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S
Nachdem ich vor drei Wochen zum Lunge röntgen war, da ich an einer Stelle neben der Wirbelsäule Schmerzen habe, und ich Angst vor Lungenkrebs hatte, holt mich seit zwei Wochen die ANgst vor Lymphknotenkrebs ein. Ich habe mittlerweile zwei Ärzte abtasten lassen, lasse mich mehrmals täglich von meinem Freund abtasten, ich versuche es auch ab und zu mal. HAbe aber große Angst mich anzufassen. Wenn ich es doch tue finde ich irgedwas, wo ich meine gesamte Familie (einschließlich meiner drei Kinder 11, 2 und 3 Monate) danach abtaste, ob es bei denen auch so ist. Seit ein paar Tagen messe ich auch mehrmals täglich Fieber. Ich halte diese schei. Angst nicht mehr aus. Blut habe ich auch untersuchen lassen, war wohl alles okay.

Ich bin seit zwei Jahren bei einer Psychologin in Behandlung und habe vor zwei Wochen wieder medikamentös angefangen. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass nichts gegen meine Angst hilft. Wie gern hätte ich meine Herzangst wieder und nicht diese schei. Krebsangst. ICh geh mit der Angst ins Bett, wach nachts damit auf und quäle mich den ganzen Tag damit rum. Nichts kann mich wirklich ablenken. Habe mich jetzt auch in einer Tagesklinik angemeldet, aber Wartezeit beträgt 6 - 8 Wochen. Stationär geht nicht, wegen meinen Kindern. ICh schaffe es kaum noch mich um Haushalt und Kinder zu kümmern.

Hinzu kommt noch, dass ich seit einiger Zeit überall am Körper wechselnde Schmerzen habe. Täglich woanders. Das macht es nicht leichter.

Ich bekomme öfter richtige Weinattacken, wo ich kaum noch schaffe, mich zu beruhigen, weil ich solche Angst vor Krebs habe.

Kann mir jemand helfen? Ich kann nicht mehr und bin am Ende mit meiner Kraft.

06.10.2013 16:33 • 07.10.2013 #1


5 Antworten ↓


E
Ich habe auch mal eine Zeit lang unter Krebsangst gelitten und habe jetzt eine Herzneurose. Glaub' mir , es ist beides schlimm und manchmal kaum auszuhalten. Du mußt dich nicht so verrückt machen und deine Angst auf deine Kinder übertragen. Laß dir von deinem Freund helfen oder sprich mit deiner Psychologin.
Alles Gute.

06.10.2013 17:35 • #2


A


Schmerzen an der Wirbelsäule - Lymphknotenkrebs?

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C
Wenn alle Deine Untersuchungen ohne Befund waren, dann freue Dich doch. Was soll dieses ständige Abtasten und Fieber messen denn bringen? Nie kommt etwas dabei heraus, Du scheinst nichts zu haben. Du bist gesund.

06.10.2013 18:25 • #3


C
Wenn alle Deine Untersuchungen ohne Befund waren, dann freue Dich doch. Was soll dieses ständige Abtasten und Fieber messen denn bringen? Nie kommt etwas dabei heraus, Du scheinst nichts zu haben. Du bist gesund. ! Sorry , aus Versehen 2 Mal abgeschickt!

06.10.2013 18:28 • #4


S
Ich lasse ständig abtasten, damit ich gleich merke, wenn ein Lymphknoten geschwollen ist. Ich weiß auch, dass es auch viele gibt, die man nicht tasten kann und das macht mir noch zusätzlich Angst. Am liebsten hätte ich ein MRT zu Hause. Ich weiß, hört sich blöd an, aber diese Angst macht mich kaputt. Und das schlimme ist, eine therapie lindert zwar diese Krankheits- bzw. Todesangst, aber sie wird nie 100 % weg gehen.

06.10.2013 18:35 • #5


C
Nee, das hört sich nicht blöde an. Frage Dich selbst einmal , zu wie vielen Ärzten Du gehen müsstest bis Du eine Diagnose glaubst. 3? 5? 10 ? 15?. Ich habe in jungen Jahren eine Niere verloren. Zwickt es auf der Seite wo meine Niere sitzt, bekomme ich auch etwas Bammel. Habe aber mit den Jahren gelernt, ich möchte mein ganzes Leben nicht von der einen Niere bestimmen lassen. ( Ich passe aber sehr gut auf sie auf:-) Sie wird alle 3 Monate kontrolliert (nicht jeden Tag!). das reicht mir. Alles Gute.

07.10.2013 09:25 • #6





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