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Franse
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Hallo zusammen,
ich hatte jetzt wieder etwas Ruhe, nun stecke ich inmittem einem Hypochonder Schub, wie ich das so schön nenne.

Hab seit letzten Montag wieder mit meiner Ernährungsumstellung angefangen, um den letzten 5kg den Kampf anzusagen. Jetzt über den Winter hatte ich pausiert, weil wir ziemlich oft weg waren viele Feste anstanden.

Morgens Proteinshake mit Mandelmilch, etwas später einen schönen Obstteller dann über den Tag ein belegtes Vollbornbrötchen irgendwas mit Hähnchen zum Abendessen.

Seit Montag auch wieder Gerstengras Kurkuma und Kollagenkapseln. Mit meinen Schilddrüsentabletten habe ich die letzten Wochen leider sehr geschludert, da muss ich zusehen, dass ich da morgens auch wieder in meinen Rhytmus komme.

Naja, jetzt zu meinen Beschwerden: irgendwie habe ich seit Mittwoch oder Donnerstag eine Art Schulter/Oberarm-Schwäche. Fühlt sich an, wie Pudding in den Armen. Als erstes ist mir das morgens unter der Dusche beim Haare waschen aufgefallen. Jetzt achte ich natürlich vermehrt drauf. Gerade auch beim Kartoffelschneiden; da ist mir schon der Sparschäler in der Hand zu anstrengend.

Woran kann das liegen?
Evtl. Lebensmittel? Bin gegen vieles allergische hab da auch oft Muskelschmerzen. Oder das Schludern mit den Schilddrüsetabletten? Oder sogar das Proteinpulver? Mandelmilch?

Blöd, jetzt hab ich mit vielen neuen Dingen am Montag angefangen.

Angst hab ich vor MS oder noch schlimmer vor ALS. Das ist ja mein Horror schlechthin.

Hatte auch einen kurzen Anflug einer Erkältung, Anfang der Woche. Hat sich aber vertan.

Nacken- Schulterprobleme hab ich auch, arbeite im Büro. Allerdings nicht schlimmer, wie sonst auch.

Könnt ihr mich beruhigen, bitte?

PS: Taub ist nichts, kribbeln tut auch nichts - bisher Kann sich ja bei einem Hypochonder alles schnell ändern...

12.01.2026 #1


11 Antworten ↓


F
Ach und meine Tage hab ich auch -,-

#2


A


Gefühl von Pudding in den Armen

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Flame
Ich hab mir erlaubt,mal kurz in Dein Profil und Deine Themen zu schauen.

Ich sehe dort viele Krankheitsängste.

Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen,dass man inneren Stress oft verlagert auf körperliche Symptome,weil die einem greifbarer erscheinen,auch wenn sie einem Angst machen.

Offenbar läuft Dein Nervensystem sehr hochtourig und dann bekommt man auch schnell Angst vor allem möglichen.

Ich hatte (und habe) auch oft Muskelschmerzen.
Dafür reicht bereits eine ungesunde Körperhaltung,um die zu verursachen.

Wenn Du sitzt oder stehst,versuche gerade zu sitzen und zu stehen.
Nicht wie ein Zinnsoldat aber halt aufrecht und dabei trotzdem entspannt bleiben.

Ich hatte mich mal linksseitig derart verspannt,dass ich dachte,ich krieg bald einen Herzinfarkt,alles tat weh.
Inzwischen weiss ich,dass das nichts anderes war als starke Verspannungen.

Deine Schilddrüsentabletten nimm am besten wieder regelmässig,kann ja nur gut sein.
Und : Abnehmen ist auch psychischer Stress.
Also schau ein bisschen mehr auf Deine Befindlichkeit insgesamt,das reicht wahrscheinlich schon.

Ansonsten: Stress reduzieren (soweit möglich) und wenn Du immer wieder Krankheitsängste hast,auch mal mit Deinem Psychiater besprechen.

Also : alles gut.

x 1 #3


F
Ich danke Dir, Flame. Ja, mindestens 25 Jahre Krankheitsangst Karriere liegen schon hinter mir. Die schlimmsten Phasen sind zum Glück Vergangenheit, aber alle paar Monate flackert es immer wieder auf...

Augenlidzucken habe ich auch Würde ja auch zum innerlichen Stress passen.

#4


P
Ich kenne diese gefühlte Schwäche vom Östrogenmangel und HWS.

Lies dich mal in die Wechseljahrsthematik ein. Da können noch viele skurrile Dinge auf dich zukommen in den nächsten Jahren.

Mit MS oder ALS hat das rein gar nix zu tun.

x 2 #5


F
Oh, ich werde 43.
Das könnte sein

x 2 #6


Flame
Zitat von Franse:
Ja, mindestens 25 Jahre Krankheitsangst Karriere liegen schon hinter mir.

Ich kenne das,bei mir flammt das immer wieder auf,wenn ich überfordert bin (was bei psychischen Einschränkungen leider oft der Fall ist).

Lies das gerne mal nach in meinem Profil.
Ich dachte bis vor einigen Monaten auch noch,dass ich zeitnah sterben muss,war schlimm.
Hatte mir sogar schon ein Hospiz ausgesucht,ist kein Witz...

Und ich bin da auch ganz bei @Pauline333.

Die Wechseljahre sind definitiv ein Thema!

Bin selbst auch gerade sehr durcheinander und Hormone steuern vieles im Körper!
Wollte davon bisher nicht wirklich was wissen aber es kommt der Punkt,an dem man gezwungen ist,sich damit zu befassen.

Habe selbst bereits einen Hormonstatus veranlasst bei meinem Frauenarzt,des weiteren werde ich wahrscheinlich auch noch Mikronährstoffe checken lassen bei meinem Hausarzt.

x 1 #7


Flame
Zitat von Pauline333:
Da können noch viele skurrile Dinge auf dich zukommen in den nächsten Jahren.

Auf was kann/sollte man sich da ggf. einstellen?

#8


P
Zitat von Flame:
Auf was kann/sollte man sich da ggf. einstellen?

Du kannst ja hier mal stöbern:
https://wexxeljahre.de/beschwerden-wechseljahre/

Das ist ohnehin eine sehr gute Seite zum Thema. Hier kann man auch nach hormon-freundlichen Ärztinnen suchen, falls der/die eigene Gyn Team da muss man durch oder so lange Sie eine Blutung haben, ist genug Östrogen da ist.

#9


Flame
@pauline 333

Danke für den Link.
Finde mich bereits in der Erstansicht darin wieder...

Denke,dass diese Informationen für @Franse (bzw. für viele Frauen in einem gewissen Alter) wichtig sind...

x 1 #10


Frigga
Machst du auch Sport? Wie ist dein Vitamin D Spiegel?

#11


F
Hallo zusammen,
es ist seit heute weg. Ich glaube, es lag an meiner Periode / den Hormonen... oder tatsächlich der Perimenopause?! Habe eh in einigen Wochen meine Vorsorge, da werde ich das Thema bei meinem Gyn ansprechen... Ich danke euch allen

#12


A


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