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hallo alle zusammen,

habe mich hier ein wenig durchgelesen und muss feststellen, ich erkenne mich ich vielen berichten wieder, als könnte ich ihn geschrieben haben.

meine krankheitsängste bestehen schon viele viele jahre mal mehr mal weniger, im mom ist meine angst mal wieder sehr gross, obwohl ich auch eigentlich keinen grund dazu habe. gehe auch meist wie ihr direkt zum arzt und lasse mich untersuchen, bisher war auch alles immer okay.

dann wieder die angst, wenn ich diesmal hingehe findet man bestimmt was(natürlich auch direkt krebs) was denn sonst.

warum ich jetzt schreibe ist, das ich im mom an verschiedenen stellen, und zwar hinterkopf, waden und rücken ein ziehen bwz. druck spüre, obwohl ich diese stellen vor monaten untersucht bekommen habe, aber da hatte ich sie nicht alle aufeinmal, man hat auch nichts gefunden,
nun wollte ich von euch wissen, hat das jemand von euch auch schon einmal gehabt an verschiedenen körperstellen gleichzeitig?

nun muss ich aber auch dazu sagen, dass ich seit vorigen mittwoch, also morgen wird es schon eine woche eine grippe habe, bwz. jetzt klingt sie langsam ab. war gestern deshalb beim arzt er sagte ist ein virus. da mache ich mich jetzt auch schon wieder verrückt, grippe ein ganze woche hatte ich noch nie.

wäre lieb, wenn ihr mir antworten würdet.

wünsche euch allen einen schönen und einigermaßen angstfreien tag

mohnblume

18.11.2008 15:05 • 28.11.2008 #1


7 Antworten ↓


Hallo Mohnblume!

erstmal herzlich Willkommen hier im Forum.

Das kennen viele von uns.

Das ziehen ist bestimmt von Verspannungen, die ein Angspatient unbewusst aufbaut. Die können einem alle möglichen Beschwerden und sehr unangenehme Gfühle bereiten.

Versuchs mit Muskelentspannungstrainig. Hatte das gleich, und bekam es damit und Mass. ganz gut in den Griff.

lg Sonja

18.11.2008 15:16 • #2



Täglich angst ich lebe nicht mehr lange

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Hallo Mohnblume,eine Grippe kann viel länger als eine Woche dauern.Also keine Panik wenns noch wo wehtut.Im Übrigen geht es mir aber auch so-habe seid drei Tagen Herzrasen-da ich auch krank war habe ich auch gleich Angst das der Herzmuskel vielleicht was abbekommen hat.(ein Mitschüler ist mit 15 an sowas gestorben).....Dann versuche ich mich zu beruhigen und sage mir das es "NUR"die Angststörung ist-mache Autogenes Training-aber im moment komme ich einfach nicht zu Ruhe.Leider löst so eineAngststörung ständig irgendwelches"zwicken und zwacken" aus,ich kenne das.Meine Arztin hat mir das so erklärt:Das Gehirn (BEI GESUNDEN) scannt bei Verdacht auf zb Angst (zb wenn man im dunkeln allein unterwegs ist,und man hört was knacken) alles ab und stell dann fest "KEINE GEFAHR" und gibt entwarnung,so nach dem Motto-hey,alle ok,kannst beruhigt sei!!Das Gehirn ist beruhigt und die Nervenanspannung auch.Bei uns Angstpatienten ist das NICHT der Fall...Hier wird gescannt,gescannt und und und aber leider kommt keine Entwarnung und wir bleiben sozusagen"IN ALARM".Das belastet natürlich auf dauer.Man muss versuchen diesen Kreislauf aus ANGST-SCANNEN-MEHR ANGST-PANIK........zu unterbrechen lernen.ABER DAS IST LEICHTER GESAGT.....lG DANY

24.11.2008 11:47 • #3


hallo ihr beiden,

ganz lieben dank für eure antworten. ihr habt beide recht mit allem, man fragt sich nur warum ist das immer so. man kommt wohl nie richtig zur ruhe.
ich will es mal mit muskelentspannungstraining versuchen, vielleicht finde ich hier im internet was darüber.

wenn ich aber heute noch ganz mutig bin oder ich es vielleicht vor lauter angst nicht mehr aushalte, werde ich doch zum arzt gehen. aber ich weiß es echt noch nicht. sonja du schreib st, du hattest das gleiche hattest du auch so ein ziehen im hinterkopf. frosty und wieso kommst du im mom einfach nicht zu ruhe, was bedrückt dich?

ich wünsche euch einen enigermaßen angstfreien tag aber wie gesagt wie sollen wir es anstellen man redet sich ein, hör jetzt mal auf wird schon alles wieder. aber wie du schon schreibst leichter gesagt als getan.

lg mohnblume

24.11.2008 12:43 • #4


Mohnblume, für den Fall dass du ein Kerl bist; du MECKERST ohne Ende, du sülzt rum, du bist so oder so nicht fähig zu leben weil du ne meckernde Sülze bist, also wird nicht viel verloren gehn wenn du abreckst. Da musst du nicht traurig sein dass dein Leben gleich zuende ist... was es nicht ist, Ärzten kann man trauen.

Selbst wenn du einen Ziegenkopf großen Tumor hättest wäre das kein Grund derart rumzusülzen... aber du bist gesund und trotzdem findest du genug Gründe zu meckern, das Problem ist klar; deine ständige Sorge.

Frag nicht rum nach diesen und jenen Symptomen. Das ist alles Einbildung, du vergeudest nur deine Zeit. Schon an deinem Schreibstil merkt man das man dich nicht ernstnehmen kann, deien Besorgnis dringt überall durch, genau wie deine angst gleich ausienander zu brechen.

Ich stelle dir mal die gewünschte Diagnose die du dir so sehr erhoffst; du hast Mittelhirnkrebs und jeden Moment könnten deine Wirbel im Genick verrutschen, du wirst gelähmt sein und nicht mehr sprechen können man wird dich für tot halten und lebendig begraben und dir den Sack abreissen. Ohne Sack im trockenen Eichensarg wird du ohne Gegenwehr verdursten. Und achja; natürlich kommst du in die Hölle.

Alles was dem auch nur nahekommt ist Quatsch. Willst du dir mit Sorgen das Leben zerstören?

Sry für teile der Formulierung, ich hoffe ich konnt damit jemanden wachrütteln.

26.11.2008 01:04 • #5


@ craven: krasser beitrag....

naja, ich kann mohnblumes gedanken nachvollziehen, man nimmt bestimmte körpersymptome extremer war und dadurch entsteht gleich angst WEIL man gelernt hat darauf mit angst zu reagieren... der angstkreislauf halt....
ich kenne die hilflosigkeit die er oder sie, tipp bei mohnblume auf sie, beschreibt... man will es nicht aber die gedanken schwirren nur umher! meinst du wenn man die gedanken einfach so abstellen könnte und das leben genießen könnte einfach so, wäre jeder einzelne von uns hier?? also ich glaube kaum....... es ist halt wichtig zu lernen das kleine symptome nicht gleich krebs oder weiß der geier sein muss sondern man muss beim harmlosen anfangen, sprich wetter, rücken, weiß der geier. das muss man lernen......
bei mir klappts was andere krankheiten angeht ganz gut, hab aber inzwischen eine herzneurose mal mehr mal weniger schlimm obwohl ich weiss ich bin gesund, es ist inzwischen die angst vor der angst denk ich.
lg

28.11.2008 17:47 • #6


Hallo alle!
wenn ich bei einer Untersuchung war und nichts rausgekommen ist (z.B. mein Brustkrebs, ich war echt davon mehr als überzeugt) Habe schon überlegt, wie ich das mit den Kindern organisiere, wenn ich zur Chemo muss.
Jetzt weiß ich, keine Knoten! Und mein krankes Hirn sucht wie verrückt nach Symptome für die nächste Krankheit!
Ich bin echt sauer auf mich, ich will ruhe und nicht an mein Herzversagen oder was ich auch gerne habe ist ein Hirntumor!!
Wie schalte ich das ab??

Liebe Grüße

28.11.2008 20:09 • #7


ach kat wenns doch nur so einfach wäre... hätten wir alle keine angst bräuchten wir keine foren und psychotherapeuten... die einen denken mehr nach, die anderen weniger.....leider.... ablenken ist glaub am besten, viel vorm spiegel stehen und positiv zureden, auch ohne spiegel... das soll den besten fortschritt kenn.
spät. wenn man dann wirklich was hat, fragt man sich, warum man das halbe leben mit gedanken an krankheiten verschwendet hat obwohl man gesund war....

29.11.2008 00:01 • #8





Prof. Dr. Heuser-Collier