? Mache mir gerade voll den Kopf, er gar nicht. Was meint ihr?
• • 09.01.2026 #1
