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Jadala
Hallo,

ich habe hier schon ein wenig still mitgelesen und auch gesehen, dass es einigen ganz ähnlich geht.
In meiner Schwangerschaft vor drei Jahren litt ich unter Bluthochdruck. Dieser wurde nicht medikamentös behandelt, ich stand nur unter Aufsicht des Kardiologen. Direkt nach der Entbindung war mein Blutdruck normal. In den letzten Jahren messe ich recht regelmäßig zuhause den Blutdruck (natürlich Oberarm). Meist liegt er zwischen 130/75-140/90, also im grenzwertig normalen Bereich. Abends und nachts deutlich niedriger. Aber eigentlich alles ok.

Nun habe ich mir gedacht, ich lasse mich mal komplett durchchecken, mit 37 ist das doch regelmäßig mal angebracht. Zudem schleppe ich auch deutlich zu viel Gewicht mit mir rum. Also habe ich heute ein 24 Stunden Blutdruckmessgerät bekommen und war frohen Mutes. Anfangs kam dann gleich eine Fehlermeldung Gut, nach drei Minuten pumpt das Gerät wieder auf und es klappt. 168/91, allerdings nicht im Ruhezustand, sondern beim Hineinspringen ins Auto plus erste Aufregung. Fand ich jetzt nicht schlimm. Nächste Messung - Fehler, nächste Messung Fehler, nächste Messung Fehler , so ging das dann ein Dreiviertelstündchen und ich hab mich doch ein bissl aufgeregt. Nächste Messung 200/119 Oh Gott. Ich habe hier auf der Arbeit gesessen und echt Panik bekommen. Bei der nächsten Messung Fehler, dann 220/124 .

Also sofort zum Arzt. Unterwegs totale Panikattacke (Herzinfarkt & Co. standen kurz bevor). Beim Arzt wurde dann erstmal festgestellt, dass die Manschette eigentlich zu klein ist, gar nicht richtig sitzt und das Gerät auch nicht richtig aufgezeichnet hat. Mein Blutdruck da lag bei 175/110 (allerdings nicht in Ruhe, sondern völlig aufgelöst). Ich bin dann erstmal nach Hause, habe mich ein Viertelstündchen hingelegt (leise in mich hinein geweint) und alle 5 Minuten gemessen. Im Schnitt hatte ich da 150/95, aber kein Vergleich mehr mit den Arztwerten oder diesem blöden Langzeitmessgerät. Bevor ich wieder zur Arbeit bin, war ich bei 140/86.

Jetzt sitze ich hier bei der Arbeit und schwanke zwischen "das lag an dem Gerät" und einem "ich sterbe bald an einem Herzinfarkt". Nächste Woche habe ich einen Termin beim Kardiologen bekommen, dort gibt es ein passendes Messgerät und das Spiel geht von vorne los (hoffentlich aber positiv). Sobald ich aber gerade nur "Blutdruckmessgerät" höre, bekomme ich Herzrasen. Ich bin gerade echt verzweifelt, dieses Zusammenspiel von Psyche und Blutdruck ist echt schlimm. Könnt ihr mir ein bisschen Mut machen?

07.02.2018 14:39 • 01.03.2021 #1


16 Antworten ↓


laribum
versuche nicht auf den blutdruck zu achten und entspanne dich etwas. Je mehr du darauf achtest, ängstlich oder gar panisch wirst, umso höher wird er. Das ist ein teufelskreis. So lange du mit dem messen nicht aufhörst wird er immer erhöht sein.

07.02.2018 15:20 • #2



Hoher Blutdruck - durch Panik immer höher

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Jojula
Ich würde dir gerne Mut machen nur leider bin ich ganz ähnlich wie du. Ich trage seit November rund um die Uhr ein fitbit mit puls Messer und ich wurde heute Nacht wach um 2uhr weil mir magensäure in den Hals lief Ergo hatte ich schlecht Luft bekommen und der puls schoss kürzester Zeit von 100 auf 140

Ich rede mir ständig ein es sei was mit dem Herz, hab jetzt schon Angst vor der kommenden Nacht.... Ätzend

Seh es mal positiv, du gehst nächste Woche zum Kardiologen und sollte da was raus kommen beim Langzeit Blutdruck bekommst du was und dann wird es sich wieder einpendeln.

07.02.2018 15:31 • #3


Jadala
Danke für eure Antworten. Ja, der Tag heute hat mich echt fertig gemacht. Ich hab natürlich immer mal wieder gemessen. Vor einer Stunde war er dann endlich mal normal. Bis dahin immer zu hoch, aber das habe ich sogar schon vorm Messen gemerkt. Wie ich mit dem Gefühl die 24 Stunden Messung überstehen soll ist mir noch nicht ganz klar. Einige Tränen sind heute auch geflossen, gerade wenn ich darüber nachgedacht habe, irgendwann nicht mehr für meine Tochter da sein zu können

Ich werde auch nochmal mit meinem Hausarzt sprechen, ob eine geringe Dosis Blutdrucksenker nicht mal ganz angebracht wären. Letzten Endes war der BD ja immer Grenzwertüberschreitungen. Jetzt muss ich es noch schaffen, Gewicht zu verlieren .... Puuuhhhh.

07.02.2018 22:42 • #4


Jadala
Ich sitze gerade bei der Arbeit und habe eine Panikattacke. Habe heute leichte Kopfschmerzen und bin total verspannt, was ja logisch ist. Da kam dann der Gedanke, dass der Blutdruck wohl viel zu hoch sein könnte. Und schon rattert es. Der Puls schlägt bis zum Hals, mir ist schwummerig, ich verspanne immer mehr. Blöde Panik.

08.02.2018 12:19 • #5


laribum
wie sieht es denn mit psychiologischer betreuung aus?

08.02.2018 13:06 • #6


Jadala
Ja, wenn das weiter anhält, wird das auf jeden Fall folgen. Im Moment ist es ja akut gestern aufgetreten. Allerdings gibts generell schon 1-2 Baustellen, die ein wenig Beachtung bedürfen.

08.02.2018 13:09 • #7


Das kenne ich zu Gut...man kann sich auch hochpumpen mit dem Gerät.
Ich hab mehrmals am Tag Blutdruck gemessen immer und immer wieder...das war und ist noch ein Zwang von mir...da auch ich in der Schwangerschaft unter Bluthochdruck litt..aber musste zum Glück keine Medis nehmen.
Umso mehr man misst umso mehr macht man sich verrückter...ich selber weiß wie das ist.
Versuch dich zu entspannen...und schau nicht auf dieses Gerät. Umso mehr steigt er in die Höhe.
Blutdruck find ich persönlich nicht sooo schlimm..ein dauerhafter hoher Puls ist viel schädlicher.

08.02.2018 13:22 • #8


Luna70
Bitte versuche dich erstmal ein bisschen zu beruhigen. Selbst wenn dein Blutdruck dauerhaft zu hoch sein sollte (was ja noch gar nicht feststeht) kann man dagegen was machen.

Wenn ich dich richtig verstanden haben, hast du früher, vor deiner Blutdruckpanik, eigentlich ganz normale Werte gehabt. Jetzt regst du dich pausenlos auf, weil das Gerät nicht richtig funktioniert hat, ist doch klar dass dann der Blutdruck hoch ist.

Wie schon jemand geschrieben hat, es ist ein Teufelskreis. Da hilft jetzt wirklich nur, damit aufzuhören pausenlos zu messen und über Blutdruck nachzudenken. Natürlich ist ein zu hoher Blutdruck auf Dauer nicht gut und abnehmen wäre sicher auch nicht verkehrt, aber das alles ist ja ganz sicher nichts was dich gleich morgen umbringen wird.

Also erstmal Ruhe bewahren, aufhören dauernd zu messen und in aller Ruhe die Langzeitmessung abwarten. Und wenn da rauskommen sollte, dass der Blutdruck zu hoch ist, wirst du vermutlich ein Medikament bekommen und der Doc wird dir zur Gewichtsabnahme, weniger Kaffee und Stress abbauen raten. Das ist alles.

08.02.2018 13:29 • #9


Zitat von laribum:
versuche nicht auf den blutdruck zu achten und entspanne dich etwas. Je mehr du darauf achtest, ängstlich oder gar panisch wirst, umso höher wird er. Das ist ein teufelskreis. So lange du mit dem messen nicht aufhörst wird er immer erhöht sein.


Sehe ich ebenso, immer daran denken und vor allem ständiges Messen kann eine Blutdruck-Phobie hervor rufen, selbst wenn dann beim Arzt gemessen wird steigt er an sobald man die Gerätschaft erblickt. Einer Freundin erging es ständig so bis sie selber aufhörte zu Messen. Kardiologie und Langzeit Messung aber danach wenn alles i.O sein lassen.

08.02.2018 13:35 • x 1 #10


Schlaflose
Zitat von Jadala:
Einige Tränen sind heute auch geflossen, gerade wenn ich darüber nachgedacht habe, irgendwann nicht mehr für meine Tochter da sein zu können


Hoher Blutdruck (wenn er dauerhaft zu hoch ist) wirkt sich erst über Jahrzehnte auf die Gesundheit aus. Bis dahin wäre deine Tochter sowieso schon erwachsen und braucht dich nicht mehr.

08.02.2018 17:28 • #11


rosebud42
Hallo,
ich kann gut nachfühlen was Du durchmachst. Bin auch übergewichtig und habe einen etwas grenzwertigen Blutdruck.
Ganz wichtig ist dass bei den Messungen die Manschette passt.
Gerade bei dem 24Std.-Messen gibt es sonst, wie Du ja schon selbst feststellen musstest, falsche oder unbrauchbare Messungen. Bei mir hat die zu kleine Manschette auch noch höllisch weh getan beim dauernden Aufpumpen und ich hatte am nächsten Tag einen Bluterguss der sich gewaschen hatte. Die Sprechstundenhilfen sind da leider oft extrem desinteressiert und wollen einfach nur fertig werden, außerdem war es mir dann auch irgendwie peinlich und unangenehm auf eine größere Manschette zu bestehen... ätzend.

Mittlerweile habe ich aber für zuhause ein Messgerät gekauft mit großer Oberarm-Manschette und messe nur noch wenn ich wirklich 5 Min. ruhig und ohne Aufregung vorher dasitze. Dann sind die Werte auch immer okay und unter 140/90.
Die Panik vor den hohen Messwerten treibt den Blutdruck erst hoch. Gerade bei uns Angstpatienten ist es eben oft nicht die Treppe die man vorher hochgestiegen ist, sondern die innerliche Anspannung und die Angstgedanken. Auch das verstehen viele Ärzte nicht und sehen nur die hohen Werte ohne zu verstehen wo die herkommen.

Am Ende ist aber wohl dennoch Tatsache, dass man gegen jahrelang zu hohe Werte (ob einfach so oder durch innere Anspannung/Angst) seine Blutgefäße und das Herz schädigt und dagegen angehen sollte.
Ich hoffe immer noch ohne Tabletten auskommen zu können und will stattdessen mehr Sport treiben und abnehmen.
Es ist aber nicht leicht )

Liebe Grüße
Eva

08.02.2018 17:46 • #12


Auch ich möchte Dir etwas Mut machen. So wie dir ging es mir gerade mal vor 3 Wochen. Ich hatte immer Angst vorm messen, auch weil ich Übergewicht habe. Hatte auch eine Langzeitmessung. Konnte an nichts anderes mehr denken. Ich habe das mit meiner Ärztin kommuniziert. Nehme mittlerer 5 mg Ramipril. Das hat mir die Angst vorm messen genommen. Ich messe zweimal am Tag und dadurch sinkt die Angst vor hohen Werten. Beim Arzt sind sie immer noch hoch, aber Zuhause geht es ganz gut. Ja, man kann den Blutdruck durch Angst nach oben treiben, auch bei der Langzeitmessung. So schnell bekommt man keinen Herzinfarkt. Versuch Dich zu beruhigen. Hast Du es schon Mal mit Sport und Entspannungstechniken probiert?
Ich dachte auch ich schaffe das nie und nun mache ich Dir Mut. Du schaffst das.

08.02.2018 22:56 • #13


Hallo,

ich kann mir gut vorstellen, wie es Dir geht. Bei meiner letzten Schwangerschaft hatte ich auch hohen Blutdruck. Einmal war mir leicht schwindelig und ich beschloss in die Apotheke zum Blutdruckmessen zu gehen. Dort war mein Blutdruck so hoch, dass mir empfohlen wurde, sofort in die Klinik zu fahren. Dort war der Blutdruck dann aber plötzlich wieder normal.

Nach dem Kaiserschnitt schlug das Überwachungsgerät ständig Alarm, sodass ich auf die Intensivstation gebracht wurde. Dort war mein Blutdruck dann wieder von allein normal und ich wurde wieder auf die normale Station gebracht. Dort wurde dann Blutdruck gemessen und er war wieder hoch. O.o So wurde ich dann entlassen. Mir wurde Autogenes Training empfohlen.
Zuhause habe ich über paar Tage regelmäßig Blutdruck gemessen und er war gerade noch so okay. Seitdem messe ich keinen Blutdruck mehr und denke auch nicht weiter drüber nach. Weil wenn ich an den Blutdruck denke, wird er automatisch hoch.

12.02.2018 22:24 • #14


Jadala
Ich danke euch allen für eure lieben Antworten. In den zwischendurch aufkeimenden schlimmen Momenten helfen mir eure Worte sehr. Am Wochenende war ich eigentlich recht entspannt. Morgens bei der Arbeit fühle ich mich hingegen auf 180. Das verstehe ich eigentlich nicht wirklich, war bisher immer relaxed.

Heute hab ich übrigens genau 1x gemessen, es wird besser ...

13.02.2018 00:05 • #15


Hallo zusammen,

bei mir ist es ähnlich. Ich habe ebenfalls Angst vorm Blutdruck messen, da vermehrt höhere Werte bei mir gemessen wurden. (besonders bei Arztbesuchen ca 180/100)
Auch mein Ruhepuls liegt ca zwischen 80 und 90. Ich bin nicht schwer übergewichtig aber 10 Kg habe ich sicher auch zu viel. Außerdem mache ich nicht allzu viel Sport.
Ich leide mittlerweile schon über 5 Jahren an Panikattacken und Angstzuständen. Ich habe mehr oder weniger gelernt damit umzugehen. Es sind Up´s and down´s.
Jedoch habe ich mich in dieser Zeit mit meinem Körper beschäftigt und viel gelesen. Es ist vollkommen logisch, dass z.B der Ruhepuls höher ist wenn man etwas mehr auf den Hüften hat und dazu wenig Sport treibt. Das Herz ist nunmal ein Muskel. Und wenn dieser nicht regelmäßig "trainiert" wird, gerät er natürlich auch schneller aus der "Puste" und muss mehr pumpen, um das jetzt mal etwas anders zu formulieren.
Da ich auch immer schon nervös werde wenn ich nur ein Blutruckgerät sehe, messe ich alleine nie und auch dem Arzt sage ich bei normalen Besuchen, dass es keinen Sinn hat da er eh durch die Angst nach oben getrieben ist. Ich lasse nun immer eine Langzeitblutdruckmessung machen in einem Abstand von ca. einem halben Jahr. Nachdem ich das Blutdruckgerät angelegt bekommen habe ist er zwar durch die Aufregung höher, jedoch vergesse ich dies nach einiger Zeit und ich kann mich dann, wenn es neu aufpumpt, mehr entspannen als bei einer einzigen Messung beim Arzt oder zu Hause.
Außerdem schreibe ich Angstzustände und Tätigkeiten während der Messung auf, um mit meinem Arzt eine bessere Auswertung zu erreichen.
Und siehe da. in den ruhigen und nicht ängstlichen Momenten ist er im Normbereich. Angst und Gefühle beeinflussen das Herz und den Blutdruck sehr. Das ist aber ein ganz normaler körperlicher "Reflex".
Ich weiß es ist schwer sich nicht kirre zu machen wegen dem Blutdruck um dem Herz. Auch ich habe regelmäßig Angst deswegen (und ich bin erst 24) aber in den Momenten wo ich mich dann fangen kann, denke ich einfach: wie oft willst du dich deswegen noch verrückt machen? Du hast nichts schlimmes ..
Da deine Werte in manchen Situationen beim Messen unter 140/90 sind, kannst du stark davon ausgehen, dass die Hohen "Ausreißer" angstbedingt sind.
Also Kopf hoch und positiv denken

13.02.2018 16:10 • #16


Hallo,

ich habe hier jetzt viele Beiträge gelesen, die mich einigermassen beruhigen. Jedoch übernimmt die Angst doch immer wieder die Oberhand. Bei mir wurde vor 8 Jahren nach einem verschleppten Burnout eine Angststörung mit Somatoformer Störung und Krankheitsphobie/Hypochondie diagnostiziert. Ich habe dann angefangen mein Leben Stück für Stück umzukrempeln. Habe Sport gemacht, Meditation und einen neuen Job (Fitness, Reha und Ernährungscoach) gelernt. Seitdem ging es, bis auf ein paar Phasen besser. Ich hatte einen Job in einem Fitnessstudio, das genau die Bereiche, die mir am meisten Spass machen (Prävention, Reha und Ernährung) als Schwerpunkt hatte. Habe dort 6 Tage die Woche gearbeitet und habe es geliebt. War immer da und habe oft noch Schichten von kranken Mitarbeitern zusätzlich übernommen.

Dann kam Corona und ich wurde auf ziemlich miese Art gekündigt. Das ganze ging vor Gericht und ich gewann, wodurch ich noch bis Vertragsende mein Gehalt bekam und dann erstmal ALGI. Nach der Kündigung hatte ich auch wieder ein Tief und hatte stänndig erhöhten Blutdruck (140-170/89-99), welcher aber nach einer Weile immer wieder runter ging. Habe mir dann ein Rennrad gekauft und bin im letzten Sommer ca. 3500km Rad gefahren. Mir ging es super. BD immer bei durchschnittlich 115/75. Dann kam der Winter und ich besorgte mir einen Rollentrainer, um drinnen weiter Rad fahren zu können. Ich hatte die Möglichkeit, bei einem Startup einzusteigen, welches mir die Aussicht auf einen guten Verdienst gab und arbeitete die letzten Monate extrem viel (auch viel Stress) aber verdiente halt noch kein Geld. Leider kam der Sport dabei viel zu kurz. Aber soweit war erstmal alles okay. (BD weiterhin bei 115-128/75-83)

Vor 3 Wochen lief dann mein ALGI aus und ich musste ALGII beantragen. Ich wurde vom Amt am Telefon behandelt, als wäre ich Abschaum. Mir wurde alles mögliche erzählt, von Zumutbarer Arbeit (als Beispiel Testcenter), von Mitwirkungspflicht und Sanktionsmöglichkeiten und das ja erst geprüft werden muss, ob mir überhaupt Geld zusteht. Dinge, die ich bis dahin nur vom Hören kannte. Seitdem bekomme ich ständig nur neue Formulare zum Ausfüllen und bisher noch keinen Bescheid über mein Geld, während sich hier die Rechnungen stauen. Seit 2 Wochen ist mein Blutdruck auch wieder katastrophal. Von 120/78 - 160/99 ist alles dabei. Bin auch leider wieder dem Messwahn verfallen und messe mind. 20 mal am Tag.

Habe letzte Woche entschieden, mal eine Woche nicht zu messen und es auch fast hinbekommen. (4mal gemessen)
War Rad fahren, habe Spaziegänge gemacht usw.
Jetzt war am WE wieder Post vom Amt im Kasten, worauf ich meinen Samstag damit verbrachte, mich ausgiebig zu informieren und dann gestern (Sonntag morgen) mein Antwortschreiben verfasste. Danach bin ich spazieren gegangen, um runterzukommen.
Das Thema war trotzdem präsent. Als ich dann den BD gemessen habe war er 169/99. Kurz entspannt und 5min später 145/91 und weitere 5min später 130/80. Bin dann unter die heiße Dusche, weil ich total verspnnt war und hatte innerlich eine totale Unruhe und Angst. Kurz nach der Dusche nochmal gemessen und dann richtig Panik: 179/116, 165/95 und dann wieder 149/103. Das hat mich extrem beunruhigt, weil nach einer heißen Dusche der BD doch niedriger sein müsste. Noch ein paar mal gemessen, versucht entspannt zu atmen. Werte zwischen 135/85 - 149/100. Puls immer zwischen 94 und 126.
Habe extrem Angst bekommen. Mein linker Arm und alles fühlte sich komisch etc. Bin auf die Couch und habe versucht runterzukommen. Dann nach einer halben Stunde nochmal im Liegen gemessen und da dann 130/85 und daruf 124/82 aber innerlich immer noch unruhig. Dann nicht mehr gemessen. Heute Morgen dann nach dem Aufstehen 122/76.

Ich weiß, dass Angst und Psyche viel können aber es macht mir trotzdem Angst. Bei den Werten, die ich teilweise hatte, war es doch schon eine Blutdruckkrise (so habe ich es zumind. gelernt) Hätte ich solche Messwerte beim Check der Leute im Gym gehabt, hätte ich überlegt, den Arzt zu rufen. Ich mache mir jetzt große Sorgen und habe natürlich Angst vor Herzinfarkt oder Schlaganfall. Ich bin nicht übergewichtig, lebe vegan und trinke keinen Alk.. Leider rauche ich (Iquos Also erhitzer) das nervt mich auch aber da komme ich gerade einfach nicht von weg.

01.03.2021 10:04 • #17



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