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Meine Panik macht mal wieder was sie will.
So kam es jetzt das ich diese Woche ein Schädel Ct und zwei Schädel Mrt mit Kontrastmittel hatte.
Meine Frage wäre jetzt wie schädlich Mrts mit Kontrastmittel ist?
Ich hatte insgesamt 8 Mrts davon 5 mit Kontrastmittel.
Alles im Zeitraum von 2017- jetzt
Das letzte vor diesen beiden war vor 6 Monaten.

14.04.2019 21:55 • 04.05.2019 #1


22 Antworten ↓


rosebud42
Dazu habe ich mich auch gerade versucht schlau zu machen, denn ich hatte auch vor 2 Wochen erst mein zig'stes Kopf-MRT mit Kontrastmittel und habe leider erst danach gegoogelt dass es darin tatsächlich ein Schwermetall (Gadolinium) gibt, dass im Verdacht steht sich im Gehirn und den Organen abzulagern. Gibt jede Menge relativ aktuelle Artikel dazu, auch aus Fernsehberichten etc.
(zB hier: https://www.daserste.de/information/wir ... l-100.html)
Hab leider beim MRT nicht gefragt was genau sie mir spritzen, die Dame war ohnehin sehr unfreundlich und so "husch husch"..
Falls es aber je ein weiteres MRT gibt werde ich da nachhaken und mir die genaue Bezeichnung auch schriftlich geben lassen. Und ggfls. ganz auf das Kontrastmittel verzichten.

14.04.2019 23:15 • #2



Mehrere MRT in kurzer Zeit schädlich wegen Kontrastmittel?

x 3


med
Ein MRT ist per se unschädlich.
Bei dem Kontrastmittel Gadolinium geht man inzwischen davon aus, dass sich dieses im Körper ablagert. Ob das irgendwann mal zu Folgeerscheinungen führt, weiß man noch nicht, aber bisher gibt es keine Hinweise darauf.
MS Kranke bekommen sehr häufig MRT mit Kontrastmittel, aber bisher hat das noch nicht zu irgendwelchen nachweisbaren, gesundheitlichen Problemen geführt.
Inzwischen werden auch Gadolinium Verbindungen verwendet, die stabiler sind und sich nicht mehr so schnell im Körper anreichern können.
Ich würde mir also keine zu große Sorgen machen.

Mein Beitrag hat sich wohl mit dem vorherigen überschnitten

Zitat von rosebud42:
Hab leider beim MRT nicht gefragt was genau sie mir spritzen, die Dame war ohnehin sehr unfreundlich und so "husch husch"..

Es ist immer Gadolinium, das zu den seltenen Erden zählt.

Es gibt übrigens Fragestellungen, da kann man auf das Kontrastmittel nicht verzichten, sonst macht das MRT keinen Sinn.
Und es ist doch immer eine Frage der Wichtigkeit. Bei z.B. MS und bei Angiographien kann man einfach nicht darauf verzichten.

14.04.2019 23:17 • #3


Hallo!
Wieso hattest du denn so viele Untersuchungen?
Liebe grüße

15.04.2019 07:32 • #4


Ich danke euch für die Antworten:) Ich hab auch ein bisschen gegoogelt und viel über Gadolinium Vergiftungen gelesen und das hat mich dann sehr beunruhigt.

Zitat von nektarine:
Hallo!
Wieso hattest du denn so viele Untersuchungen?
Liebe grüße


Zu deiner Frage:
Aufgrund des Verdachts von MS und anderer entzündlicher Sachen

Ich hoffe nur das ich mir nicht mehr geschadet habe als genutz.

24.04.2019 17:32 • #5


Uropanoel
Zitat von Anxietyeveryday:
Ich hoffe nur das ich mir nicht mehr geschadet habe als genutz.


Beim nächsten mal frag nach, ob das Kontrastmittel unerlässlich ist.
Bei mein letzten MRT der Wirbel 2017, sollte ich es auch bekommen, sollte dafür unterschreiben.
Habe es aber abgelehnt, die Assistenzärztin war ganz schön sauer darüber, warum weiß ich nicht.
Als Begründung, sonnst erkennt man nix richtig. Ich blieb bei meine Ablehnung.
Sie sagte mir, das sie erst Frau Dr. fragen muss ob es auch ohne geht.
Frau Dr. sagte ja. Und siehe da, man konnte alles sehr gut erkennen, das war im Krankenhaus.

24.04.2019 17:55 • #6


med
nun, bei Verdacht auf MS ist das etwas anders gelagert. da ist Kontrastmittel nötig.
Im Übrigen sollte man google nicht immer vertrauen.
Ob Gadolinium überhaupt Schaden anrichtet, selbst wenn es sich ablagert, ist noch gar nicht geklärt.Bisher geht man nicht davon aus.

24.04.2019 18:24 • #7


koenig
Zitat von Anxietyeveryday:
Ich hatte insgesamt 8 Mrts davon 5 mit Kontrastmittel.
Alles im Zeitraum von 2017- jetzt


Ich habe auch schon oft Krankheitsängste. Ich bin aber immer erschrocken darüber, wie leichtfertig solche Untersuchungen von den Ärzten angeordnet werden. Die verdienen sich nur ne goldene Nase. Sinn macht es oft nicht.

24.04.2019 20:43 • x 3 #8


NIEaufgeben
Zitat von koenig:

Ich habe auch schon oft Krankheitsängste. Ich bin aber immer erschrocken darüber, wie leichtfertig solche Untersuchungen von den Ärzten angeordnet werden. Die verdienen sich nur ne goldene Nase. Sinn macht es oft nicht.

Top Kommentar,ich hab's auch gedacht

24.04.2019 20:48 • #9


med
Zitat von koenig:

Ich habe auch schon oft Krankheitsängste. Ich bin aber immer erschrocken darüber, wie leichtfertig solche Untersuchungen von den Ärzten angeordnet werden. Die verdienen sich nur ne goldene Nase. Sinn macht es oft nicht.


Ja, ne, is klar. Weil man das ja auch weiss, ohne die Details zu kennen.

Ausserdem verstehe ich eines nicht: Einmal machen sie zu wenig, wenn sie nicht auf die Sorgen eingehen und dann wollen sie nur Geld verdienen und machen zu viel Untersuchungen. Was denn nun?

Ehrlich, ohne zu wissen, wie das genau war, würde ich den Ball flach halten.

24.04.2019 21:12 • x 1 #10


NIEaufgeben
Naja ich kenne Leute mit MS aber keinem von denen wurde in nur einer Woche ein CT und zwei mrts gemacht....

24.04.2019 21:15 • #11


med
Zitat von Ewigeangst:
Naja ich kenne Leute mit MS aber keinem von denen wurde in nur einer Woche ein CT und zwei mrts gemacht....


Also ein und der selbe Arzt hat in einer Woche am Kopf wegen Verdacht auf MS 2 MRT und ein CT angeordnet? und das ist Fakt?

24.04.2019 21:17 • x 1 #12


Ich beneide die welche mal eben cts und mrts bekommen, mir gehts gerade voll uebel aber ich bin ja schon als psycho bekannt da spart man sich jegliche untersuchung. Seit einfach froh dass ihr ordentlich untersucht worden seid und fangt nicht noch an die ganze Technik zu hinterfragen.

24.04.2019 21:41 • #13


med
Zitat von mirko82:
Ich beneide die welche mal eben cts und mrts bekommen, mir gehts gerade voll uebel aber ich bin ja schon als psycho bekannt da spart man sich jegliche untersuchung. Seit einfach froh dass ihr ordentlich untersucht worden seid und fangt nicht noch an die ganze Technik zu hinterfragen.


Auch da muss ich sagen, dass es manchmal einfach nicht sinnvoll ist, apparative Diagnostik einzuleiten.
Ich verstehe, dass man das Gefühl hat, dass sich der Arzt Untersuchungen spart, weil man einen Psychostempel hat, aber manchmal hat man halt einfach nur das Gefühl.
In jedem Fall gibt es unbestritten gute und schlechte Ärzte, aber ab und zu muss man auch seine Wahrnehmung hinterfragen.

24.04.2019 21:48 • #14


Zitat:
Auch da muss ich sagen, dass es manchmal einfach nicht sinnvoll ist, apparative Diagnostik einzuleiten.
Ich verstehe, dass man das Gefühl hat, dass sich der Arzt Untersuchungen spart, weil man einen Psychostempel hat, aber manchmal hat man halt einfach nur das Gefühl.
In jedem Fall gibt es unbestritten gute und schlechte Ärzte, aber ab und zu muss man auch seine Wahrnehmung hinterfragen.



Da bin ich eigentlich ganz bei dir. Ich fuer mich finde aber dass ich nicht ausreichend untersucht wurde,was natuerlich im Auge des Betrachters liegt.Auf der anderen seite weiss ich ja dass ich Angst/panikk und dystemi habe, alle moeglichen symptome und dass seit 13 jahren. Auf der anderen seite zeigen sich staendig Symptome in neuem gewand und scheinbar immer schwerer bzw. Schwerer ertragbar. Das erschwert das Aushalten und logische Schlussfolgern extrem. Manchmal denke ich auch dass zwangsgedanken da eine Rolle spielen.

24.04.2019 22:38 • #15


koenig
Ich lese hier auch oft, dass einige schon zig Kardiologenbesuche hinter sich haben.

Ich finde eine Reihe an Untersuchungen durchaus sinnvoll, wenn sich da aber keine Anhaltspunkte auf etwas finden, sollte Schluss sein.
Fakt ist doch, dass viele Beschwerden psychischer Natur sind. Der Mensch an sich verliert den Bezug und das Vertrauen in seinen Körper immer mehr. Die angstmachenden Geschehnisse und Medien tun ihr Übriges.

Es ist natürlich auch nicht gut, wenn ein Arzt nicht mehr auf seinen Patienten eingeht.
Aber das hat ja auch unterschiedliche Gründe.

25.04.2019 05:39 • x 2 #16


med
Zitat von koenig:
Ich lese hier auch oft, dass einige schon zig Kardiologenbesuche hinter sich haben.

Ich finde eine Reihe an Untersuchungen durchaus sinnvoll, wenn sich da aber keine Anhaltspunkte auf etwas finden, sollte Schluss sein.
Fakt ist doch, dass viele Beschwerden psychischer Natur sind. Der Mensch an sich verliert den Bezug und das Vertrauen in seinen Körper immer mehr. Die angstmachenden Geschehnisse und Medien tun ihr Übriges.

Es ist natürlich auch nicht gut, wenn ein Arzt nicht mehr auf seinen Patienten eingeht.
Aber das hat ja auch unterschiedliche Gründe.


So ist es. Das Problem ist heute aber, dass der eine meist nichts vom anderen Kardiologen weiß und somit viele Untersuchungen doppelt und 3-fach gemacht werden.

25.04.2019 06:16 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

koenig
Oft ja auch durch das Ärztehopping der Patienten.

25.04.2019 06:21 • #18


med
eben. Genaus das sind Kosten in Millionenhöhe, die es eigentlich nicht braucht. Facharzttermine, die andere dringend bräuchten sind daher über Monate belegt.
Es gibt mehr Hypochonder als man denkt und, wie schon gesagt, die Medien und insbesondre Google machen das noch schlimmer.
Man sollte sich einen guten Hausarzt suchen, der einen zum Facharzt überweist. Ein Facharzttermin ggfs. mit einer Zweitmeinung sind ok, aber dann sollte, auch im eigenen Interesse Schluss sein.
Die vielen Arzttermine machen es ja nicht besser.

25.04.2019 06:25 • x 3 #19


Ich muss das hier glaube ich nochmal genauer erklären.
Es war nicht der selbe Arzt und ich bin auch selbst Schuld da ich aus Panik oft in einer Notaufnahme renne und wenn die mich nicht kennen, machen die oft gleich ein Bild vom Kopf usw.

04.05.2019 19:24 • #20



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