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82

L

lulu82
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Hallo Zusammen,
Ich erzähle meine Geschichte von Anfang an, ich leide unter etwa sieben Jahren mit vielen Symptomen und halte dauerhaft an, manchmal kann ich es ertragen, und oft ist es zu schwer für mich, um es zu ertragen.
Die Symptome begannen im Laufe der Jahre, eines nach dem anderen.zuerst hatte ich Schwäche in den Händen und Füßen, dann kam Schwindel, der mich mehrmals in die Notaufnahme brachte, dann Kribbeln und Taubheit in den Füßen und Händen, zusätzlich zu Rückenschmerzen.
Kurzatmigkeit, Herzklopfen, Schmerzen in der Brust und Kribbeln.
Vor drei Jahren kamen Bauchschmerzen, Magen, Darm, Übelkeit und Durchfall hinzu.

Derzeit, seit sechs Monaten, sind meine Symptome sehr häufig und anhaltend, schrecklicher Schwindel die ganze Zeit, ich habe das Gefühl, dass ich jeden Moment fallen oder ohnmächtig werden könnte, Magenschmerzen und starke Übelkeit mit und ohne Essen.
Fast täglich Kopfschmerzen, Sehstörungen, Kieferkrämpfe, starke Schwäche in Händen und Beinen, und ich habe das Gefühl, dass ich jeden Moment nicht mehr gehen kann, Verspannungen in den Schultern, im Nacken und im gesamten Rücken, Schmerzen in den Gelenken der Finger und Zehen, besonders nachts und morgens, Hörstörungen auf einem Ohr, innere Unruhe und ständige Angst.

Ich weiß nicht, was ich tun soll, ich habe in diesen Jahren unendlich viele Ärzte aufgesucht und die meisten Tests mehrmals gemacht, MRT-Bilder von Kopf, Bauch, Rücken und Nacken und viele Blut- und Herztests.
Jeder denkt, dass es sich um psychosomatische Symptome handelt

Ich besuche einem Psychotherapeut seit drei Jahre,außerdem habe ich Opipram für drei Monate lang ausprobiert, aber es hat nicht viel gebracht, also habe ich es abgebrochen.
Bei bekannten Erkrankungen:
Hypothyreose
leichte Entzündung des Magen
Reizdarmsyndrom und BWS skoliose.

Jedes Mal, wenn sich meine Symptome so verschlimmern, frage ich mich, ob es etwas Gesundes geben könnte, das bei den Tests nicht auffiel, oder ob wirklich alles aus der Seele kommt.
Confused Entschuldigung für den langen Text und für mein schwaches Deutsch und bin sehr gespannt auf eure Erfahrungen.

23.08.2025 x 5 #1


92 Antworten ↓
L

Luisa8010
Mitglied

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Hey Aleksandra!

Ich habe so etwas ähnliches hinter mir wie du! Mir geht es allerdings zum Glück wieder besser!

Ich hatte beispielsweise wochenlang einen heftigen Druck im Kopf, bei dem mir kein Schmerzmittel geholfen hat. Zusätzlich, Schwindel, Benommenheit, Sehstörungen, Taubheit und Kribbeln in Armen, Beinen und Gesicht. Weiters auch Schmerzen im Gesicht und Schluckstörungen.

Was habe ich gemacht?
Als die Symptome so schlimm wurden, dass ich wirklich Angst bekommen habe, dass irgendwas gewaltig nicht stimmt, bin ich in die Notaufnahme. War eine Woche im Krankenhaus, wo alles durchgecheckt wurde! Körperlich war alles ok! Die Ärzte meinten, es ist alles psychosomatisch und ich hätte ein beginnendes Burnout! (Hab eine eigene Firma und die letzten Jahre nur gearbeitet, ohne Urlaub usw.)

Daraufhin hab ich mich selbst in eine Reha-Klinik für psychische Erkrankungen eingewiesen. Dort war ich 2 Wochen. In der Zeit habe ich mich wieder halbwegs stabilisiert und gelernt, mit den Symptomen umzugehen! (Konnte es zuerst überhaupt nicht glauben, dass so heftige Symptome „nur“ von der Psyche kommen.) Hab zusätzlich ein Antidepressivum bekommen. Nach 2 Wochen hab ich mich dann soweit stabil gefühlt, wieder nachhause zu gehen und „alleine“ klarzukommen. (Die Symptome waren noch da, aber schon ein wenig besser.)

Das ist jetzt 6 Wochen her und mir geht es mittlerweile wieder zu 90% gut!

In den letzten Wochen habe ich allerdings begonnen meinen Lebensstil komplett zu ändern! Die ersten 3 Wochen habe ich überhaupt nicht gearbeitet - mittlerweile sind es wieder max. 4 Stunden am Tag (allerdings auch nicht jeden Tag, je nachdem wie es mir geht). Ich gehe 2x Woche zur Mass., da mein Rücken/Nacken ziemlich verspannt ist! (Die Mass. hilft mir übrigens am besten!) Zusätzlich gehe ich 2x Woche zur Akupunktur und 1x pro Woche zur Cranio Sacral Behandlung. Ich habe auch eine super Psychiaterin gefunden, bei der ich alle 2 Wochen bin! Achja, ich versuche auch jeden Tag im Wald einen Spaziergang zu machen oder etwas, das mir Energie gibt (z.B. einen gemütlichen Kaffee im Park mit einer Freundin trinken, ein Buch lesen oder in ein Museum gehen, …) Vor meiner „Krise“ hab ich nur gearbeitet und gar nichts anderes mehr gemacht, daher geben mir recht „einfache“ Dinge sehr viel!

Das Zauberwort heißt „Entschleunigung“! Die meisten von uns sind in einem Tempo unterwegs, das einfach nicht gesund ist! Wenn möglich, würde alles mal komplett runterfahren und deinem Körper Ruhe gönnen! Meine Psychiaterin meinte, wenn man die Bedürfnisse seines Körpers ignoriert, zwingt dich dein Körper mit heftigen Symptomen, Ruhe zu geben! Sie meinte auch, wenn ich nur „ein bisschen“ Kopfschmerzen gehabt hätte, hätte ich mir einfach eine Tablette eingeworfen und weitergemacht! Daher sollte man eigentlich dankbar sein, dass der Körper einen „schützt“ und Grenzen setzt, wenn man es selbst nicht mehr kann!

Weiters würde ich auch empfehlen, ein Antideptessivum zu nehmen! Ich nehme z.B. 10mg Escitalopram und habe das Gefühl, das es mich super unterstützt! Ich hatte und habe 0 Nebenwirkungen. Das Medikament hilft einem einfach, nicht so sehr in die Angst zu fallen (wenn z.B. mal ein schlechterer Tag ist und die Symptome wieder auftauchen). Zusätzlich meinte meine Psychiaterin, das genau dieses Antideptessivum gerne eingesetzt wird, wenn körperliche Symptome im Spiel sind!

Das alles sind natürlich nur meine Erfahrungen, aber vielleicht helfen sie ja dir auch ein bisschen!

Schau einfach genau hin und hör in dich hinein, was du brauchst! Die Psyche kann wirklich viele Symptome machen, die sehr beängstigend sein können!

Achja, und hab Geduld! Es dauert, bis es besser wird! Bei mir haben die Symptome vor ca. 3 Wochen erst so richtig nachgelassen! Seitdem geht es gut bergauf! Ich merke aber, wenn ich zu viel mache oder mich überfordert fühle, dass sie relativ schnell zurück kommen! Dann muss ich wieder einen Gang zurückschalten und sie verschwinden wieder langsam!

Es dauert einfach seine Zeit und man muss einfach akzeptieren, dass der Körper nicht überall mitspielt, auch wenn es der Geist gerne möchte!

Alles Gute dir! Smile

27.07.2024 23:03 • x 2 #85


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Schreckliche und unbegrenzte psychosomatische symptome

x 3


E

Ex-Mitglied
Gast

Reinigung des Darms:
Es ist wichtig zu wissen das sich im laufe der Jahrzehnte viel Schmott im Darm ansammelt das unter anderen auch den PH Wert beeinflusst. Du brauchst für Probiotika das richtige Darmmillieau damit sie sich gut entfalten können. Bei falschen Darmmilieau sterben die Bakterien die du reinschiebst schnell ab. Die Therapie würde dadurch wesentlich länger dauern. Daher sollte man zuerst den Darm reinigen, vom Schmott befreien. Im speziellen geht das mit Ballaststoffe in welcher Form auch immer. Wenn du furzen magst geht Inulin. Wenn du eher Pappe trinken magst machen sich Flohsamenschalen ganz gut. Es gibt diese Ballaststoffe auch in Kapselform ( Akazie) die einfacher runter zu bekommen sind wird aber wesentlich teurer. Eine Ballaststoffzufuhr von ca. 30gr /Tag ist nicht so falsch. Wenn du ergo 15gr Ballaststoffe mit der Nahrung aufnimmst sollte man 15gr Ballaststoffe als Supplement nachschieben. Das würde ich erstmal 3 Monate machen. Parallel, wenn du denkst du hast ein Entzündungsgeschehen im Darm kann man noch hochdosiert Vitamin A einnehmen. Mein Heilpraktiker hat mir 7500µg empfohlen ( 1Tropfen = 1500µg). Ergänzend Salutosil über 6-12 Monate ( sehr teuer aber speziel für CED sehr wirksam in Verbindung mit Naturreicher Kost [ kann Morbus Crohn heilen])

Welche Probiotika du brauchst sagt dir eine Mikrobiomanalyse. In der Regel muss man 2 verschiedene Probiotikas einnehmen. Oftmals Mutaflor + ein Breitbandprobiotika. Die Therapie mit diesen Mitteln brauchen aber auch mindestens 2-3 Monate der Anwendung. Das Thema ist recht teuer. Hilfreich nebenbei kann auch Kefir sein.

13.06.2023 23:58 • x 2 #80


Zum Beitrag im Thema ↓


J
Hallo,
Einige der Beschwerden können von der Skoliose und den Verspannungen kommen.
Kribbeln, Taubheit und Schwäche in Armen und Beinen sind typische Symptome bei Verspannungen.
Bist du in Behandlung oder machst du Physiotherapie? Wie stark ist denn die Skoliose?

x 2 #2


L
Ich war in den letzten zwei Monaten mehrmals beim Orthopäden und habe Physiotherapie gemacht, allerdings ist die Besserung nur vorübergehend.
Der Arzt sagt, meine Muskulatur sei sehr angespannt. Physiotherapie reicht dafür aus.

x 1 #3


Angor
Hallo

Knirscht Du nachts auch mit den Zähnen? Bei den Symptomen habe ich zuerst an CMD gedacht.
https://www.muenchener-verein.de/ratgeb...ehandlung/

Dann an eine eventuelle Atlasblockade
https://www.sapura-health.de/atlaswirbel-schmerzen/
Die normalen Röntgenbilder und MRT-Aufnahmen können eine Atlasfehlstellung bzw. Blockade nicht darstellen.

Mein Rat: Aufsuchen eines Kieferorthopäden bzw. CMD Spezialisten.

Aufsuchen eines Orthopäden, Chirotherapeuten/Praktiker oder Osteopathen wegen eventueller Atlasblockade.

Eine dauerhafte Atlasblockade kann auch eine Skoliose verursachen.

x 1 #4


Kevin_2194
@lulu82 mir geht es genauso seit Januar und es wird immer schlimmer vorallem atemnot.
Hatte auch viele Untersuchungen und nichts rausgekommen.
Es ist schwer zu akzeptieren das dass alles Psyche sein soll.
Ich hoffe und wünsche dir das Beste und das man dir hilft.

x 2 #5


L
@Angor Danke für deine Antwort,
eigentlich ja, ich knirsche nachts hart mit den Zähnen. 😖
In den letzten zwei Wochen habe ich die Knirschshiene täglich benutzt, aber ich wache mehrmals nachts weil meine zähne stark darauf drücken.
Vor eine monat habe ich HWS MRT gemacht,
Kann der Radiologe nicht sehen, ob der Kiefer entzündet oder verstopft ist?

#6


L
@Kevin_2194 Es tut mir leid für dich und für alle, die wie wir leiden.
Ich zwinge mich zu glauben, dass das alles aus der Psyche kommt,Weil ich in der Vergangenheit Anfälle mit sehr beängstigenden Symptomen erlebt habe und ich aus diesem Grund bei den Ärzten war und nichts herauskam.
Wenn sich die Symptome jedoch verstärken, fällt es mir schwer zu glauben, dass sie nur psychisch sind.
Jedes Mal denke ich, dass es die schwerste Zeit ist.
Ist es das erste Mal, dass du das hast, oder hast du schon einmal gelitten?

x 1 #7


Kevin_2194
@lulu82 bei mir geht das seit Januar ohne grund warum weiss ich leider nicht heisst jetzt auch somatoforme störung aber solch krasse symptome echt ohne organischen befund ist seltsam alles.

Hatte am Montag ein Kopf MRT und warte auf den Befund aber tut sich nix Wollten mich anrufen nun habe ich wieder Panik ohne ende das ich was schlimmes habe wie eine Nervenkrankheit............. ist alles nicht mehr schön

x 2 #8


S
Zitat von lulu82:
Jeder denkt, dass es sich um psychosomatische Symptome handelt

Es wir auch so sein, wenn alles ärztlich abgeklärt wurde. Irgendwann muss man es akzeptieren, dass die Symptome von der Psyche ausgelöst werden. Wenn es sich so zugespitzt hat, wäre vielleicht eine psychosomatische Klinik sinnvoll. Bist du auch in Behandlung bei einem Facharzt? (Psychiater/Neurologe)?

x 2 #9


Schlaflose
Zitat von Kevin_2194:
Wollten mich anrufen nun habe ich wieder Panik ohne ende das ich was schlimmes habe wie eine Nervenkrankheit....

Dann würden sie ganz sicher schnell anrufen. Wenn nichts ist, gibt es keinen Grund zur Eile.

x 2 #10


L
@Kevin_2194
Ja, ich kann dich gut verstehen, ein schreckliches Gefühl, Angst, Vorfreude und Schmerz.
Ich hoffe, es gibt nichts Schlechtes am deine MRT.
Ich hatte in den letzten fünf Jahren fünf oder sechs kopf MRT-Untersuchungen wegen Schwindel, und es ist immer nichts.
Aber meine Symptome traten nicht plötzlich oder auf einmal auf.
Anfangs konzentrierten sich meine Probleme auf Kurzatmigkeit und Herzklopfen, und im Laufe der Jahre füge ich die restlichen Symptome hinzu.
Bei jeder größeren Krise hatte ich zusätzliche Symptome.Jedes Mal von einem bestimmten Organ im Körper, bis ich dort ankomme, wo ich jetzt bin .
Die Tatsache, dass die Symptome von mehreren Organen stammen, lässt mich denken, dass es nicht von einer Krankheit herrühren kann und dass es psychisch sein muss.
Ich kann mich in sieben Jahren nicht erinnern, dass ich einmal ohne Symptome war.

#11


L
@silberauge
Ich suchte mehrere Psychiater und Neurologen auf, aber der letzte Arzt verschrieb mir Opibram und ich versuchte es, aber es verursachte mehr Schläfrigkeit und Schwindel, so dass ich es nach drei Monaten absetzte.
Phsychosomatische klinik besuchte ich noch nicht

#12


Kevin_2194
@lulu82 mein Hauptproblem ist die Atmung das kenne ich so extrem nicht und es soll eben psychisch sein.
Man steigert sich eben auch sehr rein oder denk dann man hat schlimme Erkrankungen.
Ich war seit Januar in 4 verschiedenen Krankenhäusern stationär und auch Notaufnahme und kann immer noch nicht glauben daß es nichts organisches ist😭
Wenn es manchmal mit der Luft nicht ganz so ist kommen auch andere Symptome....starker Druck im Kopf mit wie Sehstörung ....steife Gliedmaßen....kaum Hunger den ganzen Tag...... permanent Schlafstörung( fühlt sich an trotz schlafen als ob man immer wach ist).
Man glaubt kaum wie das vor dem ganzen Mist mal wahr.

x 2 #13


L
@Kevin_2194 Hast du schon einmal Magen, Darm und Zwerchfell untersucht?Sie können Druck auf den Brustkorb ausüben und schwere Atemnot verursachen.

#14


Kevin_2194
@lulu82 hatte bis jetzt nur ultraschall der bauchorgane da war alles in Ordnung.

#15


L
Zwerchfellbrüche, Gastritis, Heilopakter pilori usw. verursachen Kurzatmigkeit und müssen gastroskopiert werden.
frag dein Hausarzt danach

#16


A
Roemheld SYNDROM

#17

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Kevin_2194
@lulu82 Danke nunja Herz und Lunge sind abgeklärt.
Jetzt bin ich wieder beim Thema atemmuskelschwäche... neurologisch oder atemlähmung dadurch ..völlig irre eigentlich ..... Kopf MRT WAR OHNE Befund hätte man ja eigentlich was finden müssen man sucht krankhaft was was dazu passt

#18


L

M
@lulu82
Hast du auch mal einen Hormonstatus machen lassen?
LG und gute Besserung

x 1 #20


A


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