Ich leide ja schon seit geraumer Zeit unter Somatisierungsstörungen habe aber nun mal wieder Probleme mit dem Magen. Ich habe offensichtlich einen hohen Stresspegel oder aber mein Magen ist momentan das Ventil für tiefer liegende Dinge? Magenspiegelung habe ich schon gemacht, alles okay. Arzt sagt es ist ein funktionelles Problem. Medikation momentan Esomeprazol 40mg 2 mal täglich um die Symptomatik etwas in Schacht zu halten. Meine Frage: Wie bekomme ich dauerhaft den Stress aus mir heraus, damit sich die funktionellen Störungen geben?
Machst du eine Therapie oder bekommst Medikamente?
Hast du durch die Angststörung Panikattacken?
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Bastian Mitglied
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@SweetButPsycho1 ich war habe schon Therapie Erfahrung aber aktuell bin ich in keiner. Ich hatte am Freitag ein Gespräch im ZIP in der Notfall Sprechstunde. Morgen versuche ich dort mit einem Psychiater zu sprechen.
Mirtazapin 15mg nehme ich schon sehr lange. Denke aber das es mir nicht mehr hilft. Deshalb auch das Gespräch mit dem Arzt morgen. Ja, ich habe auch ab und mal eine Panikattacke.
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SweetButPsycho1 Mitglied
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Zitat von Bastian:
Morgen versuche ich dort mit einem Psychiater zu sprechen.
Eine sehr gute Idee 👍🏻
Panikattacken sind echt fies, ich kenne sie in und auswendig. Sie führen sehr oft zu innerer Unruhe, Verspannungen und körperlichen Fehlhaltungen.
Es gibt Tage an denen man einfach so vor sich hin somatisiert und absolut nicht weiß wohin mit sich und den Symptomen.
Entspannende Musik, Autogenes Training, progressive Muskelentspannung, Yoga, Meditation, das kann helfen mal von den 180 runter zu kommen
@Hicks vielen lieben Dank für Deinen link 😌 Habe mir alles durchgelesen und habe mich auch in einigen Dingen wiedergefunden und werde das eine oder andere mal ausprobieren.
Ich hoffe ihr habt die Weihnachtstage gut überstanden und hattet eine schöne Zeit.
Bei mir ist mittlerweile viel passiert...meine Magenbeschwerden haben sich aufgelöst, die mich wochenlang gequält haben.
eines Abends sah ich mir einen Film an, in dem es eine traurige Szene gab, die mich tatsächlich zum weinen gebracht hat. Ich habe so schreckliche Traurigkeit gespürt aber es war nicht die Filmszene, die hat nur etwas bei mir angetriggert. Ich sah mich selbst als kleinen Jungen...dieser Junge tat mir so dermaßen leid, dass ich einen Heulkrampf bekam! Zwischen der Trauer spürte ich auch Wut, es war eine Art Wechselspiel der Emotionen. Ich tat mir in dem Moment selbst Leid.
Nun kommt das "eigentlich" krasse an dem Erlebnis, denn als ich am nächsten Morgen aufwachte, waren die Magenbeschwerden Weg! Einfach weg! Als wäre ein Knoten geplatzt 😳.
Mittlerweile habe ich reflektiert, dass hinter meiner täglichen Wut und Gereitztheit eigentlich Trauer steckte. Aber Traurigkeit habe ich offensichtlich nie gelernt zu leben und zu spüren aber Wut schon.
Ich habe seit einigen Wochen Orientierungsgespräche bei einer sehr guten Therapeutin und hoffe bald einen Therapieplatz für wöchentliche Gespräche zu bekommen.
Meine Symptomatik hat sich nun leider auf die Lunge verlagert...bekomme gefühlt schwer Luft, muss ständig Husten oder mich räuspern (was ich eh schon ewig tue) zwanghaft. Nun habe ich Angst vor Lungenkrebs...😵💫kennt das jemand?