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Liebe Med,
nach deinem verständnisvollen
Schreiben hab ich es sogar geschafft eine Runde spazieren zu gehen.
Leider ziehe ich mich aufgrund meiner Angsterkrankung oft zurück. Ich denke, bei mir geht es sicher schlimm aus.
Ich hatte leider zwei schwerere Unfälle, einen mit 16 Jahren und einen vor 12Jahren. Ich bin damals viel geröntgt worden überhaupt der zweite Unfall hat mich ordentlich hergenommen,hatte danach auch noch viele bildgebende Nachkontrollen.
Tja und das übliche, was halt jeder mal so hat, über die Jahre verteilt halt auch. Zahnarzt, Lungenfacharzt, Mammographie und so weiter.
Irgendwann hab ich aufgeschnappt das das eigentlich gefährlich, schädlich sein kann und dann hatte ich meine ersten Angst- und Panikattacken, bin in den Kreislauf reingeschlittert, hab mir Selbstvorwürfe gemacht über meine Ahnungslosigkeit, Dummheit.
Jeder ist ja unterschiedlich klug und gebildet. Ich musste sogar eine Volksschuklasse wiederholen, ich glaub das sagt alles.
Musste viel mit meiner Psychologin aufarbeiten und ja letztendlich hab ich viele Dinge akzeptiert und angenommen aber mit meinem Ängsten komm ich in solchen Situationen immer noch nicht klar.
Ich denke mir dann oft: jetzt ist es soweit.Und ja, es kann ja jederzeit so weit sein.
Und deswegen denk ich jetzt auch ans Schlimmste.
Dank dir/euch könnte ich allerdings meinen Sonntag halbwegs gut verbringen. Vor der Nacht fürchte ich mich sehr.Muss morgen arbeiten gehen, keiner soll was merken.
Ach ich Versuch einfach von meinem sonnigen Spaziergang zu träumen..
LG
24.03.2019 18:49 •
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