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Haraspe
Guten abend Zusammen,

Mir fällt immer wieder auf,dass ich keineswegs mehr belastbar bin und sich direkt ein Schwindel in meinem Kopf bemerkbar macht. Es ist wie eine Art Gehirnnebel, der mich von morgens bis abends begleitet. In der Nacht bin ich wie ausgewechselt, es geht mir gut. Vor 2 Wochen ist es sehr extrem geworden mit meinem Schwindel und
war natürlich bei meinem Hausarzt und soll ins MRT. uff, da zieht es mir die Socken aus, denn ich habe große Angst entwickelt, dass etwas gefunden wird.
Ich hoffe, dass es jemandem hier so ähnlich geht und der Austausch da ist

17.11.2020 19:27 • 23.11.2020 #1


37 Antworten ↓


Lottaluft
Hallo

Mir ging es vor 1,5 Jahren genauso wie dir
Der thread dauerschwindel wer kennts hier im Forum hat mir damals sehr geholfen weil es den Usern dort leider genauso geht
Ich such ihn gleich mal raus und setze dir den link ein
Auslöser war bei mir eine generalisierte Angststörung
Ich würde nicht sagen das es weg ist weil es an manchen Tagen doch wieder auftritt aber durch Therapie und auch durch Medikamente geht es mir bedeutend besser
Ein MRT und eine gründliche körperliche Untersuchung würde ich dir trotzdem empfehlen damit du Gewissheit hast


So wie angekündigt hier noch der link

angst-vor-krankheiten-f65/dauerschwankschwindel-wer-kennts-t91009.html

17.11.2020 19:34 • x 1 #2



Schwindel / Watte im Kopf / Benommen

x 3


Ano
Zitat von Haraspe:
Guten abend Zusammen, Mir fällt immer wieder auf,dass ich keineswegs mehr belastbar bin und sich direkt ein Schwindel in meinem Kopf bemerkbar macht. Es ist wie eine Art Gehirnnebel, der mich von morgens bis abends begleitet. In der Nacht bin ich wie ausgewechselt, es geht mir gut. Vor 2 Wochen ist es sehr extrem geworden mit meinem Schwindel und war natürlich bei meinem Hausarzt und soll ins MRT. uff, da zieht es mir die Socken aus, denn ich habe große Angst entwickelt, dass etwas gefunden wird. Ich hoffe, dass es jemandem hier so ähnlich geht und der Austausch da ist



schau mal bei dem aktuellen Beitrag Derealisation hier im Forum rein.
Die Definition der Symtomatik ist immer sehr schwierig in Worte zu fassen.Bei mir ist es auch eine Dauerbenommenheit, die sich anfühlt wie als sei man betrunken, teilweise Roboterhaft. Dieses Gefühl steigert sich dann in eine Derealisation, auch bekannt als Losgelöstsein vom Körper. Umso mehr Angst du entwickelt, umso mehr Selbstbeobachtung des Symtoms erfolgt-umso schlimmer wird es.

Auslöser ist meist eine psychische - dauerhafte Belastungssituation.

Vllt konnte ich Dir weiterhelfen, das du einen Anhaltspunkt hast.

Ich wünsche Dir alles Gute

17.11.2020 19:39 • x 1 #3


Haraspe
Ich bedanke mich für die netten Infos
Es ist wahr, von morgens bis abends dieses betrunkene Gefühl, der Kopf steht unter Strom,die Nackenmuskulatur lässt zu wünschen übrig, ich bin angespannt und lockere mich von selbst überhaupt nicht mehr.
Meine derzeitigen Blutergebnisse sind ohne Befund, das MRT nehme ich natürlich mit aber ich sollte mir langsam eingestehen,dass hier eine professionelle Hilfe hinzugezogen werden muss

17.11.2020 19:45 • x 2 #4


Ano
Zitat von Haraspe:
Ich bedanke mich für die netten Infos Es ist wahr, von morgens bis abends dieses betrunkene Gefühl, der Kopf steht unter Strom,die Nackenmuskulatur lässt zu wünschen übrig, ich bin angespannt und lockere mich von selbst überhaupt nicht mehr.Meine derzeitigen Blutergebnisse sind ohne Befund, das MRT nehme ich natürlich mit aber ich sollte mir langsam eingestehen,dass hier eine professionelle Hilfe hinzugezogen werden muss


ja, nehme das Kopf MRT unbedingt mit. Hoffenltich kannst du danach etwas beruhigter sein. Das mit der verspannten Muskulatur betrifft sehr sehr viele. Ist ja auch kein Wunder..der Körper ist in Dauerspannung-vor Angst etc.

Was mir persönlich hilft, jeden Tag Dehnungsübungen, Faszienlockerung, Nadelmatte:) und Wärme..

17.11.2020 19:49 • #5


Haraspe
Vor 6 Jahren habe ich schon einmal ein MRT gemacht ohne Befund. Seit 2 Jahren habe ich das Antidepressivum abgesetzt,da ich davon überzeugt war, ich schaffe es ohne und möchte von jeglichen Chemikalien weg bleiben. Was fängt mich hier nur wieder ein.... es ist ein offenes Buch für mich.

17.11.2020 20:03 • #6


Ano
Zitat von Haraspe:
Vor 6 Jahren habe ich schon einmal ein MRT gemacht ohne Befund. Seit 2 Jahren habe ich das Antidepressivum abgesetzt,da ich davon überzeugt war, ich schaffe es ohne und möchte von jeglichen Chemikalien weg bleiben. Was fängt mich hier nur wieder ein.... es ist ein offenes Buch für mich.


Wie erging es Dir die zwei Jahre nach der Absetzung des AD ? Hast du Dich stabil gefühlt ?Was führte zu der Verschlechterung deines jetztigen Zustandes ?

17.11.2020 20:09 • #7


Haraspe
Ich habe bei absetzen des Medikaments so viel Glücksgefühle in mir gehabt, hatte zu diesem Zeitpunkt meinen jetzigen Mann kennengelernt. Es war alles toll. Letztes Jahr ist meine 16 Jahre alte Schwägerin an Krebs gestorben und ich projiziere alles auf mich. Mittlerweile egal was ich höre, ich bin davon betroffen. Ich muss Mittlerweile zu geben,dass mein Schwindel bei der Med Einnahme besser war.

17.11.2020 20:17 • #8


Ano
Zitat von Haraspe:
Ich habe bei absetzen des Medikaments so viel Glücksgefühle in mir gehabt, hatte zu diesem Zeitpunkt meinen jetzigen Mann kennengelernt. Es war alles toll. Letztes Jahr ist meine 16 Jahre alte Schwägerin an Krebs gestorben und ich projiziere alles auf mich. Mittlerweile egal was ich höre, ich bin davon betroffen. Ich muss Mittlerweile zu geben,dass mein Schwindel bei der Med Einnahme besser war.

Mein Beileid zu dem Verlust deiner Schwägerin...
Inwiefern beziehst du alles auf Dich? Krankheitsangst ?

17.11.2020 20:23 • #9


Haraspe
Die Angst vor Krankheiten hat mich im Griff, genau. Als Krankenschwester bin ich jeden Tag damit konfrontiert und ich habe einst meinen Beruf geliebt. Ich vertraue meinem Körper kein Stück mehr und dann dieser Schwindel. Wie gesagt, in der Nacht bin ich wie ausgewechselt.
Mein Mann hat immer ein offenes Ohr, aber auch hier kann ich es nicht auf Dauer verantworten.

17.11.2020 20:35 • #10


Ano
Gerade der Schwindel, diese Benommenheit - diese Losgelöstsein ist so beängstigend. Man denkt, man hat eine unheilbare Krankheit und dasängstigt so sehr, weil es nicht dem Normalzustand entspricht

17.11.2020 21:03 • #11


Haraspe
Man funktioniert aber trotzdem.
Das ist der Punkt, nicht mehr funktionieren sondern leben....
Ich müsste wie du oder andere bestimmt so glücklich sein....

17.11.2020 21:07 • #12


Ano
ich bin auch nicht unbedingt glücklich, aber versuche das beste aus dem Leben zu machen irgendwie..

17.11.2020 21:14 • #13


Haraspe
Professionelle Hilfe oder gar auch eine Therapie sollte weiter bringen.
Man sollte sich nur eingestehen, dass man es alleine nicht mehr schafft.

17.11.2020 21:17 • #14


Ano
Zitat von Haraspe:
Professionelle Hilfe oder gar auch eine Therapie sollte weiter bringen. Man sollte sich nur eingestehen, dass man es alleine nicht mehr schafft.

ich hoffe du schaffst es und dir geht es bald besser ... alles Gute und viel Kraft weiterhin

17.11.2020 21:21 • #15


Guten Morgen zusammen,

auch ich kenne das Gefühl dieses Schwindels. Es ist jedoch bei mir kein wirklicher Schwindel, eher das Gefühl von leichter Benommenheit. Teilweise mit etwas Übelkeit. Auch mein Rücken schmerzt etwas. Aber auch ich bin leider ein Angstpatient... Bedeutet, in diesem Fall große Angst vor einem Hirntumor.
Auch ich funktioniere irgendwie, ohne diese Gedanken wäre das Leben jedoch schöner...

Viele Grüße

18.11.2020 08:28 • #16


Haraspe
Guten Morgen,
Ich kann dich da mehr als gut verstehen, denn mir geht es mit dem Thema genauso. Was hast du schon gegen deine Ängste unternommen?
Hast du jemanden zum Reden?

18.11.2020 08:35 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Ja, meine Frau und meine Schwiegermutter.
Jedoch kann man das als nicht betroffener glaube ich nicht so ganz verstehen. Auch für mich ist es ja schwer nachvollziehbar dass Ängste so etwas auslösen können.
Bei einigen Psychologen stehe ich auf der Warteliste...
Ich nehme aktuell Citalopram, erst 10 mg und jetzt seit einigen Tagen 20 mg. Habe auch schon gedacht dass es evtl Nebenwirkungen des Medikaments sind... Ach keine Ahnung...
Noch dazu fühle ich mich einfach als Angsthase. ich wollte immer der starke Familienvater sein und jetzt renne ich von einer Krankheitsangst zur nächsten

18.11.2020 08:39 • #18


Haraspe
Ich kann dich da verstehen.
Habe vor 2 Jahren ebenfalls Citalopram genommen,grundsätzlich muss man ja mit einer Erstverschlimmerung rechnen bis alles eine Balance hat. Dann habe ich es an gesetzt, ich war davon überzeugt es geht ohne man muss es nur wollen. Auch hier ist mein Latein wieder am Ende,ich glaube zu wissen was meine Auslöser sind bin aber nicht überzeugt,dass es einen psychologischen Hintergrund hat. Du googlest viel? Beschäftigst dich den ganzen Tag mit dir?

18.11.2020 08:48 • #19


Das habe ich auch gehört, aber dann kommen mir die Gedanken wie lange es dauern kann bis alles in Balance kommt... und so weiter und so weiter...
Ich habe vor einingen Monaten auch Citalopram von heute auf morgen abgesetzt. Damals hatte ich ständig Magenschmerzen ohne Grund. Ultraschall, Blut alles normal. Dann ging es mir gut und ich habe das Medikament abgesetzt. Über den kompletten Sommer hinweg ging es mir auch gut. Und dann hat es wieder angefangen. Symptome die ich nicht kannte, auf die ich mich dann wieder konzentriert habe und natürlich viel gegoogelt habe. Und leider beschäftige ich mich fast den ganzen Tag damit.
Ich weiß dass das googlen das schlimmste ist. Mittlerweile habe ich mir so ein wissen an Symptomatiken aufgebaut dass ich bei jeder Beschwerde immer eine ernste Krankheit dazu im Kopf habe...schlimm echt...

Auf jeden Fall wurde mir vor kurzem wieder Blut abgenommen - alles in Ordnung.
Ich könnte jetzt wieder weitere Untersuchungen über mich ergehen lassen aber was ist dann in ein paar Wochen? Dann habe ich wieder eine Symptomatik und es fängt wieder von vorne an...

18.11.2020 09:00 • #20



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