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Hallo zusammen,
ich bin 27 und habe seit ungefähr einem Monat wohl Hypochondrie...
Ich habe angefangen die Pille zu nehmen und habe leider im Internet wohl zuviel zum Thema Thrombose gelesen...
Natürlich hatte ich kaum 2 Wochen später Angst eine Thrombose zu haben... Ich habe im Liegen öfter Waden Schmerzen die den Oberschenkel hinten hochziehen... Es schmerzt manchmal schon sehr, aber eigentlich immer wenn ich mich ins Bett lege und wenn ich vorher Sport gemacht habe noch mehr.
Ich denke ich hatte die Schmerzen auch schon früher immer mal wieder, ich weiß es aber nicht genau weil ich das nie beachtet habe... Habe aber öfter mal Magnesium genommen weil ich Krämpfe hatte...
Ich war dann bei der Hausärztin, die hat einen D-dimmer Test gemacht und der war negativ (wert 200)...
Jetzt habe ich aber immer noch Angst eine Thrombose zu haben... Habe mir einen D-dimmer Schnelltest für zuhause gekauft, der war auch negativ... Das beruhigt mich aber nur kurz, spätestens 1-2 Tage später ist die Angst wieder da....
Weil das Bein halt immer noch weh tut... Ich kann mit dem Schmerz nicht mehr umgehen...
Früher dachte ich glaub ich einfach "ach ist schon nichts, zuviel Sport halt, brauch mehr Magnesium"... Aber plötzlich machen mir die ständigen Schmerzen Angst...

Termin beim Therapeuten erst im neuen Jahr...

Hat das auch schon jemand durch gemacht? Wie schafft ihr die Angst weg zu bekommen?

Vielen Dank

12.10.2018 03:10 • 21.10.2018 #1


14 Antworten ↓


rosebud42
Hallo, ich hoffe dir geht es heute schon etwas besser. Die Angst vor Thrombose war auch meine Haupt-Angst. Habe Stunden meines Lebens in der Notaufnahme verbracht weil ich dachte das Ziehen im Bein ist bestimmt eine Thrombose. Ich hab mir nachts alte heparinSpritzen gesetzt, die ich noch von einer OP übrig hatte, obwohl sie schon abgelaufen waren.. also, ich kenne das wirklich gut und weiß wie man sich da reinsteigern kann.. da du ja offenbar ganz neu das Problem hast seit du die Pille nimmst, würde ich dir empfehlen nochmal das Gespräch mit dem Frauenarzt zu suchen ob es bei dir evtl. ein erhöhtes Thromboserisiko gibt. Generell könntest du ja vielleicht auch anders verhüten als mit Hormonen. Es kommt wohl auch stark drauf an welche Pille man nimmt, bestimmte Pillen sind wohl deutlich problematischer als andere.. versuche einen kühlen Kopf zu bewahren und das ganze sachlich anzugehen. Alles Gute für Dich.

13.10.2018 19:13 • x 1 #2



Hypochondrie vor Thrombose

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Ich habe diese Angst auch ganz stark seit 15 Wochen, sprich seit ich von meiner zwillingsschwangerschaft weiß. Ich habe in den 15 Wochen schon mehr Zeit im kh verbracht als in meinem ganzen Leben davor. Das ist meine vierte ss und in dieser habe ich Angst, leider habe ich mich wohl in eine angststörung gelesen und die Schmerzen in meinem linken bein, die wohl von irgendeinem nerv oder so kommen tun ihr übriges. Leider komme ich aus dieser abgstspirale nicht raus. Ich bin jetzt in der 21 ssw und hoffe das meine Angst nach der ss weg ist.
Liebe Grüße

13.10.2018 23:33 • x 1 #3


Safira
Zitat von Nine121115:
leider habe ich mich wohl in eine angststörung gelesen und die Schmerzen in meinem linken bein, die wohl von irgendeinem nerv oder so kommen tun ihr übriges.

hast Du schon darüber mit Deinem Frauenarzt gesprochen?

13.10.2018 23:38 • #4


Also mein Bein wurde schon gefühlte hundert mal auf thrombose untersucht falls du das meintest.

13.10.2018 23:44 • #5


Safira
Zitat von Nine121115:
Also mein Bein wurde schon gefühlte hundert mal auf thrombose untersucht falls du das meintest.

ne ich meinte über Deine Ängste. Dein Frauenarzt ist ja wegen Deiner SS dein erster Ansprechpartner in allen gesundheitlichen Anliegen. Du bezeichnest es selbst als Angstspirale und bist neuerdings in einem Angstforum. Darüber würde ich mal mit Deinem Frauenarzt sprechen falls Du es noch nicht getan hast.

13.10.2018 23:48 • #6


Nein darüber habe ich noch nicht mit ihm gesprochen, es ist auch nur diese eine Angst vor thrombose und embolien. Ich hoffe einfach das die schmerzen im bein wirklich nur von nerv oder rücken kommen und meine Angst vor thrombose und embolien nach der ss weg sind.

13.10.2018 23:52 • #7


Safira
gab es denn gar keine Erklärung von den Ärzten in den etlichen Klinikuntersuchungen der letzten 15 Wochen?
Zitat von Nine121115:
es ist auch nur diese eine Angst vor thrombose und embolien.

das reicht schon völlig aus um innerlich durchzudrehen.

13.10.2018 23:56 • #8


Die sagen alle das es rückentypisch wäre, also die ganzen Gefäßchirugen die ich kennengelernt habe, sagten alle das meine schmerzen wohl orthopädisch abgeklärt werden sollen. Und die gefäßchirugen sagen auch alle das ich wohl keine thrombose bekommen würde, sehen die wohl auf dem ultraschall, aber ich kann den nicht glauben, die sind ja keine Hellseher.

Ja ich drehe auch durch .

14.10.2018 00:03 • #9


Safira
Zitat von cookiepants:
Ich habe angefangen die Pille zu nehmen und habe leider im Internet wohl zuviel zum Thema Thrombose gelesen... Natürlich hatte ich kaum 2 Wochen später Angst eine Thrombose zu haben...

also dann wird das mit der pille doch nix. Es gibt noch viele andere Verhütungsmittel. Ganz ehrlich, ich würde sie absetzen und bei dem stresspegel, ausgelöst durch die Pille, müsste die Angst dann auch wieder verschwinden.
Oder hattest Du schonmal andere Ängste ähnlich ausgelöst?

14.10.2018 00:12 • x 1 #10


Zitat von Safira:
also dann wird das mit der pille doch nix. Es gibt noch viele andere Verhütungsmittel. Ganz ehrlich, ich würde sie absetzen und bei dem stresspegel, ausgelöst durch die Pille, müsste die Angst dann auch wieder verschwinden.
Oder hattest Du schonmal andere Ängste ähnlich ausgelöst?


Hallo, danke für die Antwort... Das ist meine erste Angst in der Richtung...
Ich habe die Pille auch schon abgesetzt, das Problem ist aber, das ich aus gesundheitlichen Gründen eigentlich eine Pille oder sonstiges nehmen muss, weil ich sonst alle zwei Wochen stark meine Periode bekomme...
Ich habe mit der Frauenärztin geredet das wir eine reine Gestagenpille probieren, die soll wohl kein Thrombose Risiko haben...
Aber trotz das ich die Pille abgesetzt habe, habe ich immer noch Angst vor einer Thrombose

Ich hab halt so komische Schmerzen im Bein, und bis ich weiß wo die herkommen, wird die Angst wohl nie ganz weg sein (war jetzt aber immerhin 3 Tage besser)

Ich habe mir jetzt selbst einen D-dimmer test bestellt, ich hoffe der kommt bald und kann mich etwas beruhigen

17.10.2018 18:35 • #11


[quote="rosebud42"]Hallo, ich hoffe dir geht es heute schon etwas besser. Die Angst vor Thrombose war auch meine Haupt-Angst....

Hallo,
Erstmal danke für die Antwort... Du schreibst "war", hast du die Angst weg bekommen und wenn ja, wie hast du es geschafft?

17.10.2018 18:38 • #12


rosebud42
Hmm, ganz weg wird das wohl nie sein. Aber ich habe eine Verhaltenstherapie gemacht, die mir geholfen hat. Und auf einmal war da wieder sowas wie eine Wahlmöglichkeit in meinem Kopf: so etwas wie ich kann mich jetzt voll in die Angst reinsteigern; ich kann mich aber auch entscheiden das nicht zu tun. Klingt vielleicht komisch, aber als es mir ganz schlecht ging hatte ich diese Wahl gar nicht...

17.10.2018 22:13 • x 1 #13


Hallo, ich kenne deine Angst nur zu gut.
Auch ich hatte mal starke Angst eine Thrombose zu haben und war deswegen auch in der Notaufnahme, letztendlich war es nur eine Muskelzerrung. Der Arzt sagte mir damals, dass es schon einige Risikofaktoren braucht um eine Thrombose zu kriegen, wie rauchen, Übergewicht, Bettlägerigkeit (3 Tage etc.).
Deswegen führe ich mir diese Sachen immer vor Augen und denke mir okay eigentlich brauchst du keine Angst davor haben. Klar sollte deine Wade stark Schmerzen, rot, geschwollen sein und sich heiß anfühlen ist es immer vernünftig auf Nummer sicher zu gehen, aber ich denke. davor brauchst du momentan keine Angst zu haben. Ich hoffe ich konnte dich ein wenig beruhigen!

19.10.2018 13:46 • x 1 #14


Es ging mir jetzt eine Woche lang eigentlich gut in denen die Schmerzen im Bein eigentlich weg waren (habe Magnesium genommen)
Jetzt habe ich ein neues" Symptom"... Ich habe seit 2 Tagen jetzt öfter mal so einen leichten Schwindel... Und ich frage mich ob ich mir das einbilde so beim schnellen Aufstehen und so... Und da ist wieder die angst vor Lungenembolie... Und jetzt seit neustem auch Schlaganfall und Herzinfarkt...
Ich habe am Dienstag endlich den Termin beim Phemologen, ich hoffe der Termin kann mich endlich beruhigen!

Ich habe einfach das Gefühl ich habe kein Selbstvertrauen in mich und mein Handeln! Selbst einzuschätzen ob das was ich habe jetzt schlimm ist und ich zum Arzt sollte, oder ob es harmlos ist... Da ist ständig diese Angst vor dem "na hätte ich mal das gemacht" "oder wäre ich mal früher zum Arzt gegangen"...
Ich glaube ich habe nicht wirklich Angst davor krank zu sein (da kann ich nichts gegen machen, wenn es kommt dann ist es halt so)... Ich hab irgendwie Angst davor mir vorwerfen zu müssen, dass ich etwas hätte anders machen können und dann wäre alles gut geworden

21.10.2018 03:59 • #15



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