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Mini26
hallo retomi, sag mal, weißt du vielleicht warum es dazu gekommen ist mit der ersten pa? also ich habe einige situationen von damals mir mal durch den kopf gehen lassen und viel drüber nachgedacht. seit ich weiß woran es lag ist es nicht mehr so schlimm.

21.07.2010 23:19 • #41


ich denke schon das es mit meiner Tochter im Zusammenhang steht. Vorher hab ich ja nie was gehabt. Dazu kommt das ich meinen Vater früh an einem Herzinfarkt verloren habe. Und in der Familie sonst noch 2 an einem Infarkt gestorben sind ( einmal 50 Jahre alt, einmal 32 jahre alt ) und das kurz hintereinander.
Und ein paar Monate später fing es bei mir an.
Woran liegt es denn bei dir?

21.07.2010 23:36 • #42



Herzstolpern und Herz-Aussetzer - Angst vor Herzinfarkt

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Mini26
Naja, ich denke mal (kann es nicht sicher sagen) das es die ganze situation während und nach der schwangerschaft war. also mein damaliger freund wollte die kleine nicht und auch seine mutter war absolut dagegen( ich würde ja sein leben versauen) aber habe sie trotzdem bekommen auch wenn ich ständig zur abtreibung genötigt wurde. während der schwangerschaft ging es mir absolut blendend. habe in der zeit nen umzug und meinen führerschein gemacht (auch wenn ich kaum noch hinters lenkrad gepasst habe

21.07.2010 23:51 • #43


Huhu,

bin auch mal wieder da mir geht´s heut richtig gut, hab viel erledigt und bin ganz stolz auf mich.

Was ich so von euch jetzt gelesen habe, vor allem Mini`s Beitrag erinnert mich etwas an mich. Aber leider war es bei mir etwas anders und meine Psychologin meinte damals, das dieses Erlebnis einen großen Beitrag dazu führt, warum ich in diese Ängst und Attacken hinein geschlittert bin.

Vor 17 Jahren habe ich einen Sohn geboren, der kurz darauf an Kindstod verstarb. Ich verdränge es zum großen Teil und lasse es mir eigentlich nicht anmerken. Aber anscheinend arbeitet mein Unterbewußtsein an diesem tragischen Schicksal immer noch und ich fühle mich auch schuldig, denn wenn ich früher reagiert hätte, hätte er vielleicht noch eine Chance gehabt. Mein Großer ist jetzt 16 Jahre und wir haben noch nie darüber geredet, er weiß zwar, das er einen Bruder hätte, aber ist auch bei diesem Thema sehr verschlossen.

Zu dieser Zeit hatte ich noch keine Panikattacken, aber es bauten sich langsam Verlustängste in mir auf und hat sich die Jahre langsam gesteigert. Dann noch andere Schicksalsschläge dazu und es war so weit..... den Rest wißt ihr ja.

Puh, mal kurz durchschnaufen, so, jedenfalls geht´s mir heute richtig gut und auch mein Herz hat sich noch nicht gemeldet. Meine Freundin hat mir gestern gesagt, sie schickt einen Glückstern die Nacht vorbei, war so süß von ihr und es muß jetzt wieder aufwärts gehen, jawohl.

Liebe Grüße Cerstin

22.07.2010 20:55 • #44


meine Güte wie schrecklich! Wenn ich daran denke das ich meine kleine Maus an Kindstod verloren hätte. Einfach wahnsinn, das mag man sich nicht vorstellen. Hut ab, das du die Kraft hattest und hast weiterzuleben und noch ein Kind zu bekommen.
Ich glaub was grausameres als das Kind zu verlieren gibt es nicht. Drück dich mal ganz feste!
Und auch bei dir Mini...super das du den Mut hattest das Kind zu bekommen und es auch alleine durchzuziehen!
Klar das sich dann Verlustängste aufbauen. Aber es ist doch super das du jetzt einen tollen Partner hast der euch beide will!
Tja, diese gesammelten Schicksalsschläge...es ist ja kein Wunder das man da etwas anders tickt. Wie soll man das auch alles verarbeiten?!

22.07.2010 21:43 • #45


Zitat von Mini26:
hallo retomi, sag mal, weißt du vielleicht warum es dazu gekommen ist mit der ersten pa? also ich habe einige situationen von damals mir mal durch den kopf gehen lassen und viel drüber nachgedacht. seit ich weiß woran es lag ist es nicht mehr so schlimm.



seit du das weißt, kannst du besser damit umgehen?

25.07.2010 23:55 • #46


also seitdem ich weiß, oder denke, woher es kommt.....mhmmmm ne nicht wirklich. Klar sagt man sich immer wieder, du hast nix es ist alles gut...aber immer hilft es nicht und erst recht nicht wenn es ein paar Tage hintereinander stolpert. Dann kommen doch immer die bösen Gedanken das es doch was schlimmes sein könnte.

26.07.2010 00:02 • #47


Eigentlich ist es doch normal. Hab mich neulich mit meinem Zahnarzt darüber unterhalten und er meinte auch, alles was in der Brust und Herzgegend zwickt, drückt oder was auch immer, macht Angst. Auch bei Leuten, die keine Angststörung haben.
Mein Vater hat eine künstliche Herzklappe, nimmt Unmengen an Medikamenten. Er hat keine Angststörung und auch sonst nichts mit der Psyche, fühlt sich soweit gut. Aber er hatte auch schon Beschwerden, Aussetzer und nahm das in dem einen Fall besonders wahr. Blutdruck war wohl auch irgendwie 80/50 und genau das geht dann schon in Richtung Zusammenbruch. Also da bekam er auch übelste Angstzustände und meine Mutter rief den Notarzt.

Auch beim Herzinfarkt ist enorme Angst meist vorhanden. Wie soll man denn immer zwischen echt und Psyche unterscheiden? Der Grad dazwischen ist sehr schmal. Muss man einfach mal so sagen. Ich hab auch nichts am Herz laut Herzkatheter, aber wenn es mir den ganzen Tag links in der Brust drückt, kribbelt oder was auch immer, dann werde ich nach einigen Stunden auch langsam unruhig. Ist doch normal. Wer freut sich denn darüber und ignoriert das? Keiner. Das Gegenteil können nur Leute behaupten, die die Beschwerden nicht haben.

26.07.2010 01:10 • #48


Zitat von crazy030:
Eigentlich ist es doch normal. Hab mich neulich mit meinem Zahnarzt darüber unterhalten und er meinte auch, alles was in der Brust und Herzgegend zwickt, drückt oder was auch immer, macht Angst. Auch bei Leuten, die keine Angststörung haben.
Mein Vater hat eine künstliche Herzklappe, nimmt Unmengen an Medikamenten. Er hat keine Angststörung und auch sonst nichts mit der Psyche, fühlt sich soweit gut. Aber er hatte auch schon Beschwerden, Aussetzer und nahm das in dem einen Fall besonders wahr. Blutdruck war wohl auch irgendwie 80/50 und genau das geht dann schon in Richtung Zusammenbruch. Also da bekam er auch übelste Angstzustände und meine Mutter rief den Notarzt.

Auch beim Herzinfarkt ist enorme Angst meist vorhanden. Wie soll man denn immer zwischen echt und Psyche unterscheiden? Der Grad dazwischen ist sehr schmal. Muss man einfach mal so sagen. Ich hab auch nichts am Herz laut Herzkatheter, aber wenn es mir den ganzen Tag links in der Brust drückt, kribbelt oder was auch immer, dann werde ich nach einigen Stunden auch langsam unruhig. Ist doch normal. Wer freut sich denn darüber und ignoriert das? Keiner. Das Gegenteil können nur Leute behaupten, die die Beschwerden nicht haben.



Nicht alle Menschen sind gleich, kann ich nur dazu geben.
Hast du selbst Angststörungen?

26.07.2010 01:44 • #49


bei mir hat es auch mit herzstolpern angefangen vor so ca. 5 jahren. als ich mal merkte das dieses stolpern bedeutet das mein herz kurz aussetzt hatte ich sogleich ne attacke ! so ging der schei. los. also ab zum arzt. ekg völlig normal. habe soooooo lange genervt bis ich ein langzeit-ekg dran hatte. natürlich hatte ich in den 24 stunden nix !!
sobald ich ein stolperer hatte......panik ! habe mich dann mit ganz vielen unterhalten und alle sagten das das fast jeder hat und das es dafür nicht wirklich nen grund gibt.
was es in mir ausgelöst hat ? ich höre jetzt so in mich rein das sich andere ängste noch dazu gesellten und ich mir fast nonstop den puls gemessen habe oder mir schwindelig wurde oder ich meinte ich hätte kreislauf.
ich war so oft beim arzt das ich schon nen abo hatte. es wurde nur nie was gefunden
dann kam vor 3 jahren ein sehr heftiger unfall, wobei ich jahr 1 nach dem unfall noch stark mit reha abgelenkt war ist es seit 2 jahren kaum auszuhalten mit mir.
an die stolperer habe ich mich gewöhnt, und seit ich mich dran gewöhnt habe sind sie eigentlich auch weg !!!
jetzt habe ich vor sämtlichen krankheiten angst. finde natürlich bei dem in mich rein hören auch immer mal was was meiner meinung nach nicht normal ist und die angst entsteht !
seit 3 monaten bin ich in therapie die garnicht hilft, im gegenteil, momentan ist es so schlimm wie nie.

26.07.2010 08:22 • #50


Mini26
Zitat von -Ina-:
Zitat von Mini26:
hallo retomi, sag mal, weißt du vielleicht warum es dazu gekommen ist mit der ersten pa? also ich habe einige situationen von damals mir mal durch den kopf gehen lassen und viel drüber nachgedacht. seit ich weiß woran es lag ist es nicht mehr so schlimm.



seit du das weißt, kannst du besser damit umgehen?




Hi Ina

Ja, denn ich weiß ja nun das ich daran nicht sterbe und ich auch keine schlimme Krankheit habe, das hat mir schonmal ungemein geholfen. Seitdem sind auch einige Symptome verschwunden oder tretten nur noch leicht und vereinzelt auf.

26.07.2010 11:25 • #51


Zitat von Mini26:
Zitat von -Ina-:
Zitat von Mini26:
hallo retomi, sag mal, weißt du vielleicht warum es dazu gekommen ist mit der ersten pa? also ich habe einige situationen von damals mir mal durch den kopf gehen lassen und viel drüber nachgedacht. seit ich weiß woran es lag ist es nicht mehr so schlimm.



seit du das weißt, kannst du besser damit umgehen?




Hi Ina

Ja, denn ich weiß ja nun das ich daran nicht sterbe und ich auch keine schlimme Krankheit habe, das hat mir schonmal ungemein geholfen. Seitdem sind auch einige Symptome verschwunden oder tretten nur noch leicht und vereinzelt auf.


Das macht mir Mut, danke.

26.07.2010 14:53 • #52


Zitat von Lottikarotti:

seit 3 monaten bin ich in therapie die garnicht hilft, im gegenteil, momentan ist es so schlimm wie nie.


Das ist meine Angst...das wenn ich eine Therapie mache das dann alles nur schlimmer wird. Jetzt kann ich mir sagen, das es nichts schlimmes ist. Wie gesagt, manchmal klappt es und manchmal nicht. Aber wenn ich daran denke mich in einer Therapie hinzusetzen und alles quasi akzeptiere kriege ich Angst. Ich hab Angst das dann alles über mir einbricht weil ich mich so öffne.

Ich höre auch auf jede Kleinigkeit in meinem Körper. Tut mir die Wade weh, habe ich eine Thrombose, bei Kopfschmerzen einen Tumor. Und das NERVT mich so. Das kann doch nicht immer so weiter gehen.

26.07.2010 14:59 • #53


Zitat von Retomi:
Zitat von Lottikarotti:

seit 3 monaten bin ich in therapie die garnicht hilft, im gegenteil, momentan ist es so schlimm wie nie.


Das ist meine Angst...das wenn ich eine Therapie mache das dann alles nur schlimmer wird. Jetzt kann ich mir sagen, das es nichts schlimmes ist. Wie gesagt, manchmal klappt es und manchmal nicht. Aber wenn ich daran denke mich in einer Therapie hinzusetzen und alles quasi akzeptiere kriege ich Angst. Ich hab Angst das dann alles über mir einbricht weil ich mich so öffne.

Ich höre auch auf jede Kleinigkeit in meinem Körper. Tut mir die Wade weh, habe ich eine Thrombose, bei Kopfschmerzen einen Tumor. Und das NERVT mich so. Das kann doch nicht immer so weiter gehen.



Wenn du dich nicht öffnest, dann findest du nie heraus woher das Problem kommt. Und du willst doch damit abschließen?!
Ich hab eine Psychologin, und sie tut mir richtig gut. Ich kann ihr alles erzählen, sie hört mir von Anfang an zu und gibt mir Tipps.

26.07.2010 15:06 • #54


Mini26
Aber sowas könnte doch auch funkzionieren wenn man eine gute freundin hat mit der man drüber reden kann...das mache ich immer und danach ist es gleich alles nicht mehr so grau.

26.07.2010 19:22 • #55


ja das stimmt, wenn ich mit meiner Freundin rede oder wenns ganz schlimm ist fahre ich sogar zu meiner Mutter. Ist schon irgendwie peinlich als Erwachsene Frau zu seiner Mama zu fahren um sich auszuheulen, aber Mama ist Mama
Mein Mann sagt immer direkt * du hast doch nix* oder *ja komm, dann fahren wir ins Krankenhaus*
Ich kann ihn ja auch verstehen das er das nicht mehr hören kann, aber manchmal wäre etwas mehr Verständnis auch schön. Hach ja

26.07.2010 20:54 • #56


Mini26
Naja, vielleicht sind Männer in der Beziehung einfach etwas unsensibel, ist ja trotzdem schön wenn er zu dir steht. Mein Freund weiß ja von all dem garnichts, versuche ja seit über drei jahren das alles etwas für mich zu behalten.

26.07.2010 21:09 • #57


Zitat von Mini26:
Aber sowas könnte doch auch funkzionieren wenn man eine gute freundin hat mit der man drüber reden kann...das mache ich immer und danach ist es gleich alles nicht mehr so grau.

Ich habe ja auch nicht gesagt, dass eine Psychologin unbedingt sein muss.

26.07.2010 23:55 • #58


Mini26
Ne, meinte ich auch nicht, habe damit auch keine Erfahrung, habe eben immer versucht mit allem alleine zurecht zu kommen, was mir bis jetzt auch meist funktioniert.

27.07.2010 01:37 • #59


Zitat von Mini26:
Ne, meinte ich auch nicht, habe damit auch keine Erfahrung, habe eben immer versucht mit allem alleine zurecht zu kommen, was mir bis jetzt auch meist funktioniert.



Ich wünschte, ich hätte die gleiche Stärke.

27.07.2010 02:23 • #60



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