Fuzz

Fuzz

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Hallo,

im Reizmagen-Forum hat keiner auf mein Thema reagiert, also versuche ich es hier.
Ich habe seit ca. 1 Monat leichte Magenprobleme, d.h. ich stoße öfter mal Luft auf. Manchmal kommt auch Sodbrennen dazu.
Ich hänge in einem Teufelskreis fest dadurch - ängstliche Selbstbeobachtung, dadurch Angstverstärkung und wiederum (vermutlich) Auswirkungen auf die Symptome.
Es ist nicht unbedingt anzunehmen, dass etwas Schlimmeres dahintersteckt (ich habe weder Schmerzen, noch Übelkeit etc.), aber mein Leidensdruck ist dennoch groß. Ich bin wohl ein sogenannter "sekundärer Hypochonder", d.h. ich habe wirklich eine ernste Erkrankung durchgemacht und nun fast ständige Angst davor, wieder zu erkranken. Das ist sehr belastend. Ich schätze alle möglichen Symptome als gefährlich ein, wie auch jetzt wieder - Leber? Galle? - dabei sind andere Dinge eigentlich wahrscheinlicher: Luftschlucken, einfach psychosomatisch, evtl. (leichte) Gastritis, Heliobacter, evtl. Unverträglichkeit des Kalziumpräparates, das ich nehmen muss etc.
Ich war in den vergangenen 2 Jahren sehr belastet - mit Medikamenten, aber auch psychisch wegen der Krankheit.
Das Problem ist, dass ich eine Symptomverschiebung habe. Kloß im Hals, Schwindel, Gelenksschmerzen... ich kenne fast alles. Ich bringe es aber fast ausschließlich mit meiner eigentlich überwundenen Krankheit in Zusammenhang.
Gegen das Rülpsen und Sodbrennen nehme ich derzeit Iberogast-Tropfen und habe zumindest eine leichte Besserung feststellen können. PPI helfen eher nicht. Ich versuche auch kohlensäurehältige Getränke, scharfe Speisen etc. zu meiden.
Was ich sonst noch tun kann, weiß ich nicht. Ich möchte eigentlich auch noch nicht meinen Magen spiegeln lassen.

Mit etwas ratlosen Grüßen,
Fuzz

20.08.2014 17:20 • 20.08.2014 #1


2 Antworten ↓


Schlaflose

Schlaflose


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Ich rülpse schon seit meiner Kindheit sehr viel, weil ich beim Essen zu viel Luft schlucke. Ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht.

20.08.2014 17:44 • #2


Fuzz

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Zitat von Schlaflose:
Ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht.

Ja, das wäre schön.
Im Ernst - mir ist natürlich klar, dass alles eine Frage der eigenen Bewertung ist. ("Ist es gefährlich?") Es ist oft schwer, da ein paar Schrauben zu drehen.

20.08.2014 17:50 • #3



Dr. Matthias Nagel