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Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

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-Leeloo-
Ich mache das auch gerade ähnlich durch. Aber erst nach meiner zurückgekehrten Panikattacke Ende Oktober. Seither ist alles anders. Denke auch bei jedem komischen oder neuem Symptom, dass irgendwas nicht stimmt, obwohl mein Geist weiß, dass ich organisch gesund bin, weil ich untersucht wurde. Aber ich kenn das Gefühl, den Gedanken, ob nicht doch etwas übersehen wurde? Wie kann man es einschätzen, ob es nicht doch etwas Ernstes ist oder eine körperliche Ankündigung von einer ernsthaft bevorstehenden Krankheit? Man muss lernen, wieder Vertrauen in den Körper zu fassen. Ich weiß, auch das ist schwer, aber beobachte dich mal, wenn keine Symptome da sind oder bei Ablenkung, Sport u. a.? Komischerweise habe ich da weniger Beschwerden. Hier die Symptome aufgezeichnet an einem Modell:

https://www.bilder-upload.eu/bild-fa493...4.png.html

x 1 #101


Sappy
Danke für die Darstellung. Meinst Du die Symptome können auch vorhanden sein wenn man gerade keine akute Angst oder Panikattacke hat? Das Unterbewusstsein spielt auch eine sehr große Rolle oder?
Und ja, mir geht's es bei wirklicher Ablenkung auch besser. Der Kopf ist einfach nie ruhig. Es herrscht eine ständige körperliche Anspannung. Ich warte auf etwas, was nie eintrifft. Es ist so schwer zu beschreiben. Mir fehlt diese Unbeschwertheit sehr, welche ich irgendwann, irgendwo auf meinem Weg verloren habe

x 1 #102


A


Ständig wechselnde Symptome

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-Leeloo-
Wie du schon schreibst, sie wechseln sich ab. Ich habe z. B. im Ruhezustand ein unangenehmes Kribbeln einseitig, was bei Ablenkung verschwindet. Die innere Anspannung ist auch bei mir immer da, mal mehr, mal weniger. Wenn ich abgelenkt bin oder aktiv bin, geht es mir besser. Das Problem sind eben auch die Gedanken. Selbst wenn ich abgelenkt bin, tappe ich oft in die Gedankenfalle, zwar nur kurzzeitig, aber es passiert immer wieder mal. Dieses Warten auf etwas nennt man Erwartungsangst, dass etwas eintrifft, was man nicht kontrollieren kann, falls du das meinst.
Ich hatte nun bis vor drei Monaten 15 Jahre ohne Panikattacken gelebt. Damals äußersten sie sich auch anders. Die letzte war so schlimm, dass ich auch dachte, das wars, ich spring über die Klinge. Aber ich habe mich dann mit mir selbst viel beschäftigt und konnte somit weitere Attacken verhindern. Aber die immer wiederkehrenden Anflüge reichen schon aus, es ist ein stressiger Zustand. Es spielen so viele Faktoren eine Rolle.

Wenn gerade keine akute Angst oder Panik vorhanden ist, kann der Körper trotzdem Beschwerden auslösen. Ich habe dann öfter mit dem Magen Beschwerden oder Schwindel, Gelenkschmerzen, u.a. Wie @NIEaufgeben beschrieben hat.

x 1 #103


Sonja77
Hallo...
Also ich hab immer Schmerzen auch wenn ich keine Angst habe...
Bei mir äussert sich die Angst Störung leider durch starke psychosomatische Schmerzen...
Mittlerweile also seit 2018 wurde bei mir eine somatoforme schmerzstörung diagnostiziert....und das alles durch die Psyche...

Man glaubt es kaum und es ist der Wahnsinn was unsere Psyche alles kann
Die Psyche ist unglaublich stark...und es gibt nichts was nicht durch die Psyche ausgelöst werden kann

Und übelkeit ist ein echtes Angst Symptom...

Aber am Ende deines Lebens stehst du ganz sicher nicht.....

Hab Geduld es wird wieder besser...und das gute ist,du bist nicht alleine damit....

Sehr viele hier kennen es auch und kämpfen jeden Tag den gleichen kampf

x 3 #104


KV1947

Wandelnde Aengste durch Panikattacken

Hallo allesamt. Mein Name ist Kevser und ich bin neu hier im Forum. ch fand die Beitraege, die ich soweit gelesen habe alle interessant. Auch die Antworten waren hilfreich. Deshalb hoffe ich ihr könnt mir weiterhelfen. ch habe mehr als 8 Wochen verstaerkt mit Angst zu kaempfen. Zuerst bekam ich heftiges Herzrasen, mein Blutdruck war teilweise hoch. ch hatte Angst vor einem Herzinfarkt und einem Schlaganfall. Mein jetziger behandelnder Hausarzt (den bisherigen habe ich aufgrund seiner Art und Weise direkt eine Depression zu attestieren gewechselt) konnte mich was meine Sorgen zu meinem Herzen anbelangt beruhigen. Jetzt habe ich neuerdings Kribbeln auf der Kopfhaut. Das strahlt mir in die linke Gesichtshaelfte und fühlt sich danach extrem steif an-wenn nicht sogar taub. Jetzt habe ich Angst vor einer Gesichtslaehmung und weiter gedacht Angst davor zum Pflegefall zu werden. Kennt das jemand von euch? Wie geht man mit sowas um? ch werde aufjedenfall auch eine neurologische Untersuchung machen lassen. Aber wenn wie bisher dort alles im grünen Bereich ist, weiß ich nicht ob mich das beruhigt. Was soll ich in der Situation machen? ch kann einfach nicht abschalten

#105


Gorilla
Hallo und herzlich Willkommen im Forum.

Hast du bereits eine Therapie angefangen ?

#106


KV1947
Zitat von Gorilla:
Hallo und herzlich Willkommen im Forum.Hast du bereits eine Therapie angefangen ?

Danke sehr . Eine Therapie steht noch aus. ch habe für Mitte Maerz einen Termin bekommen. Das wird eine Psychotherapie sein

#107


Gorilla
Da hast du Glück das du so schnell etwas bekommen hast. Oder ist das ein Erstgespräch ? Denn das bekommt man häufig schneller wie dann den eigentlichen Therapieplatz.

#108


KV1947
Ja, das stimmt. ch haette auch so schnell keinen Termin bekommen, aber ich habe so lange gesucht bis ich fündig wurde. Tatsaechlich ist es ein Termin, kein Erstgespraech. Da ich die Geschichte schon hinter mir hatte, habe ich nachgefraft ob ich mit diesem Termin auch durchgehend eine Therapie bekomme. Man hat mir da zugesagt. Bin Mal gespannt was sich da so ergibt

#109


P

Wieso schleichen sich neue Ängste ein?

Hallo liebe Community,

Ich bin hier neu und bin laut meines Therapeuten ein "somatoformer" Wink
Bedeutet, ich habe Angst schwer zu erkranken (an Krebs im speziellen) und versuche durch wiederholte Arztbesuche meine Angst zu stillen, was meistens nur kurz klappt. Es ist wohl noch keine Angststörung, sondern "nur" eine Anpassungsstörung, der ein belastendes emotionales Ereignis in meinem Privatleben voraus gegangen ist. Leider hat sich aufgrund dieser Belastung dann eine Angst vor einer schweren Krebserkrankung eingestellt.

Nun arbeite ich bereits einige Wochen am dem Problem und habe an sich sehr gute Fortschritte gemacht. Ich habe wieder Freude und Spass im Alltag und kann mit kleineren "Angstanfällen" gut umgehen.

Heute Vormittag habe ich mir einen Bericht über Haustiere angesehen (wir haben selber einen Hund) und da wird auf einmal das Thema Parasiten angeschnitten. bis hierhin alles okay. Als dann aber vom Fuchsbandwurm die Rede ist und das eine Erkrankung tödlich enden kann, da habe ich so einen richtigen "Angst-stich" ( weiß nicht wie ich es sonst beschreiben soll) bekommen. Und nun google ich wie oft ich meinen hund entwurmen sollte etc. pp. Wir haben auch eine 6 Jährige Tochter, die unseren Hund natürlich liebt. Sie weiß, wenn er sie abgeleckt hat muss sie Hände waschen und im Gesicht ablecken ist Tabu. Aber sonst habe ich mir nie groß Gedanken gemacht.

AHHHHHH nun ging es mir schon so viel besser, hoffentlich kommt jetzt nicht der nächste sch. dazu. . Sad

Ist euch das auch schon so gegangen?

#110


Cortex
Deine Krankheit kann man auch getrost als Hypochondrie betiteln, denn der Kopf sucht sich immer wieder neue Krankheiten, um dich zu beunruhigen.
Diese Krankheit ist schlau, genauso wie meine Panikattacken.
Kaum wiegt man sich kurze Zeit in Sicherheit, schleicht sie sich von anderer Seite, auf anderen Wegen an, um Unsicherheit, Angst und Panik zu verbreiten, es ist schlimm.
In meinen "besten" Zeiten, hatte ich jeden Tag Angst vor einer neuen Krankheit und total verzweifelt.
Bei der Therapie habe ich gelernt zu versuchen, das Ganze einfach anzunehmen, was schwer war, aber es hat geholfen.

x 1 #111


Alohomora
Hallo zusammen Smile
Ich habe mir alle Beiträge hier durchgelesen.
Ich habe seit einigen Monaten auch mit unendlich vielen körperlichen Symptomen zu kämpfen und dachte ewig lang, dass ich wirklich krank bin. Mein Zustand hat sich seit Januar immer stärker aufgebaut, Ende März war es am Schlimmsten. Allerdings hatte ich nie das Gefühl, Angst zu haben, sondern ich hatte einfach krasse körperliche Symptome und wusste nicht, woher die kommen - die Hälfte der Symptome hab ich wahrscheinlich schon wieder vergessen, was mir jetzt noch einfällt ist: Sehstörungen, Kribbeln in den Fingern, starke Schmerzen im Nacken/Schulterbereich, Schmerzen in den Armen & Beinen, Druck im Kopf, ständige Kopfschmerzen, Herzrasen, Druckgefühl auf der Brust, Druck auf den Ohren, täglich 2-3x Ohrenpiepsen, ganz schlimmes Zittern, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Schwindel, starke Schlafstörungen

Ich hab ein paar Kilo abgenommen, hab teilweise gar nichts mehr gegessen, ich lag tagelang nur im Bett und hab vor Angst gezittert - irgendwann hab ich aber gemerkt, dass nichts Schlimmes mit mir passiert, obwohl ich es mir die ganze Zeit vorstelle.
Ich habe die Angststörung noch nicht vollständig überwunden, aber es wird besser. Es wird wirklich besser.
Was mir hilft: TÄGLICH Yoga, tägliche Progressive Muskelentspannung - in diesen Momenten konzentrentiert man sich nur darauf, diese Tätigkeiten auszuführen und irgendwann kann man diese Entspannung in den Alltag übertragen - wirklich!
Außerdem habe ich einige Wochen lang Lasea genommen und CalmValera-Tropfen, beides sehr empfehlenswert! Zudem jeden Tag 3 Tropfen CBD Öl und aktuell nehme ich Leif900.

Immer noch habe ich mit starkem Schwindel, Sehstörungen (Punkte im Blickfeld am Rand, Flimmern, irgendwie zu scharf sehen?, zu kontrastreich? kann es schlecht beschreiben, aber keine Gesichtsfeldausfälle oder Doppeltsehen etc. sondern eher untypische Störungen, weiß selbst nicht, ob sie wirklich da sind), Druck auf den Ohren (ständig wie bei einer Erkältung), Schmerzen im Nackenbereich

Es ist zum verrückt werden, aber irgendwie... es passiert nichts und es wird auch nichts passieren. Ich denke, dass man sich mit diesem Gedanken zufrieden geben muss. Ich schreibe jeden Tag am Abend 3 Dinge auf, für die ich dankbar bin und versuche mit diesen Gedanken einzuschlafen.
Vielleicht helfen meine Tipps ja dem ein oder anderen Smile
Liebe Grüße!

x 3 #112


Libelle-33
Da kann man mal wieder sehen was die Psyche alles so auslösen kann

#113


Seraphineas

Wechselnde Symptome?

Hey.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter. . Ich verstehe das ganze auch so gar nicht mehr wie ich daraus kommen kann Sad

Sobald ich draußen bin und spazieren, fühlt es sich an als wäre der Boden watte und mein Kopf auch. und sobald mir Menschen entgegen kommen kommt diese watte Gefühl auf den Beinen noch viel krasser und meine brust verengt sich und mir wird leicht schwammig. das gleiche hab ich auch bei Autofahrten. aber nur am ende einer Autofahrt. sobald die letzten 10 minuten der fahrt anstehen kriege ich so eine krasse panik und werde mega nervös und druck auf der brust und Herzrasen und weniger Luft. sobald ich das Auto dann verlasse geht das wieder weg. und komischerweise, wenn das nur ein Zwischenstopp war und es danach weiter geht, hab ich keine angst mehr im Auto. Ich verstehe das nicht. traue mit und meinem Körper einfach gar nix mehr zu .

x 2 #114


C
@Seraphineas
hallo das mit dem Gefühl als ob der Boden Watte ist
hab ich schon wochenlang jetzt
ekelhaft hab es sogar im liegen als ob ich auf einer Luftmatratze liege

#115


Hermine89
@Seraphineas hallo. Das tut mir leid, dass du solche Erfahrungen machen musst.

Das mit der Watte im Kopf kenne ich auch. Es ist alles wie durch ein Nebel. Ich habe das immer wenn ich aus dem Gleichgewicht bin. Dann kommt es aus heiterem Himmel vorzugsweise unter Menschen.

Hattest du in letzter Zeit ein besonders Vorkommnis? Warum stresst es dich so wenn dir Menschen entgegen kommen? Hast du Angst oder fühlst du dich in ihrer Gegenwart unwohl?

Wahrscheinlich steht dein Körper unter permanenter Anspannung auch wenn es dir auf den ersten Blick gar nicht so bewusst ist.
Versuche es doch mal mit Atementspannung. Da ist dein Körper dann nicht mehr in so einem hohen Erregungszustand und kann vielleicht solche alltäglichen Situationen besser kompensieren?
Liebe Grüße

#116


Mohrle

Ständig neue Symptome?

Hey, mich würde mal interessieren wem es noch so geht wie mir,

Ich habe seit zirka einem Jahr immer neue Symptome, mal waren es Schmerzen in der Brust, nun habe ich Probleme mit den Augen, davor hatte ich ewige Zeit Probleme mit der Verdauung.
kennt ihr das, dass sich gefühlt jeden Tag neue Symptome bei einem einschleichen?

bei mir ist es ein ewiger hin und her, kaum hört das eine Symptome auf, fängt das andere an.

zur Zeit zb. Ist mir ständig und ersichtlichen Grund schlecht und ich sehe verschwommen.

ab und an ( wirklich selten) habe ich Tage wo ich dann wieder garnichts habe. Es fühlt sich immer so an, wie andere einen Rheuma oder MS Schub beschreiben.

jemand eine Idee wie man dagegen angeht?

#117

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E
@Mohrle

Wie geht's Dir denn sonst, abgesehen von den körperlichen Symptomen? Das ein oder andere kann ich ja ungefähr rauslesen.

#118


Psychic-Team
Hallo @Mohrle,

dein Thema wurde in dieses migriert. Bitte prüfe alle Beiträge in diesem Thema sowie die nachfolgenden Themen für weitere hilfreiche Inhalte:

Bekomme ständig neue Symptome

Ständig Symptome ohne Erkrankungen / Erfahrungen?

Angst und ständig neue Symptome

Habt Ihr auch ständig neue Symptome?

Wechselnde Ängste

Ständig wechselnde Symptome und Ängste

Beste Grüße
Carsten

#119


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