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Ich bin nun schon länger hier, habe viel gelesen, viel gefragt und auch geantwortet. Nach meinem Arztbesuch und einer Diaknose (Depressionen und somatische Störung) bin ich zu dem Ergebnis gekommen es anzunehmen. Fällt manchmal schwerer, manchmal leichter.
Was mir hier aufgefallen ist und seit mir nicht böse ist das sich die Mitglieder hier förmlich verrennen in Symptomen die teilweise ganz logisch sind und in der Annahme krank zu sein. Es scheint so als wenn es keinen anderen Lebensinhalt mehr gibt. Ich selber bin teilweise in der Situation gewesen. Kommt auch hin und wieder nochmal vor. Das ist wie mit einem krankhaft eifersüchtigem, sein Partner kann zu 99,99% unter seiner Aufsicht sein, dieses 0,01% reicht ihm zur Annahme das er bertogen wird. Das ist bei uns genau so. Wir fühlen uns eigentlich gut und nun bekommt man einen kleinen Stich im Rücken und schon überlebt man den nächsten Tag nicht.
Ein Körper funktioniert nicht immer zu 100%. Was verlangen wir da von uns. Je mehr wir uns auf die Krankheiten konzentrieren desto mehr Symptome werden wir haben.

10.11.2013 10:59 • 10.11.2013 #1


6 Antworten ↓


Tini213
das Unterschreibe ich so, die Seele wird gefüttert immer und immer wieder, und schon ist man in dem Kreislauf drinn ....

10.11.2013 11:27 • #2



Krankheitsangst als Störung

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Hallo Mattes,

ich stimme dir voll zu was deinen Beitrag betrifft. Aber ich denke dass viele Forumitglieder gerade nur dann schreiben wenn es ihnen schlecht geht und dass sie wahrscheinlich nicht immer Symptome suchen.

Ich kann nur für mich sprechen: ich habe meine Krankheitsangst meistens gut unter Kontrolle, aber hin und wieder kommen wieder so Aussetzer wo es wieder schlimm wird und ich mich auch ständig mit meinem Symptomen beschäftige. Wenn die Angst mal wieder größer als das Hirn ist ^^ Nach dem ich dann den Angsthöhepunkt erreicht habe, fange ich auch wieder an logisch zu denken. Es dauert dann zwar meistens noch einige Tage bis die Angst ganz verschwindet aber es funktioniert irgendwann. Ich denke es ist halt einfach wichtig, Methoden zu finden dieses Kreislauf zu stoppen.

Ich finde es toll das du deine Diagnose annimmst, mit dem tun sich viele Betroffene, auch ich, oft hart.

10.11.2013 11:29 • x 1 #3


...und genau das ist das Problem. Aus meiner Zeit vor 24 Jahren als ich dem Alk. Ade gesagt habe stammt folgender Satz und der trifft auf die meisten hier zu. Das klingt hart ist aber so.

Es ist keine Schande krank zu sein, es ist aber eine Schande nichts dagegen zu tun

Das was stattfindet ist eine Sucht, Krankheitsangst ist in meinen Augen eine Sucht. Dazu stehe ich.

Es ist einfacher zu jammern als was zu tuen. Man könnte ja die Wahrheit über sich erfahren.
Du siehst, ich habe dem Schei..... wirklich den Krieg erklärt.

10.11.2013 11:36 • #4


Zitat von Tini213:
das Unterschreibe ich so, die Seele wird gefüttert immer und immer wieder, und schon ist man in dem Kreislauf drinn ....

eben und da gehts nur mit einer Verhaltens Therapie wieder raus.

10.11.2013 11:43 • #5


Zitat von mattes:
...und genau das ist das Problem. Aus meiner Zeit vor 24 Jahren als ich dem Alk. Ade gesagt habe stammt folgender Satz und der trifft auf die meisten hier zu. Das klingt hart ist aber so.

Es ist keine Schande krank zu sein, es ist aber eine Schande nichts dagegen zu tun


Damit geb ich dir auch vollkommen recht!

10.11.2013 17:52 • #6


Tini213
Ich hab mein 2. Vorgespräch diese Woche und hoffe das ich den Therapie Platz bekomme , suche nun seit 6 Monaten

10.11.2013 19:32 • #7




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