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nemo852
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hallo mein Name ist Andre und bin 33 Jahre alt. Lebe noch bei meiner Mutter zusammen. Habe weder Freunde noch Bekannte. Lebe sehr isoliert. Habe seit Tagen ein beklemmendes Engegefühl im Hals. Bin eigentlich normal gebaut. Bin 182 groß und wiege 92 kilo. Habe seit paar Tagen nur Brot und heute sogar nur Joghurt gegessen und wiege jetzt nur noch 89 kilo. Meine Mutter ist nur mobil und lachte mich aus und sagte Sie würde mich nicht nach einem Arzt fahren. Habe gegoogelt und bekam dadurch noch mehr Panik. Es steht beschrieben:

Das Statistische Bundesamt zählte im Jahr 2008 allein in Deutschland 615 Menschen, die aufgrund von "Obstruktion der Atemwege oder Verschlucken von Nahrungsmitteln" gestorben waren

Doch gerade übergroße Vorsicht am Esstisch kann die Katastrophe erst heraufbeschwören. Entgegen der verbreiteten Schulweisheit steigt nach neuen Erkenntnissen von Rechtsmedizinern vor allem bei Fleischverzehr die Gefahr durch ausdauerndes Kauen. Auch kleinere Brocken schwellen im Mund nach geduldiger Einspeichelung im Volumen deutlich an und bleiben dadurch leichter in den Atemwegen hängen.
Die meisten Betroffenen ersticken allerdings nicht, sondern sterben einen blitzartigen Herztod. Der Kollaps wird ausgelöst, weil die zu einem Kloß gepampte Nahrung gegen das hochempfindliche Nervengeflecht direkt unter der Kehlkopfschleimhaut drückt.

Meine Mutter nimmt es nicht für Ernst. Bin nicht mobil und bin mit den Nerven am Ende. Ich habe auch Angst was im Leben zu verpassen. Ich hatte nie eine Freundin und ich war auch nie verreisen. Jetzt kommen ständig negative Gedanken am Essen zu ersticken und das keiner mir helfen kann. Vor allem weil der nächste Krankenhaus rund 40-50 km von uns entfernt ist, weil wir sehr ländlich leben

drehe noch durch. Habe seit 4 Tagen keine feste richtige Nahrung zu mir genommen. Halte es nicht mehr aus. Vor allem erschreckt mich, wenn Essen im Hals stecken bleibt, das man innerhalb von 1 Minute Tod ist. Google zeigt natürlich auch berichte von Leuten denen es passiert war und trotz direkter Hilfe, es zu spät war.

was würdet Ihr mir raten? Diese soziale Isolation und jetzt diese Enge im Hals und die Angst zu sterben und im Leben alles verpasst zu haben, macht mich fertig. Hat jemand ein ähnliches Erlebnis oder Gefühl?

danke für eure Nachrichten
Andre

02.04.2019 #1


121 Antworten ↓
J

july1986
Gast

Man findet meist das was andere haben besser denn davor hat man ja aktuell in diesem Moment immerhin keine angst .
Ich möchte dich ja nicht erschrecken aber auch dort wirst dubiosen müssen.
Glaube mir es is nicht schön zu hungern ich kann davon ein Lied singen .
Natürlich bin ich trotzdem unglücklich weil ich halt krank bin ...aber immer dann wenn es wieder bergauf geht dann sehe ich wieder Licht und fühle mich glücklicher...
Ich nehme ja noch einbisschen teil am leben also nicht ganz so isoliert wie bei dir jetzt .
Dafür habe ich immer furchtbare angst das man mir die Kinder weg nimmt oder mein mann mich verlässt .
Warum ich nie in der Klinik War hat mehrere Gründe .
Zum einen möchte ich unter keinen Umständen Medikamente nehmen und das wollen die in der Regel insbesondere wenn es akut ist .
Zum anderen fühle ich mich auch körperlich oft sehr schlecht und deshalb dazu nicht in der Lage .
Und ich bin auch sehr misstrauisch und skeptisch und vertraue niemanden wirklich daher is es ebenfalls schwierig für mich das ich mich in die Hände anderer begebe .
Und dann kommt noch hinzu ich habe zwei Kinder und einen mann ...
Ich will nicht diese Monate von meinen Kindern verpassen und will nicht das sie leiden weil ich nicht da bin und ich habe auch angst das mein mann mich in der zeit verlassen würde dann und obendrein wer soll sich denn um die Kinder den Hund den Haushalt und alles kümmern ...
Mein Mann würde das bestimmt nicht tun er würde sagen ich soll die Kinder mit nehmen .
Er nimmt auf meine Krankheit keine Rücksicht mehr oder verzichtet und schränkt sich deswegen ein sagt er immer wieder .
Wir hatten erst eine Trennung und ich will keine erneute Trennung das is alles was ich habe da kommt meine Verlust angst hoch die enorm is

06.01.2016 17:30 • #114


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Seit Tagen Engegefühl und Angst zu ersticken

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Bella9016

Bella9016
Mitglied

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Hallo zusammen,

hab grade einen Tiefpunkt und bin dankbar für jegliche Ratschläge und Kommentare...
Alles fing vor 6 Wochen an. Ich war grad auf der Arbeit und bekam während meines Vortrages sehr starken Reizhusten. Es war, als ob ich mich verschluckt hätte. Dieses Gefühl ging auch Tage darauf nicht mehr weg und ich war permanent am Husten. Daraufhin ging ich das erste Mal zum Arzt. Abhören unauffällig, Lungenfunktion ok, kein Fieber. Ich fühlte mich super schlapp...
Husten wurde etwas produktiver... bekam 1 Woche ACC und probierte jegliche Hausmittel und pflanz. Medizin.
Der Husten war nach 3 Wochen immer noch präsent. Ein Gefühl von Atemnot gesellte ich dazu. Keine sonstigen Erkältungssymptome. Wieder zum Arzt... Abhören unauffällig, Lunge ok... Ich bekam Foster Inhaler mit Cortison... welches ich seit über einer Woche nehme.
Atemnot bleibt bestehen (ich versuche, tief einzuatmen, aber kann nicht... Wie eine Sperre in Brustkorb und ständig spüre ich Schleim im Brustkorb z.b. beim Lachen)... außerdem muss ich mich mittlerweile permanent räuspern und meine Stimme klingt seltsam hoch bzw. belegt...
Beim Essen bleibt mir jeder Bissen im (dicken?) Hals stecken oder ich verschlucke mich. Und fühle mich ständig müde...
War beim HNO (ob evtll Allergie, Post Nasal Drip etc...). Er meinte, der obere Teil meiner Luftröhre sei entzündet und meine Stimmbänder gerötet... Und ich solle das Spray weiternehmen. Evtll läge eine Hypofunktionelle Dysphonie vor...
Das klingt für euch symptomatisch vielleicht harmlos... aber mich macht es psychisch so fertig.
Vor 6 Wochen war ich noch ein glücklicher, gesunder Mensch... und dann auf einen Schlag habe ich diese permanenten, krassen Atemprobleme. Wer kennt das? Habt ihr Tipps?

Bin 30, Nichtraucherin

02.04.2019 13:32 • #121


Zum Beitrag im Thema ↓


Katharina83
Hallo André erstmal ein liebes hallo für dich und ein gesundes neues Jahr . Das was du beschreibst kenne ich das ist das sogenannte Kloßgefühl im Hals dies sei psychisch bedingt ich habe das auch oft . Drück dich mal feste .

#2


N
hallo liebe Katharina was machen Sie dagegen ? esse eigentlich sehr gerne aber seitdem diese Enge ist und hatte das auch mal verstärkt vor Jahren gehabt. Aber hatte nicht diese Informationen gehabt, wie heute.

#3


Katharina83
Ich esse ganz Normal weiter und versuche mich da nicht reinzusteigern wenn ich es mal wieder schlimmer habe oft trinke ich da auch viel . Hatte dies auch schonmal mit meinem Psychologen besprochen er meinte auch das haben viele aber ich war auch beim HNO und habe schauen lassen . Liebe Grüße

#4


N
aber bin jetzt verunsichert, weil da steht achtung wenn man es zu lange kaut oder wenn man angst davor hat, das es dann eher passieren kann? hatten Sie dann auch Tage wo Sie nix gegessen haben? Merke langsam das tut mir nicht gut. Bin eigentlich jemand der eher mehr essen tut. Meine Mutter sagte nur geh am Montag nach dem Hausarzt, Sie würde mich nicht fahren. Auch mein Hausarzt ist jemand, der mich nie richtig für Ernst nimmt. Leben Sie den allein oder mit einem Partner? Lebe ja nur mit meiner Mutter zusammen und das Verhältnis ist nicht das beste

#5


Verybad
Hallo Andre,

das hört sich nach dem sogenannten "Globusgefühl" an. Aber kein Grund zur Panik. Meist ist das psychisch / stressbedingt. Ich selbst habe eine hypochondrische Angststörung mit regelmäßigen Panikattacken. Auch ich kenne dieses Engegefühl was du beschreibst sehr gut. Oftmals verstärkt sich dieses Gefühl bei Angst. Es besteht erstmal kein Grund zur Sorge. Wenn es dich doch zu sehr plagt, sprich mit deinem Hausarzt darüber.
Zu deinen sozialen Problemen... was hindert dich daran unter Leute zu gehen? Äußere Umstände oder ist es quasi dein Lebensstil?

Viele Grüße und Kopf hoch!

#6


N
ja stimmt, aber wenn man die Berichte liest, das es Leuten passiert ist und der Tod dadurch eingetroffen ist, weil diese Speisereste in den Kehlkopf gelangt ist und zum Herztod führt, macht mich das echt wahnsinnig. Hatte das vor Jahren wo es ähnlich war, nicht gewusst.

bin Frührentner und habe Sozialphobie. Habe leider keine Kontakte zu Leuten. Lebe mit meiner Mutter und Oma zusammen sehr ländlich. Meine Mutter ist die einzige die Mobil ist und auch arbeitet. Bin dann quasi bis Abends mit meiner Oma immer allein. Sie ist 83 und auch ein Pflegefall.

Habe jetzt gerade wegen der Enge im Hals richtig Angst. Habe gemerkt, bei Extremsituationen, ist das meiner Mutter egal und Sie reagiert nicht. Zum anderen ist es die Angst, nicht mehr erleben zu dürfen eine Freundin zu haben, hatte bis jetzt keine und nie zu verreisen und andere Länder zu sehen.

#7


Verybad
Betrachte es mal so:
Jeder Mensch muss Nahrung zu sich nehmen. Jeder! Ausnahmslos. Und jetzt sieh dir mal die Zahl des statistischen Bundesamtes an, wieviele dieses Schicksal was du beschreibst ereilt. Und jetzt bedenke einmal, wieviele Leute aufgrund von Alter/Gebrechen/Sehr schwerer Krankheit nicht selbstständig essen können. Es relativiert sich arg. Ich kenne diese Angst die du schilderst.. Zwar ist bezieht sich meine Angst auf andere Krankheiten, aber auch meine Angst ist unbegründet. Sie kann einem zwar an dem Rand der Verzweiflung treiben...aber sie ist unbegründet...
Bzgl. deines aktuellen Hausarztes folgender Tipp: Wechsel den Hausarzt! Es muss ein absolutes Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient bestehen. Dazu gehört auch das er dich ernst nimmt.
Hast du bereits eine Psychotherapie gemacht oder bist du in einer Psychotherapie?

#8


Katharina83
Genau wie Verybad schriebt das "Globusgefühl " . Darf ich dich fargen warum du dir nicht allein eine Wohnung suchst . Wie weit ist den das nächste größere Dorf oder Eine Stadt entfernt ? Und bist du in psychologischer Behandlung ? Und ich würde mir als erstes einen anderen Arzt suchen

#9


N
habe einen Psychater. Wir telefonieren nur miteinander. War auch mal in der Klinik gewesen. Aber fühlte mich da schlecht aufgehoben. Man war die meiste Zeit allein und das Personal war mit sich selbst beschäftigt. Er möchte mir immer unbedingt Medikamente geben. Er meinte schon es sei bei mir chronisch. Lebe sehr isoliert seit 2003.

Habe heute nur 2 Puddings gegessen und leider auch nichts getrunken. Meine Mutter machte sich essen mit der Oma und gab abfällige Kommentare wie lecker das essen wäre und das dann mehr für die beiden übrig bleiben würde.

Bin jetzt 33 und merke wie sehr mir das fehlt eine Partnerin zu haben und Freunde. Kann einfach nicht auf Leute zugehen und bin ja nur zuhause. Bin nur mal Einkaufen mit meiner Mutter 1 x die Woche das war es dann auch

#10


Verybad
Da hilft nur eins:
Trink mal... das ist sehr sehr wichtig.. ein Glas Wasser... und stelle dir vor wie sich deine Speiseröhre/Hals Stück für Stück mit jedem kleinen Schluck weitet... Versuch dich dabei irgendwie zu entspannen. Denke an etwas schönes z.B. deine zukünftige Freundin. Denn niemand ist für das allein sein bestimmt. Der Mensch ist ein "Herdentier".

Versuch es mal mit dem Glas Wasser.
Klappt es?

Ein Psychiater ist vielleicht nicht der hundertprozentig richtige Ansprechpartner für dein Problem.
Ein Psychologe... der könnte dir da sehr viel mehr helfen... Glaube mir.

Und nur weil etwas "chronisch" ist..heißt es noch lange nicht, dass man es nicht heilen kann. Meine und die Auffassung vieler Mediziner ist: Jede psychische Problematik lässt sich mit der richtigen Therapie lösen! Smile

#11


N
Das ist das Problem habe Angst vor dem allein sein und bin nicht mobil das ist der Grund bei meiner Mutter zu bleiben aber die Familie tut mir nicht gut

Meine Rente ist nicht hoch
die nächste kleine Stadt ist 30 km von uns weg

Lebt ihr allein ?

Weiß nicht mehr weiter kann einfach nichts mehr essen und 2 Puddings ist zu wenig

#12


Katharina83
Nein ich bin auch von daheim weg 500 km aber wegen der Arbeit damals nun bin ich seit 10 Jahren in NRW

#13


N
Wart ihr mal deswegen in eine Klinik ?
Bin jetzt 33 habe zu lange gewartet blieb zuhause damit macht man sich abhängig und es wird schwer raus zu kommen

#14


Katharina83
Nein war ich nicht in Klinik . Es ist schwer du musst es wollen und es gibt immer einen Weg und du musst anfangen ihn zu gehen von alleine kommt da keine frau oder passiert auch nix von alleine . LG

x 1 #15


N
Wie sind sie da rausgekommen ?
Arbeiten sie ?

#16


Katharina83
Ja ich arbeite . ich bin Krankenschwester . Ja was heißt raus kommen mir ging es ja gut in meiner Heimat aber der Job war hier das Angebot und das bin von dann eingegangen .

#17

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N
Mit dieser Angst zu ersticken und dem Engegefühl ? Wie haben sie es geschafft da raus zu kommen ? Waren ihre Freunde und Familie für sie da ?

#18


Katharina83
Das habe ich heute auch noch ab und zu ich trinke dann etwas und versuche mich abzulenken und nicht reinzusteigern .

#19


N
Wie ist das Essen kontrolliert und lange kauen

Und leben sie allein oder WG und Partner
Haben sie genug Freunde ?

Ja glaub hab mich aufgegeben weil mit 33 noch bei Mama zu leben und unselbständig sein war meine Schuld gewesen

Würde gerne Leute kennenlernen aber Trau mich nicht Leute anzusprechen

War auch immer ein Außenseiter gewesen

#20


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