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Zitat von Kath38:
Hallo, dass kenne ich. Ich hab damit Angst vor der Nacht entwickelt. Die Psyche fängt unterbewusst an und wenn man müde ist und geht ins Bett findet man nicht in den Schlaf. Hatte ich auch und war dann wieder gut, als der Stress abgenommen hat mit Entspannungsübungen. Hatte auch zwei Wochen Opipramol genommen um die Angst zu dämmen, weil mich Panik dann wach gehalten hat. Und aktuell hab ich es wieder, leider. Eine schlaflose Nacht hinter mir. Am nächsten Abend total kaputt, aber dann kam die Panik und hat mich nicht runter kommen lassen. Hab was zum schlafen genommen um den Kreislauf zu durchbrechen. Und jetzt hoffe ich das es wieder besser wird. Man muss versuchen die Psyche wieder umzuprogrammieren sagt meine Therapeutin. Wenn ich keine Angst habe, kann ich 9 Stunden am Stück schlafen und brauche 10 Minuten zum einschlafen.

Ja, man muss es umprogrammieren, aber das ist ja so schwer!

11.01.2020 19:53 • #61


Ja wem sagst du es. Hatte wieder eine schlechte Nacht. Ich muss immer erst den Kreislauf durchbrechen, bevor es wieder geht. Nur zwei drei Tage Schlaftsbletten zu nehmen hab ich immer Angst. Obwohl ich so raus komme. Hatte das schon zwei mal

12.01.2020 11:03 • x 1 #62



Komische Gefühle kurz vorm einschlafen

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Zitat von Kath38:
Ja wem sagst du es. Hatte wieder eine schlechte Nacht. Ich muss immer erst den Kreislauf durchbrechen, bevor es wieder geht. Nur zwei drei Tage Schlaftsbletten zu nehmen hab ich immer Angst. Obwohl ich so raus komme. Hatte das schon zwei mal

Oh man, das ist aber auch alles eine sch...! Schlaftabletten will ich auch nicht unbedingt nehmen...
Die letzten beiden Tage waren ok...letzte Nacht hatte ich so flattern/vibrieren im Rücken und etwas herzrasen, ich denke das es von den verspannungen/anspannungen kommt und geschwitzt habe ich...aber ich konnte schlafen !
Ich hoffe, dass du heute Nacht zur Ruhe kommst

12.01.2020 11:40 • x 1 #63


Ja ich bin auch kein Fan. Nur die letzte Nacht war auch grausam, tagsüber ging es mir gut. Abends war ich so müde bin ins Bett und wollte schlafe und dann merkte ich wie die Panikattacke hoch kam. Dann versucht mich woanders hin zu legen Mediation hören und irgendwann um halb vier bin ich fit 2 bis 3 Stunden eingeschlafen. So kann es halt nicht weiter gehen.
Doch dann lieber mal drei Tage was zum schlafen nehmen oder was Angstlösendes weil ich muss ja mal schlafen

12.01.2020 15:54 • x 1 #64


Zitat von Kath38:
Ja ich bin auch kein Fan. Nur die letzte Nacht war auch grausam, tagsüber ging es mir gut. Abends war ich so müde bin ins Bett und wollte schlafe und dann merkte ich wie die Panikattacke hoch kam. Dann versucht mich woanders hin zu legen Mediation hören und irgendwann um halb vier bin ich fit 2 bis 3 Stunden eingeschlafen. So kann es halt nicht weiter gehen. Doch dann lieber mal drei Tage was zum schlafen nehmen oder was Angstlösendes weil ich muss ja mal schlafen

Da Stimme ich dir zu! Wenn du schlaftabletten nimmst, dann kommen keine panikattacken?
Ich habe vor 10 Jahren bei einer panikattacke mal was gespritzt bekommen, aber sonst nie was genommen...Ich hatte immer travor in meiner Handtasche aber noch nie genommen, musste es jetzt auch entsorgen, da abgelaufen..

12.01.2020 17:56 • x 1 #65


Ja ich kann schlafen ohne Panik und mir geht es am nächsten Tag auch viel besser keine große Angst oder so.

Tavor hab ich auch aber noch nie genommen.

Ich muss aus dem Teufelskreis um meinen Schlaf wieder zu bekommen. Wenn ich schlafe geht es mir auch gut.

Deshalb hatte ich auch mal 10
Tage Opipramol genommen und danach hatte ich Monate bis jetzt Ruhe

12.01.2020 20:01 • #66


Zitat von Kath38:
Ja ich kann schlafen ohne Panik und mir geht es am nächsten Tag auch viel besser keine große Angst oder so. Tavor hab ich auch aber noch nie genommen. Ich muss aus dem Teufelskreis um meinen Schlaf wieder zu bekommen. Wenn ich schlafe geht es mir auch gut. Deshalb hatte ich auch mal 10Tage Opipramol genommen und danach hatte ich Monate bis jetzt Ruhe

Hast du noch andere symptome oder dreht es sich bei dir ausschließlich um Schlafstörungen?

13.01.2020 00:05 • x 1 #67


Innerliche Unruhe und wenn ich nicht geschlafen habe, unterschwellig Angst

15.01.2020 16:28 • x 1 #68


SeytaniLilith93
Ich kenne das Gefühl, ich bin so müde aber immer kurz vorm einschlafen , schrecke ich auf weil mir die Luft weg bleibt und das geht dann meist ein paar mal so. Genauso wie mein Herz laut pocht (das macht mich wahnsinnig, weil ich dann genau darauf achte).
Ich trinke bevor ich ins Bett gehe einen Tee (Lavendel zb.) oder nehme davor ein schönes Bad oder schaue meine Lieblingsserie bis ich einschlafe, dann geht es meistens. Klappt natürlich leider nicht immer wenn ich einen unruhigen Tag hatte.

15.01.2020 16:38 • #69


Zitat von SeytaniLilith93:
Ich kenne das Gefühl, ich bin so müde aber immer kurz vorm einschlafen , schrecke ich auf weil mir die Luft weg bleibt und das geht dann meist ein paar mal so. Genauso wie mein Herz laut pocht (das macht mich wahnsinnig, weil ich dann genau darauf achte).Ich trinke bevor ich ins Bett gehe einen Tee (Lavendel zb.) oder nehme davor ein schönes Bad oder schaue meine Lieblingsserie bis ich einschlafe, dann geht es meistens. Klappt natürlich leider nicht immer wenn ich einen unruhigen Tag hatte.

Es ist wirklich unglaublich, was die Psyche alles mit einem anstellen kann! Gestern Abend war ich auch schön am wegdösen, und schwups herzrasen und ich achte da auch immer so doll drauf...mein Puls ist am Tag völlig ok und im Bett dreht er durch, ist echt nervig und man hat ja auch noch im Kopf morgens früh aufstehen zu müssen, macht noch mehr Druck dahinter

15.01.2020 16:58 • x 1 #70


littlebluecat
Ich habe manchmal das Gefühl vom fallen.
Das Problem liegt am Gehirn bei solchen Sachen.. während man müde ist und einschlafen könnte, ist das Hirn meist noch aktiv und macht das hirn beides gleichzeitig.. Sozusagen hält es uns wach und doch will es das wir einschlafen... Man nennt es einschlafzuckungen.

Beim Einschlafen entspannen sich unsere Muskeln. Der Teil von uns, der noch wach ist, kann jedoch starke stimulierende Reize aussenden, die zu augenblicklichen Muskelreaktionen wie dem hier thematisierten plötzlichen Hochschrecken führen. (Doktor Carl Bazil)

Scheinbar könnte da eine Schutzfunktion sein

15.01.2020 17:03 • #71


Libelle 33
Hab ich gerade seit langem mal wieder.Ständig kurz vorm Einschlafen hochschrecken und eigenartiges Herzklopfen und für ein paar Minuten innerliches zittern.Läßt sich schlecht beschreiben dieses Gefühl.Ich denke mal das Unterbewusstsein arbeitet.Habe seit meinem Tagesklinikaufenthalts keine Panikattacken und auch keine richtigen Angstzustände mehr gehabt.Nur dieses komische Gefühl nervt mich jetzt und deshalb kann ich nicht schlafen

18.04.2020 01:34 • #72


fita24
Juhuu,

Ich habe das gleiche Problem! Lag von 20 Uhr bis um 6 Wach mit Panikattaken. Bin immer kurz vor dem wegdösen und dann haut die Panik wie ein Gewitter durch meinen Körper. Mit schlafen ist da nix mehr.

Hitzewallungen und kribbeln im ganzen Körper und das Herz schlägt bis zum Hals. Die ganze Nacht! Brennen in der Brust und beklemmende Gefühle.

Was hilft euch, um den Kreislauf zu durchbrechen?

15.12.2020 08:23 • #73


Calima
Zitat von fita24:
Was hilft euch, um den Kreislauf zu durchbrechen?

Aufstehen und spazieren gehen. Ich bin nächtelang draußen rum gelatscht, um die Angst aus meinem Körper und meinem Hirn zu kriegen. Zur Not auch auf und ab im Garten.

Dabei Gedichte und Liedtexte aufgesagt, rückwärts buchstabiert oder Schritte gezählt. Liegenbleiben war Gift für mich.

15.12.2020 08:31 • x 3 #74


Angor
Bei Panikattacken immer aufstehen, nur nicht im Bett liegen bleiben. Durch die Angst schießt Adrenalin in den Körper, das erhöht den Puls und den Blutdruck, das Adrenalln baut sich dann schneller ab wenn man sich bewegt, bleibt man liegen, hat man länger "Spaß".

15.12.2020 08:53 • #75


Angor
Ich möchte das noch mal mit der Wirkung der Bewegung erklären

Angst ist eigentlich eine ganz natürliche Empfindung des Menschen schon seit Urzeiten. Es half den Menschen damals beim Überleben, das ist der Instinkt, der nie verloren ging. Durch die Angst schüttete der Körper das Adrenalin aus, man brauchte diese Reaktion des Körpers entweder zur Flucht, oder zum kämpfen.

Wer unter PA leidet, hat keinen Gegner zum kämpfen und läuft auch nicht weg, vor wem auch, denn wir haben ja keinen Feind, unser "Feind" ist unsichtbar und existiert nur bei uns im Kopf.

Trotzdem muss das Adrenalin ja wieder abgebaut werden, und weil wir nicht kämpfen oder weglaufen, hilft Bewegung.
Und diesen Feind im Kopf kann man nur bekämpfen, indem man herausfindet, wer er ist und auch woher er kommt, durch eine Therapie, durch Medis, Abbau von Stress usw.

15.12.2020 09:08 • x 3 #76


Libelle 33

18.01.2021 00:39 • #77

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juicemouth
Hallo Libelle 33,

Wieder so ein Abend, was?

Mir geht es grade wie dir.
Hast du bestimmte Tricks für dich, wie du dich rausholen/ablenken kannst?

Liebe Grüße

18.01.2021 00:59 • #78


Libelle 33
In dem ich hier im Forum schreibe oder lese geht es mir besser

18.01.2021 01:00 • x 2 #79


juicemouth
Ja, das hilft mir auch.

Hast du mal progressive muskelentspannung versucht? Das hilft eventuell bei der Anspannung, die durch die unterschwellige Angst entsteht

18.01.2021 01:04 • #80



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