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@Marie28 , wir sind vergänglich und ab und an geht was kaputt. Manches kann repariert werden, anderes nicht. Dann hat man einen Makel, mit dem man leben muss. Weißer Fleck im Sehfeld erinnert mich an Weißflecken im Gesicht. Die Leute haben es auch schwer, wegen ihres Schönheitsempfindens, obwohl sie weiterhin unbeschwert sehen. Solange es sozusagen nicht zu sehr stört, dass du gar nichts mehr siehst, kannst du es gelassen sehen. Niemand ist perfekt. Die Angst, dass es schlimmer werden könnte, macht dir nur das Leben schwer und es nicht weg. Es würde viel eher - in einer gewissen Sichtweise - "weggehen", wenn du dem nicht zuviel Aufmerksamkeit schenkst. Also wenn du es annimmst und damit zu einem Teil vergisst.
Ich habe einen kleinen Punkt im Sehfeld, schon ewig. Nicht ganz mittig. Manchmal sehe ich ihn nicht, obwohl er da ist. Dann sehe ich sozusagen "drüber weg". Ich war deswegen noch nie beim Arzt. Die Devise ist: Weitermachen und beobachten!
Ein ehemaliger Bekannter hingegen hatt einen dunklen Fleck in der Mitte, der eine bekannte Krankheit ist, die zur Erblindung führt. Davon lies er sich nicht verrückt machen, sondern bereitete sich und sein Leben gut darauf vor.
Bei den allermeisten Krankheiten, mal ausgenommen Erkältungskrankheiten, gibt es keine Sofortheilung. Sie entstehen langsam und heilen langsam. Da brauch man sich keinen Streß machen. Man kann sich also Zeit lassen. Sie ergreifen auch selten die Flucht. Sie sind einem also erstmal sicher. Don't Panic! Und wenn man eh nichts dagegen tun kann, war aller Streß vollkommen sinnlos gewesen. Selbst bei Krebs, aber da geht es meistens darum, dass er nicht gleich am ersten Tag erkannt wird, bzw. so früh wie möglich erkannt werden soll. Aber da sollte nicht die Panik die Lösung sein, sondern Präventionsuntersuchungen. Bei Erkältungskrankheiten hilft frühzeitige Intervention (Vitamine, viel Trinken).
30.01.2026 19:03 •
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