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dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

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Zitterchen
Ja du hast recht, wenn doch alles positive mal so gut funktionieren würde:( Jeden Tag was neues, aber da ist wohl viel die angst vor der angst schuld, abends schon angst was morgen wieder sein wird:(
Danke Dir.
GLG Zitterchen

#21


D
Heyy

Ja es wechselt ständig.
Heut tut die eine Brust weh, mal sticht der Arm.
Nächsten Tag stolpert das Herz und morgen ist es wieder der Magen und so weiter .
Ich male mir Auch ständig die schlimmsten Krankheiten aus
was es nicht besser macht. Leider hab ich auch noch keinen Ausweg oder eine Lösung für mich gefunden. ._.

#22


A


Ständig wechselnde Symptome

x 3


M
Hallo

Ich habe das Gefühl als hätte ich jeden Tag was anderes oder was neues dazu!
Es ist schrecklich ich weiss genau was du meinst!
Ich kann leider auch noch gar nicht daran glauben das alles psychisch ist.. Obwohl mir das sicher schon 10 Ärzte gesagt haben. Ich bin sogar in 2 Therapien und finde trotzdem immer wieder neue Krankheiten vor denen ich Angst habe.
Jetzt habe ich Beinschmerzen und Angst vor einer Thrombose... :-/
Zum teil ist es mir echt auch schon peinlich.

Liebe Grüsse
Julia

#23


B
Hallo,

auch bei mir wechseln die Symptome und damit auch die Hauptängste öfters. Manchmal bleibt etwas für ein paar Wochen, aber in der Regel entdecke ich alle paar Tage eine neue potenziell tödliche Krankheit an mir, wobei es sich aber in der Regel trotzdem immer um das Gleiche dreht. Schlaganfall, Thrombose, Herzinfarkt, Lungenembolie, Blinddarmdurchbruch und so weiter. Der Kreis beginnt auch immer wieder von vorne, die Symptome wechseln aber munter durch.

Von Kopfdrücken, bis Beinzwicken, Übelkeit, Schwindel, Sehstörungen, Schmerzen im linken Arm bis zu Taubheitsgefühlen und so weiter.

Wenn man so zurückdenkt, ist das eigentlich schon ein Witz...

Liebe Grüße und einen schönen Tag noch,

BrainTrain

#24


P
Ich finde das sehr interessant, das ihr alle Sehstörungen erwähnt.
Ich habe damit auch zu kämpfen und es ist das Symptom, das mich am meisten verrückt macht, weil ich mich dadurch draußen unsicher bewege.
Mein Problem ist ein schlechteres Sehen und ein eingeschränkter Focus. Beim Fernsehen ist es so, das ich immer so kleine Stückchen zusammensetzen muss. Sieht man zwei Personen gleichzeitig, kann ich immer nur eine Person "richtig" anschauen. Total komisch.
Hab dann auch das Gefühl, nicht richtig da zu sein.

Wie sind Eure Sehstörungen?

#25


B
Hallo Purple,

bei mir hüpfen schwarze Punkte, so meine ich sehr oft mich springt eine Spinne oder irgendetwas hamstergroßes an und ich erschrecke. Das ist immer nur im Augenwinkel zu sehen.

Ansonsten "flimmert" es teilweise, wie ein alter Film oder ist "schwurbelig", wie wenn man ein wenig zu viel getrunken hätte.

Diese springenden Punkte habe ich aber nur, wenn ich ohnehin wieder vermehrt Panik habe.

Liebe Grüße und einen schönen Abend noch,

BrainTrain

#26


inevera

Ständig wechselnde Symptome: Angst vor Belastung

huhu

Ich bin neu hier und würde gerne meine Leidensgeschichte mit euch teilen, vor allem, da meine Ängste momentan schon ein richtiges Höchstmaß erreicht haben Sad

Ich war schon immer ein ängstlicher Mensch, als Kind hatte ich Verlustängste (auf Eltern bezogen), ich habe eine Narkose-Phobie wegen schlechten Erfahrungen, fürchtete mich vor Gewitter, vor engen Räumen, vorm Alleinsein und und und. Aus diesem Grund habe ich vor einigen Jahren eine Verhaltenstherapie gemacht, die wirklich geholfen hat!

Nun habe ich ein weiteres - neues - Problem, das damals zwar bereits vorhanden war, mich aber nie so stark beeinträchtigt hat, dass ich es in der Psychotherapie angesprochen hätte: meine Angst vor Krankheiten.

Heute ist die Angst so stark wie nie. Es fing alles mit meiner Migräne an, die ich schon ein halbes Leben mit mir herumtrage. Mittlerweile habe ich mich an die Anfälle mit Flimmern vor den Augen und Gesichtsfeldausfällen gewöhnt, aber dennoch sollte das ganze endlich einmal untersucht werden, weshalb ich vom Neurologen eine Überweisung zum MRT bekam mit dem Hinweis "es könnte ja ein Aneurysma das Ganze triggern." Alles klar, MRT-Termin gemacht, und in den Tagen vor der Untersuchung wurde ich beinahe wahnsinnig. Natürlich war ich der festen Überzeugung, so ein Aneurysma zu haben! Mein Kopf kribbelte, meine Stirn, mein ganzes Gesicht waren angespannt, ich hatte Kopfschmerzen, Druck im Kopf und habe mich kaum getraut, mich nach vorne zu beugen oder sonst wie zu bewegen. Ständig musste ich stundenlang weinen aus Angst vor einer niederschmetternden Diagnose. Dann kam endlich das MRT, daraufhin wieder tagelanges Warten. Schrecklich! Und schließlich, nach über einer Woche: alles in Ordnung, keine ungewöhnlichen Auffälligkeiten. Aber besser wurden meine Ängste danach nicht mehr. Ständig habe ich mir eingeredet, vielleicht wurde etwas übersehen, vielleicht kann da doch was Schlimmes draus werden...

Dann habe ich, etwa im April dieses Jahr, Sehstörungen bekommen, von denen ich mittlerweile glaube, dass es gar keine Sehstörungen sind, sondern vielmehr meine verstärkte Aufmerksamkeit in Bezug auf körperliche Gegebenheiten, die nunmal einfach da sind (z. B. die berühmten fliegenden Mücken, kleine Lichtpunkte vor den Augen beim Schauen ins grelle Licht etc.).

Neulich ging dann die Herz-Angst wieder los. Hatte eine sehr lange Autofahrt und dabei sehr lange gesessen, danach dann Wasseransammlungen in beiden Beinen, das Ganze hat richtig gespannt und auch geschmerzt. Nach Hochlegen wurde es langsam besser, aber meine Angst vor Thrombose war plötzlich da. Am nächsten Tag hatte ich einen ominösen Druck in der Brust (sofort Angst vor Lungenembolie oder Herzinfarkt!), der sich im Laufe der Tage (auch dank Unistress und ständigem Konzentrieren auf Körpersymptome) bis ins Unermessliche gesteigert hat. Ich war beim Arzt - wie einige Jahre zuvor schon mal - und alles ok. Blutdruck ok, Puls ok. Aus Panik habe ich Tage später eine befreundete Internistin angerufen und ihr meine Symptome geschildert. Zwar war sie sich sicher, dass dass alles nur nervlich bedingt war, dennoch versprach sie mir, mich einmal auf den Kopf zu stellen. Darauf folgten EKG, Herzecho und ein riesen Bluttest mit allen möglichen Werten. Das Ergebis: Alles besser als nur gut, überall Idealbereich, lediglich Eisen- und Kaliummangel! Der Druck in der Brust ging daraufhin natürlich kurz später weg, aber jetzt habe ich ständig Schmerzen und Kribbeln in den Unterschenkeln. Meine Angst vor Thrombose ist geblieben, ich mache mir Sorgen, dass mit meinen Venen etwas nicht in Ordnung ist, und sofort denke ich an das Schlimmste. Habe einen Termin beim Phlebologen, der ist aber erst im Oktober. Unibedingt muss ich natürlich jeden Tag stundenlang vorm PC sitzen, was die schmerzenden Waden noch begünstigt.

Und was mich momentan mit am meisten stört... ich war vor einigen Jahren sehr sehr sportlich. Da ich immer ein bisschen zu viel auf der Waage hatte, habe ich mich damals entschlossen, meine Ernährung umzustellen und Sport zu treiben - mit Erfolg! In einem Jahr habe ich 15 kg abgenommen, hatte von da an Idealgewicht, was ich bis heute halte. Das Ding ist... ich würde gerne noch etwas mehr abnehmen, und ich weiß, wie sehr ich den Sport immer gemocht habe (Tanzsport), wie befreiend Bewegung für mich nach einem langen Tag am PC war und wie gut ich mich gefühlt habe. Durch meine ständigen Symptome traue ich mich mittlerweile aber kaum noch, meinen Körper in irgendeiner Form zu belasten. Seit Wochen habe ich keinen Sport mehr gemacht, nicht mal Spaziergänge lege ich ein, um ein bisschen rauszukommen, aus Angst, ich könnte wirklich eine Thrombose haben und dadurch alles noch schlimmer machen. Jedes Mal denke ich, lieber kein Sport, am Ende falle ich noch tot um. Das ist so ein Teufelskreis irgendwie... ich würde so gerne wieder was machen, weil ich meinem Körper dann wieder mehr zutraue, mich wohler fühle... aber irgendwie habe ich das Vertrauen in meinen Körper total verloren stirnrunzeln traurig Vielleicht kann mir jemand von euch helfen und von seinen Erlebnissen berichten?

Liebe Grüße! Blumen

#27


Vergissmeinicht
Hey Ine,

begrüße Dich ganz herzlich hier bei uns Razz

Nun, Migräne ist auch stressbedingt und litt selber als Jugendliche viele Jahre darunter. Und, so Pünktchen gen Licht zu sehen ist normal und kenne Dich auch.

Durch ungeklärte Dinge hat sich bei Dir eine Generalisierte Angststörung entwickelt, was auch die verschiedenen Befindlichkeiten ausmachen. Wenn Du damals schonmal eine erfolgreiche Verhaltenstherapie gemaacht hast, würde ich es wieder versuchen.

Alleine dahinter zu kommen ist sehr schwierig.

Wünsche Dir hier einen hilfreichen Austausch.

#28


Icefalki
Hallo Inevera,

Herzlich willkommen bei uns.

Ich würde dir auch dringend zu einer Therapie raten, da da einiges aufzuarbeiten ist.

Der Austausch wird dir hier gut tun, aber vom Vermeiden wirds nicht besser.

Manchmal muss man sich zwingen. Leider ist das einfacher gesagt, als getan.

Bestens untersucht, die besten Werte, das sind die Fakten. Warum kannst du nicht vertrauen? Dieses Problem musst du dir anschauen.

#29


inevera
Danke, ihr beiden, für eure lieben Antworten!

Das hatte ich ganz vergessen zu schreiben: Ich stehe bereits auf der Warteliste für eine erneute Therapie. Habe mich im März gleich nach dem MRT draufsetzen lassen, weil ich da schon gemerkt habe, dass alles aus dem Ruder läuft. Das Schlimme: Noch diese Woche habe ich dort angerufen und gefragt, wie lange ich wohl noch warten muss, mit der Antwort, dass ich mit mindestens noch drei, eher sogar mit vier bis fünf Monaten rechnen muss Sad

Ich war dort eben schon mal in Therapie und das alles hat mir sehr, sehr gut geholfen (nur eben habe ich die Krankheitsängste damals als so wenig störend empfunden, dass ich mich darauf hin nicht habe behandeln lassen). Deshalb möchte ich auch ungerne zu einem anderen Therapeuten wechseln (abgesehen davon, dass ich bei Anderen vermutlich genauso lange warten muss...).

Aber eben... jetzt sitze ich hier, muss warten und habe das Gefühl, dass mein Leben mir entgleitet. Ein halbes Jahr lang habe ich beruflich rein gar nichts auf die Reihe bekommen, so langsam kämpfe ich mich immerhin aus dieser Motivationslosigkeit und Antriebsschwäche raus. Aber dennoch... es ist so ermüdend, immer und immer wieder diese Symptome ertragen zu müssen ohne zu wissen, was ich dagegen tun kann. So viele Dinge traue ich mich deshalb schon nicht mehr zu tun (eben z. B. Sport). Manchmal denke ich auch, was solls, ich machs jetzt einfach, aber dann kommt doch wieder die Angst und ich bleibe in meinen alten Mustern gefangen Crying or Very sad

#30


Vergissmeinicht
Hey Ine,

ja, bei uns ist es in der Regel mit den Wartezeiten auch so. Ich hatte Glück und bekam binnen einer Woche einen Termin. Nun ist mein neuer Hausarzt mein Internist und gleichzeitig Psychotherapeut.

Nun, das mit der Angst hat sich langsam eingeschlichen und fühlt sich wohl bei Dir, das ist das Problem. Würde dennoch versuchen mir das Tanzen nicht zu nehmen, wenn es Dir so wichtig ist.

#31


inevera
Ja, die Angst fühlt sich offenbar super wohl bei mir^^

In den letzten Tagen hatte ich wieder enorme Thrombose-Angst, dabei ständig Schmerzen im linken Bein so einen Strang runter... es hat aber auch geziept ohne Ende und ich meine mich zu erinnern, dass Ziepen und Kribbeln eher auf Muskel- bzw. Nervenprobleme hindeuten...

Naja, seit heute Morgen tut das Bein nicht mehr weh, jetzt ist es wieder dieser enorme Druck auf der Brust. Ich habe heute Morgen beim Aufstehen schon dran gedacht und den Druck leicht verspürt, worauf ich mit mir selbst hätte wetten können, dass der Druck im Laufe des Vormittags wieder stärker wird. Und tadaaaa, da ist er! Daumen runter

#32


Vergissmeinicht
Hey Ine,

seit wann hast Du diese Beinschmerzen und hast Du auch eine Verspannung im Rücken?

#33


inevera
Die Schmerzen habe ich jetzt seit ungefähr drei Wochen. Ich habe ja auch immer wieder Probleme mit Wasseransammlungen (vor allem bei Hitze), weshalb ich im Oktober einen Termin beim Venenspezialisten habe. Dennoch, diese Schmerzen, die ich halt jetzt auch wieder hatte, habe ich schon als Kind gehabt. Gerade deshalb gehe ich mal davon aus, dass es eigentlich nichts schlimmes sein dürfte, aber eben... ich denke momentan immer gleich sofort an Thrombose stirnrunzeln

Klar, Rückenverspannungen hab ich massenweise! Als Studentin sitzt man ja studenlang vorm PC, manchmal auch ganze Tage bis spät in die Nacht hinein. Ich habe von meiner Hausärztin auch Physiotherapie verordnet bekommen, die ich seit letzter Woche machen. Es waren definitiv irre viele Wirbel ausgerenkt, die jetzt alle wieder drin sein dürften, dann bekomme ich auch Mass. und so weiter. Aber dieser Druck in der Brust tritt halt wirklich immer dann auf, wenn ich mich darauf konzentriere - und das kann ich auch unterbewusst, sodass die Beschwerden den ganzen Tag andauern, dann aber nachts im Schlaf und morgens direkt beim Aufwachen völlig weg sind und dann nach einer halben Stunde wiederkommen. Aber ich kriege es halt irgendwie nicht hin, mir die Beschwerden "wegzudenken", so wie ich sie mir halt "hindenke".

#34


Perle
Hallo,

bitte versuche in die Aktivität zu gehen, auch wenn es Dir noch so schwer fällt und Du vor Angst sterben möchtest. Du wirst nicht sterben, denn Du bist kerngesund. Nur Du selbst kannst Deinen "Zustand" verändern. Das Wichtigste dabei ist der Glaube an sich selbst. Fange damit an, spazieren zu gehen - nur zehn Minuten und dann immer ein bischen mehr. Dabei kannst Du Musik in die Ohren tun, ein Lied summen, mit Deinem Schlüsselbund in der Hand spielen, was auch immer Dir einfällt.

Jeder Tag, den Du übst, wird Dich ein Stückchen in Dein Vertrauen zu Dir selbst zurück bringen aber tun must Du das alleine. Dabei hilft Dir auch kein Therapeut. Bitte warte nicht passiv bis die berühmten 5 Monate um sind und Du endlich die Therapie starten darfst. DU selbst bist der Herr Deines Lebens und Du allein bestimmst wo es lang geht. Willst Du leiden oder willst Du leben? Du hast die Wahl!

Du könntest z.B. auch mal schauen, ob es eine passende Selbsthilfegruppe in Deiner Nähe gibt. Du könntest auch Ergotherapie machen. Das mache ich zurzeit auch, ich arbeite mit Speckstein, oder ich male, und ich rede sehr gut mit meiner Ergotherapeutin. Das ist wirklich hilfreich und stärkt das Selbstwertgefühl.

So - und nun mache Dein Radio an, schieb den Tisch bei Seite und tanze, das hast Du doch immer so gern getan!

LG, Martina

x 3 #35


Vergissmeinicht
Sehr, sehr gut geschrieben Martina Daumen hoch

#36


Perle
Dankeschön, meine Liebe !

Kuss

#37

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inevera
Das ist echt total lieb von dir, Martina! Daumen hoch

Deine Worte haben mich tatsächlich zum Lächeln gebracht, denn wenn ich so etwas lese, fühle ich mich natürlich bestärkt und in meinem Inneren weiß ich, dass ich doch eigentlich kerngesund sein müsste - vor allem im Hinblick auf die Untersuchungen, die ich in den letzten Wochen gemacht habe - und das tut mir gut Very Happy

Ich weiß, dass ich es irgendwie schaffen muss, mich aufzuraffen und eben zu merken, dass mir nichts passiert, auch wenn ich in Situationen bin, die für mich auf den ersten Blick vielleicht bedrohlich erscheinen. Aber genau dieses Aufraffen ist eben schwer, das habe ich in den vergangenen Wochen festgestellt. Vor ein paar Monaten ging es mir schon einmal richtig schlecht, dann habe ich es geschafft, wieder Sport zu machen, zu tanzen, eben alles, was mir Spaß macht. Aber irgendwie rutscht man halt auch so schnell wieder ins Gegenteil rein und das dämpft dann total.

Danke dir für deine lieben Worte!

#38


F

Ständig neue Symptome, weis einfach nicht mehr weiter

Hallo bin neu hier im Forum und möchte gleich mal etwas los werden bzw. Tipps von anderen erhalten denen es vielleicht genauso geht.
Also alles fing mit dem Dro. konsum an, habe oft Amphetamin genommen und mir nichts weiter dabei gedacht da ich schon früher Ritalin bekommen habe im Bezug auf ADHS. Dann kam die erste Panikattacke so das ich dachte wenn ich nicht in Bewegung bleibe sterbe ich, zu dem Zeitpunkt war mir der Begriff Panikattacke aber überhaupt nicht bekannt. War dann im KH und es war alles okay. Da war das Thema für mich erledigt halt Nebenwirkungen. Nun ist es so das ich (EIGENTLICH) weis das es Panikattacken sind und das ein oder andere Symptome selber in den Griff bekomme. Anfangs war es halt die Angst umzukippen wenn ich zb. Aufstehe da ich dachte das Blut fällt in meine Beine. Jetzt habe ich extreme angst um mein Herz da die Symptome bis vor kurzem noch Panikattacken mäßig waren ging es noch. Aber vor ein paar Tagen hatte ich so eine reale Attacke das ich einfach nicht mehr wusste was da gerade passiert, hatte das Gefühl mein gehört bricht gleich zusammen und ich falle um, da mir das schon einmal passiert ist, das hat sich dann so sehr in mich rein gegraben das ich bei jedem Symptom direkt geguckt habe ob mein gehört gleich zusammenbricht. Jetzt hab ich überwiegend auf der linken Seite (Brust, Arm, Schulter) so ein ekelhaftes kribbeln, so alsob man einen kratzigen Strick Pullover an hätte, das Gefühl müsste ja jeder kennen oder? Habe seit neustem ein Samsung Galaxy S6 womit man seinen puls messen kann, da ist meine herzfrequenz immer sehr komisch, da ich nicht weis wie weit ich darauf vertrauen kann kommt da dann wieder ein grübeln im kopf:(. Und weil das alles noch nicht reicht bekomme ich so oft herzstolpern das es kaum auszuhalten ist. Im großen und ganzen wechseln einfach ständig die Symptome, wenn ich die einen weg bekommen habe kommen schon neue. Ständiger Wechsel halt. Hoffe der Text ist inordnung da ich mich nicht so 100% drauf konzentrieren kann wegen den ganzen dämlichen Symptomen.

Freue mich über jede Antwort danke schon mal im voraus.

#39


petrus57
Das mit dem Herzfrequenzmesser lasse mal sein. So richtig funktionieren die nicht. Ich habe da auch immer lange Aussetzer und generell einen unregelmäßigen Puls. Messe deinen Puls mit der Hand.

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