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Hallo Ihr Lieben.
Ich habe seit längerer Zeit folgendes Problem:


Ich musste vor ca 1 Jahr Mirtazapin nehmen (6 Monate) auf Grund von Schlafstörungen und psychischen Problemen nach jahrelangem Canna.. Die ersten 2 Monate hatte ich das Medi gut vertragen, war zwar immer ziemlich Müde aber es half mir zumindest für kurze Zeit. Nach einiger Zeit veränderte sich der Zustand rasant und bekam Angstzustände, die ich so noch nie hatte. Meine Wahrnehmung veränderte sich negativ, beim Fernsehen erschreckte ich mich einmal, als ich einen Film sah und eine Grossaufnahme von einem Baby gezeigt wurde, dessen Gesicht auf einmal für mich total beängstigend war. Ich hatte seitdem immer mehr Angst Filme zu schauen. Das manifestierte sich in meinem Kopf, so dass ich ich schon Angst hatte nach draussen zu gehen und mir das gleiche wieder passierte. Ich beschloss dann das Medikamnt abzusetzen und mir ging es dann nach einiger Zeit besser. Das ist jetzt fast ein 3/4 Jahr her. Seit November muss ich Blutverdünner (Xarelto) nehmen und die Nebenwirkungen sind auch nicht ohne. Schwindel, Benommenheit, Angstzustand und starke Müdigkeit begleiten mich seitdem wieder und diese Panik hat mich auch wieder ergriffen, die ich zum Anfang erwähnte. Sobald ich kleine Kinder oder Babys sehe überkommt mich so ein Angstgefühl und fange an zu schwitzen. Das ist so übel... Was kann ich da bloss machen? Hat jemand von euch schon mal davon gehört?
Ich freue mich über jede Hilfe und bedanke mich
LG Truther

17.01.2015 00:56 • 17.01.2015 #1


6 Antworten ↓


Hallo,

Nein von so etwas höre ich jetzt ehrlich gesagt das erste mal und beide Medikamente haben solche Nebenwirkungen nicht.
Ich befürchte fast es handelt sich eher um Spätfolgen/Entzugserscheinungen deiner hoffentlich überstandenen Dro.sucht als um eine Nebenwirkung der anderen Medikamente.
Eine Wechselwirkung kann es ja nicht sein ausser du nimmst weiter Canna.?
Canna. kann ja Psychosen/Schizophrenien/Wahnvorstellungen auslösen und die Sache mit den Kindern würde eher dazu passen,als eine Nebenwirkung der genannten Medikamente.

LG

17.01.2015 02:26 • x 1 #2



Angst vor Baby/Kinder Gesichter durch Medikament

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Hallo,

danke für deine antwort. also *beep* tue ich seit dezember 2013 nicht mehr.
ich bekam erst probleme durch die psychopharma. als ich sie begann auszuschleichen wurde es immer besser.
erst seit einnahme von xarelto wurde es wieder schlimmer.. kann es sein, dass die medis irgendwas auffrischen?
ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es immer noch vom Canna. kommt
falls doch, geht so etwas wieder weg? das wären ja spätfolgen...
LG

17.01.2015 02:35 • #3


Nun Canna. kann,muss aber nicht zu dauerhaften Hirnschäden führen und da es erst 1 Jahr her ist kann sich da noch viel zum guten ändern.
Da es dir ja sonst anscheinend recht gut geht würde ich nicht in Panik verfallen.
Ich z.b habe nie Canna. genommen und führe trotzdem manchmal Selbstgespräche und leider unter schweren Ängsten.
Ich habe Paroxetin genommen und am Anfang wurde das auch immer schlimmer und ich dachte ich werd jetzt total irre!
Ich bin einmal beim Essen vom Tisch aufgesprungen (wie von einer Tarantel gestochen) und hatte einen unglaublichen Hass auf alles und jeden.
Diese Psychopharmaka können dich anfangs total Gaga machen aber mit der Zeit wirds besser.
Das Mirtazepin könnte bei dir schon Wahnvorstellungen verursachen (allerdings iwohl n anderer Form als die Sache mit den Kindern) aber Xarelto sicher nicht.
Du solltest aber deinem Arzt mal davon erzählen,mal schaun was der dazu meint.

17.01.2015 02:59 • #4


da könnte was dran sein mit dem mirtazapin. im antidepressivaforum habe ich auch gelesen, dass dieses medikament nicht ohne ist und man mit den absetzsymthomen auch noch lange zu kämpfen haben könnte. ich will natürlich nicht ausschliessen, dass es in kombination mit dem Canna. eine grosse rolle spielte. nur was ich nicht verstehe ist, wiso kommen diese ängste seit einnahme von xarelto wieder? ich hatte mirtazapin im mai komplett ausgeschlichen und mir ging es monat für monat immer besser. seit november, also seit einnahme mit xarelto wurde es ja wieder schlimmer... das kann doch keine einbildung sein...
jeder mensch reagiert ja anders auf medikamente. und das xarelto angstzustände verursachen kann, hab ich auch schon von anderen patienten gelesen..
ich habe das meinen hausarzt schon mitgeteilt, nur ist xarelto noch nicht so lange auf dem markt, um genau daraus eine schlussfolgerung zu ziehen..
ich hoffe wirklich, dass es nicht doch mit dem damaligen Canna. zusammenhängt, wobei du sicherlich recht hast, dass ein jahr noch nicht so lange her ist, in verhältnis zu 20 jahre dauerkonsum..
lg

17.01.2015 03:22 • #5


20 Jahre ist schon heftig aber ich weis noch wie hart es bei mir war die Psychopharmaka auszuschleichen und die hab ich nur ein paar monate genommen!
Zum Glück hatte ich keine Wahl da ich auf so gut wie jedes neue Medikament mit Herzrasen und Bluthochdruck reagierte musste ich weg von dem Zeug!
Manchmal wehrt sich der Körper halt gegen fast alles und das muss man dann halt auch akzeptieren und die Finger von den Medis lassen.
Es ist schon merkwürdig zur Zeit nehme ich nur einen Blutdrucksenker,ernähre mich sehr gesund und esse am Tag 1 Knoblauchzehe.
Für meine Umwelt ist das nicht so toll aber schei. drauf mir hilft es

Gibts eigentlich keine Alternative zu dem Xerelto?
Du musst doch kein Versuchskaninchen spielen wenn das noch so neu ist

17.01.2015 11:16 • #6


Hallo,
ich bekam ein anderes medikament zum spritzen, doch das vertrug ich auch nicht. bekam kopfschmerzen.
ist alles nicht so einfach. am 22.1. hab ich eine nachuntersuchung wegen der thrombose und hoffe, dass sie sich aufgelöst hat.
ja, ich vertrage genauso wenig die psychopharma. das haben wir wohl was gemeinsam.
das ist ja auch so kein dauerzustand.

17.01.2015 21:34 • #7




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Dr. Reinhard Pichler