Hallo zusammen...

Ich bin echt am Ende. Ich habe ja nun schone ne ganze Weile PA, aber bei mir wird das ganze mehr und mehr 'chronisch'- ich stehe immer unter Anspannung, mein Hals ist zu, ich stehe so unter Strom und 'warte' ja beinahe schon auf das nächste zucken in der Brust, damit die Pa 'endlich ausbrechen' kann. Ich bin so müde und erschöpft davon, habe schreckliche Schmerzen in den Gliedmaßen von der andauernden Anspannung, es macht mich einfach fertig.

War vir 2 Tagen wegen den Beinschmerzen im Kh, Thrombose ausgeschlossen, dann nach Hause..
Mein Freund ist jetzt für ein paar Tage nach Hause gefahren und ich habe die ganze Zeit schreckliche Angst, ich würde an einem herzifarkt sterben, ich kriege heftigen Druck auf dem Rücken, alles verkrampft und ich denke ich sterbe...

Heute um 15 uhr wieder: Schwindel, Vernichtungsgefühl in der Brust, chwäche, das gefühl zu sterben und die Kontrolle zu verlieren...ich musste einfach 112 rufen, es hat mich so aufgefressen...
Im Kh dann war neben mir 'ein echter' Herzkranker mit 2 Bypassen und allem mit starken Schmerzen in der Brust, seine Werte waren nicht gut (meine natürlich top...)
und ich sass da, konnte mich nicht beruhigen, dachte ich ersticke und er war total entspannt und meinte 'das wird schon'...

Das hat mich so fertig gemacht...ich heul nur noch deswegen, ich fühle mich so jämmerlich das mich sogar ein echt herzkranker tröstet und ich so ein schwaches häufchen nichts bin, wie soll es bloss weiter gehen...

erst als ich ein beruhigungsmittel bekam hatte ich das Gefühl, wieder ich selbst zu sein..ich konnte meinen Körper entspannt 'beobachten' und nichts geschah, ich kann nicht in worte fassen wie unsagbar gut es tat..ich musste da auch wieder heulen wie ein schlosshund, das es dafür beruhugungsmittel braucht macht mich auch fertig...

ich weiss einfach nicht wies weiter gehen soll...jeder tag ist ein Überlebenskamp, ich schaffe nichts mehr, sogar duschen (und ich achte sehr auf reinlichkeit) ist schon eine Tortur, ich habe das Gefühl meine Ansgt wird mich dann umbringen und ich weiche zurück und mache nichts und gehorche ihr...anders kann ich es nicht beschreiben...

Ich sehe kein Licht am ende des tunnels..kein psychotherapeut in der Umgebung kann mich aufnehmen, nur 2 wollten mcih überhaupt auf die Liste nehmen und es wiord mindestens 1,5 jahre dauern bis ich eine therapie bekomme..

Ich schaffe es nicht 1,5 jahre aber was soll ich tun? beruhigungsmittel nehmen? So lange? ich wollte nie Beruhigungsmittel nehmen, nichtmal diese rescuetropfen, ich will es schaffen meine psyche endlich wieder ins gleichgewicht zu bringen und das ohne chemie von außen...

Ich weiss nichtmal was ich jetzt essen soll geschweige denn ob ich schaffe mir was zu machen.

Meine einzige Hoffnung ist, das es irgendwann von selbst weggeht..wann auch immer das sein wird...

05.06.2011 23:15 • 27.06.2011 #1


15 Antworten ↓


xoxDontCryxox
Ich kann sooooo gut nachvollziehen was du schreibst *ehrlich* ....!
Gerade heute erst habe ich gemerkt wie weit mich meine Angst im Leben
beeinflusst, bzw wozu "SIE" mich bringt !
Durch meine ständig wachsende agressivität habe ich das Glas unserer
Wohnzimmertüre eingeschlagen & mich beinahe wirklich ernsthaft verletzt *ich hatte
WIRKLICH todesangst* sooo stark hat es geblutet und sooooo heftig war die wunde
(nähe Pulsader) ...Muss ja nicht erwähnen was das für eine Panikerin bedeutet !
Wurde genäht ...7cm Wunde von der Breite her & Gott sei DANK keine wichtigen Gefässe oder Sehnen durchtrennt !

Da ich mich komplett im Realen Leben zurück gezogen habe und alle normalen Dinge des Lebens meide *wächst und staut sich soooo viel Wut in mir* ...Wut auf die Angst/Panik - Wut auf die Ärzte (die IMMER das selbe sagen, oder teilweise nur noch denn Kopf über meine vielen Besuche in der Notaufnahme schütteln) - Wut auf meine Liebsten um mich herum, das sie mir NICHT einfach helfen (obwohl ich weiss, das sie es NICHT können) - Wut darüber das ich meine Angstzustände nicht ALLEINE besiegt kann -
VERZWEIFLUNG - TAG FÜR TAG !!

Sie hat mir alles genommen woran ich einmal Spass hatte -
was mir gut getan hat (Baden - Sonnenbank - Relaxen - usw) ....
Nichts geht mehr "OHNE SIE" ....! Ohne an sie zu denken -
sie zu fühlen - sie in mir zu haben - sie täglich *IRGENDWIE*
zu überstehen :(:( !
Dennoch hat mich das heute etwas wach gerüttelt & mir gezeigt das ich ENDLICH etwas mehr tuen muss, als darauf zu warten das sie von ALLEINE weg geht
(auch wenn ich noch keine Ahnung habe, wie ich es anstellen soll) ....!?

Ich habe meine ELTERN *heute* in Angst versetzt / meinen Partner & einen Freund von mir + meiner Nachbarn die durch mein schreien rüber gestürmt kamen ....
Ich hätte mich ernsthafter verletzen können & dazu hat mich mein Kopf gebracht (der selbe der auch jeden Tag dazu beiträgt mir die schlimmsten Krankheiten bzw Todesursachen einzureden !

Wie du schon schreibst gibt es Menschen die natürlich jeden Tag mit diesen Krankheiten in der Realität kämpfen, dennoch solltest du *WISSEN* das unser Leid kein *NICHTS* ist & du mit Sicherheit kein Häufchen Elend bist *liebsag* ...Ganz im Gegenteil ...Es erfordert soviel Kraft (gerade nach längerer Zeit) mit dieser Psychischen Krankheit umzugehen, zu lernen mit "IHR" zu leben & sie anzunehmen, als das was sie ist ! Das zeigt kein Häufchen Elend *sondern eine STARKE Persönlichkeit, die wahrscheinlich einiges im Leben gesehen / oder erlebt hat (was noch nicht verarbeitet wurde) und sich jetzt seinen Weg an die Oberfläsche sucht *liebsag* !

Ich hoffe du bleibst STARK & findest einen Weg der dir hilft *besser damit umzugehen* wie ich bemerkt habe, bringen manchmal auch schon in Situationen,
solche Foren etwas ...Ich habe mich zwar erst heute hier Regestriert *aber lese schon ein paar Monate die Berichte der Betroffenen* und erkenne mich in soooo vielem wieder !
Zu lesen & zu sehen das man NICHT ganz ALLEINE damit ist, gibt schon ein bissel
Sicherheit & zeigt das andere genauso damit zu kämpfen haben und manches mal NICHT wissen wie sie damit umgehen sollen *liebsag* ....!

*Mit GANZ LIEBEN
Grüssen JeNnY*

06.06.2011 02:18 • #2


Hey Jenny,

vielen vielen Dank für deine lieben worte, sowas baut immer auf...und wie du schon sagtest schon dieses forum gibt einem viel kraft...
Das es auch noch andere leute gibt, die einen wirklich verstehen und nicht nur seltsam und distanziert dreinblickend abstand nehmen, weil die denken, amn sei ja total von der rolle...

Heute gehts mir wieder sehr schlecht...mir ist übelm heiss, meine arme sind taub und schmerzen, besonders natürlich der linke...und natürlich denk ich gleich an das eine...versteht sich ja von selbst...
Ich würde am liebsten wieder ins kh fahren, aber ich kann das ja nicht täglich machen...die leute da mit meinen problemen nerven usw....
Jetzt heisst es durchhalten irgendwie...

Ich bin auch schwach geworden und hab mir nun die rescuetropfen geholt...abe rnoch nicht ausprobiert, ich mags solange wie möglich hinauszögern...

wie gehst dir/euch denn heute so?

06.06.2011 15:13 • #3


Hallo

Atme tief ein und aus , kenne das zugut hatte ich jahre lang , das du dieses zucken dieses taubheitsgefühl hast ist normal du verkrampfst total.

nehme rescue tropfen , du musst versuchen dich zu beruhigen lenke dich irgendwie ab.
fange an zu bügeln oder höre musik denke an ws schönes .

ist zwar leichter gesagt als getan aber man kann das lernen lasse auch die angst zu und rede dir ein es passiert nichts , den es passiert auch nichts ausser mega muskelkater.

noch ein rat gehe zu deinem Hausarzt erzähle ihm das und er weiss auch was zu tun ist.

verscuhe dich abzulenken.

06.06.2011 15:25 • #4


hey =)

ich kenne das alles nur zu gut. bei mir war es auch mal ganz extrem.

mir hat ein buch sehr geholfen, ich würde dir es sehr empfehlen =)

immer wenn ich schmerzen irgendwo hatte, habe ich da reingeguckt

es ist von roger baker und heißt "wenn plötzlich die angst kommt"

es wird dir helfen!

LG =)

06.06.2011 15:49 • #5


Kanns leider sehr gut nachvollziehen, was du sagst. Befinde mich momentan auch im Dauerpanikzustand seit ca. 1,2 Monaten Ist seit Anfang des Jahres einfach kontinuierlich bergab gegangen bei mir bis es jetzt auf dem absoluten Tiefpuznkt und wirklich unerträglich ist. Hinzu kommt auch, dass ich kaum schlafen kann. Meist so 2,3, max 4 Std wenns hochkommt, manchmal überhaupt nicht. Und ununterbrochen Gedanken an alle möglichen Krankheiten, 1Mio Krankheitssymptome, Verzweiflung...
Bin am Ende. Ich werde wahrsch in 1,5 Monaten wieder stationär gehen, wie ich es allerdings bis dahin aushalten soll ist mir schleierhaft...bis dahin hab ich wahrsch schon 10 Herzinfarkte gehabt, bei dem Dauerstress den ich hab.
Bin einfach am Ende.
Ich hoffe du findest eine Lösung, ich bin ledier ratlos...

06.06.2011 16:02 • #6


Hallo ihr Lieben!
Wow endlich mal eine Geschichte, wo ich sagen kann "Hey so bist du auch!"
Mein "Leidensweg" begann vor sage und schreibe 5 Jahren. Ja solange ärgere ich mich mit sowas schon rum. Ich bin in der Anfangszeit auch stationär behandelt wurden, da ich nichts mehr essen konnte (Bauchschmerzen natürlich psychisch bedingt) und geschweige denn schlafen. Habe dann auch ein paar Kilo abgenommen. Die stationäre Behandlung hat mir nichts gebracht, sondern mich eher vor der Realität abgeschirmt. Ich war ja in einem beschützten Gebäude. Alles fing damit an, dass ich ständig am Blutdruck messen war (mache ich heute auch noch aber ich kann damit jetzt besser umgehen wenn der Blutdruck mal nicht unter 120/80 ist) und mir eingeredet habe krank zu sein. Nun ja was dann folgte wisst ihr ja.. Eine Odysee von Krankenhausbesuchen, Untersuchungen etc. Bei jedem Zipperlein ab ins KH. Ich konnte damals nicht mal mehr in einem Bus sitzen, weil ich Panik bekommen habe.
Nun ja ich versuche meine Ängste irgendwie in den Griff zu bekommen. Es gibt Tage, da geht das ganz gut aber oft bin ich sehr verzweifelt. Ich habe endlich am 21.07. ein Termin beim Psychologen, ich hoffe der kann mir endlich helfen.
Und ganz weggehen werde die Panikattacken nie, nur man muss versuchen damit zu leben und mal ehrlich was Positives hat es ... Wir gehen einmal öfters zum Arzt und wenn wirklich mal was ist komme wir früher als zu spät!

06.06.2011 17:40 • #7


Hallo zusammen...

also ich hatte auch nächtelang starke Unruhe...Herzrasen usw.,man kann kaum einen klaren Gedanken fassen und denkt immer ,es geht wieder los...und das geht es dann auch prompt!
Ich hatte das vor ein paar Jahren schonmal und jetzt im März fing es wieder an...ich nehme jetzt ein Antidepressiva...ein Leichtes,da ich auch schlimme Angst vor Tabletten habe und auch schon Herzrasen von einem Medikament bekam!

Das Opipramol nehme ich jetzt in kleiner Dosis und es ist sowieso ein leichteres Mittel..mir geht es viel besser...es hat mich erst beruhigt..ich konnte auch wieder gut schlafen und jetzt bin ich auch wieder viel besser aufgelegt...wenn es ohne Tabletten nicht geht,dann überlege es Dir nochmal...denn bei mir hat auch nichts anderes geholfen...natürlich gibt es trotzdem unruhige Phasen ,aber ich habe kein Herzrasen mehr und das ist das Wichtigste...das einzige ,was mich noch stört ,ist ein Beinkribbeln und ab und zu leichte Unruhe...aber damit kann man klarkommen...und ich nehme ja auch nicht soviel von dem Mittel!

Lasse Dich doch mal beraten bei einem guten Psychiater...das hat mir auch geholfen und das Mittel ist auch gut...

LG und gute Besserung;-)

06.06.2011 17:55 • #8


Hallo!
Mich freut das sehr, das so viele antworten, wobei das natürlich diesen beigeschack hat, man wünscht das ja niemandem, das er das kennt...

Ich hab jetzt einen termin beim psychater in sage und schreibe 6 monaten, die andere konnten mir nur einen in 6,5 und 8 monaten geben...und wir reden hier von einem psychater nicht von psychotherapeut.....

ich habe auch eine totale angst gegen medikamente entwickelt, ich habe angst das da irgendwas davon steht das es die gefäße verengt (steht ja auf em einen oder anderen) und ich dann davon einen herzinfarkt bekomme..sogar bei einer vitamintablette krieg ich herzrasen..
Und wenn man dann bei den nebenwirkungen/unvrträglichkeiten von beruhigungsmitteln schaut und da 'im schlimmstenÄ' fall diese allergische reaktion steht krieg ich die schon nicht runter...habe auch tierische ansgt zB n medikament mit nem einfachen schmerzmittel zB paractamol zu mixen, weil ich denke gerade das wird jetzt der tödliche mix...

Kennt das noch jemand? wenn ich dann ein medikament nehme (zB diese magensäureblocker) und cih es 'überlebe' kommt dann ja auch gleich der gedanke ' diesmal hast dus überlebt' oder 'einfach glück gehabt, foder es nicht heraus..' usw

06.06.2011 20:44 • #9


xoxDontCryxox
Hallo Himmelsfelder

Heute habe ich auch wieder ziemlich mit meinem Kopf zu kämpfen *leida* !
Die Hitze macht mir ebenfalls sehr zu schaffen & meine chronische Nackenverspannung
(natürlich linksseitig) !

Die symptome mit der linken Hand kenne ich auch nur zu gut ....
Hast du evt auch probleme mit dem Nacken *neugier* ich habe mal bei mir gemerkt,
das es immer mit meiner Sitzhaltung beginnt und sich dann enorm schnell hochpuscht ?!

Und die Tropfen genommen *neugier* ?
Habe auch schon öfters überlegt etwas einzunehmen ....
Habe mich aber da noch garnicht so Informiert & möchte zu NICHTS
falschem greifen, da Tabletten bei mir auch so ein Thema sind !

***Ganz liebe
Grüsse***

07.06.2011 00:58 • #10


Hallo Jenny =)

Kopf hoch, auch wenn der Spruch iregndwie negativ klingt denk ich mir im Moment 'schlimmer kanns ja nicht werden' Auch wenns zynisch klingt...

das mit der Hitze kenn ich zu gut, wenn einem eh schon schwindelig und heiss und atemtechnisch schlecht geht braucht man keine 30 grad

Ich habe schon lange zeit tiersche schulter-nackenschmerzen, die auch in die arme strahlen..hab auch immer wieder wirbelblockaden die dann gleich pa auslösen :/ und ja bei mir ist das auch meist so, das die 'rücken-pa' meist im sitzen beginnen leider..ich sitze viel am pc, da ich sehr viel für klausuren/referate machen muss im moment und ich mich so mit anderen austausche ich komme da also nicht rum...
ich kriege dann meist mittelmäßige schmerzen irgendwo (schulter, zwischend en schulterblättern) und ich spanne mich automatisch an, dann gibts gleich kribbeln und taubheit in den gliedmaßen, unruhe, atemnot, hitze etc etc...

Läuft da sbei dir ähnlich? Was ist denn eigentlich deine 'Hauptangst'?

Die Tropfen habe ich noch nicht genommen, ich hab sie per online versandapotheke bestellt, sie sind also noch nicht da.
Ich wills solange wie möglich nicht nehmen, hab ehrlichgesagt schon angst davor wenn sie da sind, das ich sie dann nehme und was passiert und keiner da ist

Ich find es gut, das du da nicht gleich irgendwas nimmst, gibt ja genügend ungesunde Medikamente die auch abhängig machen...

Von diesen rescuetropfen habe ich bisher nur gutes gehört, sie sind wohl ganz pflanzlich und unbedenklich, aber das sagt sich so leicht, ich werd das erst alle snochmal überprüfen und schauen..berichte aber gern, wenns soweit war und ob sie geholfen haben =)

Was hilft dir denn sonst an 'techniken' wenn bei dir die angst groß wird?

Liebe Grüße

Anja

07.06.2011 01:27 • #11


xoxDontCryxox
Huhu Anja !

Stimmt, das selbe VERSUCHE ich mir auch IMMER zu sagen *sogar laut vorm Spiegel, wenns mal wieder übelst los geht) ....Aber wirklich verhindern kann ich es meist NIE *ausser ich renne raus & gehe-gehe-gehe, aber da ich meine PA´S meistens Nachts kriege, ist das so ne Sache !

Hmmm, also die Frage ist gut ...Ich habe eigentlich immer abwechselnd -

HerzAngst = (Atemnot,beklemmung in der Brust ,am linken schlüsselbein ziehen,
herzblubbern *so fühlt es sich zumindest imma an*, schmerzen im linken Arm,
schluckbeschwerden, kloss im Hals, überlkeit, ab & zu schwindel, mal kalt-mal warm !

KopfAngst = (Nackenverspannung *meist linksseitig*, drücken im Kopf,
kribbeln im hinterkopf, hitzewallungen, Atemnot dabei, Taubheitsgefühl der linken Finger,
Schwankschwindel,verwirrtheit, Zittern des Kopfes/der Hände & der Beine !

Ich glaube wenn ich länger drüber nachdenke, würde mir bestimmt noch einiges einfallen *aber ich glaube die wichtigsten Symptome habe ich wiedergegeben* !

Die selbe Angst habe ich auch immer wenn ich irgendwelche Tabletten nehmen muss
(zb bei Grippe) ...Was wenn ich sie net vertrage - was wenn ich umfalle & keiner mich findet usw *hmmmm, schom komisch* ....Ich kann mir auch keine Beiträge von Krankheitsfällen oder ähnlichem Medizinischen im TV ansehen & mitlerweile weiss auch jeder bei mir daheim, das diese Themen vor mir gemieden werden müssen
*ich reagiere darauf echt extrem heftig*

Mitlerweile darf mir auch keener mehr erzählen wenns ihm mal net so gut geht, irgendwie macht mich diese Krankheit immer Grausamer & egoistisch *bei jeder Kleinigkeit die ich habe, müssen direkt alle parat stehen & mir zuhören bzw mir versichern das es schon *NICHTS* ist !
Echt es beeinflusst mein Leben so derbe...Ich verhalte mich während meiner PA´S extrem komisch *hyperventiliere & beuge mich beim atmen nach vorne (wodurch es noch schlimmer wird)*schreie die Menschen an, die am wenigsten dafür können / manchesmal werde ich sogar handgreiflich (stosse dann die nächst stehende Person weg)*wirke verwirrt & vernichtend auf andere* ...HILFLOS...&....VERZWEIFELT !
Schlage mit der Hand gegen die Wand, nur um einen Moment einen anderen Schmerz zu spüren, als den Druck in meinem Kopf ....!

Ich kann noch nicht mal mehr entspannt baden gehen, da ich dort schonmal eine
Panikattacke hatte *es macht mich übelst fertig & das mit 24* !
Täglich lasse ich aktivitäten weg / oder schleifen, nur aus Angst das es eine PA auslösen könnte ....

Darf ich fragen, wie lange du die Panikattacken schon hast / wie oft in der Woche
und ob es in deinem Leben evt ausschlaggebende erlebnisse dafür gab *also die dir irgendwie erklären, warum du heute mit PA´S kämpfen musst *liebfrag* ??

Ich hoffe du hast heute einen etwas entspannteren Tag *liebsag*
die gibts ja schließlich auch mal zwischendurch *zum GLÜCK*

***Ganz LIEBEN
Gruss JeNnY***

07.06.2011 15:29 • #12


Hey =)

Freut mich das du zumindest etwas hast was dir öfter hilft, rausgehen würde mir nicht helfen, ganz im Gegenteil..

ich kann mich in deinen Symptomen gut wiederfinden, hab soziemlich dasselbe...wurdest du denn schon richtig untersuct (vor allem kardiologisch)?

Ach diese Gedankengänge kenn ich ja auch zugut Da sieht man wiedermal diese psychologischen Aspekte, man sucht ja fast schon nach nem Grund dafür...
Ja medizinische Sendungen gehen bei mir auch nicht..und wenn ich es mir anseh, dann bin ich dannach zu 100% überzeugt das zu haben und sterben zu müssen...

ist es bei dir auch so das schon irgendwie ein kleines ziehen reicht irgendwo , welches dann alles auslöst? Das doofe ist ja ich ahbe extreme verspannungen, die diese schmerzen ja real auslösen, nur ist es in meinem kopf ja immer gleich der Herzifarkt _
Und ich werde diese gedanken ja nicht los...

ich reagiere auch total sensibel auf alles, wie oft ich meinen freund schon angeschrien oder angefaucht habe deswegen, wenn er mich nur streicheln wollte oder mir gut zureden, aber das halte ich in dem Moment einfach nicht aus ): ich kann edich da also sehr gut verstehen, ich mache dassebe, lehne mich nach vorne weil ich mal gehört habe das wäre die beste position im falle eines herzinafktes...nur machen dieser cükenschmerzen mich so fertig seitdem ne bekannte ihren mann verloren hatte und der hatte leichte bis mittelstarke rückenschmerzen für ein paar minuten und dann war er tod..rückwandherzinfarkt usw...

nicht drüber nachdenken...(ich hoffe das wra nicht triggernd!)

Ich habe genau dasselbe, es vernichtet mich wirklich und ich bin ja auch erst 20, ungalublich das man solche Ängste hat, wir beide sind doch total jung!

Pa habe ich schon seit nem Jahr, ich habe aber erst vor so ca 30 monaten verstanden, das es Pa sind..ich dachte immer ich wäre wirklich körperlich krank!
Erstmals aufgetreten ist es aber schon mit 17, damals hab ich auch nicht verstanden wieso ich mich immer schlecht gefühlt habe, es waren keine pa aber eine anfänglich ansgtstörung. Dazu kam, weil ich es nicht verstand und mein Umfeld mich ablehnte, eine Depression, die sich mit der Zeit besserte und seit ca einem jahr richtige Pa mit depressiver Verstimmung.
Mich rettet die Depression manchmal förmlich, wenn die Angst droht mich aufzufressen ): Aber dann wenn ich mich daraus befreien will ist die erse Emotion die ich spüre Angst..
Mich schränkt es genauso ein wie du, ich verlasse meine Wohnung kaum mehr, ich kann nicht mehr richtig aufräumen, ich bin nur noch erschöpft und am ende...mein Studium muss ich aussetzen, ich schaff es einfach nicht.
Wie steht es bei dir mit solchen Sachen?

Eine Erklärung naja..ich kann es nicht eindeutig sagen, aber meine Eltern haben definitiv eine Teilschuld. Ich weiss noch wie einmal als ich klein war dolle Bauchschmerzen hatte und auch schlecht Luft bekam und mich hinlegen musste und meine Eltern mich sofort erschrocken ansahen und sagten 'omg sie kriegt einen herzinfarkt und sie ist so jung' und ich nur dachte 'was ist dann bloss?' damals war es nur ne Magenverstimmung und mein ,agen krampfte sodoll das einatmen schwer fiel, aber ich werde nie den erschrockenen Blick meiner Eltern vergessen.
Seitdem durfte ich nicht äußern, das ich probleme mit dem atmen hatte und oder schmerzen habe in Herzgegend (vorne und hinten) weil meine eltern ansonsten immer gleich sagten 'vielleicht was mit den Herz' und gleich dazu kamen immer solche sprüche wie 'ist nicht neulich der und der am herzinfarkt gstorben?' und 'herzkranke kann man nicht retten' usw...
Es kommt mir so vor als wäre das gestern passiert um ehrlich zu sein. Bis ich 17 wurde bin ich dann nur mit 'ich bin jung was soll mir schon passieren' gefahren aber dann irgendwann kam es eben ):

Wie steht es denn bei dir? Wie sehr fühlst du dich eingeschränkt?

Und ja die kleinen lichtblicke im Alltag sind überlebenswichtig..einfach mal ohne probleme und schmerzen spazieren gehen, aufräumen, ein bad nehmen...da merkt man erst wieder das man lebt..

ich wünsche dir ganz viel davon

Auch ganz liebe Grüße und viele Glücksmomente =)

Anja

07.06.2011 20:14 • #13


xoxDontCryxox
Huhu Anja
Sorry für die verspätete Antwort *aber die letzten zwei-drei Tage*
waren echt wieder heftig !
ic
Vorgestern Nacht *Notfallpraxis* gefahren (45 Euro + Praxisgebühr und Taxi) für NICHTS
Echt übel *wieder extremen Kopfdruck + schwindelgefühl + Überlkeit + Verspannungen
*wurden nur zwei dicke Lymphknoten festgestellt & extremes Hyperventilieren !

Der Arzt in der Notfallpraxis war mal überraschend offen für das Thema Panikattacken &
hat mir einige Ängste sofort an Ort & Stelle genommen *dennoch wieder eine üble Nacht*
und mein Freund war fertiger mit seinen Nerven als ich *so schlimm habe ich mich wieder mal aufgeführt* !!

Zu deiner Frage: Wurde schon oftmals untersucht in verschiedenen Bereichen ....
Röhre - Röntgen - EKG - Ultraschall - Lungenfunktionstest usw ....
Nächste Woche habe ich einen Termin zur Krankengymnastik beim Physiotherapeuten,
ich hoffe das nimmt mir etwas das Problem mit dem Nacken & dem Kopf !

Ja wie du schon beschreibst, reicht ein kleines ziehen irgendwo *oder der Kopf wird schwer* und schon hat man die schlimmsten Todesgedanken !
Zur zeit unterstütze ich auch noch extrem meine Mama (was meine Oma im Krankenhaus betrifft) sie hatte vor kurzem einen kleinen Unfall in der Küche & nach der Not OP ne lungenimbolie + Herzstillstand + Koma (Intensivstation) usw *ich habe alles intensiv miterlebt & war bei jedem Besuch die letzten Wochen dabei ....Die ganzen Geräte - die vielen Schläuche - zahlen & der Anblick meiner Oma im Allgemeinen *hat einiges denke ich in mir ausgelöst & ich fühle mich die letzte Zeit noch panischer* als jemals zuvor !

Ich habe PA´S schon circa vier Jahre *aber die ersten zwei sind sie immer nur monatlich aufgetreten) & rausgekriegt das es Psyschiche Ursachen hat, habe ich eigentlich ziemlich schnell *da es in meiner Familie öfter vorkommt* ....!
Habe dann auch versucht mich damit auseinander zu setzen & einiges recherchiert was das bertrifft & da ich schon immer ziemlich nervös bzw war aufgaben zu hektisch war *lag auf der Hand das mein Kopf die Ursache ist !!
Mitlerweile sind die Pa´s ziemlich häufig *gerade wenn ich zu wenig geschlafen habe (und das ist bei mir echt ein Problem nachts) oder wenn ich mich aufrege über irgendwas oder wenn ich nichts gegessen habe (was auch hin & wieder vorkommt) ...Ich denke einfach mein kompletter Tagesablauf ist zu sehr aus dem Gleichgewicht & da ich nachdem ich meinen Abschluss nachholte nicht mehr arbeiten gegangen bin/ und es immer noch nicht tue, ist mein Leben kein bisschen Strukturiert ....ich habe zu wenig Beschäftigung & kann es durch meinen jetzigen Zustand auch nicht wirklich ändern...Denn sobald ich es versuche, ziehen mich Pa´s oder Depressive Verstimmungen wieder runter !

Naja, das zusammen wohnen mit meiner Ma *die mindestens drei mal die Woche voll wie Haus ist* ist auch nicht unbedingt fördernd *leider* sie macht mich & meine Situation dann immer ziemlich runter & sagt mir das ich sowieso nichts auf die Reihe kriege & es auch NIE kriegen werde *leider* ...! Sie wird nachdem sie trinkt immer sehr streitsüchtig & da ich dann die einzigste bin die in der Nähe ist, ist klar an wem sie es auslässt !

Hmmm, das mit deinen Eltern & der vorgefallenen Situation könnte unterbewusst der auslöser gewesen sein *liebsag* ! Hast du mal versucht mit deinen Eltern darüber zu sprechen / bzw wissen sie von deinem Laster *neugier* ?
Und wie genau sieht dein Umfeld das (Freunde/Freund) ?
Hast du PA´S meistens alleine / oder jemand in deiner näheren Umgebung der dich dabei unterstützt ?

Ich bin jetzt 24 / habe keinen Führerschein / keine Ausbildung & auch nicht wirklich einen Lichtblick was meine Zukunft betrifft ...Ich wünsche dir wirklich das du dein Studium nicht abbrichst & da raus kommt ...Denn eine Aufgabe im Leben / etwas was einem das Gefühl gibt *NICHT* Sinnlos zu sein, ist gerade bei dem leiden überlebenswichtig *meiner Meinung nach* !
Ich wohne in einem kleinen Dorf und jeder kennt jeden ....Alle meine dahmaligen Klassenkameraden haben ein wirkliches Leben bzw *SIE LEBEN* und ich habe das Gefühl mit jedem Jahr werde ich *LEBLOSER* .....! Wo wohnst du eigentlich *wenn ich fragen darf* ?

Ich hoffe dir geht es gut *EHRLICH* und du startest entspannt
& mit positiven Gedanken ins Wochenende ..... Ich wünsche dir alles LIEBE &
freue mich schon auf deine Antwort ....!

*Mit GANZ LIEBEN
Grüssen JeNnY*

10.06.2011 21:33 • #14


hey Jenny =)

ich kenn das it der Notfalpraxis zu gut War ich gestern abend auch kurz vor...
Ich habe wies aussieht einen bandscheibenvorfall und konnte mich kaum bewegen ):

schön das du einen Doktor getroffen hast, der das ganze annimmt, meine sind mehr so 'ach stellen sie sich nicht so an, das wird schon..' und amch dir keine Gedanken wegen deisn Freundes..ich weiss das sagt sich so einfach Bei mir und meinem ist da sja ganz ähnlich, aber was nunmal nicht geht, geht nicht und bei einer heftigen Pa kann man nicht auf sowas Rücvksicht nehmen und es ist eine solche belastung noch daran zu denken wie 'genervt' der Freund sein kann, deshalb blende ich das so gut wies geht aus..

Aber was war denn mit den Lymphknoten, hast du eine Erkältung?

Und erstmal einen riesen respekt was du alles erlebt hast und die Kraft die du darin investierst! Ich könnte das nicht...ich würde gleich denken ich sterbe wenn ich da bin, ich kann dich so gut verstehen, unglaublich wie du das überstehst! Aber natürlich ist dann ja auch klar, wieso es im Moment so schlimm ist mit den Pa, wie auch nicht, das ist doch die Hölle für jeden pa-menschen
Wie geht es deiner Oma denn im moment?

Lass dich erstmal drücken! Ich kenne das so gut was du beschreibst, wenn man einen strengen Plan hat und was zu tun und sich darein gefunden hat geht es irgendwie, aber sobald das unterbrochen wird wirds schwer und man fühlt sich so unfähig..und ich das du sooft über alles nachdenkst ist ja total verständlich, wenn man nichts schafft fragt man sich ja wieso..ich kenn das grübeln und zuviel interpretieren auch so gut
das hat sich bei mir genauso entwickelt also fühl dich damit nicht allein, ich kenn das absolut genauso

Das mit deiner Mutter ist wirklich schrecklich, toll, das du dich nicht 'so gehen lässt' und es so versuchst zu lösen und natürlich bist du niemals ein hoffnungsloser Fall ): ! Kannst du wähend dieser Phasen nicht vielleicht zu deinem Freund oder irgendwoanders hin? Wir schaffen das schon irgendwie, man braucht nur Zeit, Liebe und unterstützung, dann wird es gehen! Lass sie es nicht an dir auslassen, hast du versucht es ihr zu sagen, dass sie deine Situation verschlechtert und du ihre emotionale Unterstützung brauchst=? Manchmal hilft das wenn man das direkt sagt...oder wie gehst du damit um? Auf jeden Fall ist das so ja kaum zu ertragen Das muss irgendwie zu bessern sein!

das mit meinen Eltern ist bestimmt ein Auslöser aber nein, ich habe darüber nicht geredet, weil sie das nicht annehmen können...erstens bin ich dann für die ein bisschen 'balla balla' und zweitens würden sie dan nur sagen ich will meinen psychischen Knacks auf sie abwälzen und das ich dann verlogen wäre und eine Enttäuschung Deshalb akzeptiere ich das still und meide einfach den Kontakt...
Mein freund versteht das nicht so recht was eine angststörung ist..er ist an sich verständnisvoll, aber eben auch manchaml genervt,,er merkt ja das ich krank bin, versteht aber nicht wieso ich bloss solche Angst habe...aber wie soll man das erklären
Wie denkst du sollte man denn damit am besten umgehen bzw wie machst du es? ich bin da mittlerweile ratlos..wie geht dein Freund ansonsten damit um? Hast du das gefühl dich auf ihn verlassen zu können?

Sonstieg Freunde habe ich kaum mehr bzw hab nur noch Kontakt übers Internet, da kann mans ja gut verstecken..
Wie steht es denn bei dir? versuchst du das auch so gut wies geht zu verstecken?

das mit dem leben sehe ich ähnlich, man braucht ja nur nach draußen zu gehen und man sieht soviele Menschen die 'leben' und man selbst kommt sich so krank und träge und leblos vor ): Aber das sind wir nicht! Wir haben auch unsere Lichtblicke, an denen wir mehr schaffen, als wir denken und wir müssen versuchen das diese mehr werden..
Das wichtigste ist erstmal das du Fus fassen kannst, das du dich wieder vitaler fühlst, stabil und man auf sich vertrauen kann...
Ohne diese sachen geht es einfach nicht...
Gib dich nicht auf, du wirst das auch schaffen und der Lichtblick am ende des Tunnels wird kommen! Wenn man erstmal weniger angst hat bzw das nachlässt hnat man nja auch viel mehr schaffenslust, dann kann man eine ausbildung in angriff nehmen, wenn führerschein mit der zeit machen und vielleicht auch umziehen!
Nur immer schritt für schritt...

Aber vergiss dabei auch nicht zu sehenw as du geschafft hast..wieviel zu deiner Mutter und vor allem deiner Oma hilfts..wie du mehr schaffst als du dir zugetraut hast..wie du dein Leben meisterst ohne aufzugeben..sowas ist schon viel Wert!

Ich hoffe auch das es dir jetzt und die letzten Tage besser ergangen ist, ein 'aktueller' Krankenhausbesuch ist meist schon etwas beruhigend, versuch daran zu denken wie dein Arzt dir gesagt hat, das du körperlich gesund bist, der erinnerung daran beruhigt mich immer sehr!
Egal was ist, man wird es wieder los...

darf ich fragen wie oft du in letzter zeit im Krankenhaus warst bzw ob du eine Therapie machst?

Ich wohne übrigens nähe Kiel, bin vor nem jahr ca hierhergezogen. Welche größere Stadt ist denn in deiner Nähe? *nicht aufdringlich klingen mag*

Ganz liebe und herzliche Grüße an dich

Anja

Ps: ich freu mich sehr das wir uns hier so austauschen können, das ist eine ungeheure Erleichterung!

14.06.2011 05:02 • #15


xoxDontCryxox
Huhu Anja

Wie Recht du mit deiner Vermutung hattest ich lag jetzt ne gute Woche mit
Grippe (Fieber-Husten-Gliederschmerzen) im Bett !
Das komische wenn ich wirklich krank bin, komme ich damit eigentlich ganz gut klar xD !

Ich habe viel geschlafen -Tee getrunken & fühle mich jetzt wieder einigermaßen gut,
ausser das sich jetzt das viele liegen bemerkbar macht & mein Nacken sich ziemlich fremd anfühlt !

Ich hoffe dir gehtz gut (weisst du schon mehr wegen dem Bandscheibenvorfall)
*neugier* ?

Meiner Oma gehts wieder besser *DANKE* sie war jetzt eine zeit auf normaler Station & mitlerweile wurde sie in die Rhea verlegt *ich bin froh das es überstanden ist & meine Ma ist seitdem auch wieder einigermaßen besser drauf !

Mein Freund ist zurück nach Köln (er wohnt noch bei seinen eltern) und ich weiss nicht wieso, aber komischerweise sind die Panikattacken weniger geworden!
Ich muss dazu sagen, das wir sehr oft gestritten haben...Gerade weil ich immer so unzufrieden mit mir selber bin & meine ständige agressivität kam auch noch dazu !
Da er sowieso einiges in Köln zu erledigen hat, habe ich dann letzte woche schweren herzens gesagt, das er langsam fahren muss (er war ja schon ne ganze zeit bei mir) & meine Ma hat mir auch langsam druck gemacht !

Jetzt fühle ich mich zwar ziemlich einsam *aber komischerweise kriege ich anflüge von Panikattacken besser selbst in den Griff & auch ziemlich schnell unter Kontrolle ....
Ich hatte Angst davor alleine zu sein & überlege ernsthaft ob ich meinen Freund (trotz das wir uns eigentlich so oft weh getan haben) nur noch wegen der PA´S bei mir wissen / bzw haben wollte ....! Es hört sich gemein an (gerade weil er oft auch sehr für mich da war) aber vieleicht sollte ich erstmal eine Zeit für mich bleiben & schauen das ich wieder das Vertrauen in mich & meinen Körper zurück finde .....!
Naja, ich hatte sehr oft das Gefühl er belächelt mich / oder nimmt mich net Ernst !
Genauso wie ich andauernd dachte, jede andere wäre besser als ich / irgendwann macht er das nicht mehr mit & ist weg usw ! Bei Panikattacken musste ich oftmals vor seiner Nähe flüchten, da ich seine Blicke & gesten fehlinterpretiert habe *denke ich* !

Freunde habe ich auch kaum mehr welche ...Und ich versuche mich wenn ich mal unter menschen komme, so gut es geht zusammen zu reißen *damit keinem auffällt das ich mal wieder keine Luft bekomme / oder mein Nacken irgendwie zu zittern anfängt durch anspannung ....!
Ich fühle mich sehr unwohl unter Menschen & wohne zum Glück in nem kleenen Dörfchen *wo ich net so direkt auf menschenmassen treffe* ....Discotheken oder Events sind für mich schon lange Tabu & kein Thema mehr ....! Bei lauter musik fühle ich mich auch extrem unwohl & wenn mehrere Geräusche aufeinander treffen, fühlt es sich innerlich bei mir echt schlimm an !
Ich kann mich noch net mal mehr im Garten sonnen *da ich einmal nen schwindelanfall hatte* und es seitdem meide ....!

Täglich nehme ich mir irgendwie Dinge vor, die mir bestimmt gut tuen würden, aber ziehe sie nicht durch ...Morgen Morgen nur nicht heute *so ungefähr* !
Ich würde gerne weniger rauchen...mich mehr bewegen....mehr an die Luft kommen *aber irgendwie lasse ich meinen Zustand erstarren* und setzte nichts davon in die Tat um ....Wie ist das bei dir ? Hast du viele aktivitäten am Tag *liebfrag* ?
Und wie fühlst du dich dabei ?

Also spontane besuche im Krankenhaus hatte ich die letzten paar monate eigentlich seltener (zwei-drei) ...Den Krankenwagen habe ich mir zum Glück net mehr gerufen, wenn bin ich mim Taxi hin ! Therapie mache ich keine *ich war bei einem Psychologen der mich einweisen wollte (ich war auch guter Hoffnung) aber musste halt ständig da anrufen um nach einem Platz zu fragen *und als die Dame am Telefon meinte* wir können auch nichts für unsere überbelegung & warteliste, hatte ich die schnauze voll .....!
Und habs in Vergessenheit geraten lassen .....

Also Aldenhoven *liegt nähe Aachen-Düren* falls dir das was sagt !?

Ich sende dir ganz viele liebe Grüsse
*JeNnY*

27.06.2011 18:04 • #16




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