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ich glaube ich weis jetzt endlich was ich habe.

Es handelt sich um somatoforme Beschwerden. Dabei handelt es sich um die Angewohnheit des Unterbewusstseins den Körper ständig ängstlich-besorgt zu beobachten.


Die Intensität der Beschwerden konnte ich zwar senken. (indem ich mich mehr auf alles konzentriere was mich umgibt)

Aber dafür scheinen sich die Beschwerden weiter auszuweiten

...

Mir macht das langsam Angst

Ich weis einfach nicht wie ich diese Angewohnheit des Unterbewusstseins abbauen kann. Und ich habe Angst das nie wieder los zu werden.



Zudem habe ich seit ca. 11 Jahren die Macke, dass ich mir eingeredet habe das meine Wahrnehmung eingeschränkt wäre. (ich weis genau das das nicht stimmt - aber unterbewusst falle ich dennoch darauf rein)

Ich weis einfach nicht mehr was ich machen soll.

Einfach normal weiterleben kann ich nicht, da ich dann immer in Situationen komme in denen ich verstärkt in mich hinein sehe.


Bitte helft mir!

Wie kann es es meinem Körper abgewöhnen sich ständig zu stark zu beobachten? (und damit diese Wahrnehmungsstörungen auszulösen)

30.12.2010 08:10 • 05.01.2011 #1


45 Antworten ↓


trostlos
moin.

kann das sein das du dich noch viel zu sehr beobachtest, oder in dich rein schaust bzw hörst?

alles gute.

30.12.2010 08:16 • #2



Somatoforme Beschwerden

x 3


solange du anscheinend nach immer neuen begriffen suchst um deine krankheit neu zu benennen wird dir hier und anderswo keiner helfen können!
kann es sein das du nur aufmerksamkeit haben möchtest ? das würde erklären warum du dir immer neue erklärungen einfallen lässt, dann hört man wieder tagelang von dir hier nix, dann hast du wieder ganz spektakuläre Dinge oder Namen für dein Problem ??!!!
lass dir helfen aber seih mal zur abwechslung ehrlich zu dir selbst ! du hast ne angsterkrankung und wie diese erkrankung nun heisst ist schittegal verstehst du ??
von mir bekommst du keine ratschläge ausser den einen..........................geh zum doc oder lass dich einweisen !
guten rutsch und ich hoffe für dich das es im neuen jahr bei dir klick macht, lotti

30.12.2010 09:00 • #3


Hallo Trostlos,

genau das ist mein Problem.

(die zwanghafte Macke ständig in mich hinein zu horchen und normale Wahrnehmungen dann als Bedrohung wahrzunehmen die ich dann als unangenehm wahrnehme da ich mir einrede, dass sie unangenehm sind)

Ich muss es scheinbar irgendwie schaffen mir klar zu machen, dass diese Symptome nicht wirklich unangenehm sind, gleichzeitig darf ich mich allerdings nicht zusehr auf die betreffenden Wahrnehmungen konzentrieren.

...

Moment. Genau das war die Strategie durch die es schon einmal geschafft hatte symptomfrei zu werden.

Ich hatte dies Symptome abgeschwächt indem ich mich auf etwas anderes konzentriert hatte und hatte mir gleichzeitig klar gemacht, dass sich diese Symptome eigentlich gar nicht so unangenehm anfühlen.

30.12.2010 09:03 • #4


@Lottikarotti

es geht mir nicht um Aufmerksamkeit. Ich schreibe da ich immer noch die Hoffnung habe, dass mir irgendjemand weiterhelfen kann.

30.12.2010 09:05 • #5


trostlos
lieber MR.F.
aba das is doch was wir oder ich dir immer sage, durch ablenkung , wie z.b. freunde und studium kann man sich das auch abgewöhnen aba auch die zeit dann geniessen um mal nicht daran zu denken. ok wenn du wieder alleine bist gehts wieder los, aba man kann es lernen auch wenn es schwierig ist. nicht immer genau nachem detail schauen warum, wieso und/oder weshalb. nem stück weit lernen damit zu leben und auch nen stück weit akzeptieren...
jedem oder fast jedem von uns geht es so, das wir in uns hin ein schauen, das macht uns zu sehr fertig, wir müssen lernen nach aussen zu schauen... wie du es vor einigen tagen auch selber gesagt hast. es geht sicherlich auch anders ich weiß net wie, aba wenn ich mit jemanden rede sei es die verkäuferin oder sonst wer dann denke ich auch mal nich an meine probs...
ich werde silvester in gesellschaft verbringen... und da bleibt es nich aus zwischen durch, das die gedanken hoch kommen... ES IS NORMAL. aba dann ist es nur nen moment, und nen augen zwinker moment is man auch schon wieder bei den gesprächen...

alles gute.

30.12.2010 09:32 • #6


Danke Trostlos

Ich glaube ich muss einfach nur Vertrauen haben, dass ich es schaffen werde. Dann wird es mir auch gelingen wieder normal zu werden.


(ich wünschte nur ich hätte das alles schon gewusst, als der Ärger los ging, dann wäre der Weg den ich vor mir habe nicht ganz so steinig)

30.12.2010 09:44 • #7


Ich glaube ich habe endlich die Lösung gefunden.

Das Problem scheint darin zu liegen, dass ich mir alles nur einrede.

Ich rede mir ein, dass es mir schlecht gehen würde (bzw. schlecht gehen müsste).

Und ich rede mir ein, dass ich bestimmte Empfindungen negativ werten müsste. (dadurch, dass ich sie negativ werte erscheinen sie mir dann auch negativ.

30.12.2010 11:03 • #8


Hallo

warst du nicht in der Klinik? was haben die denn da gesagt?

lg.Eva

30.12.2010 11:06 • #9


Hallo Mr.Froussard

Wem alle Antworten am "Ar. vorbeigehen", der sollte keine Fragen stellen.

Ansonsten kann ich hier nur noch sagen:
Stationäre Klinik/Therapie, und zwar sofort.

Mit diesen Worten allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2011, Der Beobachter

30.12.2010 12:53 • #10


Sorry Mr.Froussard ,

ich habe mich da voreilig etwas hart ausgedrückt.

Irgendwie verwirrt mich aber auch der Threadverlauf.

Zwischen "... ich habe eine Lösung gefunden ..."
und " ... weiss nicht mehr weiter, bitte um Hilfe ... "
liegen öfters nur wenige Stunden (Kopfwirremach).

Krankenhaus- und Therapeutentermine lösen sich in
Luft auf ...

Eben alles ein Bischen wie bei Akte X, Der Beobachter

30.12.2010 19:04 • #11


Zitat von Mr.Froussard:
Ich glaube ich habe endlich die Lösung gefunden.

Das Problem scheint darin zu liegen, dass ich mir alles nur einrede.

Ich rede mir ein, dass es mir schlecht gehen würde (bzw. schlecht gehen müsste).

Und ich rede mir ein, dass ich bestimmte Empfindungen negativ werten müsste. (dadurch, dass ich sie negativ werte erscheinen sie mir dann auch negativ.


Weißt Du eigentlich wie oft du das schon geschrieben hast?. Kaum hast du dir eine neues Wort für deine Krankheit ausgedacht, schreibst du immer das gleiche und erhältst meistens immer die gleichen Antworten. Wo hast du denn den Begriff "somatoforme Beschwerden" gefunden. Also ich kenne das Wort nicht und kann dir deshalb auch keinen Rat geben.

30.12.2010 19:35 • #12


Christina
Zitat von Mr.Froussard:
Es handelt sich um somatoforme Beschwerden.
Das glaube ich auch.

Zitat von Mr.Froussard:
Dabei handelt es sich um die Angewohnheit des Unterbewusstseins den Körper ständig ängstlich-besorgt zu beobachten.
Nein, ängstlich beobachten kann nur das Bewusstsein. Es handelt sich um die "Angewohnheit" deiner Person (ganzheitlich: Körper und Psyche), dir körperliche Symptome zu bescheren, da du mit Gefühlen anscheinend nichts anfangen kannst.

Zitat von Mr.Froussard:
Die Intensität der Beschwerden konnte ich zwar senken. (indem ich mich mehr auf alles konzentriere was mich umgibt)

Aber dafür scheinen sich die Beschwerden weiter auszuweiten
Es ist zwar gut, die dauernde Nabelschau einzustellen, das aber hauptsächlich, um wieder alltagstauglich zu werden - trotz der Symptome. Eine Lösung des Problems wird es nicht sein, dafür müsstest du herausfinden, warum du die Symptome produzierst.

Zitat von Mr.Froussard:
Einfach normal weiterleben kann ich nicht, da ich dann immer in Situationen komme in denen ich verstärkt in mich hinein sehe.
Zum x-ten Mal: Wieso nicht? Dass es auf Dauer zermürbend wäre, ist mir klar, ebenso, dass dich die Symptome offenbar sehr stören. Aber wie in dem anderen Thread schon geschrieben: Inwiefern ist das ein (wirklicher, zwingender) Grund, z.B. nicht zur Uni zu gehen?

Zitat von Fluschi:
Wo hast du denn den Begriff "somatoforme Beschwerden" gefunden. Also ich kenne das Wort nicht und kann dir deshalb auch keinen Rat geben.
Das sind meist wechselnde körperliche Beschwerden ohne organischen Befund. Das Hauptaugenmerk des Patienten liegt auf den Symptomen und wie man sie wegbekommt, nicht - wie bei Hypochondrie - auf den gefährlichen Krankheiten, die dahinter stecken könnten.

Liebe Grüße
Christina

30.12.2010 20:31 • #13


Zitat:
Mr.Froussard hat geschrieben:
Die Intensität der Beschwerden konnte ich zwar senken. (indem ich mich mehr auf alles konzentriere was mich umgibt)

Das wäre in der Uni gegeben.

30.12.2010 20:58 • #14


und täglich grüßt das Murmeltier.....................

Jep Fluschi genauso denke Ich auch !

Euch allen einen guten Rutsch ins hoffentlich angstfreie 2011 !

lottikarotti

31.12.2010 07:47 • #15


Ich glaube ich bin jetzt einen enormen Schritt weiter.


Der entscheidene Punkt scheint die "Wertung" zu sein die ich den betreffenden Symptomen gebe.

Je nachdem wie ich sie werte sind sie entweder gering oder stark unangenehm.



Scheinbar ist es ähnlich wie bei einer Hypochondrie. Je nachdem wie stark die Angst vor der betreffenden Krankheit ist, nimmt ein Hypochonder die Beschwerden unterschiedlich belastend wahr.



Mir muss es daher irgendwie gelingen die "Negativ-Wertung" der Symptome schrittweise runter zu schrauben.

Dadurch machen sie mir von Tag zu Tag weniger Angst und gehen mehr und mehr zurück.

31.12.2010 20:59 • #16


Zitat von Lottikarotti:

Euch allen einen guten Rutsch ins hoffentlich angstfreie 2011 !


Ich wünsche Euch auch allein einen guten Rutsch ins neue Jahr.



Mit etwas Glück wird 2011 irgendetwas entwickelt, dass uns allen weiterhilft.

(vielleicht irgendeine Technik durch die das Unterbewusstsein mittels Autosuggestion beeinflusst werden kann, oder ein neues Medikament, oder irgendeine neue Technik die den Stresshormonpegel runterfahren kann ... Die großartigsten und wichtigsten Entwicklungen kommen meistens eher unerwartet.)

31.12.2010 21:02 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Ich glaube ich habe jetzt verstanden wie diese Beschwerden funktionieren und wie ich sie - theoretisch - in den Griff kriegen kann.

Ausgangspunkt sind normale Empfindungen, in die ich das jeweilige Symptom hineininterprätiere. (das geschieht durch eine Art "Umwertung")

Aufgeschaukelt wird das Ganze dadurch, dass ich diese Symptome negativ werte und ich die aus der negativen Wertung resultierende Stresshormonausschüttung als Bestätigung für meine Befürchtung ansehe.

Demzufolge muss ich es irgendwie schaffen etwas an der Wertung der "Symptome" zu verändern. Ich muss mir klar machen, dass diese Symptome selbst harmlos sind und ich mir deswegen keinen "Stress" machen brauche.



Teilweise ist mir das schon soweit ganz gut gelungen indem ich mir die Symptome genauer "angesehen" habe und mir klar gemacht habe, dass sie eigentlich harmlos sind. (und sich nur deshalb negativ anfühlen weil ich mir einrede, dass sie sich negativ anfühlen würden)

01.01.2011 17:55 • #18


Sag mal, WILLST DU UNS VERARSCHEN???

Es tut mir Leid es so auszudrücken, aber ich weiß nicht mehr wie ich dich einschätzen soll.

01.01.2011 18:04 • #19


Ich will niemanden "verarschen". Ich will einfach nur wieder gesund werden!

Hin und wieder kommt in mir Panik auf und dann habe ich Angst davor, nicht wieder gesund zu werden. Oder dass alles nur noch schlimmer wird.

...


Zurzeit versuche ich immer noch herauszufinden wie die Störung an der ich leide funktioniert um ihr irgendwie entgegen wirken zu können.

Meine Hoffnung ist dabei, dass wenn ich erstmal genau verstanden habe wie die Störung funktioniert, ich dann einen Weg finde sie schrittweise abbauen zu können.

01.01.2011 18:23 • #20



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