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Hallo! Ich bin in meiner Verzweiflung auf dieses Forum gestoßen und kann mich hier vielleicht mit Leidensgenossen austauschen. Ich bin 38 und seit Anfang des Jahres beherrscht die Angst tödlich erkrankt zu sein mein Leben. Auslöser zum einen die Krebserkrankung eines Freundes und der tödliche Unfall einer Freundin. Zu Beginn meiner Pubertät hatte ich das auch und jetzt ist es schlimmer denn je. Ich wache auf mit Angst und geh mit ihr ins Bett. Ständig sind es neue Sachen Haut Krebs oder heute mal wieder Brustkrebs. Ich untersuche mich ständig und hab schon Angst allein im Bad zu sein. Angst vor meinem Körper, genau das ist es. Er ist mein Feind geworden. Ich treib keinen Sport mehr und soziale Kontakte strengen mich an.
Ich warte auf einen Therapieplatz, aber bis dahin muss ich irgendwie klar kommen.
Ich würde so gern wieder aufatmen und Freude verspüren am Leben, aber beherrscht mich komplett.
Habt ihr Tipps für den Alltag? Ich freue mich über Antworten!

05.12.2014 15:06 • 10.12.2014 #1


19 Antworten ↓


Hallo und Willkommen hier im Forum,

du wirst hier sicherlich ein paar Leidensgenossen finden, die das auch mehr oder weniger durchmachen, zwar gibt es dafür die unterschiedlichsten Auslöser, aber die Ängste und Symptome sind oftmals gleich.
Das sind natürlich sehr einschneidene Erlebnisse, die du mitgemacht hast und so etwas hinterlässt immer seine Spuren....
Ich kann nur sagen, ich kann dich sehr gut verstehen, da ich auch unter Hypochondrie leide und sich bei mir auch die schlimmsten Krankheiten die Klinke in die Hand geben.
Ich bin seit Mai letzten Jahres in Therapie und musste ein halbes Jahr drauf warten. Ich bin trotzdem immer noch nicht geheilt und die Ängste bestimmen mein Leben...zur Zeit habe ich Herzrasen und Herzstolpern, so dass ich natürlich Angst habe, mein Herz sei krank und ich mache nicht mehr lang.
Das normale Familienleben mit Kind,Frau und Hund wird dadurch strengt mich auch mehr an und ist doch stressiger, weil immer wieder die Angst auftaucht und sich den Platz nimmt, den man eigentlich für die Familie reserviert hat.

Tipps für den Alltag....schwer...tatsächlich Ablenkung, auspowern beim Sport....auch wenn es anstrengend ist, in den Ar. treten und raus gehen....das Grübeln der Krankheiten möglichst abbrechen und ersetzten durch schöne Gedanken.
Ich mache zur Zeit in der Therapie eine Grübelliste dh.ich setzte mich auf den "Grübelstuhl" auf dem sitze ich sonst nie und ich mus die Uhrzeiten aufschreiben wann und wie lange ich über meine Karnkheiten/Symptome grübel ...am Ende des Tages zusammenrechnen und das jeden Tag. Dadurch wird dir erstmal bewusst,wieviel du dich damit beschäftigst und was das eigentlich für ein Quatsch ist.Diese Zeit ist so wertvoll und wir verpulvern sie in diese Krankheiten, statt das Leben zu genießen.

Gehst du denn oft zum Arzt,oder bist du eher wie ich,der Angst vor den Diagnosen hat und wie so ein Strauß,den Kopf in den Sand steckt und erst hingeht,wenn man kurz vorm Zusammenbruch steht?

LG

05.12.2014 16:54 • #2



Meinen Ängsten vor Krebs hilflos ausgeliefert

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Danke für deine Antwort! Ich bin der Strauß! Ich habe Panik vorm Arzt. Male mir alle erdenklichen Situationen aus, wie mir gesagt wir, dass ich schwer krank bin. Bis ich ein nervliches Wrack bin und ma wieder beim Hausarzt sitze, der um meine psychische Erkrankung weis und damit echt gut umgeht. Aber ich schäme mich so, dass ich auch deswegen erst gehe wenns nervlich wieder gar nicht mehr geht.
Ich vertraue den Ärzten eh nicht. Es ist wirklich eine Qual.

05.12.2014 17:01 • #3


Tja, ist bei mir auch so....wenn ich dann bei Arzt war und das kann auch mal erst nach einem halben Jahr Angst und Symptomen der Fall sein, dann ist es nach den Untersuchungen meistens recht schnell weg und dann frag ich mich immer "wie doof bin ich eigentlich".
Aber was passiert...ein paar Wochen später stecke ich wieder in dieser Angstspirale und will wieder nicht zum Arzt,obwohl ich das Leiden doch sofort beenden könnte.

Bekloppt.

05.12.2014 19:30 • #4


Hallo Lisa,

du findest in mir eine Lediensgenossin. Aber ich bin bestimmt nicht die Einzige in diesem Forum. Ich habe auch tierische Angst, ernsthaft krank zu sein - wie bei dir ist es der Krebs. Ich habe es hier schon oft geschrieben. Ich habe besonders Angst vor Brustkrebs. Genau wie du, traue ich mich nicht, meine Brust abzutasten. Ich fasse sie noch nicht einmal an. Nach dem Duschen trockne ich mich nur drum herum ab. ich weiß, das ist äußerst dumm. Aber leider ist es so. Wenn ich in die Badewanne gehe - was ich im Winter gerne tu - dann zieh ich mir (verrückt, ich weiß) ein Bikinioberteil an.

Aber zum Arzt gehen - da habe ich genauso viel Angst wie du. Ich gehe zu keiner Vorsorge. Natürlich weiß ich, dass das wichtig ist. Aber die Angst ist zu groß. Ich hatte vor einigen Jahren, als es noch nicht ganz so schlimm mit mir war, mir beim Duschen die Brust abgetastet und einen Knoten entdeckt. Ich bin völlig ausgerastet. Es war kurz vor Silvester. Mein Mann hat mich in Krankenhaus geschleppt, weil ich gar nicht mehr zu mir kam. Lange Rede, kurzer Sinn, ich hatte alles durch - Mammographie - Biopsie. Zum ´Glück war es nichts Schlimmes. Ich habe 3 Fibroadenome. Damals habe ich mir fest vorgenommen - jetzt gehst du regelmäßig zur Vorsorge. Nur leider ist es bei dem guten Vorsatz geblieben. Ich war zwischenzeitlich in einer Gesprächstherapie. Es war ein ganz liebe und einfühlsame Therapeutin. Nur leider hat sie es auch nicht geschafft, mir zu helfen.

jetzt warte ich darauf - nein eigentlich warte ich nicht darauf - dass ich wieder etwas Schlimmes entdecke. Aber abtasten - nein das geht gar nicht.

Du siehst, du bist nicht allein mit deinen Ängsten. 'Es ist ja auch nicht damit getan, ständig zum Arzt zu rennen und alles abklären zu lassen. Das Grundübel bei uns liegt woanders, diese fürchterlichen Ängste gilt es zu bekämpfen. Aber wie? Ich habe noch keine Lösung gefunden.

Helfen konnte ich dir nicht. Aber du siehst, es gibt noch mehr von diesen Angsthasen.

LG Violetta

05.12.2014 19:46 • #5


Liebe Violetta!

Auch dir danke ich für die offenen Worte.
Sicherlich liegt der Grund für die Ängste tiefer, aber da kann ich auch nur mutmaßen.
Ich hoffe inständig dass es irgendwann wieder aufhört. Es ist als hätte ich eine Türe zur Hölle geöffnet und bekomme sie nicht mehr zu.
Ich zwinge mich schon zur Vorsorge. Aber ich muss dann Beruhigungsmittel nehmen. Ich hab sonst das Gefühl-Und da ist es schon wieder-ich sterbe vor Angst.

Alles was an meinem Körper "auffällig" ist, ist sofort Krebs. Völliger Irrsinn. Meine Kinder sagen schon, ich wäre in letzter Zeit so schnell gereitzt. Was ein Wunder, die Nerven liegen blank. Und wofür das alles? Ich weiß ich kann mein Schicksal nicht kontrollieren, aber das ist was mich fertig macht. Ich hab Angst, meine Kinder allein zu lassen. Sie nicht aufwachsen zu sehen. Anstatt das Hier und Jetzt zu genießen. Was ist denn wenn ich krank werde/bin? Dann kann ich mit Fug und Recht sagen, dass ich das wusste, die ganze Zeit schon. Auch völliger Irrsinn. Ich weiß das alles und trotzdem, es hört nicht auf.

05.12.2014 20:02 • #6


Luna70
Seitdem ich es absolut konsequent vermeide, Dr. Google zu fragen, ist es deutlich besser geworden. Man begegnet natürlich gewissen Themen trotzdem im Alltag und kann dem nicht ganz entgehen. Aber ich suche nicht mehr aktiv nach Symptomen, Krankengeschichten usw. Für mich ist das besser.

Vor Kurzem hatte ich mal einen "Rückfall", weil jemand in meiner Umgebung krank geworden ist. Und prompt hatte ich sofort alle Symptome und es ging mir tagelang nicht aus dem Kopf.

Manchmal überfällt mich die Angst total blitzartig, weil es irgendwo zwickt und mein Kopf mir innerhalb von Sekundenbruchteile die Diagnose dazu liefert. Dafür habe ich mir eine Ablenkung "zurechtgelegt", und zwar den Speiseplan für die nächste Woche. Hört sich vielleicht komisch an, aber ich versuche meine Gedanken sofort darauf zu richten was es demnächst zu essen gibt und was ich dafür einkaufen muss und das für viele Tage nacheinander. Manchmal gelingt es und ich kann meine Gedanken umleiten und es setzt sich erst gar nicht fest. Klappt natürlich nicht immer.

Gut, dass du nun aktiv was gegen deine Angst machen willst. Ich hoffe, die Therapie hilft dir. Arztbesuche und Untersuchungen helfen ja immer nur für gewisse Zeit, danach kommt das nächste Problem, zumindest bei mir. Irgendwie muss man den Kobold besiegen, der im Kopf sitzt und immer wieder flüstert: vielleicht hast du ja doch was und es hat nur noch keiner erkannt...

Ich wünsche dir ein halbwegs angstfreies Wochenende.

LG Luna

05.12.2014 20:06 • #7


Hallo zusammen,
mir geht es auch so,das ich wahnsinnige Angst vor schlimmen Diagnosen habe,ich war jetzt schon einige Jahre nicht mehr beim Frauenarzt,weil ich immer wenn ich da war wochenlang bald verrückt geworden bin vor Angst die könnten anrufen und mir sagen ich habe Krebs.Also vermeide ich diese Situation.Früher habe ich noch nicht mal darüber nachgedacht,das ein Krebsabstrich gemacht wird beim Frauenarzt.Ich bin ganz unbedarft hin und hatte überhaubt keine Angst.Ich weiß nicht warum das alles so schlimm geworden ist.Ich wünschte nur ich könnte wieder so unbefangen sein wie früher

09.12.2014 08:39 • #8


Ich weiß so gut, was du meinst.
Die Unbefangenheit, das weiß ich jetzt, ist ein großes Gut, was abhanden gekommen ist.
Sie ist der inneren Hysterie gewichen. Ich würde auch viel drum geben, diese Freiheit im Kopf wieder zu erlangen.

09.12.2014 08:47 • #9


Ich habe mich schon so oft gefragt,wann das passiert ist.Ich habe früher auch viel öfter einfach etwas ausprobiert, zum Beispiel auch bei kleineren Problemen zum Arzt gegangen,einfach mal hören was er dazu sagt.Das wäre mir heute nicht möglich.
Wie findet man dort wieder hin?Bis jetzt habe ich da leider noch nichts gefunden.Habe schon an pflanzlichen Medikamenten alles probiert,was da ist.Yoga,Meditation,autogenes Training,immer auf der Suche den Menschen zu finden,der ich einmal war.

09.12.2014 10:26 • #10


Ich hatte letzt im Taxi ne komische Begegnung. Ich fuhr mit dem Taxi, weil ich Nachts das Auto nicht in einer Tiefgarage abstellen wollte. So allein, da hab ich Schiss. Hatte ich früher nicht... Ich erzählte das dem Taxifahrer. Dann sagte er ganz ruhig: "Eine Frage, haben sie Angst vor dem Tod?" Ich bejahte dir Frage und er sagte, dass sei mein Problem. Er sei gläubig und hätte keine Angst davor, er sei bereit jeder Zeit, schließlich wisse man nicht wann und wie es zu Ende geht. Gut ich renne jetzt nicht in die nächste Kirche oder welches Gotteshaus auch immer. Aber es hat mich nachdenklich gestimmt. Soviele Ängste die mich begleiten. Man kann den Tod nicht kontrollieren, man kann aber das Leben leben. Das sag ich mir ständig. Ich bin fast in der Lebensmitte angekommen, da ist noch soviel was ich erleben will. Ich möchte noch nicht gehen. Ich glaube es ist so krass, weil ich verstärkt merke, dass ich alter. Ich will das nicht. Ich wollte als Kind auch nicht erwachsen werden. Statt joggen zu gehen lieg ich so lang wie möglich im Bett und Hetze dann zur Arbeit. Schade, war mal anders...

09.12.2014 10:46 • #11


Der Taxifahrer hat ja so recht,ich bin auch kein Kirchgänger,aber ich habe mir schon oft gedacht,das die Menschen die in Vertrauen auf Gott leben können,sehr viel ruhiger und gelassener sein können.Ich habe aber das Problem,das ich mich eigentlich nie egal auf wen verlasse,weil ich immer das Gefühl habe alles selber machen und unter Kontrolle haben zu müssen.Ich bin auch Mitte 40 und denke mittlerweile oft,wenn ich es nicht in den nächsten Jahren schaffe meine Probleme zu bewältigen,dann wird mir nicht mehr viel Zeit bleiben um das Leben zu genießen.

09.12.2014 11:04 • #12


Du bist hier nicht alleine mit deiner Angst! Ich gehöre auch zu diesem Personenkreis! Erst hatte ich Angst vor Brustkrebs...hab mich ständig im Spiegel untersucht und -wie du schon sagtest- ist mein eigener Körper zu meinem Feind geworden. Wollte ihn gar nimmer ansehen.
Irgendwann war die Angst wegen Brustkrebst weg.
Inzwischen bin ich bei Lungenkrebs angekommen, weil ich ständig räuspern muss und Schleim im Hals habe (obwohl ich vermute, dass der Schleim von "oben" kommt)
Aber muss dazu sagen....ich bin schon viel ruhiger als noch vor ein paar Wochen/Monaten. Ich war ein "Googler" und seit ich das nicht mehr mache, geht's mir auch wieder besser.
Hoffe sehr das ich bald oder irgendwann wieder völlig angstfrei leben kann?!

09.12.2014 13:14 • #13


das mit dem Räuspern habe ich auch sehr oft. Ich habe festgestellt, dass es besonders schlimm ist, wenn ich nervös bin. Der Hals sitzt dann total zu. Und wie du schon sagst - Nakito, mein Körper ist zu meinem Feind geworden. Ich taste meine Brust nicht ab, fasse sie noch nicht einmal an. Nach dem Duschen trockene ich mich nur drum herum ab. Es gab Zeiten da hatte ich panische Angst vorm duschen. Jetzt habe ich Strategien entwickelt. auch dann die Brust nicht zu berühren. Ob das auf die Dauer gut geht und wie es weiter gehen soll.....ich weiß es nicht...

09.12.2014 16:11 • #14


Hallo Ihr alle

ich kann mich bei euch einreihen.
Seit letztem Jahr hat sie mich auch -die Angst vor Krebs.
Nicht ganz unbegründet, denn ich hatte einen bösartigen Tumor in der Lunge, der aber komplett operativ entfernt werden konnte und auch nicht streut.

Aber seit dem ist nichts mehr, wie es einmal war.
Obwohl ich "geheilt" bin, habe ich das Vertrauen in meinen Körper total verloren.

Auch ich deute die gerigste Unregelmäßigkeit in meinem Befinden oder meinem Körper als mögliche neue Krebserkrankung fehl.
Das ist eine bescheidene Situation.

Meine Therapie hat mich sicher schon ein ganzes Stück weiter gebracht, aber trotzdem fühle ich mich noch sehr am Anfang.

Teilweise habe ich in der Vergangenheit regelrecht das Leben vermieden.
Ich erlaube mir selten, mal sorgenfrei zu sein, weil ich es als fahrlässig empfinde.

Schon schwierig.

Ich bin auch der Typ "Strauß", der Arztbesuche lieber meidet, denn die Qualen, die mir meine Angst da bereitet, sind vom allerfeinsten.

Aktuell stünde mal wieder eine Früherkennungsuntersuchung beim Gynäkologen an, aber ich drücke mich um den Termin, wo ich nur kann.

Wie man aus dieser Spirale rauskommt, weiß ich nicht.
Aber ich weiß, dass es mir sehr hilft, z.B. wie hier in diesem Thread, von gleichgesinnten zu lesen oder mir Bücher zu Gemüte zu führen, die sich mit pathologischen Krankheitsängsten befassen.
D.h., ich versuche, über die kognitive Ebene das Problem zu beackern; das entspricht mir einfach am meisten.
Sobald ich lese, dass es anderen exakt so geht wie mir, relativieren sich meine Ängste und ich begreife, dass meine Ängste keinen begründeten Ursprung haben, sondern sich schlichtweg meine Gedanken selbstständig machen.

Daran zu arbeiten, ist anstrengener, als alles, was ich bisher gemacht habe

Liebe Grüße euch !

09.12.2014 16:58 • #15


Tanilein,
auch ich erlaube mir nicht wirklich sorgenfrei zu sein,weil ich dann immer denke,ich würde es regelrecht herausfordern,das etwas schlimmes passiert.
Mir geht es wir Berichte von Menschen mit den gleichen oder ähnlichen Problemen zu lesen,hilft mir auf jeden Fall.Einen wirklichen Weg raus aus dieser Angst habe ich aber leider auch noch nicht gefunden.

10.12.2014 08:34 • #16


Carcass
Alle Wünsche werden klein, gegen den gesund zu sein. Eine ehemalige Arbeitskollegin und gute Freundin hatte Krebs! Sie ist nun 28 Jahre alt und die Werte sind wohl wieder schlechter geworden, daher wird sie nun eine Australienreise machen für ein Jahr. Wenn ich das dann immer höre, denke ich , ist das Jammern meinerseits auf hohem Niveau, was nicht bedeutet dass es mich oder uns hier nicht auch erwischen kann!

10.12.2014 08:39 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

"Kann". Und das ist der springende Punkt. Du kannst aber auch bei einem Unfall sterben. Es ist egal. Das was hier alle fertig macht, ist die Angst vor etwas, was nicht zu kontrollieren ist. Wir alle können krank werden, aber dass dieser Gedanke so mächtig ist, das ist traurig. Das Leben wieder genießen können, das wünsche ich uns allen.
Die Geschichten von Menschen um uns herum die krank sind, die helfen nicht. Ich glaube jeder reagiert innerlich hysterisch darauf, sucht nach Symptomen etc...
Ich für meinen Teil, weiß jedenfalls dass ich damit im Moment nicht umgehen kann und versuche mich mit Positivem weitestgehend abzulenken. Klappt grad nicht so, aber gut, ich bleib dran. Euch allen einen schönen Tag! Viel Kraft und keine Panikattacken!

10.12.2014 09:00 • x 1 #18


Carcass
Jap so ist es

10.12.2014 09:15 • #19


Zitat von Lise217:
"Kann". Und das ist der springende Punkt. Du kannst aber auch bei einem Unfall sterben. Es ist egal. Das was hier alle fertig macht, ist die Angst vor etwas, was nicht zu kontrollieren ist. Wir alle können krank werden, aber dass dieser Gedanke so mächtig ist, das ist traurig. Das Leben wieder genießen können, das wünsche ich uns allen.
Die Geschichten von Menschen um uns herum die krank sind, die helfen nicht. Ich glaube jeder reagiert innerlich hysterisch darauf, sucht nach Symptomen etc...
Ich für meinen Teil, weiß jedenfalls dass ich damit im Moment nicht umgehen kann und versuche mich mit Positivem weitestgehend abzulenken. Klappt grad nicht so, aber gut, ich bleib dran. Euch allen einen schönen Tag! Viel Kraft und keine Panikattacken!


Genau meine Meinung !
Das hast du gut und richtig auf den Punkt gebracht, finde ich

10.12.2014 09:42 • #20



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