App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

3

P

paulch
Mitglied

Beiträge:
58
Themen:
26
Danke erhalten:
14
Mitglied seit:
Hallo ihr Lieben, ich weiß wieder nicht was ich tun soll… ich habe eine lange Odyssee mit dem Thema Brustbeschwerden in der linken Brust hinter mir. Sie fingen Anfang 2023 an und machten mir schon da gewaltige Angst, dass ich um 2 Uhr morgens in der Notaufnahme stand. Dort half man mir nicht und machte sich eher über meine Beschwerden lustig. Die Schmerzen kamen und gingen und nach endlosen Besuchen beim Bereitschaftsdienst oder Hausärzten beschloss ich einen Internisten aufzusuchen, der ein normales, ein langzeit ekg, einen bluttest und ein Ultraschall des Herzen durchführen lies. Alles kam ohne besonder Auffälligkeiten zurück, außer das ein kleines “Loch” existiert (Kontrolle dafür war vor einem Monat und da war alles top). Ich habe aus der Jugend Probleme mit zu hohen Blutdruck gehabt, der stressbedingt ausgelöst wurde, daher mache ich mir immer etwas Angst, dass eventuelle Schäden dadurch entstanden sind. Naja zurück zum eigentlichen Zustand, heute nacht bin ich aufgewacht durch ein beklemmendes dumpfen Gefühl in der linken Brust, es fühlt sich an als schlägt mein Herz nichts stark genug und ich fühle mich zusätzlich schwach im linken Arm. Mein Kopf rast schon wieder, dass ich gerade dabei bin einen Herzinfarkt zu bekommen. Ich frage mich jedoch jedesmal ist das möglich? Ich war so oft deswegen beim Arzt und dort war mein Herz gesund. Auch bin ich noch “ziemlich” jung in meinen Zwanzigern unterwegs. Kann es dann wirklich sein, dass ich einen Herzinfarkt erlange (meine Hypochondrie sagt leider ja, weswegen ich überhaupt in der Zwickmühle stecke). Mir ist dieses Thema schon so unangenehm geworden aber vielleicht hat jemand anderes ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir helfen. Ich wäre sehr dankbar : )

18.08.2024 #1


6 Antworten ↓

G
Alles kann, nichts muss. zwinkern
Ich denke, dass du schon eine Herzneurose entwickelt hat.
Du warst bei sämtlichen Ärzten. Alles war ohne Befund. Dein kleines Loch wurde letztens auch kontrolliert.

Möchtest du, dass es dir besser geht? Wenn ja, dann zieh dich aus dem Mist raus. Wenn du es alleine nicht hinbekommst, dann hole dir Hilfe. So kommst du nicht weiter.

Ich persönlich steigere mich auch gerne in meine wie ich sie nenne "Befindlichkeiten" rein. Allerdings habe ich mir jetzt auch Hilfe geholt.
Gestern Schwindel ohne Ende. Ich dachte ich kippe um. Meine Mama sagte dann zu mir, wenns so schlimm ist, dann ab zum Arzt.
Wollte ich aber nicht. Ich will mir zeigen, dass ich es kann und das ich mich da rausziehen kann.

Frage dich was du willst. Willst du das es dir gut geht, dann gehe deine Hypochondrie und deine Herzneurose an.

Liebe Grüße

#2


A


Jung und Herzinfarkt?

x 3


Nova_Sol
agoraphobie-panikattacken-f4/herzneurose-oder-anzeichen-auf-herzinfarkt-t42518.html

Schau mal hier. Da kannst du dich super austauschen und triffst auf Gleichgesinnte. Schreib dort einfach nochmal deine Probleme

x 2 #3


P
@Golfinchen
Danke für deine Antwort!
Ich befinde mich tatsächlich ab nächster Woche in Therapie. Ich weiß selber, dass ich komplett alleine nicht mehr von dieser Angst loskommen werde aber ich sehe das genau wie du. Arztbesuche will ich inzwischen vermeiden, um meiner Angst nicht mehr das zu geben was sie will, Bestätigung. Ich muss lernen meinem Körper wieder selbst zu vertrauen und auch mal zu akzeptieren, dass sich aml was “komisch” anfühlt ohne direkt zum Arzt zu rennen. Schön, dass es bei dir gestern wohl geklappt hat Smile

x 1 #4


G
@paulch Das hört sich gut an.
Ich habe heute auch Therapie. Ich möchte auch wieder lernen meinem Körper zu vertrauen. Das ist so wichtig. Wir wollen doch Lebensqualität zurück.

#5


P

Herzangst gewinnt wieder die Oberhand

Hallo ihr Lieben,

es ist schon länger her, dass sich meine somatische Störung um mein Herz gedreht hat. In den letzten Tagen ist es jedoch wieder ziemlich schlimm geworden. Jeder der meine Beiträge vielleicht zum Thema Herzangst schon einmal gelesen hat weiß, dass von der Diagnostik so ziemlich alles bereits vom Internisten durchgeführt wurde. Ekg, Langzeit Ekg, Ultraschall (mehrmals), Blutabnahme, alles dabei. Immer wieder hieß es alles ist unauffällig und die Beschwerden können nicht vom Herzen stammen. Also habe ich mich zu Orthopäden begeben (leichte Wirbelsäulenkrümmung aber nichts schlimmes), meine Lunge abhören lassen (alles gut), mehrfach panisch den Bereitschaftsdienst aufgesucht, nichts. Langsam weiß ich nicht mehr weiter, ich habe vor drei Wochen ein Langzeitblutdruckmessgerät getragen, da ich eine kurze Zeit stressbedingt zu hohen Blutdruck hatte und seitdem Routinemäßig einmal im Jahr kontrollieren soll. Montag ist beim Internisten die Besprechung und zudem mal wieder ein Ultraschall vom Herzen. Seit gestern nehme ich aber wieder mir sehr starke Sorgen bereitende Schmerzen und ein Druckgefühl mit leichter Schwierigkeit beim tiefen Einatmen wahr, was besonders schlimm kurz vorm einschlafen ist. Ich habe wirklich das Gefühl wenn ich jetzt einschlafen hört mein Herz auf oder „kollabiert“.
Meine Angst ist es dass ich durch ein fehlendes Belastungsekg manche Dinge nicht ausschließen kann. Besonders schlimm ist für mich der Verdacht einer Angina Pectoris, was nach Recherche bei meinen 22 Jahren eigentlich keinen Sinn macht. Ich spiele trotzdem mit dem Gedanken meinen Arzt auf diesen Verdacht anzusprechen, vorallem weil meine Herzschmerzen momentan auch nach Anstrengung und mit außer Atmen auftreten. Dazu kommt, dass ich in den letzten Tagen starke Oberbauchschmerzen hatte und jz auch Rückenschmerzen verspüre. Ich habe wirklich das Gefühl der Herzinfarkt hat seine Vorboten geschickt. Ich bin verzweifelt, ich gehe zur Therapie verspüre aber keine Verbesserung wenn es wirklich nur Psychosomatisch sein sollte aber gleichzeitig kann mir kein Arzt etwas sagen. Ich kann nicht und will nicht mehr abends wachliegen weil ich Angst habe nachts zu sterben und auf Anstrengende Tätigkeiten verzichten weil ich denke mein Herz schafft das nicht.

Es tut mir leid, dass so wenig Struktur in diesem Beitrag herrscht aber ich musste gerade mal alles aufschreiben was so in meinem Kopf vorgeht. Meine Herzschmerzen spüre ich jetzt immer noch, was mir den Schlaf raubt und ich denke ich werde heute Nacht nicht überleben, ich wünschte nur, dass ich mich einmal „normal“ fühlen darf.

Vielen Dank.

#6


TheViper
@paulch Deine Angst denke ich wird man dir nicht nehmen können. Es wurden dutzendemale Untersuchungen gemacht, und sie sind alle unauffällig gewesen. Leider redet man sich immer ein krank zusein, aber sich einzureden das man gesund ist, ist sehr schwer. Eine Therapie ist ein längerer Prozess bis man merkt das es einem hilft oder man einen Weg gefunden hat, bei dem es einem gut geht und man gelernt hat damit umzugehen. Wenn du natürlich Angst hast, verstärkt das deine Symptome umsomehr. Nach allem was du an Untersuchungen aufgeschrieben hast, hast du nichts am Herzen.

x 1 #7





Youtube Video

Dr. Matthias Nagel
App im Playstore