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Timmaphi
Hi zusammen.

Ich habe seid ein paar Tagen wieder mit Panikattacken zu tun. Hatte davor bestimmt einen Monat ruhe und ich habe es glaube ich geschafft ausgeglichener zu sein. In der Zeit haben mir meine ES auch nicht so viel ausgemacht bzw hatte ich sie in der Zeit auch kaum. Aber wie gesagt sind die Panikattacken in der Einschlafphase wieder da. In dem Moment schrecke ich auch auf und habe irgendwie direkt im Kopf das es mein Herz ist =(. Ich hatte mein Herz vor einiger Zeit durchchecken lassen und man hhat mir versichert das alels in Ordnung ist. Ich hatte gedacht, das ich die Angst auch bekämpft hatte nur muss ich jetzt feststellen das sie langsam wieder kommt. Kennt das jemand mit den Pa in der Einschlafphase? Wenn ja würde ich gerne eure Erfahrungen lesen. Vielen Dank schonmal. Und wenn jemand ein Mittelchen dagegen haben sollte oder zumindestens eine Methode gefunden hat diese zu liendern wäre ich froh =)
Liebe Grüße
Timmaphi

05.04.2014 21:29 • 23.11.2020 #1


19 Antworten ↓


Das hatte ich auch oft...auch schon mal direkt beim aufwachen..
Aber ein Mittelchen hab ich nicht dagegen...ausser Valium :p

05.04.2014 21:49 • #2



Panikattacken in der Einschlafphase

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Hatte ich auch schom öfter. Und nehmt nicht bei jedem kleinen Symptom gleich ein Benzo! Das ist eine Spirale, aus der es verdammt schwer ist wieder rauszukommen!

05.04.2014 21:51 • #3


Hallo Timmaphi,

die Panikattacken in der Einschlafphase kenne ich leider auch viel zu gut!

Immer wenn ich anfange einzudösen, schrecke ich plötzlich hoch, weil mir die Luft wegbleibt oder mein Herz plötzlich rast. Das ist ein sehr unangenehmes Gefühl und an manchen Abenden bin ich echt so verzweifelt, dass ich am liebsten los heulen würde, weil ich doch einfach nur mal entspannt schlafen möchte.

Um mir das Einschlafen ein bisschen zu erleichtern, mache ich mir immer ein Hörspiel an oder lassen den Fernseher laufen. Dadurch bin ich meist etwas abgelenkt und denke nicht so sehr an die Ängste. Dann gelingt mir das Einschlafen manchmal etwas besser. Aber leider auch nicht immer.

Ansonsten nehme ich oft Baldrian. Aber die Wirkung ist eher nicht so deutlich...

05.04.2014 21:54 • #4


Timmaphi
Baldrian nehme ich jetzt seid 2 Tagen wieder, die Dame aus der Apotheke meinte aber schon das man die regelmäßig nehmen muss, so 1-2 Wochen damit es wirkt. Also es ist irgendwie schön zu hören das es noch andere gibt mit diesem Problem und es irgendwie zu der ANgst dazu gehört. Auch wenn es mir für jeden einzelnden leid tut das er es hat. Ich nehme ansonsten aber auch nur Johanniskraut und möchte auch nichts "härteres" nehmen dagegen. Kann man Pa denn vorbeugen? Oder wie schafft man es nicht direkt ans Herz zu denken? Alles so kompliziert...

05.04.2014 22:00 • #5


Vorbeugen? Weiss nicht... das ist ein ewig langer Prozess... denke ich schaff das auch nur durch mein Antidepressiva... wenn ich zum Beispiel im Supermarkt bin und anfange zu schwitzen, mir schwindelig wird oder ich nervös werde dann sag ich mir ein paar mal "Das ist nur die Psyche" und versuch mich dann so gut es geht abzulenken... klappt eigentlich in der Regel. Und um mir zu zeigen, dass es wirklich nur die Psyche ist und ich nicht umkippe mach ich dann grad extra noch ne Runde durch den Supermarkt. Danach bin ich dann immer ganz stolz auf mich

Aber vorm einschlafen? Keine Ahnung... Musik hören, Fernseher anlassen (ist bei mir auch IMMER an vorm einschlafen)... sonst wüsste ich da nichts... vllt versuchen ruhig zu atmen oder Entspannungstechniken machen...

05.04.2014 22:03 • #6


Lindas wars
man könnte seine denke weise ändern und lernen dinge anders bewerten anstatt oh nein enge in der brust und kribbeln also Herz sondern ach enge in der brust ich bin wieder total verspannt und das kribbeln ich habe falsch geatmet also mach ich mal bauch Atmung ..... also ist nur ein vorschlag aber mit Übung vielleicht klappt es ?:)

05.04.2014 22:08 • #7


Timmaphi
Das probiere ich mal, vielleicht klappt es ja mit ablenkung. Ich Berichte mal wie es lief =) ist auf jedenfall nicht schön das Gefühl. Ist es bei euch auch so, das ihr schon was träumt und dann im letzten Moment vorm einschlafen das ihr dann den Schrecken bekommt?

05.04.2014 22:15 • #8


Manchmal ja. Das ist am aller ekelhaftesten... wenn man quasi schon im Halbschlaf ist (wahrscheinlich schlecht träumt) und dann mit nem Puls von 200 aufwacht... *schüttel*

05.04.2014 22:17 • #9


Also um den Panikattacken beim Einschlafen etwas vorzubeugen, mache ich immer direkt wenn ich mich ins Bett lege eine Entspannungsübung. Ich mache progressive Muskelentspannung, aber nimm am besten das, von dem du weißt, dass es dir am besten hilft.
Dadurch bekomme ich diese enorme innere Anspannung etwas besser in den Griff.

Ich bin eigentlich auch gegen "härteres" und versuche bei Baldrian und Co zu bleiben. Aber ich habe in der Vergangenheit auch schon Medis genommen. Die Nebenwirkungen fand ich da aber nicht so prall, weshalb ich dann wieder darauf verzichtet habe.

05.04.2014 22:19 • #10


Lindas wars
ja kenne ich bei mir ist es so das ist wenn ich schlafen gehen möchte also es ist aber ist so oder so nicht schön ...

05.04.2014 22:21 • #11


Timmaphi
Ich weiß nicht wie hoch mein Puls in dem Moment ist, aber es ist wirklich fieß. Ich habe es so gehabt wie gesagt kurz vor dem Übergang in den Schlaf und dann kommt halt diese Panik als wäre irgendwas schlimmes mit mir. Dann falle ich total erschöpft wieder in diesen halbschlaf und schrecke dann nochaml auf wenn ich wieder am Einschlafen bin. =( das passiert auch mal 3 oder 4 mal am Stück =(

05.04.2014 22:22 • #12


Sabine1971
Hallo Timmaphi,
ich kenne das auch gut und wenn ich wüßte, wie man das für immer wieder loswird, hätte ich einen Nobelpreis verdient.
Ich höre zum Einschlafen Hörbücher und habe mir bei YouTube auch ein paar Entspannungsübungen runtergeladen. Die Lautstärke stelle ich auf ziemlich leise, so daß ich es gerade noch so hören kann; dann muß ich mich nämlich darauf ganz doll konzentrieren und habe kaum Gedanken für was anderes. Und ich habe festgestellt, daß es noch viel besser klappt, wenn man Hörbücher, -spiele oder Übungen in einer Fremdsprache hört, die man einigermaßen kann (bei mir z. B. Englisch oder Französisch). Dann muß man sich nämlich noch viel mehr konzentrieren.
Ansonsten habe ich abends immer das gleich Ritual. Ich gehe - wenn irgendwie möglich - immer zur gleichen Zeit in's Bett, koche mir eine Tasse Tee mir Honig, lese noch ein paar Seiten und mach mir dann das Hörbuch oder so an und das Licht aus. Und ich nehme - wenn nötig - noch 2 Tabletten Neurexan auf die Zunge, dann geht's meistens.
Und wenn ich doch mal hochschrecke, fange ich mit dem Programm von vorne an (also mal von Tasse Tee kochen abgesehen, dafür müßte ich 2 Stockwerke bis in die Küche laufen und dafür bin ich zu faul....;-))
Das mit den Ritualen hab ich bei meinem Klinikaufenthalt vergangenes Jahr gelernt und das ist wirklich viel wert. Je regelmäßiger man Dinge tut, desto weniger läßt man sich aus der Ruhe bringen.
Alle Gute! Sabine

05.04.2014 22:35 • #13


Die Benzos nehme ich jetzt auch nicht ständig...bei mir kommen die PA s auch nur Phasenweise...dafür dann aber auch heftig und oft...und wenn's mir dann mal doch zu sehr gegen den Strich geht nehmen ich dann Benzos.
Meine Hausärztin gibt mir eh keine...da neben allgemein auch noch Suchtmedizinerin.
Den Neurologen frag ich bestimmt auch nicht danach...sonst bin ich ja gleich als Suchti abgestempelt.
Ich hatte mal hochdosierten Bedarfsbaldrian...das war so das einzigste Pflanzliche Mittel das etwas geholfen hat.

06.04.2014 15:03 • #14


Timmaphi
Also, habe mich gestern abend mit einem Film abgelenkt und mir auch noch eine Entspannungs CD danach auf die Ohren gesetzt. Ich konnte ganz gut schlafen. Nun bin ich gespannt ob ich es wieder so gut hinbekomme. Muss morgen früh aufstehen, darum hoffe ich das ich gut einschlafen kann. Hatte heute wieder ein paar Ängste, die ich aber hoffentlich wieder loswerde. Habe mich beim Sport auch die Tage über verausgabt. Hoffe es geht mir wieder besser wenn ich mich ein paar Tage erholt habe =). Gute Nacht euch allen und ich halte euch auf dem laufenden.

06.04.2014 20:30 • #15


Hallo Timmaphi!

Ich habe das auch sehr oft gehabt mit den PA beim Einschlafen. Dabei bin ich fast eingeschlafen und schrecke dann mit einer PA hoch. Es ist so der Zeitpunkt wo man fast eingeschlafen ist. Und ohne erkennbaren Grund ist eine PA da und ich bin wieder wach.
Bislang habe ich dann immer Opipramol genommen, weil das die Angst lindert.
Seitdem ich wieder ein AD nehme ist das aber weitestgehend weggegangen.

Gute Besserung und laß Dich nicht unterkriegen!

LG Jess

08.04.2014 12:14 • #16


Hallo NEuro,

ich habe dieses Aufschrecken nun seit 4 Wochen und bin in Angst und Panik deswegen. Das erhält es natürlich am Leben. Weisst Du welches Antidepressiva Dir geholfen hat? Ich mache zeitgleich eine Verhaltenstherapie gegen die Angst. Bin sehr vorsichtig mit Medis aber im Moment komm ich da so nicht raus. Brauche etwas damit ich wenigsten etwas Schlaf bekomme...aber keine Schlaftabletten..eher etwas was die Panikattacken unterdrückt oder weniger spürbar macht.

Vielen Dank im voraus.

21.11.2020 19:25 • #17


Du hast Angst , vor dem loslassen, Angst die Kontrolle zu verlieren, in der Einschlafphase gibt man Kontrolle ab

21.11.2020 19:29 • #18


Daniro40
Versuche es mal mit Promethazin (1 bis 2 ml Tropfen) zur Nacht. Es macht nicht Abhängig und ist ein Neuroleptikum.
Es hilft besser einzuschlafen und schaltet kopfkino etwas aus.

21.11.2020 21:35 • #19


Hi Daniro, danke für Deinen Beitrag. Ich suche derzeit nach einem Medi was das Aufschrecken in der Einschlafphase reduziert, sodass ich nicht die gesamte Nacht gefühlt nur Stromschläge aus dem Solarplexus heraus bekomme. Fühl mich wie auf der Folterbank und durch die Angst tagsüber erhalte ich das Angstniveau aufrecht. Ein doofer Kreislauf. An manchen Tagen gelingt es mir durch Meditation runterzufahren und dann ist das Aufschrecken seichter....aber der Wille es loszuwerden blockiert das sinken der Angst und die Entspannung.
Momentan nehem ich wieder Mirtazapin. Ich war 3 Jahre frei von Medis und habe grad einen Rückschlag. Da muss ich mich erstmal wieder durchbeißen mit Therapie und Geduld. In Zeiten von Corona fehlt mir die Struktur...Sport(Schwimmen) etc.
ICh habe am 18.12 einen Termin beim Psychater wegen Medis..noch eine Durststrecke. War noch nie beim Psychater. Hoffe er kann mir helfen den Zustand etwas zu verbessern damit die tage lebenswerter sind.

23.11.2020 11:57 • #20



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