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fourofour
Ja, kenne ich. Würde frei weg sagen das man gleich mit der Kombo Bio- und Neurofeedback anfangen sollte.

09.03.2020 15:30 • #21


M
Zitat von cube_melon:
Ja, kenne ich. Würde frei weg sagen das man gleich mit der Kombo Bio- und Neurofeedback anfangen sollte.


Ich hätte auch wahnsinnige verspannungen und Kopfweh. Das ist dadurch schon besser geworden. Der Rest kommt dann hoffentlich auch.

09.03.2020 15:34 • #22


A


Schlafprobleme organisch oder psychisch? Erfahrungen

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A
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Zitat von cube_melon:
Du hast aus meiner Sicht nur zwei sinnvolle Möglichkeiten. Entweder damit zu leben das deine Ärztin sagt das es psychisch ist und du dich entsprechend anpasst. Oder du gehst zu einem anderem Arzt und holst dir eine zweite Meinung ein.Falls es psychisch ist, solltest Du weiter in Therapie und neue Medis ausprobieren. Einfach so absetzen von Medikamenten kann Folgen haben. Und wenn du nur 3h schläfst, hast Du wenigstens 1-2 Tiefschlafphasen mitbekommen. Es könnte schlimmer sein. Und somit ist es besser als nix.Wenn ich eines begriffen habe ist das psychische Probleme sich massiv und auch aussergewöhnlich somatisieren können.Aber eben auch das doch einige die psychische Probleme haben eine Schlafapnoe haben oder entwickeln.Zudem das man sich, durch zuviel Stress gepaart mit zu wenig Ausgleich, verheizen kann. Und das auch wenn man jung ist.


Ich halte nach wie vor beide Optionen für möglich. In psychischer Hinsicht habe ich mit der entsprechenden Medikation schon vor 2 Wochen (100 mg Trittico) und begleitend dazu eine Verhaltenstherapie begonnen. Was das körperliche angeht, habe ich zwischenzeitig auch einen auf Schlafstörungen spezialisierten Neurologen aufgesucht, der eine Untersuchung im Schlaflabor veranlasst hat. Der Termin ist leider erst in 2 Monaten.

Mir geht es überhaupt nicht gut. Der erhebliche Schlafmangel schlägt sich gravide auf meine Tagesbefindlichkeit aus. Werde wohl um stärkere Schlafmittel nicht umhin kommen, obwohl ich früher ein leidenschaftlicher Gegner dieser Substanzen war. Aber mittlerweile geht es nicht anders. Mein Kopf zwingt mich förmlich dazu.

09.03.2020 18:15 • x 1 #23


fourofour
In der Theorie ist vieles möglich. Ich finde es super das Du so schnell einen Termin bekommen hast. In der Regel wartet man oft länger auf einen Termin bei FA.

Ich denke das ein Schlafmittel eine Stütze sein kann, bis dahin wo das abgeklärt ist. Von solchen Medis bin ich auch nicht der Fan. Das würde ich nur im äussersten Fall nehmen.

Ich kann das voll nachvollziehen wie sich so ein beeinträchtigter Schlaf über einen langen Zeitraum anfühlen kann.

Drück dir echt die Daumen für das Schlaflabor.

09.03.2020 20:34 • #24


A
Leute, ich bitte euch inständig um einen Rat. Meine Schlafprobleme erreichen gerade eine noch nie dagewesene Dimension. Ich fürchte ernsthaft um mein Leben, weil ich dieses mittlerweile dadurch akut gefährdet sehe.

Auch in der letzten Nacht konnte ich nicht schlafen. Ich weiß mir absolut nicht mehr weiterzuhelfen, da ich angesichts der Coronakrise auch nicht weiß, ob ich überhaupt stationär in einer psychiatrischen Klinik aufgenommen werden kann. Unsere Ärzteschaft ist extrem überlastet. Ich habe praktisch keinen Zugang mehr zu meinem Hausarzt, weil er sich nur mehr akuter körperlicher Fälle annimmt. Was soll ich tun? Mein Kopf möchte nachts einfach nicht abschalten. Das Trazodon hilft mir selbst in höherer Dosierung (200 mg) absolut nicht weiter. Ich habe Angst! Ich hatte noch nie eine solch brutale Schlafstörung. Spaziergänge, Sport, Yoga, Atemübungen helfen mir auch nicht. Die Gedanken an das Nicht-Schlafenkönnen tun sich zwanghaft auf. Ich schaffe es nicht, diese destruktiven Gedankenströme zu steuern. Gerade weil ich schon alles Mögliche probiert habe und nichts konkret weitergeholfen hat, bin ich in unfassbarer Sorge darum, ob ich jemals einen geordneten und erholsamen Schlafrhythmus wieder bekommen werde.

Zurzeit sieht es so aus, dass ich irgendwie nur jeden zweiten tag halbwegs ordentlich schlafe, dies auch nur, weil ich von der jeweils vorangehenden schlaflosen Nacht totale gezeichnet bin. Das ist aber auf Dauer keine Lösung. Die letzte erholsame Nacht ist mir auch nur deshalb gelungen, weil ich wieder eine starke Schlaftablette (Zolpidem) genommen habe. Deshalb befürchte ich, dass ich selbst nach einer schlaflosen Nacht nicht in den Schlaf finden werde. Eine absolute Horror-Vorstellung.

13.03.2020 12:54 • x 1 #25


Schlaflose
Zitat von Anonym2017:
Die letzte erholsame Nacht ist mir auch nur deshalb gelungen, weil ich wieder eine starke Schlaftablette (Zolpidem) genommen habe.


Zolpidem ist nicht stark und ist nur eine Einschlafhilfe, keine Durchschlafhilfe. Da gibt es weitaus stärkere Mittel, z.B . Zopiclon, das zum Ein- und Durchschlafen ist oder natürlich die Schlaftabletten, die Benzos enthalten. Ich weiß nicht, ob ich dir das schon geschrieben habe, aber mir half Trazodon auch absolut nicht. Für mich waren Amitritpylin und Doxepin die einzigen schlafanstoßenden ADs, die wirken. Und bei Bedarf nehme ich noch Zopiclon oder Alprazolam dazu.

13.03.2020 14:27 • x 1 #26


S
Ich hab 6 Monate keine einzige stunde geschlafen: ich war allerdings in einer schweren depression. Ich hab wirklich nicht geschlafen, weil die gedanken nur kreisten.
Irgendwann kam ich in so eine ebene, wo ich mich ganz leicht anfuehlte aber alles mitbekommen habe.
Als ich aus der depression rauswar, hab ich sofort durchgeschlafen. Arzt hatte mir ein paar schlaftabletten am anfang verschrieben aber dann natuerlich nicht mehr.

Kann dir leider keinen tipp geben, weil bei mir rein gar nichts geholfen hat, meditieren ging nicht, weil ich stark depressiv war und mich das auch gar nicht mehr interessiert hat.

Viell ein paar schlaftabletten verschreiben lassen, so dass du ein paar naechte ruhe hast? Dicke umarmung. Ich nehme 45mg mirtazepin, aber das ist fuer die depression und ich schlafe sowieso wieder wie ein stein (zum glueck). Ich fuehle mit Dir!

13.03.2020 14:43 • x 1 #27


A
Zitat von portugal:
Ich hab 6 Monate keine einzige stunde geschlafen: ich war allerdings in einer schweren depression. Ich hab wirklich nicht geschlafen, weil die gedanken nur kreisten.Irgendwann kam ich in so eine ebene, wo ich mich ganz leicht anfuehlte aber alles mitbekommen habe.Als ich aus der depression rauswar, hab ich sofort durchgeschlafen. Arzt hatte mir ein paar schlaftabletten am anfang verschrieben aber dann natuerlich nicht mehr.Kann dir leider keinen tipp geben, weil bei mir rein gar nichts geholfen hat, meditieren ging nicht, weil ich stark depressiv war und mich das auch gar nicht mehr interessiert hat.Viell ein paar schlaftabletten verschreiben lassen, so dass du ein paar naechte ruhe hast? Dicke umarmung. Ich nehme 45mg mirtazepin, aber das ist fuer die depression und ich schlafe sowieso wieder wie ein stein (zum glueck). Ich fuehle mit Dir!


Schön zu hören, dass du diese Phase überwunden hast. Wahrscheinlich bin ich auch depressiv, auch wenn ich mir schwer tue bei der Einordnung, ob Symptom oder Ursache.

Ich habe nachts echt eine Art Phobie vor dem Nicht-Schlafen-Können entwickelt, die mich einfach nicht zur Ruhe kommen lässt. Ich hätte es früher nie für möglich gehalten, dass so etwas überhaupt möglich ist.

13.03.2020 15:05 • #28


Schlaflose
Zitat von portugal:
Ich hab 6 Monate keine einzige stunde geschlafen: ich war allerdings in einer schweren depression.


Das kann nicht sein. Man stirbt nach ca. 2 Wochen komplett ohne Schlaf. Allerdings reicht es, um die Köroerfunktionen aufrecht zu erhalten, wenn man 2-3 Stunden schläft, auch wenn es jeweils nur ein paar Minuten sind. Das holt sich der Körper auf jeden Fall, wenn er nicht daran gehindert wird, indem man wachgehalten wird.

13.03.2020 16:07 • #29


Ginger1
Hallo, ich hatte auch monatelang Schlafproblene. Ich habe gefühlt gar nicht mehr geschlafen. Habe alles ausprobiert von Baldrian über Lavendel, verschiedene Tees und Milch mit Honig. Einschlaf und Meditationsmusik. Vor Schlafmitteln als Tablette habe ich Abstand genommen, wegen der viel beschriebenen Nebenwirkungen. Und nach etlichen Tagen recherchieren bin ich auf CBD Öl gestoßen. Habe es mir bestellt und es reichen 2 Tropfen am Abend unter der Zunge und ich schlafe Blitzschnell ein. Man wird nicht schläfrig dadurch, aber die Gedanken sind wie ausgeschaltet. Ich bin sooo froh wieder schlafen zu können.

13.03.2020 18:39 • #30


brokenheart1302
Zitat von Ginger1:
Hallo, ich hatte auch monatelang Schlafproblene. Ich habe gefühlt gar nicht mehr geschlafen. Habe alles ausprobiert von Baldrian über Lavendel, verschiedene Tees und Milch mit Honig. Einschlaf und Meditationsmusik. Vor Schlafmitteln als Tablette habe ich Abstand genommen, wegen der viel beschriebenen Nebenwirkungen. Und nach etlichen Tagen recherchieren bin ich auf CBD Öl gestoßen. Habe es mir bestellt und es reichen 2 Tropfen am Abend unter der Zunge und ich schlafe Blitzschnell ein. Man wird nicht schläfrig dadurch, aber die Gedanken sind wie ausgeschaltet. Ich bin sooo froh wieder schlafen zu können.
@ginger1, darf ich Mal fragen welches CBD Öl du genommen hast? Gibt ja so viele und nicht alle sind wirkungsvoll...Frage für meine Mutter, zur Zeit wieder in der Psychiatrie, hat seit ca. 2 Jahren chronische Schlafstörungen und schwere Depressionen. Aufenthalt in der Klinik wird wie letztes Jahr nicht helfen, es wird mit verschiedenen Medikamenten herumprobiert aber die Schlaflosigkeit ist bislang nicht medikamentös zu behandeln, im Gegenteil - dadurch geht es meiner Mutter immer schlechter. Sie ist 74 und ansonsten bis auf Bluthochdruck gesund und fit für ihr Alter nur hilft keine Therapie bzw. geht keiner von den Ärzten der Schlaflosigkeit auf den Grund, Neurologe, Hausärztin und Psychologen haben schon resigniert genau wie meine Mutter. Denke das es irgendwann auf einen kompletten Nervenzusammenbruch hinausläuft....Problem: zu gesund um ernst genommen zu werden, zumindest optisch und oberflächlich betrachtet. Bin mit meinen eigenen psychischen Erkrankungen und dem Trauma vom Verlust meiner Hündin und schweren Schuldgefühlen stark belastet und das mit meiner Mutter zieht mich noch weiter runter, weil niemand eine Lösung weiß oder es niemand interessiert. Denke das eine langfristige Psychiatrische/Traumatherapie helfen könnte aber wo finden? Eigentlich hatte ich gehofft das der SpD in so einer Situation hilft aber dort würde nur geraten in eine Behinderteneinrichtung zu gehen, weil meine Mutter weg von ihrer Wohnung und in eine Seniorenwohngruppe möchte, aber das ist das schlimmste was ihr passieren könnte, seitdem hat sie Panikgefühle das man sie dort einfach zwangsverfrachtet. Sie kann und will nicht mehr alleine leben, wahrscheinlich auch ein Grund für die Schlaflosigkeit, aber es gibt keine Alternative.

02.06.2020 22:54 • #31


R
@sahara1234567 Wie hast du die Depression und die Schlafstörung überwunden?

10.02.2023 14:38 • #32


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