Ich habe Heilpädagogik studiert, klingt jetzt nicht fachbezogen, aber ich hatte als Schwerpunkt frühkindliche Entwicklung und musste durch die Pathologie und die Pharmakologie aller Kinderkrankheiten.
Man hat ja doch später im Beruf auch mit kranken und geschwächten Kindern zu tun und muss da auch Kenntnisse in Hygiene und Prävention aufweisen.
Diese Erreger gibt es schon immer. Die Methoden werden immer besser, um solche Erreger zu erkennen und bekämpfen. Neu ist, dass sie einen Namen bekommen und das durch die Medien solche Mitteilungen flutartig verbreitet werden.
Das Gefährliche ist, wenn sie mutieren und daher sehr schwer und nicht schnell erkannt werden. Aber auch dann ist diese Panikmache nicht angebracht.
Das Virus ist nun auf dem Schirm, es wird schnellere Diagnosemöglichkeiten geben und wenn wirklich der Weltuntergang durch ein Virus droht, dann kann man eh nichts mehr machen und sich schützen- aber so weit wird es nicht kommen.
Achte auf normale Hygiene und lass dein Kind Kind sein, so härtet das Immunsystem am Besten ab
Ich kann verstehen, dass man gerade bei Kindern sich schnell verrückt machen lässt, weil man für sie mitverantwortlich ist.
Das ist auch gut, es wäre schlimm, wenn sie uns egal wären. Aber die ganze Welt ist voller Viren und Bakterien, Würmer, Parasiten und Mikroben.
Was du tun kannst, ist das Immunsystem zu unterstützen, gehe viel an die frische Luft mit den Kleinen, achte auf gesunde Ernährung und lass sie auch mal im Dreck und Staub suhlen. Das Immunsystem braucht Arbeit, ansonsten wird ihm langweilig und es schläft ein, dann kann es sein, dass es Erreger nicht schnell genug erkennt.
Ich habe auch vor vielem Angst, die Angst vor Krankheiten gehört nicht dazu. Wir haben unterschiedliche Ängste und ich denke es ist ganz gut, wenn man das auch unterschiedlichen Blickwinkel betrachtet und so die Angst auch besser einschätzen kann, ob sie begründet ist.
Mir hilft es oft, wenn mir jemand sagt, dass meine Angst übertrieben ist, dann sehe ich es auch oft selbst.