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-Leeloo-
Ich mache das auch gerade ähnlich durch. Aber erst nach meiner zurückgekehrten Panikattacke Ende Oktober. Seither ist alles anders. Denke auch bei jedem komischen oder neuem Symptom, dass irgendwas nicht stimmt, obwohl mein Geist weiß, dass ich organisch gesund bin, weil ich untersucht wurde. Aber ich kenn das Gefühl, den Gedanken, ob nicht doch etwas übersehen wurde? Wie kann man es einschätzen, ob es nicht doch etwas Ernstes ist oder eine körperliche Ankündigung von einer ernsthaft bevorstehenden Krankheit? Man muss lernen, wieder Vertrauen in den Körper zu fassen. Ich weiß, auch das ist schwer, aber beobachte dich mal, wenn keine Symptome da sind oder bei Ablenkung, Sport u. a.? Komischerweise habe ich da weniger Beschwerden. Hier die Symptome aufgezeichnet an einem Modell:

https://www.bilder-upload.eu/bild-fa493...4.png.html

24.01.2020 16:49 • x 1 #101


Sappy
Danke für die Darstellung. Meinst Du die Symptome können auch vorhanden sein wenn man gerade keine akute Angst oder Panikattacke hat? Das Unterbewusstsein spielt auch eine sehr große Rolle oder?
Und ja, mir geht's es bei wirklicher Ablenkung auch besser. Der Kopf ist einfach nie ruhig. Es herrscht eine ständige körperliche Anspannung. Ich warte auf etwas, was nie eintrifft. Es ist so schwer zu beschreiben. Mir fehlt diese Unbeschwertheit sehr, welche ich irgendwann, irgendwo auf meinem Weg verloren habe

24.01.2020 17:28 • x 1 #102



Ständig wechselnde Symptome

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-Leeloo-
Wie du schon schreibst, sie wechseln sich ab. Ich habe z. B. im Ruhezustand ein unangenehmes Kribbeln einseitig, was bei Ablenkung verschwindet. Die innere Anspannung ist auch bei mir immer da, mal mehr, mal weniger. Wenn ich abgelenkt bin oder aktiv bin, geht es mir besser. Das Problem sind eben auch die Gedanken. Selbst wenn ich abgelenkt bin, tappe ich oft in die Gedankenfalle, zwar nur kurzzeitig, aber es passiert immer wieder mal. Dieses Warten auf etwas nennt man Erwartungsangst, dass etwas eintrifft, was man nicht kontrollieren kann, falls du das meinst.
Ich hatte nun bis vor drei Monaten 15 Jahre ohne Panikattacken gelebt. Damals äußersten sie sich auch anders. Die letzte war so schlimm, dass ich auch dachte, das wars, ich spring über die Klinge. Aber ich habe mich dann mit mir selbst viel beschäftigt und konnte somit weitere Attacken verhindern. Aber die immer wiederkehrenden Anflüge reichen schon aus, es ist ein stressiger Zustand. Es spielen so viele Faktoren eine Rolle.

Wenn gerade keine akute Angst oder Panik vorhanden ist, kann der Körper trotzdem Beschwerden auslösen. Ich habe dann öfter mit dem Magen Beschwerden oder Schwindel, Gelenkschmerzen, u.a. Wie @NIEaufgeben beschrieben hat.

24.01.2020 17:36 • x 1 #103


Sonja77
Hallo...
Also ich hab immer Schmerzen auch wenn ich keine Angst habe...
Bei mir äussert sich die Angst Störung leider durch starke psychosomatische Schmerzen...
Mittlerweile also seit 2018 wurde bei mir eine somatoforme schmerzstörung diagnostiziert....und das alles durch die Psyche...

Man glaubt es kaum und es ist der Wahnsinn was unsere Psyche alles kann
Die Psyche ist unglaublich stark...und es gibt nichts was nicht durch die Psyche ausgelöst werden kann

Und übelkeit ist ein echtes Angst Symptom...

Aber am Ende deines Lebens stehst du ganz sicher nicht.....

Hab Geduld es wird wieder besser...und das gute ist,du bist nicht alleine damit....

Sehr viele hier kennen es auch und kämpfen jeden Tag den gleichen kampf

24.01.2020 17:37 • x 3 #104


KV1947

22.02.2020 10:00 • #105


Gorilla
Hallo und herzlich Willkommen im Forum.

Hast du bereits eine Therapie angefangen ?

22.02.2020 10:19 • #106


KV1947
Zitat von Gorilla:
Hallo und herzlich Willkommen im Forum.Hast du bereits eine Therapie angefangen ?

Danke sehr . Eine Therapie steht noch aus. ch habe für Mitte Maerz einen Termin bekommen. Das wird eine Psychotherapie sein

22.02.2020 10:43 • #107


Gorilla
Da hast du Glück das du so schnell etwas bekommen hast. Oder ist das ein Erstgespräch ? Denn das bekommt man häufig schneller wie dann den eigentlichen Therapieplatz.

22.02.2020 15:16 • #108


KV1947
Ja, das stimmt. ch haette auch so schnell keinen Termin bekommen, aber ich habe so lange gesucht bis ich fündig wurde. Tatsaechlich ist es ein Termin, kein Erstgespraech. Da ich die Geschichte schon hinter mir hatte, habe ich nachgefraft ob ich mit diesem Termin auch durchgehend eine Therapie bekomme. Man hat mir da zugesagt. Bin Mal gespannt was sich da so ergibt

22.02.2020 15:25 • #109


03.03.2020 16:04 • #110


Cortex
Deine Krankheit kann man auch getrost als Hypochondrie betiteln, denn der Kopf sucht sich immer wieder neue Krankheiten, um dich zu beunruhigen.
Diese Krankheit ist schlau, genauso wie meine Panikattacken.
Kaum wiegt man sich kurze Zeit in Sicherheit, schleicht sie sich von anderer Seite, auf anderen Wegen an, um Unsicherheit, Angst und Panik zu verbreiten, es ist schlimm.
In meinen besten Zeiten, hatte ich jeden Tag Angst vor einer neuen Krankheit und total verzweifelt.
Bei der Therapie habe ich gelernt zu versuchen, das Ganze einfach anzunehmen, was schwer war, aber es hat geholfen.

03.03.2020 18:19 • x 1 #111


Alohomora
Hallo zusammen
Ich habe mir alle Beiträge hier durchgelesen.
Ich habe seit einigen Monaten auch mit unendlich vielen körperlichen Symptomen zu kämpfen und dachte ewig lang, dass ich wirklich krank bin. Mein Zustand hat sich seit Januar immer stärker aufgebaut, Ende März war es am Schlimmsten. Allerdings hatte ich nie das Gefühl, Angst zu haben, sondern ich hatte einfach krasse körperliche Symptome und wusste nicht, woher die kommen - die Hälfte der Symptome hab ich wahrscheinlich schon wieder vergessen, was mir jetzt noch einfällt ist: Sehstörungen, Kribbeln in den Fingern, starke Schmerzen im Nacken/Schulterbereich, Schmerzen in den Armen Beinen, Druck im Kopf, ständige Kopfschmerzen, Herzrasen, Druckgefühl auf der Brust, Druck auf den Ohren, täglich 2-3x Ohrenpiepsen, ganz schlimmes Zittern, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Schwindel, starke Schlafstörungen

Ich hab ein paar Kilo abgenommen, hab teilweise gar nichts mehr gegessen, ich lag tagelang nur im Bett und hab vor Angst gezittert - irgendwann hab ich aber gemerkt, dass nichts Schlimmes mit mir passiert, obwohl ich es mir die ganze Zeit vorstelle.
Ich habe die Angststörung noch nicht vollständig überwunden, aber es wird besser. Es wird wirklich besser.
Was mir hilft: TÄGLICH Yoga, tägliche Progressive Muskelentspannung - in diesen Momenten konzentrentiert man sich nur darauf, diese Tätigkeiten auszuführen und irgendwann kann man diese Entspannung in den Alltag übertragen - wirklich!
Außerdem habe ich einige Wochen lang Lasea genommen und CalmValera-Tropfen, beides sehr empfehlenswert! Zudem jeden Tag 3 Tropfen CBD Öl und aktuell nehme ich Leif900.

Immer noch habe ich mit starkem Schwindel, Sehstörungen (Punkte im Blickfeld am Rand, Flimmern, irgendwie zu scharf sehen?, zu kontrastreich? kann es schlecht beschreiben, aber keine Gesichtsfeldausfälle oder Doppeltsehen etc. sondern eher untypische Störungen, weiß selbst nicht, ob sie wirklich da sind), Druck auf den Ohren (ständig wie bei einer Erkältung), Schmerzen im Nackenbereich

Es ist zum verrückt werden, aber irgendwie... es passiert nichts und es wird auch nichts passieren. Ich denke, dass man sich mit diesem Gedanken zufrieden geben muss. Ich schreibe jeden Tag am Abend 3 Dinge auf, für die ich dankbar bin und versuche mit diesen Gedanken einzuschlafen.
Vielleicht helfen meine Tipps ja dem ein oder anderen
Liebe Grüße!

17.06.2020 21:46 • x 2 #112


Libelle 33
Da kann man mal wieder sehen was die Psyche alles so auslösen kann

20.06.2020 03:50 • #113



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