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Wunderschönen guten Tag zusammen,

zur Zeit geht es mir relativ gut was meine Angst betrifft. Ok, das Übliche halt, es zwickt mal hier und es zieht mal da, aber alles in allem geht es mir gut. Das einzige was mir zur Zeit Sorgen bereitet sind meine nächtlichen Träume.
Letzte Nacht habe ich geträumt, dass ich irgendwo sitze und mehrere Krebsranke vorbeikommen. Davor die Nacht habe ich geträumt, dass ich selber krank bin. Solche Träume "besuchen" mich in unregelmässigen Abständen. Normalerweise gehe ich davon aus, da mich diese Themen tagsüber beschäftigen, dass es eben nachts quasi "bearbeitet" wird. Aber es ist eben auch die Sorge, dass es sich um eine Art Vorahnung handeln könnte.

Wie seht ihr das und wie geht ihr mit solchen Träumen um? Solche Träume habe ich schon seit Jahren immer mal wieder.

Gruss
Markus

26.06.2019 18:19 • 03.07.2019 #1


29 Antworten ↓


Ich träume derzeit auch wieder exzessiv, doch nichts davon ist jemals zur Realität geworden. Der letzte Traum war so dermaßen mit Details gespickt, dass ich den Ablauf nicht wirklich erklären kann...
Aber ich liebe es! Selbst wenn es Albträume sind!

26.06.2019 18:41 • x 1 #2



Ich träume krank zu sein - Realität oder Traum

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Safira
ich hab schon öfters geträumt das mir Zähne oder Haare ausfallen oder ich im Nirgendwo mit meiner sehr kleinen Tochter nach Hause zurückfinden muss oder uns vor etwas bösen beschützen muss. Hab auch schonmal geträumt das ich gar keine Zähne mehr habe.

Wenn ich mich an solche Träume erinnern kann dann löst es ein kurzzeitiges mulmiges Gefühl aus. Die mit meiner Tochter. Das mit Zähnen und Haaren freu ich mich dann nur das es nur ein Traum war.

Im großen und ganzen macht mir das aber nichts aus, weil es einfach nur ein Traum war.

Sicher, wenn ich alt genug bin werden mir Zähne und Haare ausfallen. Meine Tochter ist schon groß, also kann dieser Traum nicht wahr werden. Unser Gehirn ist Nachts nicht steuerbar. Ich glaube nicht das Du Krebs bekommst, weil Du davon geträumt hast.
Es ist nur etwas was Dich bewusst sehr beschäftigt, welches Dich bis in Deine Träume verfolgt. So würde ich das sehen.

26.06.2019 18:45 • x 1 #3


Aber pass auf, dass du im Traum nicht stirbst! Dein Körper kann ohne Geist nicht leben!

26.06.2019 18:54 • #4


Safira
Zitat von DanDanDan:
Aber pass auf, dass du im Traum nicht stirbst! Dein Körper kann ohne Geist nicht leben!


ist das jetzt ernst gemeint ?

26.06.2019 18:56 • #5


med
Zitat von DanDanDan:
Aber pass auf, dass du im Traum nicht stirbst! Dein Körper kann ohne Geist nicht leben!


Is klar. Bist Du Wikinger oder Nordamerikanischer Ureinwohner?
Ich schätze, das war ein Joke.

26.06.2019 19:06 • #6


Safira
Zitat von med:
Ich schätze, das war ein Joke.

wer weiß lustig ist das jedenfalls nicht. Gibt Leute die könnten das noch glauben.

26.06.2019 19:10 • #7


med
Zitat von Safira:
wer weiß lustig ist das jedenfalls nicht. Gibt Leute die könnten das noch glauben.


ja, die gibt es sicher.

es gibt ja auch eine Menge Literatur über Traumdeutung.
Für mich macht nur die Erklärung Sinn, dass nachts Ängste und Sorgen verarbeitet werden. Dinge, die ganz tief in uns sind, wie Verlust- und Krankheitsängste, Angst vor dem Tod etc.

p.s. ich habe auch schon sehr oft geträumt, mir fallen die Zähne aus ( hab aber noch alle )

26.06.2019 19:16 • x 4 #8


Zitat von med:
es gibt ja auch eine Menge Literatur über Traumdeutung. Für mich macht nur die Erklärung Sinn, dass nachts Ängste und Sorgen verarbeitet werden. Dinge, die ganz tief in uns sind, wie Verlust- und Krankheitsängste, Angst vor dem Tod etc.p.s. ich habe auch schon sehr oft geträumt, mir fallen die Zähne aus ( hab aber noch alle )


Früher als Kind habe ich oft geträumt, dass meine Eltern gestorben sind. Da war die Erleichterung natürlich immer gross, wenn man wach wurde. Ausserdem habe ich schon oft geträumt, dass ich eine glückliche Beziehung führe. Auch dieses ist mir bisher noch nicht gelungen. So gesehen sind Träume offenbar keine Vorahnung.
Wenn ich jedoch von Krankheiten träume, dann denke ich immer, dass es eine Vorahnung sein könnte. Auf der anderen Seite ist es ja erwiesen, dass Träume quasi das Produkt der Verarbeitung von Gedanken sind.

26.06.2019 19:27 • #9


med
Zitat von Der Sorgenmacher:
Früher als Kind habe ich oft geträumt, dass meine Eltern gestorben sind. Da war die Erleichterung natürlich immer gross, wenn man wach wurde. Ausserdem habe ich schon oft geträumt, dass ich eine glückliche Beziehung führe. Auch dieses ist mir bisher noch nicht gelungen. So gesehen sind Träume offenbar keine Vorahnung. Wenn ich jedoch von Krankheiten träume, dann denke ich immer, dass es eine Vorahnung sein könnte. Auf der anderen Seite ist es ja erwiesen, dass Träume quasi das Produkt der Verarbeitung von Gedanken sind.


Ich glaube, dass es tatsächlich Menschen gibt, die Vorahnungen haben. das ist aber nur ganz wenigen Personen gegeben und die Vorahnungen kommen wahrscheinlich auch nicht im Traum.
( ausserdem hättest Du es längst gemerkt, wenn Du Vorahnungen hättest)

Der Kindertraum von den verstorbenen Eltern zeigt starke Verlustängste ( es gibt da Studien drüber )

26.06.2019 19:33 • #10


Also auch ich träume manchmal sehr intensiv und auch beãngstigend, Riesenspinnen die mich verfolgen, das mein Hund sich in irgendwas böses verfangt, das ich verfolgt werde,etc...., klar bin ich sehr froh wenn ich dann wach werde aber ich habe den Träumen nie viel Bedeutung bei gemessen..... Wie heißt es doch "Träume sind Schäume... Liebe Grüße

26.06.2019 19:57 • x 2 #11


Schlaflose
Da ich generell nicht an Vorahnungen, Hellseherei u.ä. glaube, sind für mich Träume völlig ohne Bedeutung. Ich träume extrem viel, oft völlig abstruse Dinge, aber ich mache mir gar keine Gedanken darüber. Es ist wie Fensehen im Schlaf.

26.06.2019 20:02 • x 1 #12


irgendwo auf Spektrum.de gibt es einen relativ aktuellen interessanten Artikel zum Thema: "Schlaf: was Träume über uns verraten"

26.06.2019 22:17 • #13


marialola
Ein spannendes und vielschichtiges Thema.
Mir machen Träume große Angst.
Weil ich Angst vor Vorahnungen habe, das hat mich mein ganzes Leben lang belastet.
Viele meiner weiblichen Vorfahren hatten diese Gabe, wie man es nennt.
Ich habe immer darum gebetet, ich möge bitte davon verschont werden, ich möchte nichts Schreckliches vorher wissen, ich könnte damit nicht leben.
Keine Angst, ihr könnt weiterlesen, es folgt kein Trigger, eher das Gegenteil.
Ich träumte als kleines Kind, mir würde beim Rodeln das Bein abgerissen. Das ist über 40 Jahre her. Zum Glück ist das nie passiert, aber ich hatte lange große Angst.
Bis heute quälen mich immer wieder so grauenvolle Träume, es geht immer um Tod und Sterben. Ich bin dann tagelang unter dem schlimmen Eindruck, leide furchtbar, weil ich Angst hatte, es könnte wahr werden. Da hilft einem Niemand. Aber mit den Jahren verstand ich, dass meine großen Ängste im Unterbewusstsein weiterarbeiten und eben auch im Traum auftauchen. So muss das sein, denn diese teilweise Jahrzehnte zurückliegenden Träume sind zum Glück nie eingetreten.
Mein Freund träumte vor Jahren, wirklich ewig her, wir hätten einen Flugzeugabsturz und über meinem Bild stand in roten Buchstaben tot. Ihr könnt euch vorstellen, wie ungut wir uns beim fliegen fühlten.
Wie gesagt, ich leide unter extremen Träumen und es ist wirklich ein Resultat meiner Ängste.
Das führt zu kuriosen Spitzen.
In unserer Familie träumte tatsächlich jemand, voll gruselig, von seiner eigenen Beerdigung.
Er sah sich ganz alleine in einem weißen Hemd umgeben von weißen Nelken.
Die Erklärung ist mit Sicherheit, dass er schon lange krank war und konkrete starke Befunde hatte. Ich denke, da hat sein Unterbewusstsein zwei und zwei zusammengezählt.
Aber, mir hat das solche Angst gemacht, dass ich dann tatsächlich häufig begann, das von mir zu träumen, bis ich schreiend aufwachte. Auch hier waren es meine um die eine Angst kreisenden Gedanken.
Also bitte, habt keine Angst, Träume sind nichts als der Spiegel unserer Tagesgedanken, unbewussten oder sogar bewussten Ängste.

27.06.2019 14:56 • #14


Zitat von marialola:
Ein spannendes und vielschichtiges Thema.Mir machen Träume große Angst. Weil ich Angst vor Vorahnungen habe, das hat mich mein ganzes Leben lang belastet.Viele meiner weiblichen Vorfahren hatten diese Gabe, wie man es nennt.Ich habe immer darum gebetet, ich möge bitte davon verschont werden, ich möchte nichts Schreckliches vorher wissen, ich könnte damit nicht leben.Keine Angst, ihr könnt weiterlesen, es folgt kein Trigger, eher das Gegenteil.Ich träumte als kleines Kind, mir würde beim Rodeln das Bein abgerissen. Das ist über 40 Jahre her. Zum Glück ist das ...



Stell dir vor, du bist blind und heisst Baba Wanga alter...

27.06.2019 15:37 • #15


marialola
Häää?

27.06.2019 19:13 • #16


med
Zitat von marialola:
Häää?


Baba Wanga ist glaub ich eine Seherin

Blinde Seherin findet er wohl lustig.

Schau Dir mal seine Beiträge an, dann weisst du Bescheid

27.06.2019 19:17 • x 2 #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Cati
Ich habe tatsächlich mal geträumt, daß
ich Papst bin.

27.06.2019 19:24 • #18


Zitat von med:
Baba Wanga ist glaub ich eine SeherinBlinde Seherin findet er wohl lustig.Schau Dir mal seine Beiträge an, dann weisst du Bescheid


Warum sollte ich es auch nicht lustig finden dürfen?
Auch mit psychischer Erkrankung darf man Humor haben oder?
Meiner ist nunmal schwarz! Und in den Forenregeln steht auch nichts von "schwarzer Humor verboten".

28.06.2019 13:18 • x 2 #19


-Leeloo-
und wenn man wiederholt den gleichen Horror-Traum hat? Oder als Kind immer wieder ein oder zwei Träume, die sich wiederholen und man nachts nach seiner Mutter ruft und es kommt kein Ton raus, erst, als man weinend aufwacht...gut, dass die Zeit vorbei ist, aber erinnern kann ich mich immer noch daran...

28.06.2019 13:38 • #20



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