Pfeil rechts
24

E
Hallo Ihr Lieben,
da bei mir ein paar Untersuchungen gemacht wurden
(MRT Hals und MRT Kopf, Blutbild, Neurologe- EEG, HNO- Allergietest Arm und Blut)
und organisch nichts gefunden wurde, außer ein Vitamin D Mangel,
sagt mein Hausarzt er ist mit seinem Latein am Ende und das es dann wohl psychosomatische Beschwerden sind.
Ich bekomme durch die Symptome die den ganzen Tag und auch Nachts da sind, natürlich Angst und auch Panikattacken/ Todesangst!

Nun meine Fragen.
1. Ich finde es komisch das ich sogar die Symptome und habe, wenn ich grad beim Arzt und eigentlich in Sicherheit bin und auch da habe ich Angst/Panik usw. Ist das bei Euch auch so?

2. Da ich die Symptome und auch Angst/Todesangst quasi den ganzen Tag/Nacht habe, versuche ich mich seit 2 Wochen ca wer weiß wie abzulenken. Mit Malen, Briefe schreiben, Kreuzworträtsel, Entspannungsübungen, lesen, Hörbücher usw. teils habe ich mir sogar kleine Steine in die Schuhe getan und bin damit durch das Haus gelaufen. Selbst das bringt NULL Ablenkung von den Symptomen. Hat irgendjemand bei solchen Symptomen und Angst die dauerhaft da sind; eine Idee was ich machen kann um runter zu kommen?
Ich meine nicht die Panikattacke wo ich weiß, dass es in 5-15 min vorbei ist.

Danke für Eure Hilfe schon mal im Voraus.

15.08.2023 14:58 • 17.08.2023 #1


25 Antworten ↓


S
Hallo,

welche Symptome hast Du denn? Hast du es auch schon mit Sport und Meditation versucht? Soll ja auch vielen helfen. Oder viel mit anderen Leuten unternehmen.

15.08.2023 15:15 • x 1 #2


A


Psychosomatische / Somatoforme Symptome

x 3


E
Ich habe schmerzen in der Zunge, teilweise verkrampft die Zunge richtig. Deswegen habe ich Angst das ich daran ersticke.
Bin aber auch mega angespannt/verspannt usw.
Dann habe ich oft tief unten im Hals ein Kribbeln, wo es sich so anfühlt als hätte ich was eingeatmet, was sich im Hals und auf die Stimmbänder ablegt und es dann an der Stelle dick wird. Auch da habe ich Todesangst und Angst zu ersticken.
Und das ist fast dauerhaft. Also nicht „nur“ eine Panikattacke, wo ich weiß das geht gleich vorbei.

15.08.2023 15:25 • #3


-IchBins-
Zitat von Eni35:
NULL Ablenkung von den Symptomen.

Kennst du die Ursache deiner Angst? Gedanken? Sorgen? Das ist meist ein guter Ansatz, um daran arbeiten zu können. Mit Ablenkung kann es kurzfristig funktionieren.
Ich habe fast drei Jahre gebraucht, weil ich ständig diese Panik und Angstzustände hatte. Das war für mich die Hölle, kaum Schlaf, nachts so unruhig, dass ich bei meinen Eltern schlafen musste während der Woche. Ich bin oft im Wohnzimmer herum gelaufen nachts und wusste nicht, wie ich zur Ruhe kommen sollte.
Alles ausgelöst von Gedanken.
Nach und nach wurde es immer besser mit viel Arbeit an mir selbst. Das wäre dann im Oktober diesen Jahres 4 Jahre her. Etwa drei habe ich gebraucht, um ruhiger und gelassenerer zu werden.
Ablenkung hat mir nur für den Moment geholfen.
Für mich war die Ursache wichtig, um zu verstehen, warum das alles so gekommen ist.
Ich weiß nicht, man kann es vielleicht gar nicht gut erklären, es war jedenfalls ein Dauerzustand über Monate.
Jetzt geht es mir gut und ich habe so gut wie ich konnte alles aufgearbeitet und verarbeiten können. Somit verabschiedeten sich auch die Symptome.
Ich war andauernd beim Arzt wegen verschiedenster Symptome ohne Diagnose.

15.08.2023 18:19 • x 2 #4


S
@Eni35 also du hast Schnerzen an der Zunge und im Hals und denkst, du erstickst deswegen, obwohl Du Luft bekommst?

@ichbins Wie hast Du denn erfahren, woran es liegt? Hast Du eine Tiefentherapie gemacht? Und wie hast Du genau daran gearbeitet?

15.08.2023 18:24 • #5


-IchBins-
Hallo @Saina91
Ich habe mich gefragt, was eigentlich genau mein Problem ist, dass diese Panik und Ängste gekommen sind.
Mehrere Klinikaufenthalte und Therapien (die falsche Form, was sich im Nachhinein heraus stellte) sowie Medikamente haben mir nicht geholfen. Für den Moment während es Aufenthaltes in den Klinken fühlte ich mich sicher, außerhalb nicht, bis ich verstanden habe, dass nur ich mir selbst langfristig helfen kann.

Habe dann recherchiert und bin auf das Thema Achtsamkeit gestoßen. Das hat mir sehr gut geholfen. Auch einige Hörbücher und für mich aufschlussreiche Videos haben mich weiter gebracht.

Die Transformation meiner Gedanken, Einsicht, Verständnis, Selbstfürsorge, Meditation seit etwa 20 Monaten.
Die Epigenentik spielt bei mir noch mit ein. Ich habe mich mit meiner Vergangenheit auseinander gesetzt und verstanden, dass es Vergangenheit ist. Die Zukunft kenne ich nicht und somit habe ich meinen Fokus auf das Hier und Jetzt gelegt und bin wieder so gut wie möglich Meister meiner Gedanken geworden, denn sie sollen mir dienen. Vorher war ich jahrelang Diener meiner Gedanken und das war eigentlich der Auslöser. Aber die Prägungen und Erfahrungen spielten natürlich auch mit ein.

Das bedeutet nicht, dass ich komplett frei von Angst bin, aber eben nicht mehr in jenem Ausmaß und ich kann gesünder mit Ängsten umgehen. Annahme der Dinge, die so sind wie sie sind. Kann ich es ändern? Dann suche ich nach Lösungen, wenn nicht, darf ich diese akzeptieren, denn sie sind ja dann sowieso schon so wie sie sind.

15.08.2023 18:45 • x 2 #6


S
@ichbins
Wow wie schön, dass Du es aus eigener Kraft geschafft hast aus der Panikstörung. Und dann nimmst Du auch keine Medikamente? Wie lang meditierst Du denn am Tag? Was benutzt Du zum Meditieren? Stelle es mir sehr schwer vor aus eigener Kraft darauszukommen.

15.08.2023 19:23 • x 2 #7


-IchBins-
Zitat von Saina91:
@ichbins Wow wie schön, dass Du es aus eigener Kraft geschafft hast aus der Panikstörung. Und dann nimmst Du auch keine Medikamente? Wie lang meditierst Du denn am Tag? Was benutzt Du zum Meditieren? Stelle es mir sehr schwer vor aus eigener Kraft darauszukommen.

Leicht war es nicht, besonders anfangs durch die ständige Unruhe und den Bewegungsdrang. Aber ich hatte genug von dem Leid und wollte wieder leben. Ich hatte zudem noch eine starke Willenskraft entwickeln können und als ich merkte, dass es mir immer besser ging, blieb ich am Ball und das bis heute. Ich werde niemals mich hinsetzen und wieder in alte Muster fallen wollen, lerne auch gern immer wieder Neues dazu. Das macht mir Freude und entspannt mich.
Ich bin auch wirklich dankbar und sehr froh darüber, hätte ich aber auch nie gedacht, dass ich das mal auf jenen Wegen schaffen würde.

Nein, ich hatte immer Nebenwirkungen und sogar den Gedanken, mir das Leben zu nehmen (ich glaube es hieß Zoloft). Und meine Leberwerte waren immer wieder erhöht, also entschied meine damalige Psychiaterin und ich gemeinsam, dass es keine Sinn mehr hatte, weiter herum zu probieren. Es waren insgesamt etwa 13 verschiedene. Man muss seinem Körper nicht noch mehr schaden, dachte ich.

Ich meditiere etwa eine halbe Stunde und Abends vor dem Einschlafen höre ich meistens eine Einschlafmeditation, die dauert dann schon mal 1 Stunde. Manchmal mache ich auch eine Klangmeditation, je nach Befinden.
Ich meditiere meistens geführt. Ich sitze auf einem Meditationskissen an meinem Lieblingsplatz.
Am Anfang habe ich frei meditiert, erst mit 5 Minuten begonnen und dann 10 und immer so weiter.

15.08.2023 19:57 • x 4 #8


E
@-IchBins-
Ich wohne eigentlich alleine und bin jetzt seit Wochen bei meinen Eltern im Gästezimmer weil ich nicht alleine sein kann.
Ich laufe tags und nachts auch wie eine bekloppt herum und versuche mich irgendwie abzulenken.
Die Ursache meiner Ängste kenne ich nicht.

16.08.2023 09:10 • x 1 #9


E
Zitat von Saina91:
@Eni35 also du hast Schnerzen an der Zunge und im Hals und denkst, du erstickst deswegen, obwohl Du Luft bekommst? @ichbins Wie hast Du denn ...

Ja genau. weil die Schmerzen in der Zunge sehr heftig sind und teils wie ein Krampf…. Und dann habe ich Angst wenn die Zunge komplett verkrampft das ich dann ersticke.

Ich habe keine Schmerzen im Hals. Ein kribbeln tief unten im Hals und das Gefühl als ob ich was eingeatmet habe in dem Moment und als ob es dann an dieser Stelle dick wird. Dadurch habe ich dann Angst zu ersticken.

16.08.2023 09:13 • #10


-IchBins-
Zitat von Eni35:
Die Ursache meiner Ängste kenne ich nicht.

Irgendwo kommen sie ja her. Vielleicht durch sorgenvolle Gedanken?
Aber nur du bist in der Lage, dir selbst zu helfen. Medikamente können unterstützen, aber man kann sich nicht darauf verlassen. Das dachte ich damals auch und deshalb kamen die Ängste und die Panik zurück. Habe mich selbst lang nicht verstanden, kannte den Grund nicht, aber irgendwann habe ich mich hin gesetzt und genau hinterfragt, was mir Angst macht, welche Sorgen ich habe und bin dann dahinter gekommen.
Ich wünsche dir viel Kraft. Oft haben die Symptome eine Ursache.
Wenn soweit alles beim Arzt abgeklärt wurde, liegt das Problem wahrscheinlich woanders.
Alles Gute

16.08.2023 09:18 • x 2 #11


S
@Eni35

Ach Mensch, das tut mir Leid Hast Du denn mal einen Arzt gefragt, ob das mit dem Ersticken realistisch ist? Ich vermute, dass es nicht möglich ist an der eigenen Zunge zu ersticken. Vielleicht kann Dir da ein Arzt Deine Sorgen nehmen.

16.08.2023 09:21 • x 2 #12


E
@-IchBins-
Ich habe die Ängste aufgrund meiner Symptome.
Habe ich die Symptome nicht, was im Moment eigentlich nie der Fall ist, dann habe ich auch nicht so eine große Angst.

Als es vor 20 Jahren losging mit meinen Angst und Panikattacken, da waren die Symptome anders aus jetzt und da waren die meistens weg und zumindest besser, wenn ich beim Arzt war.
Das ist dieses Mal mit den Symptomen die ich jetzt habe, nicht der Fall.
Es beruhigt mich überhaupt kein Stück, selbst wenn ich grad beim Arzt im Zimmer bin.

Respekt das Du das alles so geschafft hast! Hast Du denn früher auch immer gedacht, dass Deine Symptome organisch sind?

16.08.2023 09:31 • x 1 #13


E
@Saina91
Ich habe bisher immer meine Symptome und Ängste geschildert. Aber dann wurde gesagt, sehen tut man nichts. Mehr nicht.

16.08.2023 09:32 • #14


Schlaflose
Zitat von Saina91:
Ich vermute, dass es nicht möglich ist an der eigenen Zunge zu ersticken.

Nur wenn man bewusstlos oder sturzbetrunken ist und auf dem Rücken liegt. Die Zunge erschlafft dann nämlich, rutscht nach hinten und dichtet den Zugang zur Luftröhre ab.

16.08.2023 10:13 • x 1 #15


-IchBins-
@Eni35
Dann viel Erfolg beim Arzt. Ich verstehe dich, dass dir das Angst macht.
Ich drück dir die Daumen, dass es nichts Ernstes ist und dir schnell geholfen werden kann.
Symptome können sich ändern. Aber ich will dir auch nichts einreden oder so. Ich kann immer nur aus meiner Perspektive und eigener Erfahrung berichten. Aber weil ich nicht du bin, kannst auch nur du das selbst für dich beurteilen und am besten wissen, was wie wann passiert ist.
Gute Besserung.

16.08.2023 10:23 • x 1 #16


E
@-IchBins- ich bin nicht beim Arzt.
Das war nur ein Beispiel, dass es mich nicht beruhigt wenn ich beim Arzt bin… das ich dann trotzdem die Symptome habe und Angst.

16.08.2023 10:32 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

S
@Eni35 Nimmst Du denn Medikamente oder bist in Therapie? Seit wann hast Du diese Symptome?

16.08.2023 10:41 • x 1 #18


-IchBins-
Zitat von Eni35:
@-IchBins- ich bin nicht beim Arzt. Das war nur ein Beispiel, dass es mich nicht beruhigt wenn ich beim Arzt bin… das ich dann trotzdem die Symptome habe und Angst.

Ach so, dann solltest du vielleicht zum Arzt gehen? Oder warst du schon mit dem Symptom beim Arzt und wenn ja, was sagte er?

16.08.2023 10:48 • x 1 #19


E
@Saina91
Nein. Aktuell nehme ich keine Medikamente.
Ich mache eine Therapie seit einem Jahr, wegen Panikattacken generell und Schwindel etc.
Das Symptom mit dem Kribbeln im Hals habe ich seit Mai und das mit den Zungenschmerzen seit Juli ungefähr.

16.08.2023 11:02 • #20


A


x 4


Pfeil rechts



Youtube Video

Dr. Matthias Nagel