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toller Vergleich, immerhin sind wir der Porsche
Meine Panikattacken fangen immer mit Extrasystolen an. Also mitlerweile weiß ich das oder kann es besser einordnen.
Früher fing es halt mit diesem heftigen Schlag an und dann kam die Attacke. Mitlerweile kommt es gar nicht mehr bis zur PA, aber trotzdem kreisen die Gedanken dann immer nur ums Herz.
Bei mir ist das aber auch so, das ich jede Kleinigkeit in meinem Körper wahrnehme.
Jeder Muskelkater ist ne Thrombose, jeder Kopfschmerz ein Hirntumor oder ein Schlaganfall, jeder Schnupfen ist die Schweinegrippe
Es nervt mich auch total, aber was will man machen?? Wahrscheinlich werden wir alle anderen Menschen überleben

19.07.2010 22:06 • #21


Zitat von Retomi:
toller Vergleich, immerhin sind wir der Porsche
Meine Panikattacken fangen immer mit Extrasystolen an. Also mitlerweile weiß ich das oder kann es besser einordnen.
Früher fing es halt mit diesem heftigen Schlag an und dann kam die Attacke. Mitlerweile kommt es gar nicht mehr bis zur PA, aber trotzdem kreisen die Gedanken dann immer nur ums Herz.
Bei mir ist das aber auch so, das ich jede Kleinigkeit in meinem Körper wahrnehme.
Jeder Muskelkater ist ne Thrombose, jeder Kopfschmerz ein Hirntumor oder ein Schlaganfall, jeder Schnupfen ist die Schweinegrippe
Es nervt mich auch total, aber was will man machen?? Wahrscheinlich werden wir alle anderen Menschen überleben

Wie meinst du das mit dem "alle anderen Menschen überleben"? Im Sinne von: Wir sind gesund?!

Wie sieht denn eine Panikattacke bei dir aus, also vom Ablauf her? Gedanklich und von dem was du empfindest...

Sorry, dass ich so nachfrage, aber ich hab im Moment täglich PA und verlier zunehmend das Vertrauen in mich und in die Tatsache, dass nichts mit mir geschieht. Ich bin irgendwie in einem Dauerzustand in der Attacke...Es zieht einfach nicht vorbei..Wär schön zu hören, dass andere die selben Gefühle wie ich haben und gesund sind..Ich hab Angst mich komplett zu verlieren..

19.07.2010 23:57 • #22



Herzstolpern und Herz-Aussetzer - Angst vor Herzinfarkt

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Mini26
Klar sind wir gesund, unser Kopf spielt uns einfach nur täglich neue Streiche... Meine Ärztin (zu der ich mittlerweile nur noch seh sehr selten gehe sagt immer ich bin einer der gesundesten Patienten die sie hat

20.07.2010 00:06 • #23


Zitat von Mini26:
Klar sind wir gesund, unser Kopf spielt uns einfach nur täglich neue Streiche... Meine Ärztin (zu der ich mittlerweile nur noch seh sehr selten gehe sagt immer ich bin einer der gesundesten Patienten die sie hat

wie man diesen kopf nur wieder auf normal bekommt?!

seit dem ich weiß, dass ich die panikattacken habe, war ich gar nicht mehr beim arzt...das wären jetzt schon so 5 oder 6 monate..

20.07.2010 01:00 • #24


Mini26
Bei mir gab es eine Zeit da war ich fast 3 Jahre nicht mehr, weil ich mir langsam auch total albern vorkam, da niemand was fand. und nun gehe ich nurnoch im absoluten notfall, z.b.zwecks impfungen.

wie der kopf wieder normal wird...gute frage, wir müssen hart an uns arbeiten und einfach nicht aufgeben. hoffnung haben das wir irgendwann mal wieder ein "normales" angstfreies leben führen können.

kopf hoch sag ich mir immer du hast noch dein leben vor dir

20.07.2010 07:16 • #25


Huhu,

so, heut bin ich auch mal wieder etwas mehr betroffen Mein Porsche rennt gerade wieder und ich habe seit drei Studen schon Herzstolpern. Es liegt aber auch an meiner momentanen Phase, bin heut extrem nervös, weil ich so viele Probleme zu bewältigen habe. Na ja, muß ich wohl durch, kommen auch wieder bessere Zeiten.

LG Cerstin

20.07.2010 10:19 • #26


Huhu Motti,

Kann es sein, dass du deine Probleme als Problembergmassiv betrachtest und nicht als kleine Häufchen gesondert voneinander? Hab ich früher nämlich auch gemacht, und dann scheitert man oft daran, weil so ein Berg eben nicht mal eben bewältigt werden kann. Daher mein Tipp: Schreib dir Alles auf was du erledigen musst. Ordne nach Priorität. Überlege, was davon du wie ändern kannst, was echte Probleme sind und was nur kleine Ärgernisse die sich eigentlich schnell erledigen lassen. Überlege auch, wo du Hilfe holen kannst, man muss nicht Alles alleine schaffen! Schreib dann jedes Problem auf einen Klebezettel und kleb dir die Dinger über den Schreibtisch. Ist eine Sache erledigt, wird der Zettel abgerissen, zusammengeknüllt und weggeworfen. Das hat mir früher sehr geholfen, die Probleme nicht mehr als so groß zu sehen. Und mittlerweile brauch ich das gar nicht mehr sondern hab's dermaßen verinnerlicht, dass mich kaum mehr was runterziehen kann

Liebe Grüße,
Bianca

20.07.2010 10:41 • #27


Silvermoon
Hallo und willkommen im "Club".

Diese Herzstolperer habe ich auch. Habe auch schon sämtliche Untersuchungen hinter mir. Mal habe ich wochenlang nichts und dann wieder tagelang jeden Tag.

Mittlerweile machen sie mir keine große Angst mehr (meistens). Du musst sie wirklich versuchen zu ignorieren. Ich weiß, blöder Spruch... aber auf Dauer hilft es. Wie du siehst, merkst du sie ja nicht, wenn du abgelenkt bist, aber du wirst sie trotzdem haben!!

Ich habe auch festgestellt, wenn ich total überdreht bin (also nur von einer Sache zur anderen gehetzt bin), komme ich kaum in den Schlaf und dann werden bei mir die Stolperer mehr.
Versuche lieber mal den gesunden Mittelweg zwischen Ablenkung/Beschäftigung und Ruhepausen (trotz Stolperer).
Im Moment hört es sich so an, als versuchst du vor ihnen "wegzulaufen", aber das nützt ja nichts, denn abends im Bett holen sie dich trotzdem ein
Ich habe am Anfang auch so reagiert, aber es kostet mehr Kraft und Nerven, als sich langsam aber sicher an diese doofen Dinger zu gewöhnen.

Mir jagen sie ab und zu heute auch noch immer einen Schrecken ein, besonders, wenn ich wochenlang davon verschont gewesen bin.

20.07.2010 12:02 • #28


@Bianca
Ich werde mir deinen Rat zu Herzen nehmen, es stimmt, das man es als Problemberg sieht, wo man denkt, man kommt nicht mehr raus. Ich habe vormittags angefangen, etwas dagegen zu tun, jawohl

Habe um 16 Uhr noch ein Vorstellungsgespräch und freue mich richtig darauf, drückt mir die Daumen!

Was mein Herzstopern angeht, habe ich seit 11 uhr nichts mehr gespürt, ist schon mal positiv!

Liebe Grüße Cerstin

20.07.2010 13:41 • #29


Daumen waren gedrückt!
Wie lief's denn?

20.07.2010 20:09 • #30


Mini26
hi @ all,

Na Motti, wie lief es denn beim Vorstellungsgespräch? Hoffe alles gut...

Sagt mal, bilde ich mir das ein, oder spürt man die stolperer mehr wenn man versucht auf der linken Seite zu schlafen...?Ist bei mir so, schlafe nur noch auf der rechten Seite oder auf dem Bauch. Auf Rücken schlafen geht auch nicht, da bekomme ich Atemnot

20.07.2010 20:53 • #31


Ich merke sie auf der linken seite auch schlimmer.

Naja seit gestern sowieso wieder vermehrt nach 5 Tagen ruhe. Uff irgendwie find ichs anstrengend. Man kann sich nich dranne gewöhnen irgendwie.

Wenigstens fahr ich nun Fahrrad und bewge mich mehr. Mein Arzt sagte mir nachm Ultraschall das allrs okay sei und fragte ob ich sport mache. Das verneinte ich. Dann sagte er : Manchmal möchte das Herz mehr machen als es darf"

20.07.2010 22:08 • #32


Zitat von Mini26:
Bei mir gab es eine Zeit da war ich fast 3 Jahre nicht mehr, weil ich mir langsam auch total albern vorkam, da niemand was fand. und nun gehe ich nurnoch im absoluten notfall, z.b.zwecks impfungen.

wie der kopf wieder normal wird...gute frage, wir müssen hart an uns arbeiten und einfach nicht aufgeben. hoffnung haben das wir irgendwann mal wieder ein "normales" angstfreies leben führen können.

kopf hoch sag ich mir immer du hast noch dein leben vor dir

wie lange hast du denn schon PA oder Angst?

20.07.2010 23:49 • #33


Guten Morgen Forum,

mein Vorstellungsgespräch lief ganz gut, ich werde in den nächsten Tagen zurück gerufen, hab aber noch was hier ganz in der Nähe gefunden Da werde ich mich mal heute dahinter klemmen.

Ich habe mich ja diesen Montag erst beim Arbeitsamt gemeldet, da ich wirklich dachte, ich schaffe das auch alleine, das ich Arbeit finde hier in Berlin und habe von meinen finanziellen Rücklagen gelebt, nun ja, wird schon, das mit dem Arbeitsamt krieg ich auch noch auf die Reihe.

Wegen den ES muß ich sagen, das ich links gar nimma liegen mag, da ich das Herz so deutlich klopfen spüre und alleine das macht mir Angst. Aber es stimmt, ich kenne einige Leute, die das bestätigen, das es dann vermehrt stolpert, mich eingeschlossen.

Liebe Grüße Cerstin

21.07.2010 08:12 • #34


Mini26
kopf hoch sag ich mir immer du hast noch dein leben vor dir [/quote]
wie lange hast du denn schon PA oder Angst? [/quote]




Also ich habe die PAs nun mittlerweile seit acht jahren, aber zur Zeit wieder etwas mehr, gab aber zwischendurch auch Zeiten wo es mir sehr gut ging.

21.07.2010 09:30 • #35


Hallo Mini,

Ängste begleiten mich schon mein ganzes Leben, soweit ich zurück denken kann, aber Panikattacken habe ich vor gut drei Jahren im Zusammenhang mit den Herzstolpern bekommen.

Ich weiß ja nicht wie das bei euch ist, aber beim mir ist es in dem Sinne keine richtige Attacke, ich denke über was nach oder spüre was zb. ein starkes Herzstolpern und kurze Zeit später merke ich, das ich schlecht Luft bekomme, kann auch Kloss im Hals sein, Kribbeln am Körper oder Magenschmerzen. Es fängt bei mir ganz langsam an und zieht sich dann auch den ganzen Tag über hin, wenn ich abgelenkt bin, nehme ich es gar nicht war.

Ist schon erstaunlich, was die Psyche alles mit einem so treibt und ich dachte früher, sowas würde mir nie passieren!

Liebe Grüße Cerstin

21.07.2010 10:24 • #36


Mini26
Hallo Motti.

Ja, das stimmt wer denkt schon das es einen selber irgendwann mal trifft. Und es kommt ja ganz plötzlich ohne Vorwarnung. Also zumindest war es bei mir so. War kurz nach der Geburt meiner Tochter. Es fing an mit einem leichten Unwohlsein und Übelkeit und steigerte sich dann zu kribbeln in den Händen (wo ich sofort an Schlaganfall dachte) und dann totales Herzrasen, Atemnot, bzw Hyperventilation, bin da total Panisch geworden was ja nun eigentlich auch nicht förderlich war wie ich jetzt weiß, aber ich dachte echt das wars jetzt, hatte ehrlich gesagt innerlich schon mit meinem Leben abgeschlossen. Wurde dann mit Krankenwagen geholt und etliche Untersuchungen gemacht bis dann die Ärtze meinten ich sei kerngesund (konnte ich absolut nicht nachvollziehen, wie kann man denn kerngesund sein wenn es einem so schlecht geht??)Naja die Anfälle kamen von da an fast täglich und ich bin von Arzt zu Arzt gerannt...ohne Erfolg... Habe echt an mir selbst gezweifelt. Bis ich dann mal einen Bericht im TV gesehen habe, da wußte ich - Das ist genau das was ich auch habe. Daraufhin erstmal ein paar Sachen durchgelesen zu dem Thema. Naja aber seit ich weiß was es ist ist es viel besser gewurden, also so eine Attake wie die erste hatte ich seit dem nicht mehr. Versuche immer wenn ich was spüre mir zu sagen das alles in Ordnung ist und ich nicht sterben werde. So versuche ich nun wieder ein völlig normales Leben zu führen, was am anfang so gut wie nicht mehr möglich war, da ich alleine nicht mehr raus gegangen bin. Ich sage mir jeden Tag das ich noch viele schöne Momente mit meiner Family vor mir habe und uralt werde

Kann allen nur Raten das Leben so viel zu geniessen wie es nur geht, immer Kopf hoch und versuchen positiv zu denken. Wenn man Positiv denkt bleibt keine Zeit für negative Gedanken, und sollten die sich doch mal durchschleichen dann schnell wieder vertreiben.
Ich weiß es ist einfach gesagt, (bei mir klappt es auch nicht zu 100%, aber mittlerweile schon zu 95% )

21.07.2010 11:15 • #37


ich schreib heute Abend, bin nur ganz kurz da und da hab ich ja doch einiges zu lesen.
Ich gehe jetzt ins Kino, bin jetzt schon fix und fertig, aber was will man machen, will mich ja nicht zu Hause einsperren. Drückt mir die Daumen das ich das *überlebe*
Bis später

21.07.2010 14:42 • #38


Mini26
Hi Retomi, wie war der Film? Hoffe so gut das es sonst nicht allzu schlimm war. Davon das du es überlebt hast gehe ich jetzt mal aus (Daumen waren ja auch die ganze Zeit gedrückt)

21.07.2010 18:23 • #39


hach, der Film war schön. Nur hab ich mich ja so bekloppt gemacht den ganzen Tag das ich jetzt natürlich wieder diese blöden Stolperer merke. Ich hoffe das es morgen wieder besser geht.
Naja...meine erste Attacke hatte ich genau wie du Mini, kurz nach der Geburt meiner Tochter. Auch einfach aus heiterem Himmel. Auf einmal fing mein Herz wie wild an zu Hämmern und es hat überall gekribbelt. Hatte das gefühl ohnmächtig zu werden und bin dann ins Krankenhaus gefahren. Natürlich war nichts zu finden. Und von da an hab ich einfach Angst! Angst einen Infarkt zu bekommen, Angst Krebs zu kriegen, Angst morgens nicht mehr aufzuwachen, Angst das meine Kleine ohne Mama aufwachsen muß.
es gibt Phasen da fühle ich mich super und dann gibt es welche das haut es mich wieder einfach um.
Ich gebe mein Bestes und sage mir immer das ich nichts habe, manchmal hilft es meißtens nicht

21.07.2010 22:45 • #40



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