vagabond
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ich habe seit geraumer Zeit das Problem, dass ich Angst vorm Schlafengehen habe. Einfach weil es mir schwerfällt, einzuschlafen, ich liege oft 2-3 Stunden wach und bin sehr unruhig. Meine Beine kribbeln und zittern, der Mund ist trocken, das Blut rausht in den Ohren und es piekst im Kopf und wir an manchen Stellen mal wärmer (ihr wisst was ich meine?). Dann werd ich immer so nervös und habe auch den Eindruck, meine Gliedmaßen, Arme, Beine werden tauber oder gelähmt und schrecke immer wieder hoch aus Angst.
Ich kann meistens nur nach ein paar Baldrianpillen einschlafen.
Zu meiner Vorgeschichte: Seit Juli hatte ich einige Monate lang Panikattacken, einhergehend mit diesen Schlafproblemen. Die Attacken sind eigentlich weg und ich habe auch sonst keine Probleme.
Diese Schlaflosigkeit führt aber dazu, dass ich jetzt zwischen Weihnachten und Neujahr jeden ag erst in den Morgenstunden zu Bett ging, einfach um diese Rastlosigkeit nicht durchzustehen, sonder einfach so lange wach zu bleiben, bis ich vor Müdigkeit nicht mehr kann und schnell einschlafe.
Meine Frage: Haben dieses Kribbeln und die anderen Symptome etwas mit meiner genauen Beobachtung sämtlicher Körpertätigkeiten zu tun, die ich auch während der Panikattacken-Zeit hatte? Sind die Vorgänge normal und fallen sie mir bloß auf, weil ich meine Aufmerksamkeit darauf richte?
Vor Weihanchtne hatte ich auch großen Stress und Zeitdruck in der Arbeit und Uni, parallel zu einem Umzug. Sind das einfach die Nachwirkungen, gepaart mit einem komischen Schlafrhythmus?
Im Alltag achte ich nicht auf solche Körpersymptome, und wenn sie mir auffallen, schenke ich ihnen nicht mehr so viel Aufmerksamkeit wie früher. Deswegen glaube ich nicht, dass es irgendwie gefährlich ist oder so.
Was meint ihr?
• • 10.02.2023 x 1 #1
