Es ist nun mal so, daß man im allgemeinen als hypochondrische Persönlichkeit, seinen miserablen Zustand nicht akzeptieren mag. Irgendwoher müssen die befürchteten schmerzen doch ihren organischen Ursprung haben . Die Ärzte übersehen doch was, was sicherlich am Anfang vorkommt, bei unklaren Beschwerden sicher häufiger als geahnt. Welcher Arzt kommt z.b. Darauf wenn man über Schmerzen in der Nierengegend klagt, daß da eine Somatisierungsstörung vorliegen kann.
Somatisierungsstörungen werden oft erst nach langer Ärzteodysee entdeckt. Da die vielen Befunde mit den vielen Beschwerden nicht zusammen hängen können. Im vorliegenden Fall dürfte die Betroffene mit ihrer bisherigen Diagnostik nicht einverstanden sein, was verständlich ist, da die Symptome total irritieren und einen kaputt machen. unter diesen Umständen ist die übertriebene Darstellung verständlich um sein unverstandenes Leid zu kompensieren.
Nur ist dieses Forum höchst ungeeignet den hier Mitleidenden einen fetten starken Bären aufzubinden, den die mitleidenden Leser nicht besiegen können, da sie selber durch ihre Angsterkrankungen an die Kette der Furcht gelegt sind. So sind wir teilweise zumindest durch diese Berichterstattung zu echten Mitleidenden geworden, da wir dazu psychisch geneigt sind Symptome mit der Atemluft aufzusaugen und dann selber zu unserem eigenen Schäden zu entwickeln.
Ich habe vor ein paar Tagen aufgrund dieses threads vermehrt Krebsbefürchtungen, da auch ich mit meinen Diagnosen, hypochondrische Persönlichkeit, Angst-und Somatisierungsstörungen nur bedingt daran glauben und Leben kann. Ich denke den meisten hier geht es so, drum war dieser Bericht eben keine gute Warnung an uns, sondern ein innerer psychischer unbewußter Aufruf doch selber auch mal wieder mehr Ängste zu entwickeln. Sicherlich war das nicht in der Absicht der Schreiberin, die ja selbst über massivste Hypochondrien verfügt, man verfolge nur die gesamten Beiträge eines Jahres. ebenso bemitleidenswert wie alle Beiträge der hier Leidenden.
während ich hier schreibe bekomme ich starke Rücken-und komische Leistenschmerzen. es wurde alles abgeklärt, aber aufgrund meiner Ängste befürchte ich irgendeinen Krebs der Metastasen gestreut hat, auch dieser unsinnige Thread hat ein bißchen dazu gewirkt und ich empfinde ihn nicht als wohlgemeinte Warnung, den Ärzten, die uns einreden wollen wir hätten es an der Psyche und nicht am Rücken usw. Bitte nicht zu glauben und ihnen doch lieber äußert skeptisch gegenüber zu stehen und beständig doch an einer somatischen Ursache zu suchen. was ist wenn da eben nichts ist? des weiteren wird der Hypochonder der sich dem hypochondrischen Wahn nähert, weiterhin glauben (müssen), er sei total krank nur die Anderen wissen es nicht, da sie existenzielle Symptome ignorieren und dabei übersehen. das passt auch auf mich, ich bin verzweifelt in all meinem Tun.
Soch eine Irrmacherei kann den ängstlichen in seiner Entwicklung zurückwerfen und jede Therapie, die ich der Authorin empfehle, erfolglos machen. So ein Forum ist nicht geeignet, da für Angstkranke, diese zu beunruhigen, das ist Wasser auf die Mühlen, die die Angstmühle zum rädern bringt.
Natürlich sollte man auch somatische Faktoren nicht verschweigen, es konnten ja doch mal bisher unentdeckte Faktoren vorhanden sein. dieses zu verschweigen wäre natürlich auch ein Form der bewußten Irreführung. Nur empfundene, aber eindeutig erfundene Horrorgeschichten bringen niemanden vorwärts auch den Verursacher nicht. In diesem Sinne einen schönen schmerzfreien Tag