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Hallo Zusammen,

kurze Einleitung: Anfang des Jahres habe ich nach langer Zeit - nach Rücksprache mit dem Arzt - das Citalopram abgesetzt und wollte es ohne versuchen, weil es mir eigentlich sehr gut ging.
Das war Irrtum 1
Trotz Verhaltentherapie dann vor gut drei Wochen totaler Absturz. Volles Panikprogramm wie früher
Jetzt nehme ich seit drei Wochen ca. wieder Citalopram und merke, dass es langsam.. ganz langsam aufwärts geht.

Ich hatte jetzt 2 Wochen Urlaub und bin seit gestern wieder in der Arbeit. Ich wollte unbedingt, da es mich eigentlich immer sehr gut ablenkt und hatte gehofft, dass es gut klappt.
Das war Irrtum 2
Seit gestern feuert mein vegetatives Nervensystem ein wahres Feuerwerk an Symptomen ab. Selbst mit meinem gefährlichen medizinischem Halbwissen komme ich langsam nicht mehr hinterher die aktuell bedrohensten Todesursachen zu ordnen. Stehe also quasi direkt vor einem multiplem Organversagen. Also gefühlt zumindest
Es ist als hätte mein Sympatikus zum grossen Sommerfest der Symptome eingeladen und jedes Körperteil soll etwas dazu beisteuern

Aktuell habe ich unscharfes Sehen auf dem rechten Auge, und die rechte Gesichtshälfte (von der Schläfe bis ca zum Oberkiefer) fühlt sich taub an.
Und was mache ich? Naja, Standardprogramm für Hypochonder halt:
- Kontrolle vor dem Spiegel in der Toilette wg. Schlaganfall => Da hängt kein Muskel => 5 min. später schaue ich aber lieber nochmal nach, ob jetzt einer hängt
- Abwechselnd rechtes und linkes Auge zuhalten => Ja, das rechte ist wirklich schlechter/ unschärfer => war das schon immer so?
- Stehen auf einem Bein wg. Gleichgewichtskontrolle => Funktioniert trotz zittern => ging das früher nicht länger ohne wackeln?
- Zwicken in die rechte Gesichtshälfte => tut weh... jedesmal... jedes mal! und ich versuche es oft! Wenn die Wange jetzt auch noch rot wird, drehe ich trotz offensichtlicher Ursache bestimmt ganz durch
- Dauernder Vergleich meiner Fingernägel mit denen der Kollegen, da ich meine, meine sind bläulich => mhh.. schwer zu sagen, je nach Licht komme ich zu unterschiedlichen Ergebnissen. Das beschäftigt mich sehr, allerdings passt das wiederum nicht zum Schlaganfall.

Natürlich bin ich total zittrig und verschwitzt. Abgesehen davon glaube ich langsam einige meiner Kollegen fangen an sich etwas zu wundern. Ich stand vorher auf einem Bein mitten im Büro als ein Kollege reinkam...

Kann mir vielleicht jemand ein paar beruhigende Wort vor allem zu der Taubheit und dem unscharf sehenden Auge sagen? Obwohl ich intellektuell begreife, dass es nur von der Angst und evtl. Verspannungen kommt, braucht mein Bauch anscheinend die Bestätigung von aussen (euch) um es -hoffentlich- besser zu akzeptieren.

Liebe Grüße

Andi

28.07.2015 14:41 • 30.07.2015 #1


14 Antworten ↓


Strandpolizei
Halt durch! Ich kämpfe auch gerade mit massiven Kreislaufproblemen und einer rasenden inneren Unruhe. Hast du die Möglichkeit etwas an die frische Luft zu gehen? Paar Meter zu laufen?

28.07.2015 14:57 • x 1 #2



Taubheit re Gesichtshälfte, Sehstörung re

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Andi, erst mal willkommen hier.

Bei einem Schlaganfall könntest Du garantiert hier nicht so viel Text schreiben, fehlerfrei und überhaupt.

Auch Deine “Testergebnisse” deuten keinesfalls auf einen Schlaganfall hin.

Ich tippe auf Verspannngen, die das Kribbel- und Taubheitsgefühl verursachen.
Ausserdem bist Du scheinbar sehr angespannt und vielleicht auch verkrampft.

Allerdings würde ich die Sehstörungen beobachten. Und damit mein ich jetzt nix schlimmes, sondern eher ein "Augenproblem". Vielleicht siehste ja "nur" schlecht auf einem Auge und brauchst ne Brille?

28.07.2015 15:01 • x 1 #3


Hallo Strandpolizei,

ich war heute schon ein paar mal draussen... allerdings nur zum rauchen
Allerdings muss ich in gut einer Stunde eh das Büro verlassen, weil ich noch einen Termin habe: Rauchfrei Seminar

Aber du hast recht, vielleicht drehe ich noch ne kleine Runde vorher. Ist heute eh nicht viel los.
Das mit der inneren Unruhe kenn ich auch nur zu gut. Als hätte man die zweite Raketenstufe gezündet aber kommt nicht vorwärts. Kann die da nur den gleichen Rat geben: versuch dich zu bewegen, das baut die Spannung der Unruhe ab.

LG
Andi

28.07.2015 15:06 • #4


Hallo Schnuffelchen,

da ist was dran. Alleine den text zu schreiben, hat die Symptome leicht nach hinten gerückt. Mir macht das im Moment halt sehr zu schaffen, weil dauernd irgendetwas ist, ich komme nicht mehr zum durchatmen. Gestern hatte ich "Thrombose" im rechten Bein, abends Atemnot ("COPD"), heute früh Schwindel ("Gehirntumor"), dann kam das Auge hinzu ("<<bitte hier eine tödliche Krankheit ihrer Wahl einsetzen>>") und dann noch das Taubheitsgefühl ("Schlaganfall"). Manchmal auch alles gleichzeitig.

Ich knabbere eigentlich gerade am meisten daran, dass mein Kopf und mein Bauch soweit auseinanderliegen. Der Kopf weiss, dass es nicht wirklich dramatisch ist, aber der Bauch (Gefühl) macht einen auf durchgeknallten Feuermelder!
Das panische Gefühl ist halt permanent vorhanden und ich unterscheide momentan nur noch zwischen schlimm und ganz schlimm. Wenn ich heute abend zuhause bin versuche ich - wie jeden Tag - ein paar Entspannungsübungen zu machen. Das hilft immer ein bißchen.
Oder ich gönne mir die Woche noch eine Mass.. Mein NAcken und auch der Rücken sind im Moment so verspannt, da kann man Ziegelsteine daran zerschlagen.

LG

Andi

28.07.2015 15:22 • #5


Mist Mist Mist
Jetzt ist mein rechtes Ohr ganz rot und heiss. Ja, ich weiss, dass das nichts bedeuten muss aber.. ... Mama!
Spinne mir gerade wilde Thrombose Geschichten zusammen, da ja alles auf der rechten Seite stattfindet und das Ohr wahrscheinlich jetzt rot ist, weil sich das Blut rückstaut.. Ich glaube sowas geht gar nicht...
Also heute kann ich echt in die Tonne treten. Der Tag ist gelaufen.

28.07.2015 16:26 • #6


Hallo...
Die Angst vor Thrombose habe ich auch immer, naja angst wie vor allen anderen Krebserkrankungen auch. Aber ist denn bei Thrombose immer nur eine Seite betroffen? Egal welche?

28.07.2015 17:56 • #7


Strandpolizei
Hallo Andi,

Wie geht es dir jetzt und wie war dein Seminar? Ich hatte heute auch einen ganz schlimmen Tag. Plötzlich Migräne mit Aura, man war mir anders. Ich starte morgen meinen Arztrundgang. Ich kann diese Unruhe und andauernden Schwindel nicht mehr ab. Da muss sich was tun ...

Gruß Nelli

28.07.2015 19:41 • x 1 #8


Hallo das was du hast kann ausgelöst von einem Halswirbel sein
Dahef evgl. die Durchblutungsstõrung auch am Ohr..
Sehstörungen jnd Taubheitsgefühke kenne ich auch durch meine Migräne.

Lass deine HWS kontrollieren und wenn du noch nie beim Neurologen hnd CT warst dann lass es mal abklären.....

Wenn man weiss woher es kommt kann mann lernen damit umzugehen.

Bei den Wetterkabriolen habe icb auch hauffen Weise Migränesymptome die einem Svhlaganfall ähneln
der Unterschied ist nur die Symptome wandern eins geht das nächste kommt...etc

beim S hlaganfall bleibf es und es kommen andre hinzu.

28.07.2015 19:55 • x 1 #9


Hallo Strandpolizei,

der Termin gestern war... eigentlich sehr gut, aber wie ist das Motto eines guten Ängstlers? "Gibt dir das Leben eine Limonade mach eine Zitrone draus!"
Zu dem Vorgespräch zur Raucherentwöhnung gehörte auch ein CO2 Atemtest, damit man den Erfolg nach dem Aufhören messen kann. Was soll ich sagen, ich hatte ziemlich hohe Werte (39 ppm, erwartet waren so 30). Noch im Treppenhaus nach dem Termin habe ich gegoogelt und bin auf COPD gestossen *boink* Seitdem finde ich meine Fingernägel wieder sehr bläulich und stelle mich auf das Schlimmste ein.
Die Migräne mit Aura kenne ich sehr gut! Ich habe das mal mehr, mal weniger. Ich weiss wie beängstigend das sein kann, aber es kann da wirklich nichts schlimmes passieren; da bin ich - und alle von mir befragten Ärzte - echt sicher.

Erzähl doch nachher, wie es bei den Ärzten gelaufen ist.

@ bleeny: Das mit dem Halswirbel ist ein guter Tip. Ich tippe allerdings mittlerweile auf Verspannungen, da ich gestern nach einer Mass. eine leichte Besserung verspürte.
Damit ich nicht noch weiter im Negativen wühle, möchte ich an dieser Stelle *hochoffiziell* feststellen:
- Die "Sehstörung" auf dem rechten Auge ist heute besser als gestern
- Die Taubheitsgefühle sind weniger geworden
- Ich bin gesund (abgesehen von einem enormen Dachschaden)

=> Beschluss vom 29.07.2015: Heute ist ein guter Tag, heute werde ich mich nach aussen konzentrieren, heute werde ich nicht in mich reinhorchen, heute gönne ich mir einen entspannten Tag
und morgen schauen wir weiter...

LG
Andi

29.07.2015 09:40 • #10


Uranus
Der Beschluss hört sich gut an, schön zu lesen, dass es dir besser geht. Und mit dem Rauchen aufzuhören ist sicher ein guter Entschluss !

29.07.2015 10:24 • #11


prodomo81
es hat Spaß gemacht, deine Beiträge zu lesen!

Alles Gute weiterhin!

29.07.2015 11:59 • #12


NaFu
Huhu Andimuc,

also zuerst einmal muss ich sagen, danke für deinen Beitrag- Auch wenn er einen nicht so erfreulichen Hintergrund hat, musste ich dennoch herzlich lachen. Und das meine ich nicht böse, versteh mich nicht falsch, sondern deine Art zu schreiben ist herrlich Man erkennt sich erstens selbst teils sehr gut wieder und merkt, wie übertrieben man eigentlich in seiner Selbstkontrolle manchmal ist. Ich finde, du solltest dein Talent mal ausbauen mit deinem Humor. Ehrlich.

Finde es super, das du dir selbst sagst, das du den heutigen Tag entspannt angehen wirst und dich versuchst, nicht verrückt zu machen.

Darf ich fragen in wie fern sich dein verschwommenes oder schlechteres Sehen auf dem einen Auge genau ausgewirkt hat?

Also Schlaganfall...dahingehend kann ich dich wohl ebenfalls beruhigen. Solang du lächeln kannst, pfeifen kannst und auch noch zwicken spürst, ist es doch recht unwahrscheinlich, das eine Gesichtshälfte wirklich "taub" ist. (aber lieber alle 5 min kontrollieren, lach...DAS kenne ich zu gut.)
Wahrscheinlich, wie du schon selbst vermutest, Verspannungen, die sich dahingehend auswirken und so ein Gefühl verursachen.

Ich denke, wenn man wirklich was ernstes hat, dann merkt man das. Dann hat man keine Zweifel mehr oder testet noch groß, dann ist das da und dann merkt man das denke ich sehr gut. (ja bei anderen kann ich es neutral sehen, bei mir selbst ist es dann auch immer so eine Sache *hust*)

Also versuche dich wirklich nicht verrückt zu machen und lebe dein Leben und freue dich gesund zu sein Und ich denke du bist sogar auf dem besten Weg dorthin und dein Humor hilft dir sicherlich auch noch dabei

29.07.2015 22:10 • x 1 #13


cor illustrata
Hallo
Der Text hätte fast von mir sein können.

Seit Anfang Des Jahres habe ich ein immer wieder kehrendes kribbeln im Gesicht, meistens sogar die selbe Stelle.

Bevor der Blödsinn anfing war ich befreit von meiner Angst, also ohne Medikamente, einfach durch eine Therapie, es ging mir gut und ich war so glücklich das ich jetzt am liebsten heulen würde.

Die erste Ärztin schickte mich zum Orthopäden, dieser untersuchte mich schon gar nicht, weil kribbeln im gesicht nicht vom rücken her kommen können.

Dann ging es zum Neurologen, dieser schickte mich auch wieder ohne Untersuchung weg. Ich solle in vier Wochen wieder kommen, wenn das kribbeln dann immer noch da sei.
Also habe ich lieb die vier Wochen gewartet und ging wieder hin, aber er schickte mich wieder ohne Untersuchung nach hause.

Es steigerte sich so, das ich irgendwann nachts den rtw rief, die lieferten mich dann in eine Klinik ohne neurologie ein.
Ein Assistenzarzt stellte dann was an meinem Herzen fest, sehr schön nach vergangener Herzneurose.

Es holte mich wieder ein Krankenwagen ab und brachte mich in eine Klinik mit neurologie.
Die machten dann ein ct und für weitere Abklärung hätte ich da bleiben müssen, ging aber nicht.

Ich also komplett aufgelöst zu meinem Hausarzt, der mich in übrigen über ein Jahr nicht gesehen hatte, weil ich ja geheilt war, stellte mich dann als Hypochonder hin wegen der Herzsache.

Ich schreibe hier gar nicht was ich genau meine, weil ich nicht will das ihr Futter bekommt.

Also bin ich zu meinem Diabetologen wegen der Herzgeschichte, der meint aber wie mein Hausarzt das meine ekgs alle in Ordnung sind und mein Herz gesund sei.

Das ekg aus dem Krankenhaus hatte ich mit besorgt und ihm vorgelegt und er meinte das es schlecht geschrieben sei.

Das befriedigte mich allerdings auch nicht wirklich.
Dann eröffnete eine neue ärztin eine Praxis in unserer Gemeinde und sie hatte auch sehr gute Bewertungen.

Ich bin dann zu ihr und zeigte ihr das ekg und auch sie meinte das man das auf dem.ekg gar nicht erkennen könnte was er da diagnostiziert hat.

Nun ging die Suche mit gesunden Herzen weiter nach der Ursache meiner Befindlichkeitsstörungen.
Musste auch zur magenspiegelung, weil ich so nen blöden druck im Oberbauch habe und super aufgebläht bin und dadurch extrasystolen bekomme.

Magenspiegelung hat nur ergeben das die obere magenklappe nicht richtig schließt.

Da mich mein kribbeln so quält und ich auch teilweise sehstörungen habe, machte sie mir einen Termin beim neurologen.

Der ist jetzt am Freitag. Sie warnte mich schon vor das man sich in der Praxis fühlt wie ein Rind auf der Schlachtbank, aber diagnoatisch sei die Praxis halt gut.

Ich kann euch gar nicht sagen was ich für eine Angst vor diesem Termin habe, vor allem vor dem MRT.

Ich könnte heulen, wenn ich daran denke wie gut es mir ging und nun bin ich wieder unten.

Aber ich habe mich in dem Text wieder erkannt, die Angst vor dem Schlaganfall bleibt.

Es könnte aber auch ein Tumor sein oder ms.. Oh man.

Ich stehe quch vor jedem Spiegel und ziehe meine Lippen hoch um zu sehen ob sie auch hoch gehen.
Und das zwangsweise.. Auch halte ich meine Hände ausgestreckt nach vorne.. Auf einem Bein stehen habe ich auch versucht.

Ich habe halt dieses kribbeln, verspreche mich andauernd, höre schlechter, bin vergesslich und verblöde so langsam aber sicher.

Dazu gesellt sich dieser schei. druck im Oberbauch und das Gefühl das die Luft nirgends hin entweichen kann, dann bekomme ich luftnot und ich habe auch immer extrasystolen.

Da ich aber alles an symptomen als gefährlich einstufe, steigert sich das auch.

Also.. Ich verstehe dich voll und ganz!

Lg

29.07.2015 22:46 • #14


Hallo Zusammen,

erstmal vielen Dank für die aufmunternden Worte. Das ist ein Grund warum es mir manchmal einfach gut tut in einem Forum zu schreiben und sich den Mist von der Seele zu blasen.
@Uranus: Der Beschluss hat sogar ein wenig geklappt gesern Vor dem Rauchstopp habe ich aber noch ziemlichen Respekt.
Ich rauche seit 22 Jahren und habe sowas ähnliches wie Verslustängste. Klingt jetzt komisch, ist aber so. Das Rauchen ist wie ein Familienmitglied (klar, mehr der schrullige Onkel, aber trotz allem ein Familienmitglied) und gehört einfach dazu bei mir. Das wird echt hart, sich davon zu lösen. Der Hauptgrund fürs aufhören ist, dass ich diese Absurdität in meinem Leben auflösen möchte. Im festen Glauben in den nächsten fünf Minuten an einer Lungenembolie drauf zu gehen sitze ich auf dem Balkon und rauche drei Zig. am Stück um runterzukommen. Das ist absurd! Das ist krank! Das ist nicht nachvollziehbar! Das ist typisch für mich!
Und das will ich nicht mehr. Drückt mir die Daumen, am 11.08. ist dann Rauchstopp geplant *urgs*

@NaFu: Humor ist wenn man trotzdem lacht. Ausserdem bleibt einem ja sonst nicht viel Nein im Ernst, es geht langsam etwas aufwärts bei mir und ich muss das jetzt einfach positiv unterstützen. Mir hilft es diese Absurdität die die Angst so mit sich bringt noch ein wenig zu übersteigern um mir vor Augen zu führen, wie fehlgeleitet es mal wieder ist. Wenn ich meine eigenen Beiträge von Anfang der Woche durchlese muss ich selbst den Kopf schütteln wenn ich lese was mich da wieder geritten hat....
Das schlechte Sehen ist manchmal wie ein weisser schleier, manchmal einfach nur unscharf. Mein Augendoc meinte im Februar noch, dass ich eigentlich auf beiden Augen gut sehe und keine Dioptrin habe. Ich habe aber die letzten beiden Tage sehr gut schlafen können und seitdem wird es besser. Vielleicht waren sie einfach nur überanstrengt? Immerhin mussten Sie die ganze Zeit meine Fingernägel kontrollieren, ob sie blau angelaufen sind. Das kann schon ermüdend sein
Mit dem Schlaganfall bin ich - vorerst - wieder durch. Da hätten sich die Symptome verschlimmert und nicht leicht gebessert.
Du hast im übrigen sowas von recht: Wenn es etwas ernstes wäre merkt man das bestimmt. Das hat sogar mein Therapeut damals schon gesagt. Er hatte fast nur Paniker und Hypochonder in der Praxis und wenn einer mal wirklich richtig krank war, hat derjenige den Unterschied gemerkt. Interessanterweise wurden da selbst schwere Krankheiten dann mit wenig oder sogar ohne Panik durchgestanden.

@cor illustra: Wow, du machst da gerade ganz schön was durch. Und die Reaktion der Ärzte war auch mehr als daneben. Auf der anderen Seite musst du dir immer wieder sagen, dass dich die Ärzte nicht weggeschickt hätten, wenn ernsthaft etwas lebensbedrohliches vorgelegen hätte. Das trauen die sich gar nicht, alleine schon aus Gründen der Haftung.
Ich würde mich freuen, wenn du am Freitag kurz Bescheid gibst, was der Arzt gesagt hat. Aber nur, wenn du ihm auch eine Chance gibst und die Diagnose (auch wenn "ohne Befund") versuchst anzunehmen.

Sodale, ich stürze mich jetzt in einen neuen aufregenden Tag und versuche die Symptome (heute ist es im Übrigen das rechte Bein, das sich taub und schwach anfühlt... naja, das will halt auch mal Aufmerksamkeit) hinter mir zu lassen.

LG

Andi

30.07.2015 09:52 • #15



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