Pfeil rechts

ich habe mich heute hier angemeldet,weil ich es einfach nicht mehr aushalte und nicht weiß was ich tun soll..Und vielleicht kann mir einfach einen guten Rat geben,helfen oder einfach nur zum Austausch da sein.
Angefangen hat es ungefähr am Anfang des Jahres, das sich meine Gedanken immer wieder um Krankheiten drehten.
Ich hatte damals morgendliche Hustenanfälle und da ich Raucher bin,hatte ich ständig die Angst davor,es sei etwas ernsthaftes,nach ner Zeit von etwa 4-5 Wochen ließen der Husten nach,war auch nie beim Arzt deswegen.
Jedenfalls hatte ich den Husten seitdem auch nicht mehr...Immer mal wieder zwischendurch hatte ich Angst davor etwas ernsthaftes zu haben oder zu bekommen..Aber jetzt ist seit einigen Wochen so,das sich meine Gedanken täglich und egal in welcher Situation um eine schwere Krankheit drehen und ich riesengroße Angst davor habe,das ich nicht alt werde und bald sterben muss... Jedes kleine Unwohlsein deute ich als etwas ernsthaftes.
Ich würde aber wirklich auch gern wissen,wie mein körperlicher Zustand ist, ob die Organe wie Herz u. Lunge noch in Ordnung bzw gesund sind.
Kann ich denn einfach zu einem Hausarzt gehen und er überweist mich zu einem Spezialisten für Innere Medizin?Das ich ein Ekg und eine Pulmosonografie durchführen lassen kann? Denn wenn da alles in Ordnung wäre, würde das mich deutlich beruhigen und ich könnte Ballast abwerfen. Aber ohne ein bestimmten Anlass bekomme ich doch nicht so eine Untersuchung oder?ist ja schließlich alles eine Kostenfrage und der Arzt muss es ja auch bei den Krankenkassen begründen ,warum er das aufgetragen hat?Wie seit ihr denn zu best. Untersuchungen gekommen? ich wünsche mir richtig so eine Untersuchung,damit ich endlich Gewissheit habe und aufhören kann,mir weiter Gedanken über mögliche Fehler und Erkrankungen zu machen.
Danke

01.11.2012 21:59 • 08.11.2012 #1


12 Antworten ↓


Liebe Steph,

habe mich gerade hier angemeldet, weil ich zufällig hier (nach fünf Jahren das 2. Mal) vorbeigeschaut habe, und mich Deine Worte so angesprochen haben, und ich dir antworten will.

Ich bin mir sicher, das Du einen Arzt ifndest, der Dir eine Überweisung zu einem Internisten oder was auch immer Du willst, rausschreibt.

Und vielleicht kriegst Du dann auch Informationen, die dich beruhigen, weil doch alles in Ordnung ist.

Aber ich bin mir ganz sicher: Sie kommt wieder, die Angst! Ist doch Deine, wo soll sie denn sonst hin?

Darauf bin ich jedenfalls nach vielen durchschwitzten Panik Nächten vor einigen Jahren gekommen: Hey, das ist meine Angst, gehört zu mir, wie meine kleine Tochter, nimm sie an, wein mit ihr, freu dich, dass du sie spüren kannst.

Du hast sie wohl mal weggeschickt, sie ist auch ganz weit weggegangen, du hat sie nicht vermisst... aber sie ist schon wertvoll, Dein Gefühl, eine Facette davon, eine die dich warnen kann, die dir bedeuten kann: Pass auf, es gibt noch ein paar andere Sachen, die du gerade nicht sehen kannst oder willst, und dass ich dich jetzt von dem "normalen Alltag" ablenke, dient vielleicht einfach dazu, dass du nicht zu schnell fährst, wenn dir gleich ein Laster auf der falschen Spur entgegen kommt...

Wenn Du sie annimmst, deine Angst, brauchst du sie nicht fürchten, kannst Dich freuen und glücklich schätzen, dass du sie wahrnehmen kannst. Nicht immer. Aber wenn sie sich meldet, versuch nicht gleich sie loszuwerden, sondern behandele sie mit Respekt: Was willst Du mir sagen? Bist du vielleicht gerade überbesorgt? Kann ja auch mal passieren. dann mach ich jetzt mal ne Pause, und warte, bis Du Dich beruhigt hast. ("Respekt" heißt ja auch "zurück-schauen", sich mal umdrehen, kommen alle mit, oder bin ICH zu schnell?)

Wünsche Dir, liebe Steph, alles Gute, und Danke, dass Du Dich hier so mitgeteilt hast!

wolfwolf

01.11.2012 23:06 • #2



Leide ich unter einer Hypochondrie?

x 3


Hallo lady steph

Hypochondrie heißt nur so viel wie "Angst vor Krankheit".
Ob sie jetzt mehr oder weniger begründet ist, spielt dabei erst mal keine Rolle.
Hier in diesen Forum ist ja nich unsere Gemeinsamkeit, dass wir gesünder oder kranker sind als andere Menschen.
Sondern das sich unsere Gedanken oder unsere Ängste übertrieben um dieses Thema drehen.

Deshalb sind das Erste ,über was ich mit deinen Arzt reden würde , diese Ängste.
Das nach einer durchgestanden Untersuchung, die nichts ergeben hat, Dauerhaft eine Besserung eintritt.
Den Zahn mußten sich hier viele hier ziehen, ich übrigens auch.

Ich will nicht sagen lass diese Untersuchungen sein, sondern eher vernachlässige nicht den anderen Aspeckt.

Weil wenn man es nüchtern sieht, könnte man sagen "hör mit dem Rauchen auf".
Etwas besseres, kannst du im Moment nicht für deine Gesundheit und ein "langes" Leben tun

02.11.2012 10:12 • #3


Du kannst einfach so zu einem Internisten gehen und 10 Euro bezahlen. Manche Hausärzte sind auch gleichzeitig Internisten.
Dass du ein EKG bekommst, davon kannst du ausgehen. Wenn du sagst, dass du irgendwelche Ängste wegen dem Herz hast, kriegst du auch ein Langzeit-EKG. Blutuntersuchung wird garantiert auch gemacht. Evtl. Langzeit-Blutdruckmessung. Also dass man das bekommt, ist überhaupt kein Problem. Das sind Standard-Untersuchungen.
Ich habe auch ein MRT vom Kopf bekommen, ein EEG, großes Blutbild, Untersuchungen beim HNO, Ultraschall von Schilddrüse und Herz.
Ich finde, EKG und Blutdruckmessung kann man ruhig mal machen lassen.Wie alt bist du? Ab einem gewissen Alter steht einem sowieso ein Check Up zu. Vielleicht beruhigen dich die Untersuchungen ja wirklich und es geht dir danach besser. Versuch macht klug.

02.11.2012 10:25 • #4


Narürlich gibt es Untersuchungen die Sinnvoll sind.

Aber genau darum geht es ja.
Es geht zum Beispiel darum, vernünftig mit seinem Hausarzt darüber zu reden, welche Untersungen sind bei meinem Krankheitsbild oder meinem Risikoprofil angemessen und was ist übertreieben.

Und da würde ich mir hier auch keine Ratschläge im Forum holen, sondern wirklich meine Hausarzt oder meinen Threrapeuten (wenn man einen hat) als Gradmesser nehmen.
Weil das wäre ein vernünftiger Umgang mit Symtomen und Ängsten.

Nicht sinnlos von einem Spezialisten zum nächsten rennen.

Sondern zu lernen das es eine 100% Sicherheit nicht gibt und das versuchenzu akzeptieren .

Deshalb mein Ratschlag zum Hausarzt gehen, sagen was einem quält , aber die Ängste zum Thema machen.
Und dann erötern was ist Sinnvoll und was nicht.

02.11.2012 11:23 • #5


ich war auch schon wegen allen möglich sachen beim arzt und hab ekg machen lassen blutabnehmen und und und. beruhigen tut das nur kurzzeitig. ist jedenfalls bei mir so. die körperlichen symptome verstärken sich bei mir wenn ich mir extrem sorgen mache zum beispiel um das herz, dann hab ich schmerzen, herzrasen und stolpern. ich hab wieder angefangen mit viel frischer luft um den kopf frei zu kriegen, gymnastik, muskelentspannung gestern ging es mir schon etwas besser. und meine symptome sind etwas weniger geworden. ich glaub wir müssen auch wieder lernen unserem körper zu vertrauen.

02.11.2012 12:17 • #6


Danke, für die Antworten hab mich sehr gefreut darüber...
Also naja ich weiß gar nicht ob es bei mir mit der Angst besser oder schlechter geworden ist, es gab mal ne Zeit da musste ich besonders abends , oder im Bett daran denken und habe teilweise richtige Panik bekommen,wo ich hätte einfach so losheulen können vor Angst..Und jetzt ist es so das die negativen Gedanken permanent da sind bzw aus heiterem Himmel kommen hinzu kommt noch die Angst das (da die Psyche ja vieles bewirken kann) sich allein durch die ständigen und dauherhaften Gedanken wirklich eine Krankheit bildet, zbs wenn ich weiter an Krebs denke,es sich mal wirklich welcher bildet/ oder er entsteht.Die Psyche spielt ja in der Krankheit eine große Rolle,auch bei der Heilung,also könnte es doch auch umgedreht möglich sein...
Also ich bin 25,habe auch einen 4 -jährigen Sohn und mich blaken die Gedanken und Ängste,das ich ihn nicht aufwachsen sehen darf,ihn verlassen muss durch eine Krankheit.(im Moment ist es bei mir vor allem die Angst vor Lungenkrebs, auch vor einem Schlaganfall oder vor einer Herz-Erkrankungen)
Ironischer Weise bin ich seit Sept. in der Ausbildung zur Gesundheits und -Krankenpflegerin in einem Klinikum, im Moment auf der Onkologie.
Aber das hat eigentlich kein Einfluss auf meine Ängste,weil ,wenn ich auf Arbeit bin sie nicht so intensiv da sind und ja auch schon vor Beginn da waren. Da ich noch in Probezeit bin,habe ich im Moment auch etwas Angst mit meinem Anliegen zum Arzt zu gehen ( der greift sich doch an Kopf,wenn er diese vergleiche hört...)und er zu mir sagt ich bin dann wohl für den Beruf nicht geeignet...Irgendwie ist das grad wie ein Kreislauf,so viele Sorgen auf einmal.

02.11.2012 21:52 • #7


Hypochondrie ist ja eher nicht die Angst vor Krankheiten, sondern vor allem die Einbildung von Krankheiten. Die Fehlinterpretation der körpervorgänge. Eben die Deutung von Kopfschmerzen als hirntumor, das Herzklopfen als Herzinfarkt, der Schwindel als insult oder sonst was. Und durch diese Fehleinschätzung kommt ja die Angst wirklich schwer krank zu sein erst oft zustande.

03.11.2012 01:31 • #8


Schlaflose
Zitat von Prinzessin22580:
der Schwindel als insult


(insult =Beleidigung)

Was soll denn das sein?? Du schreibst oft Sachen, die überhaupt keinen Sinn ergeben. Liest du denn deine Beiträge nicht nochmal durch, bevor du sie abschickst??

03.11.2012 08:55 • #9


Ein insult ist ein hirninfarkt. Mit Beleidigung hat das nichts zu tun, jedenfalls nicht was ich geschrieben habe. Ich kann ja nichts dafür, dass du den Begriff nicht kennst. Des weiteren schreibe ich mit dem ipat und der korrigiert manche Worte sehr befremdlich, da kann es schon vorkommen, dass plötzlich was ganz anderes steht. Wenn dich das belästigt tut es mir leid.

03.11.2012 11:29 • #10


Schlaflose
Es geht nicht um Belästigung, es ist oft einfach nicht verständlich. Ich schreibe auf dem Laptop, der Begriffe nicht korrigiert, aber ich lese mir meine Beiträge trotzdem mehrmals durch, bevor ich sie abschicke, und korrigiere Rechtschreibe- und sonstige Fehler, die mir auffallen. Naja, da steckt wohl doch noch der Lehrer zu tief in mir.
Ich bin eigentlich ziemlich bewandert in medizinischen Fachbegriffen (stamme aus einer Ärztefamilie) und ich kann mir nicht vorstellen, dass andere den Begriff "Insult" als Fachbegriff für Hirninfarkt kennen, wenn ich es noch nicht einmal kenne.

03.11.2012 11:43 • #11


Hallo Schlaflose. Du hast nur teilweise recht. Insult hat 2 Bedeutungen. Einmal heißt es Beleidigung und es ist auch der med. Begriff für eine Durchblutungsstoerung eines Organs. Es kommt.hier aber auch nicht auf Rechtschreibung.an sondern in diesem Forum geht es doch darum, sich auszutauschen und zu ermuntern. Nicht boese gemeint. LG Violetta

03.11.2012 14:28 • #12


Zitat von Prinzessin22580:
Ein insult ist ein hirninfarkt. Mit Beleidigung hat das nichts zu tun, jedenfalls nicht was ich geschrieben habe. Ich kann ja nichts dafür, dass du den Begriff nicht kennst. Des weiteren schreibe ich mit dem ipat und der korrigiert manche Worte sehr befremdlich, da kann es schon vorkommen, dass plötzlich was ganz anderes steht. Wenn dich das belästigt tut es mir leid.



Ein "insult" ist ein Schlaganfall! oder "to insult"Englisch=beleidigen

08.11.2012 09:37 • #13



x 4




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Prof. Dr. Heuser-Collier