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Hi,
ich habe in letzter Zeit verstärkt das Gefühl überall bekannte Gesichter zu sehen.

Gestern war ich z.B. bei einem "Fahrradschrauber"-Workshop. Der Leiter sah einem ehemaligen Kommilitonen von mir sehr ähnlich und einen anderen Teilnehmer habe ich im ersten Moment (1-2sec.) für einen ehemaligen Kollegen gehalten...
Auf dem Weg dorthin, kamen mir einige Leute auch "irgendwie bekannt" vor, konnte sie aber nicht einordnen.

Ich muss dazu sagen, dass ich durch meine Sozialphobie und Depression die letzten Jahre eher isoliert gelebt habe und durch eine grade begonnene Therapie jetzt bewusst mehr unter Menschen gehe (Konfrontationen).
Und ja, ich habe ein wenig Angst Leuten aus meiner Vergangenheit zu begegnen, da ich nicht genau weiß, was ich auf die Standardfragen "Wie gehts dir?" oder "Was machst du so?" antworten soll...

Kennt jemand dieses Phänomen? Gibt es dafür einen Namen?
Kann ich davon ausgehen, dass es eher psychisch ist und durch die (teilweise mit Angst begleiteten) Konfrontationen ausgelöst wird oder sollte man bei sowas einen Arzt kontaktieren?

Viele Grüße
Dennis

PS.: Keine Ahnung ob das hier der richtige Bereich ist, wenn nicht, bitte verschieben.

19.03.2014 11:31 • 20.03.2014 #1


14 Antworten ↓


Hallo Dennis,

das hört sich ja auch nicht leicht dann für dich an, so was zu sehen bzw. das Gefühl haben man erkennt andere Menschen.

Wie bist du dann mit diesen Menschen gestern umgegangen? Hast du gleich sehr stark Angst bekommen? Und als du gemerkt hast, das sie nicht bekannte von dir sind, hast du dich danach wieder mehr beruhigen können? Oder war deine Angst dann trotzdem noch sehr stark?
Ich denke, die anderen Menschen sind nicht alle Menschen die du kennst. Wie du schon geschrieben hast und selber erkannt hast, es könnte sein, das du Angst hast anderen Menschen aus deiner vergangenheit zu begegnen.
Bearbeitest du das in der Therapie was du auf so Standartssätze antworten kannst? Was meinst du denn, könnte man denn dann antworten? Willst du denen ehrlich antworten oder sie nur mehr auf distanz halten? Dann wäre eine knappe und kurze antwort besser....vielleicht könnte man sich ja mal gemeinsam überlegen, was es da für antwortmöglcihkeiten gäben könnte, wenn du magst...

Es ist super, das du jetzt mehr unter Menschen gehst und versuchst dich da den Ängsten zu stellen!

ich kenne das wegen meinem Trauma. Habe in vielen Männern, die dem nur ein wenig ähnlich sehen, sofort angst er könnte es sein.
Auch stand ich mal auf dem bahnhof und plötzlich sah ich eine junge frau. ich hatte im ersten moment gedacht es wäre eine aus meiner früheren klasse gewesen, die mich damals gemobbt hat. So was hatte ich also auch schon mal..oder kenne ich.

Ich denke, das es nur wegen den Ängsten ist bei dir. Vielleicht fragst du deine Therapeutin/Therapeut mal? Also bevor du gleich zum arzt rennst... ich denke da musst du auch nicht deshalb hin. Wenn du nur noch also immer das hast, wäre es vielleicht ratsam dich da mit deiner Therapeutin wirklich dringend drüber zu unterhalten. Und wenn du da gefühl hast du wirst von denen verfolgt oder sonst was, dann auch.
Aber so denke ich ,reicht es wenn du in der nächsten Therapiestunden deine Therapeutin oder Therapeut mal darauf ansprichst. Und mit ihr besprichst ob das wegen den Ängsten kommt.

Mit lieben Grüßen,
Delphin

19.03.2014 13:16 • x 1 #2



Gefühl überall bekannte Gesichter zu sehen

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Das nennt man im Allgemeinen ein Deja vu Erlebnis was man als "schon mal gesehen". bzw. "Schon mal erlebt" bezeichnet. Sowas tritt z.b. Bei Psychischen Überlastungen auf. Kenne ich selber auch. Manche Tage tritt das alle paar Momente auf. Man kann nichts dagegen tun, außer man findet Beruhigung, was natürlich nicht so einfach ist. Da Du nicht sooft unter Fremden weilst, ist es für dich eben eine besondere Belastung, also trainiere am besten Dich unter Leute zu mischen. Mit der Zeit, wenn du Deine Hemmnisse überwunden hast, wird dieses Gefühl nicht mehr auftreten, da es nicht mehr als Belastung empfunden wird, sondern als Alltäglichkeit. so was kann man relativ schnell sich angewöhnen. Das geht innerhalb von wenigen Tagen. allerdings finden unsere "Macken" dann wieder neue Wege und das Leben schwer zu machen. Es ist und. Bleibt ein Teufelskreis, die Symptome ändern sich unser krankes Bewusstsein bleibt bestehen und sucht sich für uns neue Hindernisse.

19.03.2014 14:08 • #3


Hallo Delphin und vielen Dank für deine Antwort!

Sehr starke Angst hatte ich nicht. Nur das erste vermeintliche Erkennen führt halt zu dem klassischen 'Herz rutscht in die Hose' Gefühl, hält aber auch nur wirklich kurz an.
Und wenn man das 8-9 mal an einem Abend hat, ist das schon ziemlich nervig.

In der Therapie ist das noch nicht zur Sprache gekommen. Also schon die Tatsache, dass ich bestimmte Situationen/Orte meide, wo ich Bekannten begegnen könnte, aber nicht wie ich darauf reagieren soll.
Problem ist allerdings, dass ich momentan in dieser "Zwangspause" bin, in der die Krankenkasse die ambulante Therapie erst genehmigen muss.
Sicherlich hätte ich die Möglichkeit einer "Notfalltherapiesitzung", aber ich denke nicht, dass es sich hierbei um eine extreme psychische Ausnahmesituation handelt.

Mit den Antwortmöglichkeiten habe ich schon lange überlegt. Mein Problem ist, dass ich es schon immer gehasst(!) habe zu lügen.
Ein Grund dafür, warum ich die Small-Talk-Standard-Frage "Wie gehts dir?" auch noch nie mochte und selbst sehr selten gestellt habe und auch nur, wenn es mich wirklich interessiert hat.
Besonders bei ehemaligen Kommilitonen ist es schwer, weil ich eigentlich an der Uni immer gute Noten hatte und quasi als Streber galt. Sprich, ich war wirklich gut in diesem Zeug.
Aber denen dann zu sagen, dass ich den Abschluss und damit meine gesamte berufliche Zukunft in den Sand gesetzt habe und seit knapp 2,5 Jahren auch nicht arbeiten konnte, ist eben keine wirkliche Option.


@Jürgen: Ja an soetwas Déjà-vu ähnliches habe ich auch zuerst gedacht. Das kennt man ja.
Wenn, besonders in Stresssituationen, Kurz- und Langzeitgedächtnis nicht mehr synchron laufen und bestimmte Situationen als "schon erlebt" wahrgenommen werden.
Nur das es hier halt nicht Ereignisse oder Situationen geht, sondern ganz speziell um Personen. Und das hatte ich eben so bisher noch nicht.

19.03.2014 15:26 • #4


Ist doch normal, dass man hin und wieder mal das Gefühl hat, jemanden zu erkennen, der es dann doch nicht ist. Würde mich da gar nicht drauf versteifen.

Ich habe das zum Beispiel oft beim Fernsehen, dass ich mir denke "Den Schauspieler haste doch schon mal gesehn" oder "Die Synchronstimme kommt mir jetzt aber wahnsinnig bekannt vor". Mir lässt das dann auch keine Ruhe, bis ich gegooglet hat

19.03.2014 16:05 • #5


Zitat von Neuro87:
Ist doch normal, dass man hin und wieder mal das Gefühl hat, jemanden zu erkennen, der es dann doch nicht ist. Würde mich da gar nicht drauf versteifen.

Genauso sehe ich das auch.

Mit zunehmendem Alter passiert mir das immer öfter. Ich denke, es gibt bestimmte Ausseh-Typen von Menschen. Und je mehr Menschen man bereits in seinem Leben gesehen hat, desto öfter sieht man halt (neue) Menschen, die früher gesehenen Menschen ähnlich sehen.

Dazu kommt, dass es sich oft bereits um die nächste Generation der früher gesehenen Menschen handeln kann. Wenn ich jemanden sehe, der mich stark an eine Bekannte aus der Jugend erinnert, dann kann das manchmal durchaus die Tochter oder Nichte dieser früheren Bekannten sein. Wenn ich mir das klarmache, werde ich immer ganz sentimental.

Zitat:
Ich habe das zum Beispiel oft beim Fernsehen, dass ich mir denke "Den Schauspieler haste doch schon mal gesehn" oder "Die Synchronstimme kommt mir jetzt aber wahnsinnig bekannt vor". Mir lässt das dann auch keine Ruhe, bis ich gegooglet hat
Es gibt einen bestimmten Schauspieler, dessen Art zu sprechen allgemein sehr gut ankommt und der daher offenbar so gut im Geschäft ist, dass er nicht nur die Hauptrollen mehrerer Filme und erfolgreicher Serien spricht, sondern auch in Dokumentation über Natur und sogar für Werbung u.ä. eingesetzt wird. Das irritiert mich auch immer.
http://de.wikipedia.org/wiki/Norbert_La ... precher%29

19.03.2014 16:16 • #6


Schlaflose
Mir passiert es manchmal, dass ich junge Leute sehe, die aussehen, wie Leute aus meiner Schulzeit. Und dann fällt mir ein, das ist ja Quatsch, die wären ja jetzt auch schon über 50

19.03.2014 16:42 • #7


Zitat von Schlaflose:
Mir passiert es manchmal, dass ich junge Leute sehe, die aussehen, wie Leute aus meiner Schulzeit. Und dann fällt mir ein, das ist ja Quatsch, die wären ja jetzt auch schon über 50
Ja, eben, das meinte ich. Aber es können ja durchaus auch mal deren Nachkommen sein.

19.03.2014 17:08 • #8


Schlaflose
Zitat von GastB:
Aber es können ja durchaus auch mal deren Nachkommen sein.

Auf diesen Gedanken bin ich noch nicht gekommen.

19.03.2014 17:19 • #9


Zitat von Neuro87:
Ist doch normal, dass man hin und wieder mal das Gefühl hat, jemanden zu erkennen, der es dann doch nicht ist.
Ja, auch das ist mir bewusst, von "manchmal" bzw. "hin und wieder" rede ich aber nicht. Seit etwas über einer Woche habe ich dieses Gefühl halt ständig.

Ich hoffe ja, dass das nur eine temporäre Nebenwirkung der grade begonnenen Therapie ist. Ich habe vorher noch nie über meine Probleme gesprochen und diese in den letzten Jahren zwar irgendwie wahrgenommen, aber auch gleichzeitig ganz gut verdrängt und die jetzt so aktiv ins Bewusstsein zu holen und verbal kommunizieren zu müssen, ist nicht angenehm.
Zusätzlich soll ich ja auch schon gegen meine Vermeidungen angehen und Dinge, die ich gerne tun würde, wenn ich "normal" wäre (wie den oben erwähnten Workshop oder letzten Sonntag ein 10km Volkslauf), einfach machen und nicht im Vorfeld schon zu Tode denken...
Beides erhöht den psychischen Stress und über die direkten Auswirkungen, weiß ich leider eher wenig.
Hätte ja sein können, dass jemand schonmal das gleiche oder ein ähnliches Problem hatte. Und nochmal, ich rede hier nicht von gelegentlich auftretenden Einzelfällen, sondern von gehäuftem Auftreten.

Ich will diesen "Mist" natürlich so schnell wie möglich angehen/beseitigen und endlich ein normales Leben führen können.
Evtl. bin ich einfach zu motiviert, mute mir schon zu viel zu und sollte das etwas entzerren...

19.03.2014 17:21 • #10


Zitat von Dennis81:
Ich will diesen "Mist" natürlich so schnell wie möglich angehen/beseitigen und endlich ein normales Leben führen können.
Evtl. bin ich einfach zu motiviert, mute mir schon zu viel zu und sollte das etwas entzerren...
Solange du das als "dieser Mist" abklassifizierst, den du "beseitigen" willst, wird es sich umso fester in dir einnisten. Es hört sich sehr martialisch-soldatisch an.

Akzeptiere es lieber als einen Ausdruck deiner jetzigen inneren Verfassung. Das GEHÖRT derzeit zu DIR. Und in gewissem Ausmaß hat es wohl schon sehr lange zu dir gehört, du hast es nur nicht wahrgenommen. Insofern sei dankbar über alles, was dir ins Bewusstsein kommt.

Und wenn du so große Angst vor allen Leuten hast: Gibt es auch Menschen, denen gegenüber DU früher nicht wirklich nett warst? Ein latent schlechtes Gewissen kann große Angst verursachen. Und das sollte man ebenfalls gründlich aufklären und aufarbeiten. Oft tut eine Entschuldigung Wunder für einen selbst.

19.03.2014 17:46 • #11


Naja, mit "diesem Mist" meine ich eher die Einschränkungen die damit einhergehen, diese zu akzeptieren ist nicht so einfach.

Zitat von GastB:
Gibt es auch Menschen, denen gegenüber DU früher nicht wirklich nett warst?
Nicht bewusst. Zwar durchaus möglich, dass meine ruhige, introvertierte Art nicht unbedingt bei jedem ankam, aber ich war eigentlich immer höflich, respektvoll, hilfsbereit, etc. zu den Menschen um mich herum.
Ich bin einer von den SPlern, der es immer allen recht machen wollte und selten "Nein" gesagt hat. Jemand, der mich offenkundig nicht leiden konnte oder dem ich auf den Schlips getreten bin, ist mir nicht bekannt.

19.03.2014 18:08 • #12


hallo Dennis,

das stimmt, das ist nicht einfach das so zu akzeptieren. Da gebe ich dir Recht. Aber das ist der erste Weg. Also das du das akzeptierst das es so ist wie es ist. Also das der ganze mist im Moment noch da ist aber du dagegen ja gerade schon was tust. Aber es braucht ja auch Zeit, dass du wieder normal dein leben leben kannst. Und das wirst du aber auch bald, wenn du deine Therapie angehst.

Ich denke, das du dann eher weniger mit menschen probleme hattest und die meisten dich dann gemocht haben. gerade wer immer höflich ist ect. kommt doch eher besser an.
Wobei wenn man nicht immer nein sagen kann ist es auch gefährlich für einen selbst. Man kann schnell ausgenutzt werden oder einfach überhört werden, da man sich ja nicht traut irgendwie mal ne andere meinung zu sagen.
ich kenne das aber auch. Nein sagen geht ganz schwer, genauso möchte ich es auch allen Recht machen. Hast du das auch schon seit deiner Kindheit oder wann fing es bei dir damit an? Konntest du mal besser nein sagen als jetzt?

Okay, aber dann hast du bald ja wieder deine Therapie. Die kasse wird ja nicht jahre brauchen um den Antrag zu bewilligen !

Ich hasse es auch zu lügen. das stimmt, die wollen es manchmal auch gar nicht ehrlich wissen und es ist eine Standard frage.ich sage dann meistens so was wie:" Heute geht es mir okay(oder halt :"nicht so gut wie sonst"). Und dir?". so habe ich gleich ne frage zurückgestellt und dann sind die erst mal am zug..
Nee, das musst du ja auch nicht. Die erwarten jetzt bestimmt auch nicht, das du dann sagst und denen erklärst was du gerade hast. Es ist meistens ja leider nur ne höflickeitsfloskel und deshalb würde ich auch nur kurz und knapp antworten an deiner stelle......du kannst ja auch irgendwie sagen:"

Mit lieben Grüßen,
Delphin

19.03.2014 23:07 • x 1 #13


Hallo Delphin,

das Thema Akzeptanz wurde in der Therapie noch nicht angesprochen. In einem Selbsthilfebuch habe ich davon gelesen.
Wenn das wirklich so essenziell ist, hoffe ich, dass es in der Therapie noch aufgegriffen wird.
Nur in meinen rational/logischen Verstand will nicht rein, warum ich etwas akzeptieren muss, was ich ja eigentlich aktiv bekämpfen will (um es wieder "martialisch-soldatisch" auszudrücken ).
Ich meine, mir ist schon klar, dass ich so bin wie ich bin. Natürlich weiß ich, dass ich auch immer eher der Ruhige bleiben werde. Aber diese extreme Schüchternheit, durch die ich mir vieles in meinem Leben bereits verbaut habe, will ich eben ablegen, auch wenn ich Vergangenes dadurch nicht mehr ändern kann. Und ebenso ist auch unbestreitbar, dass sich das nicht von heute auf morgen einfach auflösen wird. Das wird schon noch mindestens Monate dauern, bis ich hier hoffentlich nachhaltige Erfolge erzielen kann.

Zitat von Delphin2:
Hast du das auch schon seit deiner Kindheit oder wann fing es bei dir damit an? Konntest du mal besser nein sagen als jetzt?
Ich war eigentlich schon immer ein harmoniebedürftiger Ja-Sager, der Konflikten eher aus dem Weg ging. Natürlich habe ich auch ab und zu mal "nein" gesagt, aber nur wenn ich eine gute Ausrede parat hatte um mein Gegenüber nicht vor den Kopf zu stoßen.

Aber die Sache mit der kurz-knappen Antwort, kombiniert mit einer Gegenfrage, ist eine gute Idee.

Viele Grüße
Dennis

20.03.2014 19:50 • #14


Hallo Dennis,

ich denke schon das das Thema dann noch aufgegriffen wird bei dir in der Therapie.
das habe ich auch früher gedacht. Warum soll ich Dinge aktzeptieren die ich bekämpfen will oder gar nicht wahrhaben will? Und es ist verdammt schwer einige sachen zu akzeptieren. Aber dann habe ich verstanden. Akzeptieren ist das du es annimmst für dich in dem Moment, nicht weiter gegen ankämpfst. Solange du wie ein Löwe gegen das alles ankämpfst und es ja nicht haben möchtest, dann verschwendest du deine Energie für Sachen. und eigentlich könntest du die für was anderes besser brauchen, nämlich um zusammen mit der angst dran zu arbeiten, denn sie ist ja ein Teil von dir. Akzeptieren heißt nicht das du es gut oder schlecht findest, es heißt nur das du es in dem Moment nicht ändern kannst und es lernst wahrzuhaben das die angst da ist. Wenn du das dann gemacht hast, dann kannst du zusammen mit der angst deine Angst besiegen. Die angst ist nicht dein Feind, sie will dir was zeigen, du musst ihr jetzt nur langsam zeigen, das es falsch ist und sie überzeugen mit mehreren Expositionen das sie nicht immer da sein muss.
Es klingt so leicht, aber es ist so schwer. ich kann auch nicht immer gleich alles akzetieren das es jetzt so ist wie es ist. Aber es stimmt wirklich. In dem Moment wo ich es akzepiert habe, dann kann ich viel mehr energie dafür nehmen um mich um die angst zu beschäftigen. Es war und ist aber nicht sofort immer möglich und bedarf einige übungen bis es so ist.

Und du darfst sie auch gerne ablegen deine extreme Schüchternheit, das wird dir auch nach und nach gelingen in der Therapie! Nur halt Schritt für Schritt und nicht schnell !

das kommt mir so bekannt vor, was du da schreibst, mit dem Ja sagen und den Konflikten !
Und es freut mich, das du die Idee mit der Gegenfrage gut findest. habe auch lange in der Therapie nach gesucht bis ich die Idee hatte. Mittlerweile wende ich es an und seitdem ich es häufiger gemacht habe, fühle ich mich damit sicherer !

Mit lieben Grüßen,
Delphin

20.03.2014 20:59 • #15



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