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Hallo ihr,

ich weiß, ich war nicht besonders aktiv in letzer Zeit. Das tut mir auch leid, ich hätte gerne mehr Leuten wieder Mut zugesprochen. Leider habe ich momentan de November-blues und die Angst ist zurück...

Mein akutes Problem betrifft eine meiner Brüste. Ich habe da schon seit Jahren immer mal wieder ziehende Schmerzen gehabt. Habe den letzten - ergebnislosen - Brust-Ultraschall deswegen allerdings vor mehr als 3 Jahren gehabt. Ich gehe regelmäßig zur Vorsorge, aber da wird ja auch "nur" eine Tastuntersuchung gemacht. Es fühlt sich alles normal an, allerdings habe ich jetzt seit ca. 3 Wochen einen eher stechenden Schmerz in einer Brust. Was dazu kommt sind starke Verspannungen im Nacken (muss von PC-Arbeit kommen...), die auch etwas in den Brustkorb ausstrahlen. Das ist aber definitiv nicht der Schmerz in der einen Brust. Oder kann das auch ausstrahlen? ich habe das Gefühl der Schmerz ist meistens - aber nicht immer - an der selben Stelle der Brust. Ich kann überhaupt nix ertasten, auch wenn ich wie verrückt taste seit Tagen. Habe aber auch immer Angst, dass ich nicht ganz bis "innen" Tasten kann Meine Ärztin sagte einmal, dass ich schon bis innen käme, das würde ich mir nur einbilden. Einmal im Monat abtasten sei okay.

Ich war diese Woche auch leicht erkältet, unter der Achsel dieser Brust ist ein Lymphknoten ganz leicht geschwollen und hart. Allerdings schwillen bei mir die Lymphknoten schon, wenn ich mich rasiere (und noch nicht mal schneide!). Ich habe ANGST! Soll ich zur Ärztin? Soll ich noch meinen Zyklus abwarten?`Die Ärztin ist gut und ich vertraue ihr, aber sie sagt jedes Mal dass ich keine Angst haben soll, es wäre alles normal mit den Brüsten und Schmerzen würden selten auf Krebs hindeuten, sie würde aber gerne notfalls noch mal tasten, wenn es mich beruhigt. Ich mag eigentlich nicht schon wieder zur Ärztin rennen

Meine beiden letzten Frauenärztinnen sagten auch, dass Brustschmerzen leider nicht immer geklärt werden können. Das beruhigt mich jetzt nur leider nicht.

Ich hab einfach mal wieder Panik. Bin übrigens 28 Jahre alt...

04.11.2012 21:33 • 06.11.2012 #1


8 Antworten ↓


Hi,

ich kann dir nur aus meiner eigenen Erfahrung sagen: Brustschmerzen sind noch lange keine Krebsschmerzen.

Ich habe auch immer wieder mal aus heiterem Himmel irgendein Pieken in der Brust. Wenn ich dann entweder meine Lymphknoten in Achselnähe massiere oder die Brust selbst oder mich einfach nur entspanne oder ein paar ENTSPANNTE, leichte Dehnübungen mit Armen und Schultern mache, ist der Schmerz wieder weg. Hast du es schon mit diesen Möglichkeiten probiert?

04.11.2012 21:39 • #2



Panik vor Brustkrebs ist zurück, November-blues.

x 3


Verstehe, daß du nicht schon wieder zur Ärztin rennen möchtest, aber wenn sie das gesagt hat, das sie dich nochmal abtasten und dir das ein Stück deine Panik nehmen würde, dann solltest du doch nochmal hingehen.
Das gibt dir mehr Sicherheit.

LG Finja

05.11.2012 04:07 • #3


Kannst du nicht einfach mal eine Mammographie machen lassen?

05.11.2012 09:16 • #4


Ich werde jetzt morgen mal zur Rücken-/Nacken-Massage gehen, vielleicht lockert sich da schon etwas. Wenn es bis nach meiner nächsten Periode nicht besser ist, werde ich noch mal bei der Ärztin anklopfen.
Mammographie, ich weiß nicht...nur wenn es die Ärztin empfiehlt. Ich bin immerhin "erst" 28, habe schon Darmspiegelungen und sonstwas hinter mir (wg. meiner Krankheitsangst). Ich versuche grade davon wegzukommen, immer sofort mit der großen "Untersuchungskeule" zu kommen.
Danke für eure Tipps!

05.11.2012 11:08 • #5


Das wäre ein guter Weg, wünsche dir alles Gute.

Finja

05.11.2012 11:54 • #6


Zitat von little_mermaid:
Ich werde jetzt morgen mal zur Rücken-/Nacken-Massage gehen, vielleicht lockert sich da schon etwas.
Das wünsche ich dir.

Zitat:
Wenn es bis nach meiner nächsten Periode nicht besser ist, werde ich noch mal bei der Ärztin anklopfen.
Auch hormonelle Schwankungen können zu Missempfindungen in der Brust führen. Dann sind sie aber meines Wissens harmlos.

Zitat:
Mammographie, ich weiß nicht...nur wenn es die Ärztin empfiehlt.
Genau. Das würde ich nicht tun. Das ist immerhin eine echte Belastung für dich und deine Brust: Es tut sehr weh, es ist eine Zufuhr von Röntgenstrahlung, die selber Krebs erzeugen kann (sollte man daher sehr sparsam einsetzen) und letzten Endes ist sie unzuverlässig. Es können dabei trotzdem Knoten übersehen werden, andererseits werden da auch Dinge "entdeckt", die völlig harmlos sind und wo dann nur unnötig Stress und Aktionismus und Untersuchungen produziert werden, die selber zu unnötiger Verletzung durch Gewebsentnahme usw. führen. Wenn es also nicht unbedingt nötig ist, würde ich es NICHT tun. (Aus eigener Erfahrung.)

05.11.2012 13:37 • #7


Sehe ich genauso, @GastB. Danke für deine Erfahrungen. Ich vermeide Röntgen etc. auch wo es geht. Leider musste ich in den letzten Jahren viermal geröntgt werden wegen einem Bruch und Zahnproblemen. Und das mit der Mammo kommt noch früh genug im Leben auf mich zu (hoffentlich nicht vorzeitig...).

Ich versuche mich erstmal zu beruhigen, da ich Missempfindungen schon kenne und bislang keine Ärztin etwas finden konnte.
Erstmal morgen bei der Mass. verwöhnen lassen

05.11.2012 22:36 • #8


Ich habe auch immer wieder mal aus heiterem Himmel irgendein Pieken in der Brust.

06.11.2012 02:37 • #9




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