ener123

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Hallo,

erstmal:Ich heiße Rene(werd aber oft Ener genannt), bin 21 Jahre alt und aus Bayern!
So etz zum eigentlich Grund meines Besuchs in diesem Forum.
Vor ca. 6 Monaten, bekam bei mir auf der Arbeit ein Mitarbeiter (knapp über 40) einen Herzinfarkt. 12 Tage danach ist er leider Gottes im KH verstorben.
Seit dem ging es richtig los. Ständig hab ich schmerzen im Brustkorb, Rücken und im linken Arm. Zudem auch sehr starkes und spürbares Herzrasen. Ich ging dann, als es an einem Sonntag besonders Schlimm war in die Notaufnahme des nächsten KH´s. Ich schilderte meine Sympthome und es wurde sofort ein EKG gemacht. Es wurde nichts gefunden. Ich sollte stationär im KH weiter untersucht wwerden. Es wurden weitere EKG´s sowie ein Langzeit EKG, Belastungs EKG und ein Herzultraschall durchgeführt. Zwar konnte dank dem Langzeit EKG das Herzrasen aufgenommen werden, doch es wurden keine Rythmusstörungen o.ä. festgestellt. Auch meine blutwerte warn 99 Prozentig OK. Nur irgendein Wert ließ darauf schließen, dass Zellen abgestorben sein. Die Ärzte meinte, der wert seei so gering erhöht, dass es wahrscheinlich um Muskelzellen handelt und ich daher diese Rückenschmerzen hatte(!?).
Nuja ich ging nach Hause. 2 weiter Monate vergingen. Die Sympthome liesen aber nicht nach. Ich ging dann vor ca. 4 Monaten zum Hausarzt. Auch dieser nahm Blut ab, machte EKG sowie Ultraschall. Aber alles OK.
Jetzt seit ca. 3 Wochen sind die Sympthome wieder besonders schlimm.
Schmerzen in Brustkorb, arm und Rücken...Besonders Angst hab ich, wenn ich alleine..Darum geh ich, wenn ich mal rausgeh, nur an Orten, wo viele Menschen sind und vll sogar ein Arzt.
Das schlimme daran ist, dass ich dank dieser Angst sozial total abstürze . Ich hab meine Arbeit verloren, weil ich immer wieder Krank war.. Hab meine Wohnung und leb jetzt wwieder bei Mami...Auch Geld vom Arbeitsamt oder Hartz 4 erhalte ich nicht, da ich besuche dort wegen meiner Angst vermeide....
Und das alles obwohl ich mir sooo sehr wünsche einfach wieder normal zu arbeiten und normal zu leben (
Soll ich vll ncohmals zum arzt gehn? Und wie lang macht das die Krankenkasse mit? Schließlich bezahl ich seit 2 Monaten keine Beträge mehr...
Oder habt ihr tipps wie ich das los werden?
Ich merke auch deutlich, dass die Sympthome zurückgehn, während ich hier schreibe und mich ablenke...Aber spätestens wenn ich ins Bett geh und ruhig liege, fängt es wieder. Ich kann nicht mal mehr Sport treiben, weil ich alle 5 Min stehen bleibe um mein Herz zuspüren....
4 Monate ist der Arztbesuch her. kann in dieser Zeit soviel im Körper passieren, dass ich eine Herzinfarkt bekommen? Oder wie groß ist die Chance (vll en blödes wort dafür, mir fiel aber kein anderes ein) in meinem Alter einen Infrankt zu kriegen?

Vll noch am Rande: Meine Schwester ist auch schon seit 3 Jahren in Behandlung wegen Panickattacken (Emetophobie- Angst vor Erbrechen!)
Kann das ganze familiär sein?

MFG Ener

28.03.2009 23:13 • 30.03.2009 #1


11 Antworten ↓


panicchief


1001
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Hi Ener,

ich würde so bald wie nur möglich eine Therapie beginnen. Das ist ja wirklich eine Riesenkacke, was das für Folgen für Dich hatte.

Herzphobie ist bei mir zwar nicht das so das Ding, aber ich hatte nach einem Extremerlebnis vor ein paar Jahren, als ich für mehrere Stunden nahezu bewegungsunfähig halb weggetreten war, weil ich dachte, gerade an einem Infarkt zu sterben, mal für ne Zeitlang diese Ängste vor einem Herzinfarkt und habe mich daraufhin komplett durchchecken lassen, war damals nur zwei Jahre älter als Du jetzt.

Ich kann daher gut verstehen, wie hartnäckig diese Befürchtungen sind, aber Du weißt wahrscheinlich selbst, dass Dein Herz aller Wahrscheinlichkeit nach noch immer gesund sein wird, nachdem Du gründlich untersucht worden bist. Man kann es bloß nicht so zu 100 % glauben und will das immer wieder bestätigt bekommen. Dass es in Eurer Familie so eine gewisse Anfälligkeit für Ängste gibt, kann gut sein. Aber das kann man gut behandeln, bei mir hat sich jedenfalls diese Angst sogar von selbst wieder erledigt.

Grüße

panicchief

28.03.2009 23:32 • #2


ener123


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Hi Panicchief,

erstmal recht herzlichen dank für deine Antwort. Das beruhigt mich schon etwas.

Ich hab einfach angst bzw scharm wieder zum Arzt zu gehn. Müsste einem Arzt es nicht spanisch vorkommen, wenn ich im mein Leid beichte obwohl es zuvor im KH gründlich untersucht wurde?
Darf ich mal fragen, was Du denn für Sympthome hattest, die dir diese Befürchtung gaben? Und wie lange hielt es an, bzw wie bist du sie los geworden?

Ich frage das alles, wweil ich einfach noch nicht wirklich bereit bin, an eine psychische Krankheit zu glauben oder einfach nicht dran glauben kann. Ich weiß nicht warum. Es fühlt sich einfach an, als würde man aus diesem Kreislauf nicht mehr rauskommen..und irgendwie kann ich mir auch nicht vorstellen wie das ganze denn weggehn sollte...

MFG ENER

28.03.2009 23:46 • #3


Steffen78


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Du solltest dich auf alle Fälle in professionelle Behandlung begeben. In kurzer Zeit, nur 6 Monate haben sich bei dir sehr gravierende Veränderungen ergeben, du solltest nicht länger warten.

Geh zu deinem Hausarzt und lass dich in eine Fachklinik überweisen. Oder geh direkt in so eine Klinik, nur warte nicht länger. Man kann dir helfen, aber du solltest nicht warten, denn es wird jeden Tag nur schlimmer...

Du bist 21 Jahre alt, warum solltest du sterben?? Wie wahrscheinlich ist das? Nur was soll noch alles passieren, lass dir helfen...schnell...

Der Tod eines Angehörigen oder Bekannten kann so eine Herzphobie auslösen, man denkt dann schnell über die eigene Gesundheit und das Dasein nach.

lg,
Steffen

28.03.2009 23:49 • #4


ener123


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Hallo Steffen,

Du sagst 6 Monate wären kurz für so eine Veränderrung? Und ich dachte das ganze wäre schleichend und langsam gekommen....Es fing an mit Herzrassen..es kamen Kreuzschmerzen und Schmerzen im Brustkorb hinzu.
Aber du hast recht..leider wird es von Tag zu Tag schlimmer

Besondres hart is es Abends im Bett...Das Herz hat sich beruhigt, ich lieg da und schau fern mit der Hoffnung von alleine einzuschlafen...Daraus wird nur selten was. Es oft so schlimm, dass ich mich garnicht mehr umdrehn will oder auf die Toilette will, weil ich angst hab, dass die Schmerzen wieder stärker werden und das Herz rast oder stolpert...


MFG Ener

28.03.2009 23:57 • #5


panicchief


1001
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Hallo Ener,

ich glaube, wenn Du einem Arzt die Geschichte von dem Kollegen erzählst und klarmachst, wieso das bei Dir so ist und wieso diese Befürchtung aufkam, sollte der auf jeden Fall Verständnis aufbringen, wenn Du unbedingt nochmal durchgecheckt werden willst.

Also als ich das so extrem hatte, ging das im Freien mit einem Stechen im Herz und einem Engegefühl in der Brust los, ich war sicher, gerade an einem Herzinfarkt zu sterben.
Als sich das wieder gelegt hat, blieb diese Angst, jeden Moment an einem Infarkt zu sterben und habe ständig meinen Herzschlag kontrollieren wollen. Manchmal hatte ich dann in den Wochen danach diese berüchtigten Attacken.

"Zum Glück" hatte ich schon vorher meine Angsterkrankung (auf best. Situationen bezogen) und wusste daher, dass man diese unangenehmen Körperempfindungen (Herzrasen, Druckgefühl) nicht überbewerten darf. Man erzeugt diese Gefühle ja auch irgendwo selbst, wenn man sich ständig selbst daraufhin beobachtet.

Da Du vorher aber keine Angsterkrankung hattest, glaube ich Dir gern, dass es sich "echt" für Dich anfühlt. Auch wenn es ausschließlich Deine Psyche ist und es Deinem Körper wahrscheinlich hervorragend geht.

Keine Sorge, das ist sehr gut behandelbar. Du musst nur lernen, das als eine Wahrnehmung Deiner Körperreaktionen, die etwas aus dem Ruder gelaufen ist, zu begreifen.

Grüße

panicchief

29.03.2009 00:09 • #6


ener123


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Du schreibst gerade, dass diese Schmerzen sich für mich "echt" anfühlen. Sind sie das denn nicht? Kann man sich Schmerzen wirklich einbilden? Oder füge ich sie mir vll durch das ständige drücken auf die Rippen (um den schmerz zu lokalisieren) selbst zu?
Ich kann da auch gewissen ähnlichkeiten an meiner Schwester sehen. Wenn sie das Gefühl hatte erbrechen zu müssen, hatte sie sich auch immer wieder an den Kehlkopf gefasst bzw gedrückt.

Nagut, dann nochmal recht herzlichen dank. Ich denke morgen werd ich noch überstehn und am Montag wird mein erster Weg der zum Arzt sein.

Noch ne Fomulare Sache: Wie erwähnt hat mich das ganze sozial runtergeritten. In wie fern, kann ich da noch auf Hilfe von der Krankekasse hoffen bzw vom Amt hoffen? Sämtliche sozialleistungen hab ich mir ja durch mein Verhalten verbaut! *Etwas sauer auf mich selbst bin *

29.03.2009 00:17 • #7


ener123


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Guten Morgen (in meinen Augen ist es noch morgen ),
ich hab jetzt wieder en ganz schlimme Nacht hinter mir .
Bin heute Nachts zwar um 1 Uhr ins Bett und wollte schlafen. Ich hatte die Augen zu und war mit den Gedanken wo ganz anders. Plötzlich wieder dieses Stechen in der Brust. Schlagartig war ich wieder hell wach und starrte aus Angst nur noch auf den Fernseher. Die Angst war teilweise soo schlimm, dass ich sogar Kopfschmerzen bekam. Letzentlich schlief ich erst so gegen 6 Uhr ein. (Zeitumstellung noch nicht berücksichtigt!)
Und jetzt hab ich auch noch erfahren, dass ich mit meinem Vatter morgen in Wald zum holzmachen soll. Ich weiß nicht wie ich das schaffen soll Würde ich ihm sagen, dass ich erst zum Arzt möchte, würden wieder kommentare kommen, von wegen ich renn wegen jeder Kleinigkeit...Ich seh schon vor mir, wie ich die nächste ganze Nacht wieder durchmachen werden, um morgen todmüde bei meinem Vatter anzutretten...
Habt ihr vll en bisschen ne Ahnung was man tun kann um evt besser schlafen zu können?

MFG ener

29.03.2009 12:32 • #8


panicchief


1001
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Hi Ener,

die Schmerzen sind auf jeden Fall echt, auch wenn sie zum Teil indirekt durch die eigene Wahrnehmung entstehen. Ich meinte damit diese irrige Überzeugung, dass es was Organisches ist.

Grüße

panicchief

29.03.2009 14:28 • #9


CountR


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hallo!

eben kam ich mal wieder aus der notaufnahme, weil eine panikattacke mich dort hintrieb...es begann, wie jetzt schon zum 4ten mal (bzw zum vierten mal so stark, dass ichs einfach nichmehr aushielt und ins krankenhaus "musste"), damit, dass mein herz plötzlich anfing zu rasen, ich keine luft mehr bekam, meine beine schwer wurden und sich in meienr brust ein recht heftiger druckschmerz breitmachte...das ekg war i.o. und der blutdruck auch, ich hatte keine wassereinlagerungen in den beinen und auch sonst keine typischen hervorstechenden merkmale für einen nahenden oder zurückliegenden infarkt...wie die anderen male auch...man sah daherkeine bewandnis mich stationär zu behandeln.

der punkt: ich halts nichmehr aus!!

ständig hab ich angst, mein herz könnte einfach stehenbleiben, auch ohne symptome (ich leide natürlich auch unter bestimmten symptomen, wie z.b extrasystolen, unerklärliche schmerzen in schulter und brust, merkbares herzklopfen, aber ich erlebe diese angst auch ohne ebenjene merkmale)..diese angst hat von mir solcherlei besitz ergriffen, dass ich einfach nix mehr tun kann...ich traue mir kein fußball mehr zu, weil mein herz ja geschädigt sein, und ich auf dem fußballplatz, wie ichs schon öfters von anderen gehört hab, einfach tot umkippen könnte....ich wage keine zukunftspläne zu schmieden, weil ich ja "eh nichmehr lange zu leben habe"..hinzu kommt noch, dass ich mir garnichmehr traue, mit meiner freundin darüber zu reden, wenn ich z.b wieder beschwerden oder vernichtungsängste habe, weil ich dazu noch angst habe, sie könnte mich als "weichei" ansehn und zu dem schluss kommen, mich aus genervtheit von meinen ständigen ängsten zu verlassen.

ständig kreisen meine gedanken um mein achso krankes herz...das paradoxe: ich bin mir fast sicher, dass es in ordnung is, nur kann ich nix gegen diese gedanken tun, sie nisten sich in meinem kopf ein und überwältigen mich, lassen mich nich schlafen, wodurch, durch die psychischen und pysichen nebenwirkungen des schlafmangels, wiederrum probleme auftreten, die mich in meiner ansicht herzkrank zu sein noch bestätigen.

begonnen hat alles vor einigen jahren während diverser highs auf Canna. oder mariuana, trat aber wirklich nur auf, wenn ich "drauf" war...als ich deswegen mit dem *beep* aufhörte, flutete es aber nach einiger zeit in meinen normalen tagesrhythmus ein und wurde ganz schlimm, seitdem ein sehr enger , gleichaltriger (damals 24) freund von mir vor ca. 2 jahren an einer herzmuskelentzündung und daraus resultierenden herzrhythmusstörungen starb.
seitdem ist das leben die hölle für mich...wenn ich mal ein paar tage oder vlt. auch mal 2 wochen ohne symptome auskomme, so wird dies dadurch negiert, dass ich dann wieder 3 wochen mit den ängsten, ich könnte auch unter einer herzmuskelentzündung, die man ja sehr schnell kriegen kann und die ja von den meisten ärzten aufgrund ihrer symptomatik nich immer gleich als solche angesehn wird, oder ähnliche krankheiten, bis hin zu nem angeborenen herzfehler, leiden.

ich wünsche das jedenfalls keinem und möchte allen anderen betroffenen hier und auch auf der ganzen welt mein beileid aussprechen, denn wer so etwas aus eigener erfahrung nachvollziehn kann, weiß, wie lebenshemmend so etwas sein kann und ist.

p.s. vor ca. nem jahr ließ ich ma nen ganz-tages-ekg machen, welches ohne befunde war und nach jedem kurzzeitigem klinikaufenthalt oder arztbesuch verschwinden die symptome wie von zauberhand für kurze zeit (meist so ein bis zwei wochen) kehren dann aber schlagartig zurück, weil "in der zeit könnte sich ja ne herzmuskelentzündung eingestellt haben"

30.03.2009 09:34 • #10


CountR


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Zitat von ener123:
Guten Morgen (in meinen Augen ist es noch morgen ),
ich hab jetzt wieder en ganz schlimme Nacht hinter mir .
Bin heute Nachts zwar um 1 Uhr ins Bett und wollte schlafen. Ich hatte die Augen zu und war mit den Gedanken wo ganz anders. Plötzlich wieder dieses Stechen in der Brust. Schlagartig war ich wieder hell wach und starrte aus Angst nur noch auf den Fernseher. Die Angst war teilweise soo schlimm, dass ich sogar Kopfschmerzen bekam. Letzentlich schlief ich erst so gegen 6 Uhr ein. (Zeitumstellung noch nicht berücksichtigt!)
Und jetzt hab ich auch noch erfahren, dass ich mit meinem Vatter morgen in Wald zum holzmachen soll. Ich weiß nicht wie ich das schaffen soll Würde ich ihm sagen, dass ich erst zum Arzt möchte, würden wieder kommentare kommen, von wegen ich renn wegen jeder Kleinigkeit...Ich seh schon vor mir, wie ich die nächste ganze Nacht wieder durchmachen werden, um morgen todmüde bei meinem Vatter anzutretten...
Habt ihr vll en bisschen ne Ahnung was man tun kann um evt besser schlafen zu können?

MFG ener


hallo enert...ich hab mir ma deine geschichte durchgelesen und muss zugeben, dass wir sehr ähnlicher erfahrungen machen, aber dennoch unterschiede bestehen. so würde ich sagen, dass bei dir die reinen symptome eines infarktes stärker auftreten, wobei bei mir eher die psychische komponente im vordergrund steht...was von beiden schlimmer is, sei dahingestellt, weil wir uns beide ziemlich beschissen in unserer haut fühlen.
tja, du willst wissen, was man tun könnte...nun, eine cardiologin sagte mir mal: ablenken...also aus meiner eigenen erfahrung speziell mit panikattacken weiß ich, dass es hilft, aufzustehn, umherzugehn, ein glas wasser zu trinken, langsam luftzuholen und ganz langsam wieder auszuatmen...versuch das mal und vorallem: versuch dich abzulenken, red dir krampfhaft ein, dass du nix hast und dir alles nur einbildest, schnapp dir ein buch oder schalt den fernseher ein und was (jedenfalls mir) immer sehr gut hilft: red drüber! wecke deine eltern, deinen besten kumpel oder deine freundin wenns zu dolle wird, oder schreib in nem forum wie diesem hier, nur lenke dich ab, denn wenn du für dich allein bist, hast du nur mehr zeit dich auf deine "herzkrankheit" zu konzentrieren...ich weiß selbst, wie einfach gesagt und wie schwierig die umsetzung mit dem ablenken is, aber man muss einfach eine möglichkeit finden einen neurlichen anfall möglichst unbeschadet zu überstehen.

doch nun das allerwichtigste: geh zum arzt, lass dich am besten nochma komplett durchchecken und dann begib dich in die fachkundigen hände eines psychologen um dieses übel endlich loszuwerden. genauso werd ichs auch tun...gleich geh ich zu meinem hausarzt, lass mir nochma ne überweisung zum cardiologen geben um nochmals alles durchzusehn und versuche dann eine therapie anzutreten...das, was letzte nacht passierte war genug und ich hab keine luste mehr, mein dasein zu fristen mit der ansgt, jederzeit an einer herzschwäche sterben zu können...zumindest nich mit 26 jahren....

du schaffst das! wir schaffen das! viel erfolg!!

30.03.2009 09:58 • #11


ener123


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hi CountR,
ich war heute morgen nochmal bei meiner Hausarzt. Der las sich die Entlassungspapiere des Krankenhauses durch und meinte, dass das Herz 100 Prozentig Ok sei und ich mirr keine Sorgen machen brauch.
Es hat mich für die ersten paar Stunden zwar beruhigt, weil ich jetzt weiß dass auch beim Langzeit EKG vor ca 6 Monaten nicht auffälliges dabei war (ging zuvor nicht zum Arzt um über die auswertung zu sprechen, weil ich angst hatte). Zudem sprach ich den Arzt eben auch nochmal auf diese Herzmuskelentzündung an. Er meinte zwar, dass es jeden treffen könnte, er selber in seinen 40 Jahren Berufserfahrung, dass nie erlebt hatte und sowas eher selten ist (in wiefern das stimmt weiß ich nicht).
Schließlich bekam ich dann vom HA eine Überweisung zu einem Chirurgen der auch Ortopäthisch behandelt. Nach kurzen Bewegungsübungen und einer Röntgen aufnahmen stellt er fest, dass 3!! Wirbel ausgerengt waren. 2 davon waren Brustwirbel. Er rengte mich wieder ein und gab mir 6!! spritzen. 4 in Rücken um meine verspannten Muskeln zu lockern und 2 in "Po" gegen die Schmerzen.
Die Schmerzen im Rücken sind fast weg..Die schmerzen im Brustkorb (stechender schmerz) kommen zwar weniger, aber sind noch genauso stark.
Nuja kurze Rede langer sinn....Meine schmerzen sind erklärbar nur für mich immer noch unvorstellen, dass ein solcher stechender schmerz in der Herzgegend von der Wirbelsäule kommt...

Dein Tipp mit dem ablenken iis auch so ne Sache...ich versuch es ja verzweifelt...Es geht vll ne halbe, manchmal ne ganze Stunde gut...aber sobald der Schmerz wieder kommt, war alles fürn, auf gut deutsch, Ar....

Verschwinden tun meine Sympthome jetzt schon seit 3 Wochen garnicht mehr...Selbst beim Arzt hatte ich diese, für mich unerklärlichen Gründe..
Naja, ich bzw wir müssen und werden das schon schaffen...
Wir sind jung..Solche Probleme sollte uns doch frühestens mit 50 sorgen machen

Also danke für die Antwort und dir natürlcih auch noch viel Erfolg mit der Therapie und alles Gute!

MFG ener

30.03.2009 18:23 • #12



Prof. Dr. Heuser-Collier


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