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Flooo
Hallo Ihr Lieben,

Hier also nun meine neuerliche Rückfallgeschichte etwas ausführlicher.
Ich bin im Jahr 2006 mit knapp 18 Jahren das erste Mal mit einer Panikattacke ins Krankenhaus gefahren, hatte natürlich nix, bin zur Prüfung gegangen, usw...
Danach ein knappes Jahr Panik. Zunächst 3 Monate kaum außer Haus gegangen, danach zaghaft mehr. Gründlich durchchecken lassen, mit dem Bewusstsein meiner körperlichen Gesundheit Verhaltenstherapie angefangen. Symptomfrei bis Ende 2014. Ich fing wieder an, mich mit Tod und Sterben und so weiter zu beschäftigen und fühlte mich öfter unwohl. Dann bin ich so halbwegs zusammengebrochen, eher somatisch, also nicht wirklich, aber ich hatte das Gefühl, dass mir die Beine wegsacken und ich schwindelig bin. Das hat sich Anders angefühlt, als die Panikattacken, die ich damals in Erinnerung hatte. Zumal bei mir das erste Mal auch Angst um meine Augen dazukamen. Es war so ein komisches "durch die Glasglocke sehen" Gefühl, so unwirklich. Das hatte ich früher nicht. Im Krankenhaus habe ich ein unauffälliges MRT und eine Nervenwasseruntersuchung (alles natürlich ohne Befund) mit mir machen lassen. Danach festgestellt, dass ich eine Brille brauchte (naja, -0,5/-0,75). Dann eine Zeit des Mittelmaßes, viel Grübeln, wenig glücklich sein, vor allen Dingen auf der Arbeit. Nun also ständiges flaues Gefühl im Magen (vor Allem auf Arbeit), momentan überhaupt keine Lust auf Rauchen (was mich wirklich sehr beunruhigt (ich weiß, ich weiß, rauchen ist ohnehin schei.), Appetitlosigkeit. Also der Fokus ist von den Augen über das Hirn auf die Lunge und nun den Magen gekommen.
Dass mein Fokus nun so wandert deutet doch eher auf etwas somatisches hin, oder?
Nichts desto Trotz brauche ich wahrscheinlich, um meine Gesundheit zu akzeptieren eine gründliche ärztliche Untersuchung, vor der ich aber massive Angst habe, hinzugehen. Wer weiß, ob es dieses Mal nicht schlimm ist. Ich bin schon einmal glimpflich davon gekommen. Kann ja dieses Mal schlimmer sein. Und traue mich fast nicht, zum Arzt zu gehen...
Hach, diese furchtbare Sache nervt.

Danke fürs Zuhören.

09.05.2015 18:39 • 04.11.2016 #1


2 Antworten ↓


Katha
Hallo

Ich habe deine Geschichte gelesen und ich finde, warum solltest du dich nicht durchchecken lassen? Die Untersuchungen, die du in der vergangenheit durchgeführt hast waren alle ohne Befund oder?
und nachdem du dir so viele gedanken machst und nicht sicher bist, ob du was hast ist der gang zum Arzt bestimmt sinnvoll, zumindest um dich zu beruhigen, dass du gesund bist.

09.05.2015 20:11 • x 1 #2


Cappuccetto
Hallo Flooo
Dein Post ist schon eine Weile her, aber mir gehts es jetzt genau gleich, vor allem das mit dem Rauchen. Es ist nicht so, dass ich keine Lust habe sondern eher, dass ich es vergesse. Mir fällt plötzlich ein , dass die ich schon lange nicht mehr geraucht habe. Ich kriege dann immer Angst, dass das was bedeutet... ich bin Hypochonder und habe dann immer das Gefühl, dass mir mein Körper sagen will, dass er krank ist... schlimme Sache... mir fallen dann immer viele Krankheiten ein und ich kann mir dieses Vergessen nicht erklären... mir scheint das einfach komisch und beunruhigt mich extrem. Dann probiere ich mich darauf zu konzentrieren, mal wieder eine zu rauchen, ich vergesse es aber immer wieder. Grundsätzlich ist das ja etwas Gutes, dennoch beinruhigt mich das. Was will mir mein Körper sagen oder mein Hirn? Es ist doch nicht möglich, dass man das Rauchen einfach vergisst? Ich rauche schon lange und jetzt so was...
ich habe auch schon eine lange Krankheitsgeschite hinter mir, PA's und Angstzustände (meist Angst vor Krankheiten), Agoraphobie usw. Und natürlich lösen selbst die klitzekleinsten Ungereimtheiten grosse Ängste aus.
Wie ist das bei dir weitergegangen? Ich habe immer wieder Angst, einfach nicht mehr aufzuwachen oder umzufallen und zu sterben...Immer wieder Tod und Sterben, manchmal den ganzen Tag...

Lieber Gruss

04.11.2016 20:12 • #3




Dr. Matthias Nagel