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Anxietyeveryday
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Meine Panik macht mal wieder was sie will.
So kam es jetzt das ich diese Woche ein Schädel Ct und zwei Schädel Mrt mit Kontrastmittel hatte.
Meine Frage wäre jetzt wie schädlich Mrts mit Kontrastmittel ist?
Ich hatte insgesamt 8 Mrts davon 5 mit Kontrastmittel.
Alles im Zeitraum von 2017- jetzt
Das letzte vor diesen beiden war vor 6 Monaten.

04.05.2019 #1


22 Antworten ↓
marialola

marialola
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Diese bildgebenden Verfahren bergen nicht selten große Gefahren, deswegen sollte man die nie leichtfertig einsetzen und den vernünftigen Ärzten dankbar sein, die da auch mal aufgrund ihrer Erfahrung die Bremse ziehen. Ich meine damit nicht die Untersuchung an sich, sondern die enorme Gefahr der Zufallsbefunde.
Klar, wer lebensbedrohlich krank ist, hat keine Wahl.
Aber, ich werde nie verstehen, wie man sich um so ein gefährliches Spiel reißen kann.
Nur ein Beispiel aus meinem Bekanntenkreis.
Frau lässt sich vorsorglich Kiefer untersuchen, wegen einer anstehenden Zahnextraktion. Mit MRT glaube ich, sollte da zur Sicherheit etwas abgeklärt werden. Es war nicht zwingend nötig.
Die arme Frau erfuhr dadurch von einem Aneurisma.
Operieren oder nicht?
Keiner konnte sagen. Ob es ihr je Probleme machen würde.
Einige Ärzte sagten, man sollte es lassen, eine OP ist risikoreich.
Die Wahrscheinlichkeit, ob es platzt ist nicht sicher einzuschätzen.
Einige sagten, es ist unwahrscheinlich, andere machten ihr aber Angst.
Diese arme Frau durchlebte von dem Tag der MRT die Hölle.
Von da an hatte sie keinen glücklichen Augenblick mehr.
Alles kaputt.
Sie entschied sich zur OP, weil sie die Angst nicht ertrug.
Es kam zu Komplikationen.
Koma. Schlaganfall. Behinderung.
Die Frau war vorher kerngesund und hatte ein glückliches Leben.
Jetzt ist sie in Reha und langsam geht es ihr besser.
Ich kann nur jedem raten, so etwas genau abzuwägen.
Es werden auch andere Zufalls und Nebenbefunde ans Licht gebracht, die dem Menschen nie etwas getan hätten. Ich könnte noch sehr sehr viele traurige Geschichten erzählen. Wahre Geschichten.
Von daher habe ich große Achtung vor standhaften Ärzten, die aufgrund ihrer Erfahrung abwägen können, was zu verantworten ist. Ärzte, die eben nicht mit der Angst der Patienten spielen.
Oft machen diese guten Ärzte sich unbeliebt und der Patient rennt herum, bis ihm einer den Gefallen tut.
Klar, wenn es nicht anders geht, ist es ok. Aber bei nicht bedrohlichen Zuständen sollte man bitte die Finger von Überdiagnosen lassen.

04.05.2019 21:28 • x 3 #21


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Mehrere MRT in kurzer Zeit schädlich wegen Kontrastmittel?

x 3



rosebud42
Dazu habe ich mich auch gerade versucht schlau zu machen, denn ich hatte auch vor 2 Wochen erst mein zig'stes Kopf-MRT mit Kontrastmittel und habe leider erst danach gegoogelt dass es darin tatsächlich ein Schwermetall (Gadolinium) gibt, dass im Verdacht steht sich im Gehirn und den Organen abzulagern. Gibt jede Menge relativ aktuelle Artikel dazu, auch aus Fernsehberichten etc.
(zB hier: https://www.daserste.de/information/wir ... l-100.html)
Hab leider beim MRT nicht gefragt was genau sie mir spritzen, die Dame war ohnehin sehr unfreundlich und so "husch husch"..
Falls es aber je ein weiteres MRT gibt werde ich da nachhaken und mir die genaue Bezeichnung auch schriftlich geben lassen. Und ggfls. ganz auf das Kontrastmittel verzichten.

#2


M
Ein MRT ist per se unschädlich.
Bei dem Kontrastmittel Gadolinium geht man inzwischen davon aus, dass sich dieses im Körper ablagert. Ob das irgendwann mal zu Folgeerscheinungen führt, weiß man noch nicht, aber bisher gibt es keine Hinweise darauf.
MS Kranke bekommen sehr häufig MRT mit Kontrastmittel, aber bisher hat das noch nicht zu irgendwelchen nachweisbaren, gesundheitlichen Problemen geführt.
Inzwischen werden auch Gadolinium Verbindungen verwendet, die stabiler sind und sich nicht mehr so schnell im Körper anreichern können.
Ich würde mir also keine zu große Sorgen machen.

Mein Beitrag hat sich wohl mit dem vorherigen überschnitten Smile

Zitat von rosebud42:
Hab leider beim MRT nicht gefragt was genau sie mir spritzen, die Dame war ohnehin sehr unfreundlich und so "husch husch"..

Es ist immer Gadolinium, das zu den seltenen Erden zählt.

Es gibt übrigens Fragestellungen, da kann man auf das Kontrastmittel nicht verzichten, sonst macht das MRT keinen Sinn.
Und es ist doch immer eine Frage der Wichtigkeit. Bei z.B. MS und bei Angiographien kann man einfach nicht darauf verzichten.

#3


N
Hallo!
Wieso hattest du denn so viele Untersuchungen?
Liebe grüße

#4


A
Ich danke euch für die Antworten:) Ich hab auch ein bisschen gegoogelt und viel über Gadolinium Vergiftungen gelesen und das hat mich dann sehr beunruhigt.

Zitat von nektarine:
Hallo!
Wieso hattest du denn so viele Untersuchungen?
Liebe grüße


Zu deiner Frage:
Aufgrund des Verdachts von MS und anderer entzündlicher Sachen

Ich hoffe nur das ich mir nicht mehr geschadet habe als genutz.

#5


Uropanoel
Zitat von Anxietyeveryday:
Ich hoffe nur das ich mir nicht mehr geschadet habe als genutz.


Beim nächsten mal frag nach, ob das Kontrastmittel unerlässlich ist.
Bei mein letzten MRT der Wirbel 2017, sollte ich es auch bekommen, sollte dafür unterschreiben.
Habe es aber abgelehnt, die Assistenzärztin war ganz schön sauer darüber, warum weiß ich nicht.
Als Begründung, sonnst erkennt man nix richtig. Ich blieb bei meine Ablehnung.
Sie sagte mir, das sie erst Frau Dr. fragen muss ob es auch ohne geht.
Frau Dr. sagte ja. Und siehe da, man konnte alles sehr gut erkennen, das war im Krankenhaus.

#6


M
nun, bei Verdacht auf MS ist das etwas anders gelagert. da ist Kontrastmittel nötig.
Im Übrigen sollte man google nicht immer vertrauen.
Ob Gadolinium überhaupt Schaden anrichtet, selbst wenn es sich ablagert, ist noch gar nicht geklärt.Bisher geht man nicht davon aus.

#7


koenig
Zitat von Anxietyeveryday:
Ich hatte insgesamt 8 Mrts davon 5 mit Kontrastmittel.
Alles im Zeitraum von 2017- jetzt


Ich habe auch schon oft Krankheitsängste. Ich bin aber immer erschrocken darüber, wie leichtfertig solche Untersuchungen von den Ärzten angeordnet werden. Die verdienen sich nur ne goldene Nase. Sinn macht es oft nicht.

x 3 #8


Sonja77
Zitat von koenig:

Ich habe auch schon oft Krankheitsängste. Ich bin aber immer erschrocken darüber, wie leichtfertig solche Untersuchungen von den Ärzten angeordnet werden. Die verdienen sich nur ne goldene Nase. Sinn macht es oft nicht.

Top Kommentar,ich hab's auch gedacht

#9


M
Zitat von koenig:

Ich habe auch schon oft Krankheitsängste. Ich bin aber immer erschrocken darüber, wie leichtfertig solche Untersuchungen von den Ärzten angeordnet werden. Die verdienen sich nur ne goldene Nase. Sinn macht es oft nicht.


Ja, ne, is klar. Weil man das ja auch weiss, ohne die Details zu kennen.

Ausserdem verstehe ich eines nicht: Einmal machen sie zu wenig, wenn sie nicht auf die Sorgen eingehen und dann wollen sie nur Geld verdienen und machen zu viel Untersuchungen. Was denn nun?

Ehrlich, ohne zu wissen, wie das genau war, würde ich den Ball flach halten.

x 1 #10


Sonja77
Naja ich kenne Leute mit MS aber keinem von denen wurde in nur einer Woche ein CT und zwei mrts gemacht....

#11


M
Zitat von Ewigeangst:
Naja ich kenne Leute mit MS aber keinem von denen wurde in nur einer Woche ein CT und zwei mrts gemacht....


Also ein und der selbe Arzt hat in einer Woche am Kopf wegen Verdacht auf MS 2 MRT und ein CT angeordnet? und das ist Fakt?

x 1 #12


M
Ich beneide die welche mal eben cts und mrts bekommen, mir gehts gerade voll uebel aber ich bin ja schon als psycho bekannt da spart man sich jegliche untersuchung. Seit einfach froh dass ihr ordentlich untersucht worden seid und fangt nicht noch an die ganze Technik zu hinterfragen.

#13


M
Zitat von mirko82:
Ich beneide die welche mal eben cts und mrts bekommen, mir gehts gerade voll uebel aber ich bin ja schon als psycho bekannt da spart man sich jegliche untersuchung. Seit einfach froh dass ihr ordentlich untersucht worden seid und fangt nicht noch an die ganze Technik zu hinterfragen.


Auch da muss ich sagen, dass es manchmal einfach nicht sinnvoll ist, apparative Diagnostik einzuleiten.
Ich verstehe, dass man das Gefühl hat, dass sich der Arzt Untersuchungen spart, weil man einen Psychostempel hat, aber manchmal hat man halt einfach nur das Gefühl.
In jedem Fall gibt es unbestritten gute und schlechte Ärzte, aber ab und zu muss man auch seine Wahrnehmung hinterfragen.

#14


M
Zitat:
Auch da muss ich sagen, dass es manchmal einfach nicht sinnvoll ist, apparative Diagnostik einzuleiten.
Ich verstehe, dass man das Gefühl hat, dass sich der Arzt Untersuchungen spart, weil man einen Psychostempel hat, aber manchmal hat man halt einfach nur das Gefühl.
In jedem Fall gibt es unbestritten gute und schlechte Ärzte, aber ab und zu muss man auch seine Wahrnehmung hinterfragen.



Da bin ich eigentlich ganz bei dir. Ich fuer mich finde aber dass ich nicht ausreichend untersucht wurde,was natuerlich im Auge des Betrachters liegt.Auf der anderen seite weiss ich ja dass ich Angst/panikk und dystemi habe, alle moeglichen symptome und dass seit 13 jahren. Auf der anderen seite zeigen sich staendig Symptome in neuem gewand und scheinbar immer schwerer bzw. Schwerer ertragbar. Das erschwert das Aushalten und logische Schlussfolgern extrem. Manchmal denke ich auch dass zwangsgedanken da eine Rolle spielen.

#15


koenig
Ich lese hier auch oft, dass einige schon zig Kardiologenbesuche hinter sich haben.

Ich finde eine Reihe an Untersuchungen durchaus sinnvoll, wenn sich da aber keine Anhaltspunkte auf etwas finden, sollte Schluss sein.
Fakt ist doch, dass viele Beschwerden psychischer Natur sind. Der Mensch an sich verliert den Bezug und das Vertrauen in seinen Körper immer mehr. Die angstmachenden Geschehnisse und Medien tun ihr Übriges.

Es ist natürlich auch nicht gut, wenn ein Arzt nicht mehr auf seinen Patienten eingeht.
Aber das hat ja auch unterschiedliche Gründe.

x 2 #16


M
Zitat von koenig:
Ich lese hier auch oft, dass einige schon zig Kardiologenbesuche hinter sich haben.

Ich finde eine Reihe an Untersuchungen durchaus sinnvoll, wenn sich da aber keine Anhaltspunkte auf etwas finden, sollte Schluss sein.
Fakt ist doch, dass viele Beschwerden psychischer Natur sind. Der Mensch an sich verliert den Bezug und das Vertrauen in seinen Körper immer mehr. Die angstmachenden Geschehnisse und Medien tun ihr Übriges.

Es ist natürlich auch nicht gut, wenn ein Arzt nicht mehr auf seinen Patienten eingeht.
Aber das hat ja auch unterschiedliche Gründe.


So ist es. Das Problem ist heute aber, dass der eine meist nichts vom anderen Kardiologen weiß und somit viele Untersuchungen doppelt und 3-fach gemacht werden.

#17

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koenig
Oft ja auch durch das Ärztehopping der Patienten.

#18


M
eben. Genaus das sind Kosten in Millionenhöhe, die es eigentlich nicht braucht. Facharzttermine, die andere dringend bräuchten sind daher über Monate belegt.
Es gibt mehr Hypochonder als man denkt und, wie schon gesagt, die Medien und insbesondre Google machen das noch schlimmer.
Man sollte sich einen guten Hausarzt suchen, der einen zum Facharzt überweist. Ein Facharzttermin ggfs. mit einer Zweitmeinung sind ok, aber dann sollte, auch im eigenen Interesse Schluss sein.
Die vielen Arzttermine machen es ja nicht besser.

x 3 #19


A
Ich muss das hier glaube ich nochmal genauer erklären.
Es war nicht der selbe Arzt und ich bin auch selbst Schuld da ich aus Panik oft in einer Notaufnahme renne und wenn die mich nicht kennen, machen die oft gleich ein Bild vom Kopf usw.

#20


A


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